Afrika
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Ist das Schlimmste überstanden?

Liberia hebt nach Rückgang der Ebola-Infektionen Ausgangssperre auf



Nach dem Rückgang der Zahl der Ebola-Neuinfizierten in Liberia hat Präsidentin Ellen Johnson Sirleaf die Ausgangssperre aufgehoben und will die Grenzen zu den Nachbarländern wieder öffnen. Dies teilte ihr Büro am Samstag in der Hauptstadt Monrovia mit.

Die Aufhebung der im August 2014 angeordnete Ausgangssperre soll am Sonntag in Kraft treten. Wann die Grenzübergänge des westafrikanischen Landes geöffnet werden sollen, war noch unklar.

Liberian school children wash their hands before entering their classrooms as part of the Ebola prevention measures at Cathedral High School as students arrive in the morning to attend class in Monrovia, Liberia, Monday, Feb. 16, 2015. Students in Liberia began returning to the classroom Monday after a six-month closure during the Ebola epidemic that left thousands dead in this West African country.(AP Photo/Abbas Dulleh)

Bevor die Kinder das Schulgebäude betreten, müssen sie die Hände desinfizieren. Bild: Abbas Dulleh /AP/KEYSTONE

Bereits in der vergangenen Woche hatte in Liberias Schulen wieder der Unterricht begonnen. Vor dem Betreten der Gebäude müssen die Schüler aber ihre Hände desinfizieren und ihre Temperatur messen lassen. In Liberia gab es zuletzt aber immer weniger Neuansteckungen.

120 bis 150 Neuansteckungen pro Woche

Gleichzeitig rief die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Samstag zu einer weiteren Unterstützung im Kampf gegen das Virus auf. Nach einem starken Rückgang der Neuinfektionen in Sierra Leone, Guinea und Liberia am Anfang des Jahres stagnierten nun die Zahlen schon seit Wochen, teilte der WHO-Ebola-Beauftragte Bruce Aylward mit. Derzeit würden pro Woche 120 bis 150 neue Fälle verzeichnet. 

Jedoch habe die finanzielle Hilfe der Internationalen Gemeinschaft deutlich nachgelassen, was ein Grund zur Besorgnis sei. Laut der Organisation sind bis heute mehr als 9380 Menschen an der Seuche gestorben. (lhr/sda/dpa)

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