Schweiz
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Polizei nach Neonazi-Konzert: «Wir wussten, dass es stattfinden wird, aber nicht wo»



Die Rechtsextremen haben dieses Wochenende alle auf dem falschen Fuss erwischt und schafften es, in Unterwasser einen der grössten Events dieser Art überhaupt auf die Beine zu stellen. 

Gar keine Informationen gab es jedoch nicht. Isabelle Graber, Kommunikationschefin des Nachrichtendienstes des Bundes (NDB), sagt zu watson: «Der NDB wusste, dass ein Konzert mit rechtsgerichteten Bands stattfinden wird und hat die St.Galler Polizei informiert.» Dies bestätigt die Kantonspolizei St.Gallen. Laut Kapo-Sprecher Gian Andrea Rezzoli gab der Nachrichtendienst die Information weiter, dass irgendwann in nächster Zeit ein Konzert von Rechtsextremen im süddeutschen Raum stattfindet. «Daraufhin recherchierten wir, fanden die Ortschaft aber nicht heraus.» 

Blick in die Halle.

Das ist auch nicht so ganz einfach. Die Szene ist gut organisiert. Die genauen Konzertorte werden erst im letzten Augenblick bekannt gegeben. So fuhr ein grosser Teil der rund 5000 Rechtsextremen zuerst nach Ulm, dort gab es dann relativ knapp vor dem Beginn des Anlasses Folgeinformationen. «Die Organisatoren haben immer verschiedene Orte vorbereitet und entscheiden im letzten Moment, wo sie den Event dann durchführen», sagt Rezzoli. 

Solche Anlässe im Voraus verhindern 

Der Polizei liegt weiter kein einziger Verstoss vor, auch nicht gegen die Rassismusstrafnorm.

Ein Konzertabbruch, ein Intervenieren vor Ort, war für die Polizei nie eine Option. «Sonst wäre die Situation möglicherweise eskaliert.» Die einzige Möglichkeit, solche Zusammenkünfte zu unterbinden, sei, sie im Vorfeld zu verhindern. Das ist Sache der Gemeinde. «Diese müssen wir besser sensibilisieren auf solche möglichen Anlässe», sagt Rezzoli. Ab einer gewissen Konzertgrösse mache es Sinn, wenn die Gemeinden die Veranstalter genauer überprüften. «Auch ein Telefon an die Polizei schadet nicht, wir können dann gezielte Abklärungen vornehmen.» Habe jemand Verstösse jeglicher Art festgestellt, habe er die Möglichkeit, Anzeige zu erstatten.

«Wir müssen die Gemeinden besser sensibilisieren auf solche möglichen Anlässe.»

Gian Andrea Rezzoli, Kapo-Sprecher

Amok-Sänger war nicht Veranstalter 

Rolf Züllig, Gemeindepräsident von Wildhaus-Alt St.Johann, zu dem Unterwasser gehört, will in Zukunft besser gerüstet sein. «Wir werden nun ein Massnahmenpaket schnüren, um mehr Sensibilität zu schaffen im Zusammenhang mit der Vergabe von Bewilligungen für Veranstaltungen.» Es sei jedoch nicht ungewöhnlich, dass nichteinheimische grössere Anlässe in der Event- und Tennishalle durchführen würden. Die Gemeinde habe mit einem Zweitwohnungsanteil von 60 Prozent viele Auswärtige. 

Weil sich der Veranstalter mit falschen Angaben eine Bewilligung erschlich, prüft Züllig rechtliche Schritte. Als rechtliche Basis diene aber nur das Gastwirtschaftsgesetz, mit welchem höchstens ein paar Franken Busse möglich seien. Weiter will Züllig mit der Staatsanwaltschaft prüfen, ob es strafrechtliche Tatbestände gebe. 

Züllig möchte den Namen des Antragstellers zum jetzigen Zeitpunkt nicht bekannt geben. «Es war aber nicht der Sänger der Rechtsrock-Band Amok.»

Sieg Fail! Warum Nazis (sonst noch) Volldeppen sind

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    Alle Leser-Kommentare
  • Qui-Gon 18.10.2016 16:40
    Highlight Highlight http://www.tagblatt.ch/ostschweiz/ostschweiz/tb-os/Rechtsrock-Konzert-beschaeftigt-nun-auch-das-Bundeshaus;art120094,4792049

    Ab Samstag, 1500 war der Austragungsort bekannt...
  • rundumeli 18.10.2016 09:31
    Highlight Highlight hier noch ein augenschein auf die werke des barbarossa studios in rapperswil ... "stay strong" ... bfff

    http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/2016/10/17/neonazis-schweiz-rock-konzert_22534
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    • Kyle C. 18.10.2016 10:16
      Highlight Highlight Danke für den Artikel. Zusammengefasst lese ich da heraus: Privates Konzert für 600 Leute - es kommen aber 6000. Halle für 2000 ausgelegt - es sind 3 mal mehr. Texte, die offenbar gegen die Rassismusstrafnorm verstossen. Also, Bewilligung erschlichen, feuerpolizeiliche Vorschriften wohl missachtet und gegen geltende Rassismusgesetze verstossen. Und die Behörden sprechen immer noch von "alles legal" und sie habe ja brav aufgeräumt....
    • Mayadino 18.10.2016 11:49
      Highlight Highlight Stef, danke für die zusammenfassung. Kann es kaum glauben...
  • unky 18.10.2016 06:48
    Highlight Highlight Es ist ja zum Teil wirklich übel, wie in gewissen Kommentaren (watson, tagi, usw.) dieser Naziaufmarsch verharmlost wird! Sachschäden sind für gewisse MitbürgerInnen anscheinend schlimmer als Aufrufe zum Völkermord... Hey Leute, denkt mal ein bisschen darüber nach! Ich muss nicht linksextrem sein, um Rechtsextremismus zu verurteilen. Alle Menschen, welchen die Demokratie am Herzen liegt, sollten dies tun! Nazis sind nicht tolerierbar und darüber muss man auch nicht diskutieren. Punkt. http://Wi
    • Tomlate 18.10.2016 09:28
      Highlight Highlight Da hast du meine Gedankengänge kurz und prägnant auf den Punkt gebracht.
    • Hinkypunk 18.10.2016 09:57
      Highlight Highlight Apropos Sachschäden: Sobald ein Blitzer demoliert wird (Sachschaden über 100 000 CHF) jubelt der rechte Mob.
    • Mia_san_mia 18.10.2016 11:44
      Highlight Highlight @unky: Besser kann man das Ganze nicht zusammenfassen!
  • arthos 17.10.2016 23:48
    Highlight Highlight Es gab eine kleine, gut gemeinte Demonstration in Mörschwil SG (Steuerflüchtlingsgemeinde). Jung, Alt, mit Kinderwagen zogen durchs Dorf. Der harmlose Demonstrationsumzug wurde von 3 Polizeieinheiten mit Fahrzeug "begleitet". Protestiert wurde gegen miserable Zustände im Vertriebenenheim in Mörschwil. Wenn am selben Tag 100x mehr Faschisten in den Kanton kommen, tut dieselbe Polizei so als ob sie sie nicht gesehen hätte. Und wenn dann doch endlich die Kritik wächst, meint der Polizeisprecher lapidar, 30 Personen hätten "gefötzelt". Immerhin waren genügend Polizisten dort, um bis 30 zu zählen.
    • Knut Atteslander 18.10.2016 07:07
      Highlight Highlight Wär auch peinlich gewesen für die Polizisten ihre Kollegen an diesem Konzert zu verhaften ;)
  • theluke 17.10.2016 20:53
    Highlight Highlight Haha 5000 nazis em toggeborg und d polizei weiss ned wo... da fallt doch uf xD
  • pamayer 17.10.2016 20:41
    Highlight Highlight Stell dir vor, du bist Präsident einer kleineren Gemeinde und wirst um Nutzung einer eventhalle angefragt. Kommst ja nie auf den Gedanken, dass ein naziaufmarsch daher kommt, weil am Telefon und schriftlich der Vertrag alles blütenweiss, gleich noch Vorauskasse. Voll seriös und so.
    Stell dir vir, du bist von der kapo und erhältst 6 Anrufe pro tag wegen der Veranstaltung des jodelchörlis und der gv der raiffeisen, solltest alle recherchieren und dir fehlt wegen allen parksündern schlicht die zeit dazu.

    Die einzige, die rasch im bild war, war die ANTIFA. die sollte man beziehen.
    • fcsg 17.10.2016 20:58
      Highlight Highlight Wobei angemerkt werden muss, dass der NDB vom Konzert Kenntnis hatte und 5000 Neonazis über die Grenze reisten... Davon hatte die Polizei um 15:00 Uhr Kenntnis...(http://www.tagblatt.ch/ostschweiz/ostschweiz/tb-os/Polizei-wusste-von-Rechtsrock-Konzert;art120094,4790683) Bei jedem Fussballmatch findet ein Grosseinsatz bei Risikospielen statt... Doch hier passierte nichts. Man machte nicht einmal Aufnahmen um allfällige Verstösse gegen die Rassismusstrafnorm festzustellen.
    • pamayer 18.10.2016 00:01
      Highlight Highlight Ohä.
      Wusst ich nicht.
      Danke für die Info. Eher schockierend!
  • DerRaucher 17.10.2016 20:27
    Highlight Highlight Terroristen hätten in der Schweiz ein leichtes Spiel. Alleine das dutzende Busse mit Rechtsextremen über die Grenze kamen und es scheinbar niemandem auffiel. Dieser Fall zeigt doch wie unqualifizierte unsere Polizei und der Nachrichtendienst ist. Man legt in diesem Land die Schwerpunkte leider auf die falschen Dinge.
    • andrew1 17.10.2016 21:21
      Highlight Highlight Das sind immerhin legale Grenzübertritte. Da habe ich mit vielen illegalen mehr mühe
    • Hinkypunk 17.10.2016 21:35
      Highlight Highlight Vielleicht war das ganze als Viehtransport getarnt. Passen würde es...
    • Roterriese 18.10.2016 06:30
      Highlight Highlight @Hinkypunk Schengen ein Begriff?
    Weitere Antworten anzeigen
  • rundumeli 17.10.2016 19:41
    Highlight Highlight "Experten schätzen den Gewinn der Veranstaltung auf rund 150.000 Euro. Die Karten für das Konzert konnten für 30 Euro vorbestellt werden. Das angegebene Konto gehört, laut dem Recherche-Blog Thüringen rechtsaußen, dem aus Saalfeld stammenden Neonazi David Heinlein.
    Den Mietvertrag für die Halle hat nach ZEIT ONLINE Informationen Matthias Melcher abgeschlossen. Gemeindepräsident Rolf Züllig bestätigte dies am Montag. Auch Melcher stammt ursprünglich aus Thüringen und hat enge Verbindungen zu dem rechtsextremen Tattoo Laden Barbarossa "
    meint zeit.de
    • Spooky 17.10.2016 20:56
      Highlight Highlight Da werden ein paar wenige Schlaue wieder abgesahnt haben!
  • Lowend 17.10.2016 19:35
    Highlight Highlight Wären es Antifaschisten oder Fussballfans gewesen, dann hätte man sie garantiert eingekesselt und jeden des Landfriedensbruchs angeklagt, egal ob er etwas gemacht hat oder nicht.
    Da es aber Rechtsextreme waren, hat die Polizei das linke Auge zugekniffen und weil die Strafverfolgungsbehörden auf dem rechten Auge total blind sind, durften sich die vielen Feinde unserer Demokratie total ungestört im neuen süddeutschen Gau Toggenburg austoben und die Polizei stellt ihnen auch noch einen Persilschein aus, obwohl im Innern der Halle Bands auftraten, deren widerliche Texte voller Hass und Hetze sind!
    • 7immi 17.10.2016 20:40
      Highlight Highlight soweit ich gesehen habe, fanden bisherige veranstaltungen illegal (besetzte häuser/areale, ohne bewilligung) und mitten in der stadt statt und man will auffallen. hier jedoch wurde alles legal organisiert und die räumlichkeiten gemietet. ausserdem war es eine etwas abgelegene lokalität und so deutlich verdeckter. da waren die haarlosen fanatiker etwas weitsichtiger.

      ich finde es übrigens nicht sehr fair, wenn man hier das toggenburg so schlechtredet. man kann als 0815 vermieter nicht wissen, wer die gegenpartei ist...
    • Lowend 17.10.2016 21:11
      Highlight Highlight Warum legt ihr Rechtsnationalen euch für diese Nazis so in's Zeug? Man könnte meinen es seien Freunde von euch und weil es keiner von den SVP Sympatisanten schafft, sich klar und deutlich von dieser braunen Pest zu distanzieren, ist es auch nicht verwunderlich, dass die SVP zu recht, oder zu unrecht, als Hort von Rechtsextremisten gilt!
    • Steven86 17.10.2016 21:15
      Highlight Highlight Klar war diese Veranstaltung eine Schande, aber solche Hass kommentare gegen Polizei und das Toggenburg sind wirklich auch unterste Schublade.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scott 17.10.2016 19:27
    Highlight Highlight Ich begreife diesen Aufstand wegen einem rechtsextremen Konzert nicht. In der Schweiz finden jedes Wochenende mehrfach Veranstaltungen mit linksextremen Inhalt statt, ohne dass sich jemand daran stört.

    So what?
    • Lowend 17.10.2016 19:51
      Highlight Highlight Haben sie Beweise, oder hetzen Sie bloss gegen Links, um ihre rechtsextremen Gesinnunsgenossen in Schutz zu nehmen?
    • TheMan 17.10.2016 20:24
      Highlight Highlight Lowend hm Reithalle Bern?
    • Tatwort 17.10.2016 20:28
      Highlight Highlight Nun, Scott. Sie finden es also in Ordnung, wenn dazu aufgerufen wird, dass Juden vergast werden, dass Menschen mit anderer Gesinnung ermordet und Asylanten mitsamt ihren Unterkünften verbrannt werden? Um genau solches ging es in den Liedtexten. Und wenn Sie der Ansicht sind, dass man deswegen keinen Aufstand machen soll, fehlt Ihnen schlicht nicht nur der Anstand, sondern auch ein grundsätzliches Demokratieverständnis.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Miikee 17.10.2016 19:20
    Highlight Highlight Stellt euch mal vor. Die können ein Konzert organisieren und richtig viele Leute einladen. Unser Nachrichtendienst hat keinen Plan und weiss nicht mal wo suchen. Hahahaha die haben keine Chance bei Terroristen die in einem deutlichen kleineren weniger öffentlichen Kreis agieren und die Kommunikation grundsätzlich verschlüsselt ist. Keine Chance!
  • allesklar 17.10.2016 19:13
    Highlight Highlight finde ich aber sehr beruhigend, wenn die kapo st.gallen gar nicht erst auftaucht um eine eskalation zu verhindern. wenn ich das nächstemal eine bank überfalle bitte auch gar nicht erst reagieren, es könnte ja eine konfrontation mit anschliessender eskalation geben.

    macht hoch das tor, die tür macht weit, es kommt die polizei der heiterkeit!
    • pamayer 17.10.2016 20:27
      Highlight Highlight @alles klar.

      Alles klar! ! !
  • Corrado 17.10.2016 19:07
    Highlight Highlight mir schwant Schlimmes........ diese Bundesdeppen finden nicht heraus, was 6000 der bösen Buben problemlos entziffern konnten.......... Schweiz wo landest du in Zukunft...... Schmeisst diese Deppen raus und holt ein paar Buben von der Strasse, die können das 2000 mal besser
  • tzhkuda7 17.10.2016 18:52
    Highlight Highlight Aha und bi so Sache bringts NDB Ja demfall nix xD mussi ned verstah. Find ich recht gföhrlichlich wenn 5000 Neonazis uf eim Huufe sind
  • headless 17.10.2016 18:43
    Highlight Highlight Oh nei, ig gloube es braucht noch mehr rechte für unseren hochkompetenten ndb. Das hat bestimmt nur mit fehlenden kompetenzen passieren können :-P
    Sagt ja schon alles zu diesem retortenverein, der uns jetzt alle noch mehr ausspionieren darf
  • KenGuru 17.10.2016 18:24
    Highlight Highlight Mit dem neuen NDG hätten sie das sicher verhindert.
    Ironie Off
    • pamayer 17.10.2016 20:31
      Highlight Highlight Genau. Mit dem NDG werden - muesch denn luege - reihenweise kindergarten Ausflüge wegen akutem terrorverdacht in präventionshaft genommen, weil einer der büebli heisst hassan und ein Mädel aisha. Und die Kindergärtnerin Nicole Bombardier.
  • StealthPanda 17.10.2016 18:14
    Highlight Highlight Klickt mal auf den Twitter link...Links Extremismus geht genau so wenig...Antifaschistischer Selbstschutz ist legitim und Notwendig! WTF? Sollen sich doch beide Lager bitte die Köpfe einschlagen dann haben wir Neutralität und Ruhe.
    • geissenpetrov 17.10.2016 20:44
      Highlight Highlight Hab jetzt auf den von Dir genannten Link geklickt und mich umgeschaut.
      Mich nähme wunder, was Du da alles für linksextremistische Dinge gesehen hast, um zu diesem Schluss zu kommen. Für Hinweise danke ich Dir.
    • StealthPanda 17.10.2016 21:29
      Highlight Highlight Bitte sehr <3
      und Masken werden ja nur getragen weil sie modisch sind =)
      User Image
    • geissenpetrov 17.10.2016 22:19
      Highlight Highlight Soll an Fasching durchaus vorkommen ;)
  • fcsg 17.10.2016 17:57
    Highlight Highlight Ein Hoch auf unseren NDB... Wenn die nicht einmal den Ort der Durchführung eines Konzertes mit 6000 Leuten ausfindig machen können, wie sollen sie dann vereinzelte Terroristen oder andere Bedrohungen ausfindig machen???
    • NWO Schwanzus Longus 17.10.2016 18:13
      Highlight Highlight Dann nimmt an so ein dämmliches Gesetz an.... Zum Thema. Das beste ist es wirklich wenn man im Vorfeld solche Anlässe von extremen Gruppen jeglicher Couleur verhindert. Eingreifen ist eine eskalierende Option die nur Schaden einbringt.
    • Scaros_2 17.10.2016 18:32
      Highlight Highlight nun das ist sehr einfach. Das können sie eben "erst" nachdem wir jetzt ja zu diesem bescheuertem Gesetz gesagt haben ;-)
    • fcsg 17.10.2016 19:13
      Highlight Highlight @Stipps Der NBD hat auch jetzt schon die Kompetenz einzelne Personen abzuhören. Konkrete Hinweise waren ja offensichtlich genügend vorhanden. Insbesondere wenn diverse Bands die auftraten, einschlägig vorbestraft sind.
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