Federer am Freitag bei einer kurzen Pause im Training in Madrid.
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Phantom Roger Federer – nach drei Jahren die Rückkehr auf den Sand
Vor der Rückkehr in Madrid weiss keiner, wie stark Roger Federer auf Sand noch ist – auch der 37-Jährige selber nicht. Seit rund einem Monat bereitet sich der Basler akribisch auf die Sandsaison vor – auch, weil er auf dieser Unterlage seit drei Jahren kein Turnier mehr bestritten hat. Trotzdem sind die Erwartungen an Federer hoch.
Es ist nicht so, dass Roger Federer sich in den vergangenen Wochen versteckt hätte, aber einen kleinen Spass machte er sich wohl schon daraus, seine Anhänger im Ungewissen zu lassen.
Wechselweise trainierte er in der Region um den Zürichsee oder in Felsberg im Kanton Graubünden, nahe seines Wohnorts Valbella. Hatten die Anhänger erkannt, von wo er in den sozialen Medien grüsste, war er am nächsten Tag mit Bestimmtheit schon nicht mehr dort.
Seit rund einem Monat bereitet sich der Baselbieter auf die Sandsaison vor und damit auf die Rückkehr auf eine Unterlage, auf der er seit drei Jahren kein Turnier mehr bestritten hat.
Wie ein Kind, das sich auf die Schulreise freut
Wie ernst er das Unterfangen nimmt, zeigt die Tatsache, dass mit Severin Lüthi und Ivan Ljubicic beide Trainer in der Schweiz weilten. Als Trainingspartner standen ihm mit Dan Evans und Miomir Kecmanovic zwei Spieler zur Verfügung, die in der Weltrangliste unter den besten hundert figurieren.
Eng angeleitet wurde Federer von Fitnesstrainer Pierre Paganini, der vom Arbeitsethos seines Schützlings schwärmt. «Er geht das Training wie ein Kind an, das sich auf den ersten Schulausflug freut! Ein Turnier bereitet er vor, als wäre es das erste und zugleich das letzte», sagte er dem «SonntagsBlick».
Federers Anpassungsfähigkeit sei eine der Qualitäten, die am meisten unterschätzt würden. «Roger ist viel strategischer, als man denkt. Sein Spiel ist sehr spontan, aber im Voraus macht er sich immer viele Gedanken.»
Verzicht auf Sand lohnte sich
Gleichwohl ist die Rückkehr auf Sand mit zahlreichen Unsicherheiten verbunden. Während die Schläge auf Rücken, Fuss-, Knie- und Hüftgelenke härter, aber kürzer sind, sorgt das Spiel auf Sand für Instabilität im ganzen Körper. Paganini sagt: «Gefährlich sind die Rutschphasen. Man sieht das zwar nicht von aussen, aber in den Gelenken, also in den Knien und im Fussknöchel vibriert es sehr stark.»
Auch deshalb spielte Federer nach seinem Meniskusriss im linken Knie und der Operationim Januar 2016 nur noch sechs Partien auf Sand, die letzte am 12. Mai 2016 in Rom, also vor 1086 Tagen.
Für seinen konsequenten Verzicht wurde Federer reich belohnt: Zwei Siege bei den Australian Open, der neunte Erfolge in Wimbledon und die Rückkehr auf Platz 1 der Weltrangliste. Zwei Jahre war er während der Sandsaison ein Phantom, von dem man nicht wusste, ob es am Ende doch noch auftauchen würde.
Federers wichtigste Rekorde
Älteste Weltnummer 1: Mit 36 Jahren und 320 Tagen war Roger Federer im Juni 2018 der älteste Mann, der je auf dem Tennis-Thron gesessen hat. EPA/ANP / KOEN SUYK
Wochen als Weltnummer 1: Roger Federer steht heute bei 310 Wochen als Weltnummer 1. Novak Djokovic steht bei 294Wochen, Rafael Nadal bei 209. X01095 / Toby Melville
Wochen als Weltnummer 1 in Serie: Federer lag vom 2. Februar bis am 17. August 2008 insgesamt 237 Wochen in Folge an der Spitze, Novak Djokovic vom 7. Juli 2014 bis am 6. November 2016 «nur» 122 Wochen. X02605 / TYRONE SIU
Weltnummer 1 am Ende des Jahres: Federer beendete eine Saison fünfmal auf der 1 (2004 bis 2007 und 2009), genau wie Rafael Nadal. Die Liste führen Pete Sampras und Novak Djokovic mit 6 Jahren an. EPA/EPA / WILL OLIVER
Das ganze Jahr über die Weltnummer 1: Federer teilt sich den Rekord von drei Jahren (2005, 2006, 2007) mit Jimmy Connors (1975, 1976, 1978). Djokovic gelang dies bisher nur 2015, Nadal noch nie. Getty Images Europe / Julian Finney
Karriere-Slam: Roger Federer komplettierte seinen Karriere-Slam 2009 mit dem French Open. Nadal schaffte dies 2010 beim US Open, Djokovic 2016 bei Roland Garros. Der Serbe hielt damals sogar alle vier Major-Titel gleichzeitig, was Federer nie schaffte. AP/AP / John Minchillo
Anzahl Grand-Slam-Titel: Roger Federer steht wie Rafael Nadal bei 20, Djokovic bei 17.
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Anzahl Grand-Slam-Finals in Serie: Roger Federer erreichte von Wimbledon 2005 bis zu den US Open 2007 zehn Major-Endspiele in Serie. X01095 / Suzanne Plunkett
Anzahl Grand-Slam-Finals: 31-mal erreichte Roger Federer schon ein Major-Endspiel. Nadal stand 28-mal im Final, Djokovic 27-mal. EPA/AAP / LUKAS COCH
Anzahl erreichte Grand-Slam-Halbfinals: Federer 46, Djokovic 38, Nadal 34. EPA/EPA / DANIEL MURPHY
Anzahl erreichte Grand-Slam-Halbfinals in Serie: Federer: 23 (Wimbledon 2004 bis Australian Open 2010), Djokovic: 14 (Wimbledon 2010 bis US Open 2013). AP / ELISE AMENDOLA
Anzahl Grand-Slam-Viertelfinals: Federer: 57, Djokovic 47, Nadal 42. EPA/AP POOL / SANG TAN / POOL
Anzahl Grand-Slam-Viertelfinals in Serie: Federer: 36 (Wimbledon 2004 bis French Open 2013), Djokovic: 28 (Wimbledon 2009 bis French Open 2016). AP/AP / Andrew Brownbill
Grand-Slam-Titel: Federer stand als einziger Spieler in drei unterschiedlichen Saisons in allen Major-Finals (2006, 2007, 2009), Djokovic gelang dies erst einmal (2015), Nadal noch nie. AP/AP / Rafig Maqbool
Grand-Slam-Finals: Federer erreichte als einziger Spieler in zwei kompletten Jahren in Serie jeden Grand-Slam-Final (2006 und 2007). AP / Anja Niedringhaus
Grand-Slam-Titel ohne Satzverlust: Roger Federer holte sich bisher zwei Mal einen Major-Titel ohne Satzverlust (Australian Open 2007, Wimbledon 2017). Nadal schaffte dies viermal am French Open (2008, 2010, 2017, 2020), Björn Borg ebenfalls dreimal (Wimbledon 1976, French Open 1978 und 1980). Djokovic hat dies bisher noch nicht geschafft. Getty Images Europe / Julian Finney
Grand-Slam-Partien in Serie ohne Satzverlust: Federer teilt sich den Rekord von elf Partien (Australian Open bis Achtelfinal French Open 2007) mit John McEnroe. X01095 / Suzanne Plunkett
Gewonnene Grand-Slam-Sätze in Serie: Federers Rekord sind 36 erfolgreiche Sätze in Serie (US Open 2006 bis French Open 2007). Djokovic steht bei 19 (Australian Open bis French Open 2015). Getty Images Europe / Julian Finney
Anzahl gewonnene Matches an Grand Slams: Federer 362 Siege, Djokovic 296 Siege, Nadal 282. AP/AP / Kirsty Wigglesworth
Anzahl Grand-Slam-Teilnahmen in Serie: Federer hat vom Australian Open 1999 bis zum Australian Open 2016 zumindest immer die 1. Runde bestritten. Das sind 65 Majors in Serie. Djokovic schaffte 51, Leader mit 74 ist Feliciano Lopez (seit French Open 2002). Getty Images Europe / Julian Finney
Dreimal drei Grand-Slam-Turniere im gleichen Jahr gewonnen: Federer ist der einzige Spieler, der drei Grand-Slam-Turniere in drei verschiedenen Jahren gewann (2004, 2006, 2007). Djokovic steht bei zweimal drei (2011 und 2015), Nadal hat das nur einmal geschafft (2010). Getty Images Europe / Clive Brunskill
Drei Grand-Slam-Turniere mindestens fünfmal gewonnen: Federer hat als einziger Spieler drei Majors mindestens fünfmal gewonnen (AO 6 – FO 1 – Wim 8 – UO 5), Djokovic holte den Titel in drei verschiedenen Majors mindestens dreimal (8 – 1 – 5 – 3). X01095 / Tony O'Brien
Anzahl Jahre mit mindestens zwei Grand-Slam-Titeln: Federer sicherte sich in sechs Saisons mindestens zwei Trophäen bei Majors (2004 bis 2007, 2009 und 2017), den Rekord teilt er sich mit Roy Emerson. Djokovic konnte fünfmal (2011, 2015, 2016, 2018 und 2019) mindestens zwei Major-Titel in die Höhe stemmen. X01095 / Tony O'Brien
Grand Slam: Weder Federer noch Djokovic und Nadal konnten den Grand Slam (alle vier Turniere in einem Jahr gewinnen) bisher realisieren. X80002 / STRINGER
Titel bei den World Tour Finals: Roger Federer konnte den Titel bei der «WM» bei bisher 14 Teilnahmen sechsmal gewinnen (10 Finals), Djokovic triumphierte fünfmal in sieben Finals. X01095 / Suzanne Plunkett
Meiste Siege in einer Saison: Federer feierte 2006 92 Siege, Djokovic in seiner besten Saison (2015) 82. Dem Schweizer reichte dies bei fünf Saisonniederlagen zu zwölf Titeln, Djokovic mit sechs Niederlagen zu elf Trophäen. AP/AP / John Minchillo
Anzahl 1000er-Titel: Djokovic (36) und Nadal (35) haben in dieser Sparte mehr Titel auf dem Konto als Federer mit 28. EPA/EPA / WILL OLIVER
«Roger war eindeutig der zweitbeste Spieler der Welt auf Sand»
Nun aber hat sich die Rückkehr über Monate hinweg abgezeichnet. Bereits im Januar, nach dem Aus bei den Australian Open, bestätigte Federer seine Teilnahme in Paris. Auch auf Sand zählt der 37-Jährige zu den Besten der Geschichte.
Er gewann elf seiner 101 Titel auf dieser Unterlage, triumphierte 2009 in Roland Garros, stand vier weitere Male im Final, scheiterte aber jedes Mal am Spanier Rafael Nadal. Federers Jugendfreund Yves Allegro sagt: «Ich habe immer gesagt, dass Sand seine beste Unterlage ist. Roger war in den vergangenen 15 Jahren eindeutig der zweitbeste Spieler der Welt auf Sand.»
Er traut ihm in Paris sogar den Sieg zu, denn: «Nadals Spiel ist perfekt, um Roger zu ärgern. Djokovics Spiel ist ideal, um Nadal zu ärgern. Und Federers Tennis ist perfekt, um Djokovic zu ärgern.»
Unumstrittener Sandkönig: Nadal.
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Kommt hinzu, dass Federers Rivalen zuletzt einen zwiespältigen Eindruck hinterliessen. Rafael Nadal hat erstmals seit 15 Jahren bis im April noch kein Turnier gewonnen. Novak Djokovic gewann zwar in Melbourne, in den letzten drei Turnieren aber nur noch fünf Spiele.
Fognini und Thiem die Aussenseiter
Stattdessen verstrickte er sich in Machtkämpfe um die Besetzung des ATP-Präsidiums. Zuletzt sah sich der Serbe genötigt, im Magazin der «L'Equipe» mit Vorurteilen ihm gegenüber aufzuräumen, als er sagte: «Ich bin kein Veganer, das geht mir viel zu weit.» Und über seinen spirituellen Berater Pepe Imaz: «Der Verdacht der Abhängigkeit ist eine Beleidigung für meine Intelligenz.»
Ins Rampenlicht spielten sich andere: Fabio Fognini, der in Monte Carlo Nadal besiegte und als erster Italiener ein Masters-Turnier gewann, der Österreicher Dominic Thiem, der in Barcelona gegen Nadal gewann und im Vorjahr in Roland Garros den Final erreicht hatte.
Und dann ist da noch das Phantom: Roger Federer. Obwohl er seit dem 12. Mai 2016 nicht mehr auf Sand gespielt hat, haben nur zwei aktive Spieler auf dieser Unterlage mehr Titel gewonnen als er. In Madrid, wo er am Freitag erstmals trainierte, triumphierte er schon drei Mal (2006 auf Hartbelag, 2009 im Final mit seinem zweiten und bislang letzten Sieg gegen Nadal auf Sand und 2012 auf blauem Sand).
Tausend Möglichkeiten, einen Punkt zu gestalten
Dazu kommt die wiedergefundene Lust auf das Abenteuer Terre Battue. Er schwärmte vom Winkelspiel. Davon, dass Sand an heissen Tagen so schnell sei wie ein Hartplatz. Von den tausend Möglichkeiten, einen Punkt zu gestalten.
Noch sitzt nicht jeder Schlag …
«Das macht es ungemein aufregend.» Es könne gut sein, dass er «etwas reisse», wie er in deutschen Medien zitiert wird, «in Madrid, vielleicht auch in Paris». Auf Sand zu spielen, fühle sich natürlich an. «Es erinnert mich an meine Kindheit.» Damals, als er im TC Ciba Geigy in Allschwil die ersten Bälle spielte. Und an die Zeit beim TC Old Boys Basel am St.Galler-Ring 225.
In den Vorjahren war sein Verzicht auf Sand eine Konzession an die eigene Vergänglichkeit. Anderes war wichtiger: die Gesundheit, Wimbledon. Das trug ihm harsche Kritik ein. Mats Wilander schrieb in der «L'Equipe»: «Egal, was du für diesen Sport getan hast, du kannst nie genug tun, ihm zurückzuzahlen, was er dir gegeben hat. Man hat immer eine Verantwortung gegenüber dem Sport. Diese stirbt nie.» Federer fühlte sich damals unverstanden und sagte: «Wenn ich spiele, dann will ich, dass die Zuschauer den besten Federer zu sehen bekommen.»
«Ein Final zwischen ihm und Rafa, das will jeder sehen»
Seit einem Monat wird auf Sand gespielt. Einen bestechenden Eindruck hinterliess bisher keiner – nicht Nadal, nicht Djokovic, schon gar nicht Alexander Zverev, am ehesten noch Dominic Thiem. Federer, der sagt, es sei der Nervenkitzel, das Ungewisse, das ihn an der Rückkehr reize, trainierte hingegen nur.
In Madrid blieb auch noch etwas Zeit für Sightseeing.
Und trotzdem war er in aller Munde. Am Donnerstag wurde er von Madrid-Turnierdirektor Manolo Santana am Flughafen abgeholt. «Was soll ich sagen? Roger ist ein Künstler. Ein Final zwischen ihm und Rafa, das will jeder sehen.»
Zwischen Federer, der in Madrid drei Mal gewonnen hat. Und Nadal, dem fünffachen Rekordsieger. Das Sand-Phantom Federer. In Madrid taucht es wieder auf.
Die vielen Gesichter des «Maestros»
Nicht drängeln, es hat genügend Bilder für alle! Roger Federers Werdegang vom Talent zum Superstar in 100 Fotos. X90003 / ISSEI KATO
Als «Schweizer Tennis-Jungtalent» wird Roger Federer in diesem Pressefoto vom World Youth Cup 1996 in Zürich beschrieben. KEYSTONE / STR
1998 das Debüt auf der ATP-Tour: Der knapp 17-jährige Federer an den Swiss Open in Gstaad. KEYSTONE / STR
Im Davis Cup gegen Italien spielt Roger Federer 1999 noch mit umgedrehter Dächlikappe, … KEYSTONE / ALESSANDRO DELLA VALLE
… darunter sieht's blond aus. KEYSTONE / ALESSANDRO DELLA VALLE
Im Herbst des gleichen Jahres sind die Haare schon deutlich länger … AP / RUDI BLAHA
… und als Federer anfangs 2000 den Final von Marseille gegen Marc Rosset verliert, trägt er einen Dutt. AP / CLAUDE PARIS
Ob Roger Federer heute noch stolz ist auf die Frisur, wie er sie damals trug? KEYSTONE / WALTER BIERI
Die Phase ist rasch vorbei: Nun spielt Federer mit einem Stirnband. AP / THOMAS KIENZLE
Das Schweizer Dreamteam: Roger Federer und Martina Hingis am Hopman Cup in Perth, anfangs 2001. AP / MOGENS JOHANSEN
Der erste Turniersieg: Roger Federer gewinnt im Februar 2001 das Hallenturnier in Mailand. KEYSTONE / KARL MATHIS
Siegerküsse für die Fans: Federer schlägt im Davis Cup in Neuenburg den Franzosen Arnaud Clément. KEYSTONE / FABRICE COFFRINI
Das erste Highlight in Wimbledon: Roger Federer wirft 2011 Pete Sampras aus dem Turnier. EPA / GERRY PENNY
Gemeinsam mit Freundin Mirka Vavrinec tritt er Ende 2001 am Hopman Cup in Australien an. EPA / GREG WOOD
Gemeinsam mit Ivo Heuberger flaniert Roger Federer 2002 über den Catwalk einer Modeschau im Rahmen des Turniers von Rotterdam. EPA ANP / TOUSSAINT KLUITERS
Auch das kann er: Roger Federer als Hundeschlittenführer auf dem Gletscher Les Diablerets oberhalb Gstaads. ALLIANZ SWISS OPEN / JUERG MUELLER
Federer und der Rest des Schweizer Davis-Cup-Teams werfen sich beim Gastspiel in Marokko in die landestypische Schale. KEYSTONE / ARNO BALZARINI
Noch ein Outfit: Federer, Andre Agassi (links) und Albert Costa zeigen sich vor dem Masters Cup 2002 in Schanghai in chinesischen Kleidern. EPA AFPI / LIU JIN
In fragwürdigem Shirt-Design tritt Federer 2003 an den Australian Open an. AP / DAVID CALLOW
Der Falke gehorcht Scheich Roger in Dubai. AFP / JORGE FERRARI
Lass dich küssen, mein Schatz! Roger Federer gewinnt 2003 in Wimbledon erstmals ein Grand-Slam-Turnier. AP / ANJA NIEDRINGHAUS
Chic herausgeputzt geht's für Roger und Mirka anschliessend ans Champions Dinner. AP PA / JOHN STILLWELL
Direkt nach Wimbledon geht's nach Gstaad, wo es noch am Flugplatz Saanen ein Glas Champagner gibt. KEYSTONE / YOSHIKO KUSANO
Im Berner Oberland wartet auf Federer nicht nur Tennis: Hier posiert er für Werbeaufnahmen … KEYSTONE / YOSHIKO KUSANO
… und gleichentags melkt er die Kuh Juliette. Er erhielt das Tier von den Gstaad-Organisatoren zu seinem Wimbledon-Triumph. KEYSTONE / YOSHIKO KUSANO
Federer, der FCB-Fan: Gemeinsam mit Präsidentin Gigi Oeri schaut er sich ein Spiel des FC Basel gegen Xamax an. KEYSTONE / DOMINIK PLUESS
An den US Open 2003 lautet Federers Motto: «Ich hab' die Haare schön!» KEYSTONE / EDDY RISCH
Ende 2003 erhält Roger Federer aus den Händen von Boris Becker die Auszeichnung zum «Schweizer Sportler des Jahres». KEYSTONE / LUKAS LEHMANN
In Dubai hockt sich Roger Federer im Flughafen auf eine Harley. EPA / STR
Im Sommer verteidigt er gegen Andy Roddick seinen Wimbledon-Titel. AP / ANJA NIEDRINGHAUS
Danach gibt's in Gstaad keine Kuh, dafür darf sich Federer als Alphornbläser versuchen. KEYSTONE / YOSHIKO KUSANO
Eben noch auf einer Harley-Davidson, nun mit DJ Bobo auf Rollern unterwegs. KEYSTONE / YOSHIKO KUSANO
Skeptischer Blick, zu Recht: An den Olympischen Spielen in Athen scheitert Federer als Topfavorit früh. EPA / KIM LUDBROOK
Dafür gewinnt er im Herbst 2004 die US Open in New York. Tags darauf posiert er mit der Trophäe auf dem Times Square. EPA / ANDREW GOMBERT
Amüsiert lauscht Roger Federer auf der Couch von «Wetten, dass...?» den Ausführungen von Schauspieler Jackie Chan. EPA / MARCUS FUEHRER
Anfangs 2005 müssen Federer und Gaston Gaudio in Doha in der Landestracht posieren, … AP / STR
… dafür darf der «Maestro» auf einem Quad durch die Wüste blochen. AP / STR
Das Haar ist wieder lang geworden! Roger Federer an den Australian Open 2005. AP / STEVE HOLLAND
Was macht Lionel Messi mit Mirka Vavrinec? Federer und seine Freundin bei der Verleihung der «Goldenen Kamera» in Berlin. EPA DPA / HUBERT BOESL
Erstmals begegnet Roger Federer im April 2005 in einem Final seinem ewigen Rivalen Rafael Nadal. In Key Biscayne gewinnt der Schweizer trotz eines 0:2-Satzrückstands noch. EPA / DOMINIC EBENBICHLER
Zum Champions Dinner 2005 in Wimbledon dürfen Vater Robert und Mutter Lynette mit. AP PA / ANDREW PARSONS
«Wo ist Roger?», Level: Blutiger Anfänger. AP / EUGENE HOSHIKO
Gekonnt steuert Roger Federer eine Yacht durch den Dubai Creek. Heute ist die Stadt sein Zweitwohnsitz. AP DUBAI TENNIS CHAMPIONSHIP
Treffen mit der Königin des Hüftschwungs: Federer und Sängerin Shakira begegnen sich in ihrer Funktion als UNICEF-Botschafter. AP ATP / STEPHEN CHERNIN
Anzug und Pose eines Magiers: Roger Federer küsst den Laureus-Award 2006. AP LAUREUS SPORTS ACADEMY / CLIVE ROSE
In Wimbledon trägt Roger Federer vor und nach den Spielen neuerdings ein nobles Jackett. AP / ANJA NIEDRINGHAUS
Im Hintergrund der Central Park: Roger Federer mit der Trophäe für den US-Open-Sieg 2006 auf dem Dach des Rockefeller Centers in New York. AP / SETH WENIG
Ob er wollte oder ob ihn Mirka mitschleppte? Gemeinsam mit Vogue-Chefin Anna Wintour an einer Modeschau in New York. EPA/EPA / JOHN TAGGART
Den Final gewonnen, die Champagner-Schlacht verloren: Fernando Gonzalez macht Roger Federer nach dem Final in Madrid 2006 nass. AP / JASPER JUINEN
Handshake mit der Golf-Legende: Federer trifft Tiger Woods am 13. Loch der Dubai Desert Classic 2007. AP / LAURENT REBOURS
Ehre, wem Ehre gebührt: Die Schweizer Post widmet Roger Federer eine Briefmarke – das gab's noch nie für eine lebende Persönlichkeit. KEYSTONE / GEORGIOS KEFALAS
Wimbledon 2007: Zum Jackett kommt eine nicht minder noble Tasche hinzu. EPA / OLIVIER HOSLET
Nach dem Weiss in Wimbledon der «Man in Black» in New York: Roger Federer feiert 2007 den Turniersieg nach einem Erfolg über Novak Djokovic. AP / KATHY WILLENS
Chinesische Künstler erstellen eine Federer-Statue in Anlehung an die berühmten Terrakotta-Krieger von Xi'an. AP Association of Tennis Professionals
Wieder mal eine Landestracht: Federer und Sampras machen sich in Südkorea beliebt. EPA / JEON HEON-KYUN
In Estoril besucht Federer 2008 den Töffrennfahrer Tom Lüthi … PHOTOPRESS / ALESSANDRO DELLA VALLE
… und er trifft MotoGP-Ikone Valentino Rossi. PHOTOPRESS / ALESSANDRO DELLA VALLE
2008 der Olympiasieg in Peking: Federer und Stan Wawrinka sind im Doppel «on fire». EPA / DIEGO AZUBEL
Die Haare sind nun wieder etwas kürzer: Federer an den Australian Open 2009. EPA / FRANCK ROBICHON
Bittere Tränen: Die Siegertrophäe gehört Rafael Nadal, Federer verliert den Final in Melbourne. AP / ANDREW BROWNBILL
Zurück in die Zukunft: Federer posiert für einen Werbespot mit einem Oldtimer. KEYSTONE / GEORGIOS KEFALAS
Das Olympische Museum in Lausanne ehrt Federer und andere Sportler im Sommer 2009 in Form von Sandskulpturen. KEYSTONE / JEAN-CHRISTOPHE BOTT
Der Karriere-Grand-Slam ist perfekt: Roger Federer gewinnt 2009 gegen Robin Söderling endlich auch die French Open in Paris. AP / Christophe Ena
Das Familienglück ist perfekt: Roger und Mirka Federer werden Eltern der beiden Zwillings-Mädchen Charlene Riva und Myla Rose. AP Federer Family / ROBERT FEDERER
Auch das gehört zu seinem Alltag: Federer lässt sich für Sponsoren-Aufnahmen schminken. KEYSTONE / STEFFEN SCHMIDT
Wenn's sogar die Österreicher behaupten, dann muss es ja stimmen: eine Briefmarke für den besten Tennisspieler der Welt. OESTERREICHISCHE POST AG / OESTERREICHISCHE POST AG
An den Australien Open trifft Roger Federer den britischen Prinzen William … EPA / BENJAMIN SOLOMON / TENNIS AUSTRALIA HANDOUT
… und in Wimbledon seine Grossmutter, Königin Elizabeth II. AP Pool, Getty Images / OLI SCARFF
Jesus lief einst übers Wasser, Federer und Nadal spielten 2011 in Doha im Meer Tennis. EPA / QATAR TENNIS FEDERATION (QTF) / HANDOUT
Der Lätsch sagt alles: Federer scheidet im Halbfinal der Australian Open gegen Djokovic aus. AP / Andrew Brownbill
Gemeinsam mit Sampras schaut sich Federer im März 2011 das NBA-Match zwischen den Los Angeles Lakers und den Charlotte Bobcats an. EPA / PAUL BUCK
In Rom trifft er die Fussball-Legende Francesco Totti und dessen Familie. AP / FELICE CALABRO'
Begeisterung vor dem Bundeshaus: Federer rührt mit dem Davis-Cup-Team die Werbetrommel für die Begegnung mit Portugal im Sommer 2011. KEYSTONE / PETER KLAUNZER
Ich bin auch ein Zug: Roger Federer bei der Einweihung einer Lok mit seinem Konterfei. KEYSTONE / GEORGIOS KEFALAS
Keiner ist länger die Weltnummer 1. Dafür wird Roger Federer im November 2011 in Basel geehrt. PHOTOPRESS / ALEXANDRA WEY
Ein Ritual, das der ehemalige Balljunge in Basel mit seinen Nachfolgern pflegt: das gemeinsame Pizza-Essen nach dem Turnier. PHOTOPRESS / ALEXANDRA WEY
Im Konfetti-Regen reckt Roger Federer die Siegertrophäe der ATP World Tour Finals in London 2011 in die Höhe. AP / KIRSTY WIGGLESWORTH
Die Kleinen sind nun immer öfter dabei – auch wenn sie die Büchlein wohl mehr interessieren als das Geschehen auf dem Platz. EPA / CHRISTIAN WEISCHE
Der 17. und bislang letzte Triumph an einem Grand-Slam-Turnier: Roger Federer gewinnt 2012 zum siebten Mal in Wimbledon. EPA / GERRY PENNY
Wenige Wochen später jubelt er gleichenorts über den Einzug in den Olympia-Final, nach einem epischen Sieg über Juan Martin Del Potro. Den Final verliert er gegen Andy Murray. EPA / ANDY RAIN
In Brasilien zeigt Federer den Fans bei einer Exhibition, dass er es auch in die Seleção schaffen würde … EPA / Sebastião Moreira
… und in Kolumbien posiert er einmal mehr im Look der Einheimischen. EPA / MAURICIO DUENAS CASTANEDA
«Schau, Spongebob, so dehnst du dich richtig!» EPA / BARBARA WALTON
Glücklich, wer ein Autogramm des «Maestros» ergattern kann. EPA / BARBARA WALTON
Für seine Verhältnisse eine Kurzhaar-Frisur: Roger Federer im Sommer 2013 in Wimbledon. AP AELTC / THOMAS LOVELOCK
In Gstaad versucht sich Roger Federer 2013 als Fahnenschwinger. KEYSTONE / PETER SCHNEIDER
Vor dem Turnier in Brisbane posiert Roger Federer mit der Koala-Bärin Tinkerbell. AP / TERTIUS PICKARD
Am Kids Day der Australian Open versucht sich Federer mit einem extragrossen Schläger. EPA / FRANCK ROBICHON
Treffen mit der nächsten Blaublütigen: Federer 2014 mit Prinzessin Charlène von Monaco. EPA / VALERY HACHE / POOL
Mit Ski-Star und Federer-Groupie Nummer 1 Lindsey Vonn spielt «King Roger» im Sommer 2014 auf dem Jungfraujoch. PHOTOPRESS / ALEXANDRA WEY
Im September 2014 zieht die Schweiz gegen Italien in den Final des Davis Cups ein, … KEYSTONE / SALVATORE DI NOLFI
… den sie Ende November in Lille gegen Frankreich für sich entscheidet. KEYSTONE / SALVATORE DI NOLFI
In Lausanne wird den Schweizer Davis-Cup-Helden ein grosser Empfang bereitet. KEYSTONE / JEAN-CHRISTOPHE BOTT
Zu Beginn des Jahres 2015 darf Federer in Brisbane Delfine streicheln. EPA AAP / TENNIS PHOTO NETWORK / TENNIS PHOTO NETWORK/JUERGEN HASENKOPF
Mit seinem 1000. Sieg auf der ATP-Tour gewinnt er das Turnier in Brisbane – es ist sein insgesamt 83. Turniersieg. EPA AAP / DAVE HUNT
Zur Familie gehören seit Mai 2014 auch die Zwillingsbuben Leo und Lenny (hintere Reihe, jeweils ganz aussen). EPA/EPA / FIONA HAMILTON
Mit seiner Stiftung unterstützt Roger Federer überwiegend Projekte in Afrika. 2015 bringt er Schulsachen nach Malawi. EPA / ERICO WAGA
Die Teenage Mutant Ninja Turtles haben 2016 am Kids Day der Australian Open Spongebob abgelöst – Federer ist immer noch dabei. X90176 / THOMAS PETER
Im Turnier stürmt er bis in den Halbfinal, wo er gegen den entfesselten Novak Djokovic chancenlos ist. X02605 / TYRONE SIU
Für seine Fans ist der Schweizer aber auf immer und ewig die Nummer 1. AP / MARK J. TERRILL
So viel verdient Roger Federer mit Werbeverträgen
Video: SRF / Roberto Krone