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Kreativer Protest der Mainzer Fans gegen Montagsspiele. Bild: EPA/EPA

Darum war es in den Bundesliga-Stadien heute 45 Minuten leise

Publiziert: 01.12.18, 18:44 Aktualisiert: 01.12.18, 18:46

Die unbeliebten Montagsspiele sollen in der Bundesliga abgeschafft werden – dafür sprachen sich die Vereine in der vergangenen Woche aus.

Das wäre ab der Saison 2021/22 der Fall, denn bis dahin läuft der TV-Vertrag. Dutzende Fangruppen hatten vorher einen Protest gegen Montagsspiele ausgerufen – den sie jetzt trotzdem durchziehen wollen. 

In einer gemeinsamen Stellungnahme erklärten Fanszenen aus ganz Deutschland:

«Und nun? Ist doch alles gut, Ziel erreicht, weitersingen, danke. Pustekuchen!»

Bild: EPA/EPA

Die Fangruppen stellten klar, dass die bisher nicht verbindliche Aussage der Clubs ein grosser Erfolg sei, der auf den jahrelangen Protest gegen Spieltagszerstückelung zurückzuführen sei. Zudem zeige es, wie viel Einfluss solche Aktionen haben können: «Dieses Stimmungsbild zeigt, was wir als Fans erreichen können, wenn wir gemeinsam starke und aussagekräftige Zeichen für unsere Rechte und Interessen setzen.»

Dieser Schritt soll nur der Anfang sein

Die Fans untermauerten in ihrer Stellungnahme, dass die Proteste weiterhin anhalten sollen, denn es gebe noch immer Montagsspiele in anderen Ligen.

«Der Protest, der in den letzten beiden Jahren erheblich an Fahrt aufgenommen hat, war nur deshalb so stark und öffentlichkeitswirksam, weil er solidarisch von der ersten bis zur fünften Liga mitgetragen wurde», heisst es.

Und weiter: «Wir wollen Montagsspiele generell abschaffen – in jeder Liga! Deshalb werden wir unseren Protest genauso in die Stadien tragen wie vor dieser Meldung.»

Dafür schwiegen die Fans von der Bundesliga bis in die Oberliga eine Halbzeit lang und wollten so die Vereins- und Verbandsbosse treffen. Das Motto der Fans: «Die Zeit ist reif: Holen wir uns den Fussball zurück – von der ersten bis zur letzten Liga!»

(bn/watson.de)

Deutsche Fussballfans wollen keine Montagsspiele

Selten sind sich Fans aller Teams so einig: Sie wollen am Wochenende ins Stadion gehen. EPA/EPA / ARMANDO BABANI
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