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Nino Schurter befindet sich in blendender Verfassung. Triumphiert er auch an der WM? Bild: AP/The Canadian Press

Erfolgsgaranten an der WM

Räumen die Schweizer Mountainbike-Stars Schurter und Neff auch an der WM ab?

Nino Schurter und Jolanda Neff setzen zurzeit Massstäbe im Mountainbike-Sport. An den heute beginnenden Weltmeisterschaften in Hafjell/Lillehammer (No) könnten sie der Schweiz im Cross Country bis zu drei Goldmedaillen bescheren.

Publiziert: 02.09.14, 09:18 Aktualisiert: 02.09.14, 18:21

Die Aussichten sind verheissungsvoll für Swiss Cycling. Die Aushängeschilder im Mountainbike befinden sich vor den Weltmeisterschaften in Top-Form. Die Trümpfe sind bereit, um im hohen Norden zu stechen. An der Spitze des Aufgebots steht Nino Schurter, der Star der Cross-Country-Szene. Der Bündner ist der Kronfavorit für das Männer-Rennen vom Samstag. An den letzten drei Stationen der abgelaufenen Weltcup-Saison hat er jedes Mal den Sieg davongetragen.

Verteidigt Nino Schurter seinen WM-Titel im Cross Country? Bild: KEYSTONE

In der U23-Kategorie der Frauen dürfte am Freitag bei der Titelvergabe kein Weg an Jolanda Neff vorbeiführen. Die 21-Jährige aus dem St.Galler Rheintal würde auch bei der Elite zum engsten Favoritenkreis gehören. Sie hat sich heuer zur jüngsten Gesamtweltcup-Siegerin aller Zeiten gekürt. Als erste Schweizerin seit Barbara Blatter 2001 konnte sie diese Wertung zu ihren Gunsten entscheiden. 

In Hafjell ist Neff vom Alters-Reglement her gezwungen, bei den «Espoirs» zu starten. Die einzige ernsthafte Konkurrentin dürfte ihre französische Markenkollegin Pauline Ferrand-Prevot sein.

Jolanda Neff gehört zu den besten Mountainbikerinnen der Welt, muss aber in der U23-Kategorie starten. Bild: AP/The Canadian Press

Schweizer Goldhoffnung im Eliminator-Rennen

Am Mittwoch im Team-Wettkampf werden Schurter und Neff gemeinsame Sache machen. Mit U23-Fahrer Andri Frischknecht und Junior Filippo Colombo peilen sie die Podestplätze an. 

Und heute zur Eröffnung der WM nimmt auch Eliminator-Spezialistin Kathrin Stirnemann ihren Wettkampf aus einer vorzüglichen Position in Angriff. Die Aargauerin sicherte sich kürzlich überlegen den Weltcup-Gesamtsieg in dieser nicht olympischen Disziplin. (si/cma)

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