USA
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Nach Protesten

Polizist in Ferguson angeschossen

In der US-Stadt Ferguson, Tatort gewaltsamer Rassenunruhen im August, ist ein Polizist angeschossen worden. Ein Polizeisprecher bestätigte am Samstagabend Berichte über den Vorfall, ohne nähere Angaben zu machen.

Laut dem örtlichen Fernsehen wurde der Beamte in den Arm getroffen. In dem Vorort der Grossstadt St. Louis im Bundesstaat Missouri hatte es teils gewaltsame Proteste gegeben, nachdem ein Polizist einen schwarzen Jugendlichen erschossen hatte. Der 18-jährige Michael Brown wurde von mindestens sechs Kugeln getroffen.

Missouri State Highway Patrol troopers stand posted at the corner of Chambers Road and West Florissant Avenue on Saturday, Sept. 27, 2014, in Ferguson, Mo., as police search for a suspect in the shooting of a Ferguson police officer. Authorities say a police officer has been shot in Ferguson, the U.S. city that has been the scene of unrest since the Aug. 9 shooting of Michael Brown, an unarmed, black 18-year-old, by a white police officer.  (AP Photo/St. Louis Post-Dispatch,  Christian Gooden)  EDWARDSVILLE INTELLIGENCER OUT; THE ALTON TELEGRAPH OUT

Nächtlicher Aufruhr wegen angeschossenem Polizist in Ferguson. Bild: AP/St. Louis Post-Dispatch

Der Vorfall löste in den USA erneut eine landesweite Debatte über Rassismus und Polizeigewalt aus. In Ferguson gab es wiederholt nächtliche Zusammenstösse zwischen der Polizei und zumeist jugendlichen Demonstranten.

Der Gouverneur des Bundesstaats Missouri, Jay Nixon, rief schliesslich sogar die Nationalgarde zu Hilfe. Die Demonstranten warfen der Polizei vor, unverhältnismässige Gewalt gegen friedliche Proteste einzusetzen.

Bürgerrechtler klagen seit langem, dass die überwiegend weissen Polizeikräfte von Vorurteilen gegen Schwarze geprägt seien und besonders junge Männer bei Kontrollen drangsalieren würden. (sda/afp)



Abonniere unseren Newsletter

Themen
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Der G20-Gipfel hat begonnen – und ein Zusammentreffen sorgt für besonders viel Aufsehen

Zum Auftakt des G20-Gipfels in Buenos Aires hat Gastgeber Mauricio Macri die Bedeutung internationaler Zusammenarbeit beschworen. «Globale Herausforderungen erfordern globale Antworten», sagte der argentinische Präsident am Freitag.

Die Lösung für gemeinsame Probleme etwa beim Klima laute «Dialog, Dialog und nochmal Dialog». Das zweitägige Treffen der grossen Industrie- und Schwellenländer wird von Handelsspannungen, dem Ukraine-Konflikt und der Khashoggi-Affäre belastet.

Es begann ohne die …

Artikel lesen
Link to Article