Die bisherigen Besucherzahlen der «Floating Piers» auf dem Iseo-See haben die Erwartungen um das Doppelte übertroffen. EPA/ANSA / FILIPPO VENEZIA
Wegen enormen Besucherandrangs hat die neueste spektakuläre Installation des Verpackungskünstlers Christo vorübergehend schliessen müssen. AP/ANSA / Filippo Venezia
270'000 Menschen haben von Samstag bis Mittwoch die insgesamt rund drei Kilometer langen orangefarbenen Pontons auf dem See besucht. EPA/ANSA / FILIPPO VENEZIA
Eigentlich sollten die «Floating Piers» bis zum 3. Juli rund um die Uhr geöffnet bleiben. EPA/ANSA / FILIPPO VENEZIA
Die Organisatoren hatten mit etwa einer halben Million Besucher während der 16 Tage gerechnet, die die Installation geöffnet sein wird. EPA/ANSA / FILIPPO VENEZIA
Der Präfekt liess die «Floating Piers» von Mitternacht bis 6 Uhr morgens am Donnerstag sperren, damit der Belag an einigen Stellen ausgebessert oder erneuert werden konnte. AP/ANSA / Filippo Venezia
Die Installation ist nicht durch Geländer geschützt, die Besucher tragen auch keine Schwimmwesten, während sie «über das Wasser laufen». EPA/ANSA / FILIPPO VENEZIA
Um ihre Sicherheit zu gewährleisten, sind 150 Wachleute und 30 Rettungsschwimmer rund um die Uhr im Einsatz. X90016 / STEFANO RELLANDINI
Angesichts der seit Montag herrschenden Hitze mussten auch die Notärzte immer öfter ausrücken, weil Besucher über Unwohlsein und andere Gesundheitsprobleme klagten. EPA/ANSA / FILIPPO VENEZIA
Am Dienstag wurde dann ein medizinischer Aussenposten am See eingerichtet. EPA/ANSA / FILIPPO VENEZIA
Seit dem 18.Juni 2016 sind die spektakulären «Floating Piers» (schwimmenden Stege) des Künstlers Christo im lombardischen Iseo-See für das Publikum zugänglich. X90016 / STEFANO RELLANDINI
Der Andrang war gleich nach Öffnung der Stege gross. EPA/ANSA / FILIPPO VENEZIA
Christo und sein Team hatten 220'000 Schwimmwürfel aus Kunststoff zusammengeschraubt und dann mit einem dahliengelb-schimmernden Polyamidgewebe überzogen. X90016 / STEFANO RELLANDINI
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Die Stege sind drei Kilometer lang und 16 Meter breit und wurden von Tauchern mit 190 tonnenschweren Ankern auf dem Grund des Sees befestigt.
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Sie verbinden den Ort Sulzano auf dem Festland mit der Insel Monte Isola und von dort mit dem kleineren Eiland San Paolo. EPA/ANSA / MATTEO BAZZI
Die Kosten für das Kunstprojekt sollen sich auf über 15 Millionen Franken belaufen haben. X90016 / STEFANO RELLANDINI
Bis zum 3. Juli werden rund eine halbe Million Besucher erwartet. EPA/ANSA / FILIPPO VENEZIA
Die Stege, die nicht schaukeln, sondern die Bewegung des Wassers in sich aufsaugen, sind 16 Meter breit. EPA/ANSA / FILIPPO VENEZIA
Christo ist für spektakuläre Grossprojekte und Verhüllungsaktionen weltweit bekannt. So hatte er gemeinsam mit seiner 2009 gestorbenen Frau Jeanne-Claude 1995 den Berliner Reichstag verhüllt. X90016 / STEFANO RELLANDINI
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Die Floating Piers sind das vorerst letzte Grosswerk des Verpackungskünstlers Christo. X90016 / STEFANO RELLANDINI
Christos «Floating Piers» werden von Besuchern überflutet und mussten geschlossen werden
Opfer ihres eigenen Erfolges: Wegen enormen Besucherandrangs hat die neueste spektakuläre Installation des Verpackungskünstlers Christo vorübergehend schliessen müssen. Die «Floating Piers» auf dem Iseo-See wurden in der Nacht auf Donnerstag gesperrt.
Das teilte der Präfekt von Brescia mit. Die Zeit solle für Wartungs- und Reinigungsarbeiten genutzt werden. Seit Samstag hätten 270'000 Menschen die insgesamt rund drei Kilometer langen orangefarbenen Pontons auf dem See besucht, was erhebliche Abnutzungserscheinungen zur Folge habe, begründete Präfekt Valerio Valente die Entscheidung.
Doppelt soviele Besucher wie erwartet
Er liess die «Floating Piers» von Mitternacht bis 6 Uhr morgens am Donnerstag sperren, damit der Belag an einigen Stellen ausgebessert oder erneuert werden konnte. Die bisherigen Besucherzahlen hätten die Erwartungen um das Doppelte übertroffen, erklärte Valente.
Die Schliessung erfolgte auch auf Bitten der Gemeinde Monte Isola, die Zeit für die Reinigung ihrer Strassen benötige. Auch dort hätten die vielen Besucher ihre Spuren hinterlassen.
Eigentlich sollten die «Floating Piers» bis zum 3. Juli rund um die Uhr geöffnet bleiben. Allerdings waren sie zwischenzeitlich wegen schlechten Wetters bereits kurz gesperrt gewesen. Die Organisatoren hatten mit etwa einer halben Million Besucher während der 16 Tage gerechnet, die die Installation geöffnet sein wird. Das hätte im Durchschnitt 25'000 Menschen an Wochentagen und 40'000 am Wochenende bedeutet.
Viel zu tun für die Sanität
Angesichts der seit Montag herrschenden Hitze mussten auch die Notärzte immer öfter ausrücken, weil Besucher über Unwohlsein und andere Gesundheitsprobleme klagten. Am Dienstag wurde dann ein medizinischer Aussenposten am See eingerichtet. Allein an dem Tag wurden 129 ärztliche Einsätze gezählt. Seit Samstag mussten 30 Menschen ins Krankenhaus gebracht werden, wie die Nachrichtenagentur Agi meldete.
Die Installation ist nicht durch Geländer geschützt, die Besucher tragen auch keine Schwimmwesten, während sie «über das Wasser laufen». Um ihre Sicherheit zu gewährleisten, sind 150 Wachleute und 30 Rettungsschwimmer rund um die Uhr im Einsatz.
Gemeinsam mit seiner 2009 verstorbenen Frau Jeanne-Claude ist Christo durch seine Monumentalkunstwerke – darunter die Verhüllung des Berliner Reichstags 1995 und die verpackte Brücke Pont Neuf in Paris 1985 – weltberühmt geworden. (whr/sda/afp)
Überall auf der Welt: Füdliblutt für Tunick
Bogota, Kolumbien, 5. Juni 2016. Tausende Menschen haben überall auf der Welt – auch in der Schweiz – nackt für den US-Fotografen Spencer Tunick posiert. Inzwischen mehr als 75 Mal. EPA / LEONARDO MUNOZ
Bettmeralp, 18. August 2007. KEYSTONE / LAURENT GILLIERON
San Miguel de Allende, Mexiko, 4. November 2012. EPA / Ulises Ruiz Basurto
Basel, Bankverein, 20. Juni 1999. KEYSTONE / MARKUS STUECKLIN
Totes Meer, Israel, 17. September 2011. EPA / SPENCER TUNICK/HANDOUT
Mexico City, 6. Mai 2007. AP / Dario Lopez-Mills
Sydney, Australien, 1. März 2010. EPA / DEAN LEWINS
Wien, Ernst Happel Stadium, 11. Mai 2008. EPA / HERBERT PFARRHOFER
Fribourg, 8. Juli 2001. KEYSTONE / ALESSANDRO DELLA VALLE
Düsseldorf, Deutschland, 6. August 2006.
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Lyon, Frankreich, 11. September 2005. AP / PATRICK GARDIN
Amsterdam, 3. Juni 2007. EPA / ROBIN UTRECHT
San Sebastian, Spanien, 22. April 2006. EPA / JAVIER ECHEZARRETA
Barcelona, Spanien, 8. Juni 2003. AP / PASCUAL GORRIZ
Neuenburg, Expo.02, 20. Juli 2002. KEYSTONE / SANDRO CAMPARDO
Gateshead, Grossbritannien, 17. Juli 2005. AP BALTIC / MARK PINDER
Brügge, Begien, 7, Mai 2005. AP / YVES LOGGHE
Santa Maria da Feira, 13. September 2003. AP / PAULO DUARTE
London, 15. April 2003. AP PA / ANDY BUTTERTON
Santiago de Chile, 30. Juni 2002. AP / SANTIAGO LLANQUIN
Melbourne, Australien, 7. Oktober 2001. NEWS LIMITED / FIONA HAMILTON
Montreal, Kanada, 26. Mai 2001. AP CP / PAUL CHIASSON
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