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iCloud für Windows synchronisiert Fotos, Videos, E-Mails, Kalender und andere Dateien zwischen Apple-Geräten und Windows-PCs. bild: apple

Apple stopft gravierende Sicherheitslücken in iCloud für Windows

Apple liefert ein wichtiges Update für sein iCloud-Programm für Windows aus. Es muss eine gefährliche Sicherheitslücke geschlossen werden, durch die Angreifer Schadsoftware im PC einschleusen und den iCloud-Nutzer ausspähen könnten.

Publiziert: 30.03.17, 15:28 Aktualisiert: 30.03.17, 15:56

Apples iCloud 6.2 steht ab sofort als Aktualisierung für Windows 7, Windows 8.1 und Windows 10 zur Verfügung. Nutzer von iCloud für Windows sollten das Update umgehend installieren, da Apple damit mehrere kritische Sicherheitslücken in seiner Cloud-Software schliesst. Die Schwachstellen ermöglichen es Kriminellen aus der Ferne Schadcode im PC einzuschleusen und Informationen im Online-Speicher auszuspähen.

Hohe Sicherheitsbedrohung 

Auch das deutsche Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt vor den Sicherheitslücken und schätzt die Bedrohung als «hoch» ein. Auf seiner Webseite schreibt das Bundesamt: «Mehrere Sicherheitslücken in iCloud für Windows können von einem Angreifer ausgenutzt werden, um beliebige Anweisungen auf Ihrem Rechner zur Ausführung zu bringen und Informationen auszuspähen.» 

Windows-PCs könnten durch die löchrige iCloud-Software «signifikant geschädigt werden», warnt das BSI. Hintergrund der Schwachstelle ist ein Client-Zertifikat, das bislang im Klartext übertragen wurde, wie Forscher der Technischen Universität München festgestellt hatten.

iCloud-Nutzer können mit Apples Online-Speicher Backups von iOS-Geräten in der Cloud ablegen und beispielsweise persönliche Fotos und Videos zwischen iPhone und Windows-PC synchronisieren. Dazu gibt es verschiedene Funktionen wie E-Mail, Kalender, Aufgabenverwaltung, Notizen und Bookmarks.

Aufgrund der nun bekannten Sicherheitslücken könnten Angreifer auf diese sensiblen Daten zugreifen, sofern das neuste Update (iCloud 6.2) nicht installiert ist.

Das Update steht ab sofort auf Apples Webseite zum Download bereit. Die entsprechende Schwachstelle hat Apple zuvor schon in seinen eigenen Betriebssystemen für das iPhone, iPad und Mac-Computer geschlossen.

(oli)

12 Gründe, warum das Zenbook das fast beste Laptop ist, das ich je getestet habe

Das Zenbook ist ein MacBook auf Steroiden: noch etwas leichter und dünner – und deutlich schneller. Was es taugt, zeigt unser Test ...
Das Zenbook ist für Power User, die ein kleines, mobiles Notebook wollen und bereit sind, für gutes Design einen Aufpreis zu zahlen.
Dünner geht's kaum mehr: Das 12,5 Zoll grosse Notebook bringt 910 Gramm auf die Waage. Andere Laptops fühlen sich plötzlich wie Betonklötze an.
Edles Design und hochwertige Verarbeitung treffen hier auf die neuste Prozessor-Technologie. Zum Lieferumfang gehört diese schicke Schutzhülle.
Der Vergleich mit dem Surface Book zeigt, wie dünn das Zenbook 3 ist: 11,9 Millimeter an der dicksten Stelle und 3,6 mm an der dünnsten.
Das Design ist auf den ersten Blick eine dreiste MacBook-Kopie. Im Detail unterscheiden sich die beiden Laptops aber schon, wie das nächste Bild zeigt ...
Der Goldrahmen ist ein Blickfang und soll wohl die je nach Ausstattung nicht ganz günstigen Preise von rund 1200 bis gegen 2000 Franken unterstreichen.
Leider geizt Asus bei den Anschlüssen: Das Zenbook 3 hat einen USB-C-Anschluss und die Buchse für den Kopfhörer – und das war's dann.
Hängt das Laptop am Stromkabel, können ohne Adapter keine weiteren Geräte angehängt werden. Auch das dürfte MacBook-Nutzern bekannt vorkommen.
Deshalb liegt jedem Zenbook ein Gratis-Adapter bei (bei Apple kostet ein gleichwertiger Adapter mindestens 55 Franken).
Mit dem mitgelieferten 3-in-1-Adapter lassen sich USB-Geräte wie Drucker und externe Festplatten oder ein PC-Monitor via HDMI-Kabel anschliessen.
Die gute Nachricht: Das Zenbook lädt sich über den USB-C-Port sehr schnell auf.
Das Gehäuse aus einer Aluminium-Magnesium-Legierung wirkt edel und robust. Design und Verarbeitung: Check! ✔️
Für seine Grösse hat das Zenbook 3 ein grosses und vor allem gutes Touchpad, das dank Windows 10 diverse Multi-Touch-Gesten beherrscht.
Der Fingerprint-Scanner meldet den Nutzer schnell und zuverlässig ohne Passworteingabe bei Windows an.
Das flache Design verhindert eine komfortable Tastatur. Man kann sich bestimmt an die Zenbook-Tastatur gewöhnen, aber auf einem Keyboard mit höheren Tasten schreibt es sich bequemer.
Von A bis Z durchgestylt: Die Tasten haben eine Hintergrundbeleuchtung. Die Lautsprecher sorgen Asus-typisch für sehr ansprechenden Sound.
Das an sich gute Full-HD-Display spiegelt genau so stark, wie man dies von anderen Laptops mit Hochglanz-Displays gewohnt ist :(
Die angegebene Akkulaufzeit von bis zu neun Stunden scheint sehr optimistisch. In der Praxis sind etwa sechs Stunden bei relativ hoher Display-Helligkeit realistischer, was für ein extrem dünnes und leichtes Laptop beachtlich ist.
Das neue Zenbook gibt es bei uns in zwei Varianten, die sich bezüglich Prozessor, Arbeitsspeicher, internen SSD-Speichers und Preis unterscheiden.
In der Schweiz ist das Zenbook 3 in Blau und Grau erhältlich. Ab Ende Dezember auch in Rosegold.
Das Aluminium glänzt im Licht und zieht leider auch Fingerabdrücke magnetisch an.
Mit neuen Glas-Touchpads, welche die verbesserte Touchpad-Software von Windows 10 nutzen, haben PC-Hersteller wie Asus die grösste Schwäche der Windows-Laptops ausgemerzt.
Das Fazit: Ein schnelles, leichtes und dünnes Notebook, das gefällt. Wer aber einfach nur ein solides Laptop zum Arbeiten sucht, findet günstigere Alternativen, die halt nicht ganz so chic aussehen. Zum ganzen Testbericht geht's hier.

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