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Ramona Bachmann ist Schweizer Fussballerin des Jahres 2019. bild: screenshot football.ch

Seferovic und Bachmann sind die Schweizer Fussballer des Jahres 2019

Publiziert: 07.10.19, 20:14 Aktualisiert: 07.10.19, 22:27

Ramona Bachmann und Haris Seferovic haben an den Swiss Football Awards 2019 in Lausanne die Preise in den beiden Hauptkategorien entgegennehmen dürfen. «Credit Suisse Rookie of the Year» ist Ruben Vargas, das «Coolest Goal of the Year» erzielte Géraldine Reuteler. Wie in den letzten beiden Jahren wurde Nationaltrainer Vladimir Petkovic zum «Trainer of the Year» gewählt.

Die 29-jährige Bachmann folgt auf Lara Dickenmann, die in den letzten drei Jahren jeweils als beste Nationalspielerin der Saison geehrt wurde. Die Stürmerin von Chelsea absolvierte im April 2019 gegen Finnland ihr 100. Länderspiel. Sie gehört nicht nur wegen ihrer 46 Toren seit Jahren zu den sicheren Wertendes Frauen-Nationalteams.

Haris Seferovic blickt auf eine überragende Saison 2018/19 zurück. Der 27-jährige Stürmer wurde mit Benfica Lissabon nicht nur portugiesischer Meister, sondern stand mit 23 Treffern (19 davon im Kalenderjahr 2019) in 29 Partien auch zuoberst in der Torschützenliste der Liga NOS. Auch im Nationalteam (17 Tore in 62 Länderspielen) lieferte Seferovic starke Leistungen ab.

Der Mann aus Sursee ist Schweizer Fussballer des Jahres. bild: football.ch

Dritter Titel in Folge für Petkovic

Der Titel als bester Trainer des Jahres ging zum vierten Mal in Serie an Vladimir Petkovic, der mit der Nati unter anderem die Qualifikation für das Finalturnier der erstmals ausgetragenen Nations League schaffte.

Ruben Vargas, der zum «Credit Suisse Rookie of the Year» gewählt wurde und dazu das schönste Cup-Tor erzielte, bestätigte bei seinem neuen Klub Augsburg die guten Auftritte aus seiner Vorsaison mit dem FC Luzern. Eine positive Folge davon war das Debüt des Innerschweizers in der A-Nati am 8. September gegen Gibraltar.

Vargas traf beim 4:0 im Cup-Viertelfinal gegen YB genau ins Lattenkreuz. Video: streamable

In der Internet-Abstimmung erhielt Géraldine Reuteler die meisten Stimmen, weshalb sie den Award für das «Coolest Goal of the Year» überreicht bekam. Die Stürmerin des 1. FFC Frankfurt hatte am 9. April im Länderspiel in Winterthur gegen die Slowakei mit einem Lob und vollem Körpereinsatz die gegnerische Torhüterin bezwungen.

Das herrliche Siegtor von Reuteler gegen die Slowakei. Video: streamable

Special Award für Dickenmann

Im Rahmen der Swiss Football Awards im Stade Juan Antonio Samaranch in Lausanne wurde Lara Dickenmann für ihre grossen Verdienste im Schweizer Frauenfussball mit einem «Special Award» beehrt. Sie erhielt die Auszeichnung für eine lange Karriere im Frauen-Nationalteam. Die Luzernerin hatte sich 17 Jahre nach ihrem Debüt Anfang August entschieden, sich nach 135 Länderspielen (Rekord) mit 53 Toren aus der Equipe zurückzuziehen.

In den weiteren Kategorien gingen die Awards an den FC Basel (Schweizer Cup Team of the Year), Sandro Schärer (Referee of the Year), Fabienne Humm von den FC Zürich Frauen (NLA – Player of theYear), die Schule Allschwil respektive Neubad Basel (Cup Team of the Year) sowie die Frauen des FC Coeuve und den FC Escholzmatt-Marbach bei den Männern als «Fair play club of the Year». (pre)

Das sind die 26 teuersten Schweizer Fussballer

Rang 30: David Sesa wechselte im Sommer 2000 für 7,25 Millionen Euro von der US Lecce zum SSC Napoli. Stand: August 2021.
Rang 29: Edimilson Fernandes wechselte im Sommer 2019 für 7,5 Millionen Euro von West Ham United zum 1. FSV Mainz. www.imago-images.de / bMartin Hoffmann
Rang 28: Patrick Müller wechselte im Sommer 2000 für 8 Millionen Euro von den Grasshoppers zu Olympique Lyon. EPA / MONTSERRAT T DIEZ
Rang 27: Valon Behrami wechselte im Sommer 2012 für 8 Millionen Euro von der AC Fiorentina zum SSC Napoli. AP/AP / Paolo Giovannini
Rang 26: Admir Mehmedi wechselte im Winter 2018 für 8 Millionen Euro von Bayer Leverkusen zum VfL Wolfsburg. EPA/EPA / DANIEL HECKER
Rang 25: Admir Mehmedi wechselte im Sommer 2015 für 8 Millionen Euro vom SC Freiburg zu Bayer Leverkusen. EPA/EPA / SASCHA STEINBACH
Rang 24: Ricardo Rodríguez wechselte im Sommer 2012 für 8,5 Millionen Euro vom FC Zürich zum VfL Wolfsburg. X00960 / RALPH ORLOWSKI
Rang 23: Granit Xhaka wechselte im Sommer 2012 für 8,5 Millionen Euro vom FC Basel zu Borussia Mönchengladbach. Witters / Tim Groothuis/freshfocus
Rang 22: Blerim Džemaili wechselte im Sommer 2011 für 9 Millionen Euro von Parma zu Napoli. AP PRESL / DAVIDE SPADA
Rang 21: Yann Sommer wechselte im Sommer 2014 für 9 Millionen Euro vom FC Basel zu Borussia Mönchengladbach. EPA/EPA / RONALD WITTEK
Rang 20: Kevin Mbabu wechselte im Sommer 2019 für 9,2 Millionen Euro von den Young Boys zum Vfl Wolfsburg. KEYSTONE / JEAN-CHRISTOPHE BOTT
Rang 19: Stephan Lichtsteiner wechselte im Sommer 2011 für 9,93 Millionen Euro von Lazio Rom zu Juventus Turin. Insidefoto / Insidefoto/freshfocus
Rang 18: Josip Drmic wechselte im Sommer 2015 für 10 Millionen Euro von Bayer Leverkusen zu Borussia Mönchengladbach. DPA / MARIUS BECKER
Rang 17: Djibril Sow wechselte im Sommer 2019 für 10 Millionen Euro von den Young Boys zu Eintracht Frankfurt. KEYSTONE / PETER SCHNEIDER
Rang 16: Timm Klose wechselte im Winter 2016 für 11 Millionen Euro vom VfL Wolfsburg zu Norwich City. AP PA / CHRIS RADBURN
Rang 15: Breel Embolo wechselte im Sommer 2019 für 11 Millionen Euro von Schalke zu Borussia Mönchengladbach. AP / Martin Meissner
Rang 14: Noah Okafor wechselte im Winter 2020 für 11,2 Millionen Euro vom FC Basel zu Red Bull Salzburg. EPA / YURI KOCHETKOV
Rang 13: Albian Ajeti wechselte im Sommer 2020 für 11,3 Millionen Euro vom FC Basel zu West Ham United. www.imago-images.de / Andy Rowland
Rang 12: Bernt Haas wechselte im Sommer 2002 für 11,8 Millionen Euro vom FC Basel zum AFC Sunderland.
Rang 11: Xherdan Shaqiri wechselte im Sommer 2012 für 11,8 Millionen Euro vom FC Basel zu Bayern München. EPA / KARL-JOSEF HILDENBRAND
Rang 10: Denis Zakaria wechselte im Sommer 2017 für 12 Millionen Euro von den Young Boys zu Borussia Mönchengladbach. AP/AP / Martin Meissner
Rang 9: Xherdan Shaqiri wechselte im Sommer 2018 für 14,7 Millionen Euro von Stoke City zum FC Liverpool. EPA/EPA / PETER POWELL
Rang 8: Xherdan Shaqiri wechselte im Winter 2015 für 15 Millionen Euro von Bayern München zu Inter Mailand.
Rang 7: Ricardo Rodriguez wechselte im Sommer 2017 für 15 Millionen Euro vom VfL Wolfsburg zur AC Milan. KEYSTONE/TI-PRESS / GABRIELE PUTZU
Rang 6: Gregor Kobel wechselte im Sommer 2021 für 15 Millionen Euro vom VfB Stuttgart zu Borussia Dortmund. keystone / SASCHA STEINBACH
Rang 5: Xherdan Shaqiri wechselte im Sommer 2015 für 17 Millionen Euro von Inter Mailand zu Stoke City.
Rang 4: Gökhan Inler wechselte im Sommer 2011 für 18 Millionen Euro von Udinese Calcio zum SSC Napoli. AP / Franco Castanò
Rang 3: Manuel Akanji wechselte im Winter 2018 für 21,5 Millionen Euro vom FC Basel zu Borussia Dortmund.
Rang 2: Breel Embolo wechselte im Sommer 2016 für 26,5 Millionen Euro vom FC Basel zu Schalke 04. EPA/DPA / MARIUS BECKER
Rang 1: Granit Xhaka wechselte im Sommer 2016 für 45 Millionen Euro von Borussia Mönchengladbach zu Arsenal London. AP / MATT DUNHAM

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Video: watson / Lea Senn

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