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Konfliktgebiet

In Zentralafrika werden zunehmend Kinder Opfer von Gewalt

14.02.2014, 13:3314.02.2014, 13:37

Im gewaltsamen Konflikt in der Zentralafrikanischen Republik sind laut dem UNO-Kinderhilfswerk UNICEF in den letzten zwei Monaten mindestens 133 Kinder getötet und grausam verstümmelt worden.

Es gebe sogar bestätigte Berichte über Kinder, die enthauptet worden seien. UNICEF-Mitarbeiter vor Ort seien «entsetzt» über die «Grausamkeit» gegen Kinder und über die Straflosigkeit für diese Verbrechen. Kinder würden in dem Konflikt wegen ihrer Religion oder Herkunft «zunehmend» zur Zielscheibe. 

Nach Angaben von UNICEF können viele verletzte Kinder wegen den gewaltsamen Auseinandersetzungen nicht einmal ins Spital gebracht werden. Ein Land, in dem Erwachsene brutal unschuldige Kinder angriffen und ungestraft blieben, habe «keine Zukunft», sagte der zuständige Regionaldirektor Manuel Fontaine.

In Zentralafrika herrscht Chaos, seit das mehrheitlich muslimische Rebellenbündnis Séléka im März den Präsidenten François Bozizé stürzte. Auch christliche Anti-Balaka-Milizen, die sich zur Verteidigung gegen die Séléka gegründet hatten, werden inzwischen für zahlreiche Gewalttaten gegen Muslime verantwortlich gemacht. (tvr/sda)

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