Wirtschaft
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A girl cries after crossing Greece's border into Macedonia near Gevgelija, Macedonia, August 22, 2015. Thousands of migrants stormed across Macedonia's border on Saturday, overwhelming security forces who threw stun grenades and lashed out with batons in an increasingly futile bid to stem their flow through the Balkans to western Europe. Some had spent days in the open with little or no access to food or water after Macedonia on Thursday declared a state of emergency and sealed its borders to migrants, many of them refugees from war in Syria and other conflicts in the Middle East.  REUTERS/Ognen Teofilovski

Bild: OGNEN TEOFILOVSKI/REUTERS

Die ganze Verzweiflung auf einem Bild: Ein Flüchtlingskind überquert die Grenze Mazedoniens



Mazedonien hat sich dem Flüchtlingsansturm gebeugt und seine Grenzsperre aufgegeben. Rund 2000 Flüchtlinge konnten am Samstagabend passieren. 

Die dramatischen Szenen an der Grenze wurden von mehreren Fotografen festgehalten. Ognen Teofilovski hat dabei das wohl erschütterndste Bild geschossen. Es zeigt ein weinendes Mädchen mit blutender Stirn und erhobenen Händen. 

Auch der Fotograf Georgi Licovski hat die Verzweiflung und Angst der Flüchtlingskinder und Familien festgehalten. Er sagte später gegenüber dem Time Magazine:  «Zum ersten Mal in meinem Leben sah ich meine Kollegen – Fotografen und Journalisten – weinen». Auch er habe zum ersten Mal während seiner Arbeit Tränen vergossen. 

Viele Kinder seien im Chaos von ihren Eltern getrennt worden. «Es war wirklich, wirklich schlimm».

Weitere Bilder …

(dwi/sda/dpa/reuters/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • zombie1969 24.08.2015 12:40
    Highlight Highlight UN-Flüchtlingskommissar A. Guterres rief die EU zu mehr Unterstützung für die von der Flüchtlingskrise "überlasteten Länder wie Griechenland, Mazedonien und Serbien" auf.
    Ein weiterer Weg, den A. Guterres beschreiten könnte, wäre die Expertise der 57 Staaten umfassenden Origanisation für Islamische Zusammenareit (OIC) nachzufragen.
    Die OIC verfügt über viele Abteilungen, die sich mit den sozialen und kulturellen Fragen befassen, für die die EU eine Lösung sucht.
    • Sapere Aude 24.08.2015 14:08
      Highlight Highlight Wenn dies ein versteckter Hinweis sein soll, dass sich die arabischen Länder der Flüchtlingskrise annehmen soll, dann ist vielleicht der Hinweis hilfreich, dass alleine der Libanon mehr Flüchtlinge aufgenommen hat, als die meisten europäischen zusammen. Es gibt türkische Städte die bereits mehr Flüchtlinge aufgenommen haben, als sie Einwohner haben.
  • Mia_san_mia 23.08.2015 12:48
    Highlight Highlight Jaja wegen irgeinem Foto wird jetzt ein Drama gemacht...
    • Sapere Aude 24.08.2015 02:07
      Highlight Highlight Das Drama existiert auch ohne Bild, dieses gibt dem Drama lediglich ein Gesicht.
  • Zeit_Genosse 23.08.2015 11:35
    Highlight Highlight Europa hat eine Monsteraufgabe. Alle lassen sich aber gegenseitig im Stich. Es erinnert mich an die Ebola-Krise, wo die WHO 3/4-Jahr brauchte, um sich durchzuringen und zu formieren, während die Ärzte ohne Grenzen todesmutig vor Ort halfen und um Unterstützung baten. Dort sah man (verständlicherweise) keine Fotografen.
  • Zeit_Genosse 23.08.2015 11:32
    Highlight Highlight Es ist ein grosses Elend, das sich mit solchen Bildern (ein Ausschnitt des Fotografen) zu uns getragen wird und politischen Druck aufbaut. Ich hoffe, die Politik wacht auf und legt bei dieser exponentiell wachsenden Flüchtlingskrise einen Zahn zu und geht mit Prio 1 an Lösungen. Europa hat Italien, Griechenland, Mazedonien und Spanien allein gelassen. Da frage ich mich schon, was diese Union zu einer Union macht.

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