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Der Moment des Durchstosses: 31. Oktober 1990. Bild: AP

Der Eurotunnel wird 25 Jahre alt – doch mit dem Brexit wird alles kompliziert

Früher nahm man die Fähre oder den Flieger – der Eurotunnel veränderte alles. Heute geht es problemlos mit Auto, Bus oder Zug unter dem Ärmelkanal gen Grossbritannien. Doch der Brexit könnte auch dieses einstige Projekt der Annäherung zwischen Insel und Europa hart treffen.

Publiziert: 04.05.19, 19:58 Aktualisiert: 04.05.19, 19:58
Julia Naue und Silvia Kusidlo / DPA

So wirklich wollten die Briten diesen Tunnel nicht. Eine militärische Invasion, illegale Migration, tollwütige Ratten – all das und noch viel mehr fürchteten sie auf ihrer Insel. Vor 25 Jahren eröffnete er trotzdem, der Eurotunnel, eine Verbindung zwischen Grossbritannien und Frankreich.

Der Tunnel ist mit seinen rund 37 Kilometern unter dem Ärmelkanal nicht nur der längste Unterwassertunnel der Welt, sondern auch Grossbritanniens direkte Verbindung zu Europa. Die Insel und das Festland wuchsen weiter zusammen. Gerade in Zeiten des Brexits ist der Eurotunnel ein ganz besonderes Bauwerk, an dem es durchaus zu grossen Spannungen kommen könnte.

Französische und englische Arbeiter des Eurotunnel-Konsortiums (TML) jubeln am 28. Juni 1991 nach dem der letzte Abschnitt der dritten, 50 Kilometer langen Tunnelröhre durchbrochen wurde. Bild: EPA DPA

Kriege, politische Wirren und endlose Konflikte hatten das Projekt lange unmöglich gemacht. Mehr als sieben Jahre schufteten Tausende Arbeiter, am 1. Dezember 1990 kam es zum Durchstich und beide Seiten waren miteinander verbunden.

Noch mal gut drei Jahre später, am 6. Mai 1994, eröffneten Frankreichs Präsident François Mitterrand und Königin Elizabeth II. den Tunnel schliesslich feierlich. Es sollte noch einige Monate dauern, dann konnten auch die Passagiere den Tunnel nutzen.

In zwei Stunden von Paris nach London

Der insgesamt etwa 50 Kilometer lange Eurotunnel besteht aus drei Röhren, die bis zu 45 Meter tief unter dem Ärmelkanal verlaufen. Durch die äusseren Röhren verläuft je ein Gleis. Dazwischen befindet sich ein Sicherheitstunnel für Rettungsfahrzeuge. Neben dem Passagierschnellzug Eurostar, der Paris, Brüssel und London verbindet, verkehren durch den Tunnel Shuttlezüge für Busse und Autos sowie Fracht-Shuttles für Lastwagen und herkömmliche Güterzüge.

Das Tunnelsystem besteht aus drei Röhren. Bild: AP

Heute dauert es mit dem Eurostar nur rund zwei Stunden und fünfzehn Minuten von Paris nach London. Croissant zum Frühstück an der Seine und Fish and Chips zum Mittag an der Themse sind also problemlos machbar. Im Jahr 2018 sind rund 22 Millionen Passagiere durch den Eurotunnel gefahren – entweder im Zug, Auto oder Bus. Rund 430 Millionen Menschen hat der Tunnelbetreiber seit der Eröffnung des Jahrhundertbaus gezählt.

In den vergangenen Jahren machte der Eurotunnel auch immer wieder Schlagzeilen, weil Flüchtlinge die andere Seite des Ärmelkanals erreichen wollen. Sie machen sich als blinder Passagier auf den Weg nach England – klammern sich unter Lebensgefahr auf den Dächern von Lastwagen fest, verstecken sich in den Anhängern.

Vom ehemaligen Flüchtlingscamp bei Calais, «Dschungel» genannt, starteten Tausende Migranten mit der Hoffnung auf ein besseres Leben. Schliesslich rüsteten die Behörden am Tunnel mit Spürhunden und Zäunen auf.

Den «Dschungel» gibt es zwar heute nicht mehr. Doch das Problem hat sich nicht nennenswert verändert. «Die Flüchtlingssituation ist nach wie vor dramatisch. Es hat sich in den letzten Jahren kaum gebessert», sagt Frank Huster, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Speditions- und Logistikverbandes (DSLV). Das Phänomen bedrohe die Fahrer, die Logistik und die Waren.

Der Schutz der Behörden sei nicht ausreichend, Lastwagenfahrer gerieten immer wieder in illegale Situationen. Denn: Wer Flüchtlinge illegal über die Grenze bringt – ob wissentlich oder unwissentlich – dem drohen hohe Strafen.

Wegen Brexit im Fokus

Auch im Streit um den Brexit steht der Eurotunnel besonders im Fokus. Denn im Falle eines ungeregelten EU-Austritts Grossbritanniens aus der Europäischen Union würde sich die Region um Folkestone und um das benachbarte Dover schnell zum Nadelöhr entwickeln.

Nahe Folkstone kommen viele Lastwagen mit Waren an, die huckepack von den Shuttlezügen über den Ärmelkanal gebracht werden. Im etwa zwölf Kilometer entfernten Dover transportieren Fähren viele Fahrzeuge.

Lastwagen reihen sich in Folkestone auf. Bild: AP/AP

Ob Gemüse, Autoteile oder Medikamente: Die unterschiedlichsten Waren werden im Eurotunnel oder mit Schiffen transportiert. Wegen nötiger Zollkontrollen würden Prognosen zufolge bei einem Brexit ohne Abkommen mehr als 10'000 Lastwagen in kurzer Zeit auf britischer Seite in der Grafschaft Kent in Mega-Staus steckenbleiben. Empfindliche Waren könnten unbrauchbar werden. Das erwartete Chaos könnte ein halbes Jahr anhalten. 2018 nutzen fast 1.7 Millionen Lastwagen den Eurotunnel.

Zwar einigte sich ein Sondergipfel der Europäischen Union auf eine gut sechsmonatige Brexit-Verschiebung – mit einem Abkommen. Aber nach wie vor ist das britische Parlament in Sachen EU-Austritt zerstritten. Wie und wann der Brexit erfolgen wird, ist noch offen - und damit das Schicksal der Regionen am Eurotunnel auf beiden Seiten des Ärmelkanals. Sicher dürfte aber sein: Egal wie es kommt, die Verbindung zwischen Europa und Grossbritannien wird bleiben. (sda/dpa)

Wie der Teufel dank der NEAT aus dem Gotthard verscheucht wurde: Die Geschichte des längsten Tunnels der Welt

So hat alles angefangen: Der Ingenieur Eduard Gruner beschreibt 1947 in der Zeitschrift «Prisma» die Idee eines Gotthard-Basistunnels als Teil eines Schnellbahnsystems. Die Strecke sollte Teil eines Europa-Afrika-Expresses sein. Die Visionäre im «Prisma» hatten auch noch ganz andere Ideen: So sollte eine Hängeschnellbahn dereinst die Strecke Zürich – Winterthur auf sieben Minuten verkürzen. pd
1961/62: Die SBB erarbeiten ein erstes Projekt für einen Tunnel Erstfeld – Biasca. Im Bahnhof Lugano ist derweil alles bereit zur Fahrt: Ein Schaffner gibt dem Lokführer eines Schnellzugs letzte Anweisungen. SBB/Archiv Arthur Meyer
1963–1970: Die vom Verkehrsdepartement eingesetzte Kommission Eisenbahntunnel durch die Alpen (KEA) prüft verschiedene Basistunnel-Lösungen. Sie empfiehlt schliesslich den Bau eines Basistunnels am Gotthard und den Ausbau der Lötschberglinie auf Doppelspur. Wikimedia Commons
1973: Das Verkehrsdepartement erarbeitet ein Transitkonzept. Die SBB erhalten den Auftrag, einen Gotthard-Basistunnel zu projektieren. wikimedia commons
1990/91: Nach einer breiten Vernehmlassung schlägt der Bundesrat den Bau einer Neuen Eisenbahn-Alpentransversale (NEAT) mit Basistunneln an Gotthard und Lötschberg vor. Das Parlament billigt die Pläne. Im Bild: Moderatorin Helen Issler mit dem Briger Depotchef Max Brönnimann auf einer Handtraisine, mit welcher die beiden die Strecke von Brig bis Goppenstein am 6. Juni 1988 mit Muskelkraft bewältigen wollen. Die Sendung «DRS aktuell» überträgt anlässlich des 75-Jahr-Jubiläums der Bern-Lötschberg-Simplonbahn eine Livesendung von der Strecke. KEYSTONE / STR
Die NEAT-Idee polarisiert: Die Gegnerschaft der Neuen Eisenbahn-Alpentransversale NEAT reichen am 13. Januar 1992 im Bundeshaus-West das Referendum gegen die Neue Eisenbahn-Alpentransversale ein. Unter ihnen in der hinteren Reihe die Nationalrätin Verena Diener (Vierte v. l.), Rosmarie Bär (Siebte v. l.) und Nationalrat Hanspeter Thür (Sechster v. l.). KEYSTONE / EDI ENGELER
Schliesslich erringen die NEAT-Befürworter aber einen Sieg an der Urne: In der Volksabstimmung sprechen sich 63,6 Prozent für den Bau der NEAT aus. Plakatkampagne zu den eidgenössischen Abstimmungsthemen vom September 1992, darunter auch ein Plakat der Befürworter der Neuen Eisenbahn-Alpentransversale NEAT, gegen die das Referendum ergriffen wurde. KEYSTONE / STR
Sieht nicht ganz so entspannt aus: Verkehrsminister Bundesrat Adolf Ogi löst am 22. September 1993 in Faido, Kanton Tessin, anlässlich des Spatenstichs zur zweiten Gotthard-Röhre Alptransit die Sprengung aus. KEYSTONE / KARL MATHIS
Immer mit einer gewissen Skepsis, aber deutlich zuversichtlicher: Bundesrat Adolf Ogi, Regierungsrätin Dori Schaer (BE) und Staatsrat Richard Gertschen (VS) in Frutingen beim «Spatenstich» Sondierstollen Alp-Transit Lötschberg. KEYSTONE / EDI ENGELER
1993–1998. Ein Disput um die Rentabilität der NEAT prägt die verkehrspolitische Schweiz: Finanzminister Otto Stich (SP) will nur einen Basistunnel, Verkehrsminister Adolf Ogi hält an beiden fest. Schliesslich redimensionieren Bundesrat und Parlament das NEAT-Projekt. Im Bild Bundesrat Otto Stich im Gespräch mit Nationalrätin Judith Stamm (CVP). KEYSTONE / STR
Ein Pro-Berg-Schild an der Strasse nach Flüelen, Kanton Uri, Schweiz, aufgenommen am 31. Januar 1995. Entgegen den Plänen der SBB, die NEAT-Strecke durch das Tal zu führen, hat der Urner Regierungsrat einer Bergvariante der Neuen Eisenbahn-Alpentransversale ohne Umfahrung von Flüelen den Vorrang gegeben. KEYSTONE / STR
Der sogenannte «NEAT-Express» verlässt am Montag, 26. November 2007, den Bahnhof von Spiez. KEYSTONE / PETER SCHNEIDER
Die Kanderviadukte I und II bei Frutigen Richtung Kandersteg mit einem vorbeifahrenden BLS-Zug, aufgenommen am 21. Mai 2013 auf der Zugstrecke Bern – Kandersteg der BLS. KEYSTONE / GAETAN BALLY
Sitzung zwischen Grossmütterchen-Tapete, Perserteppich und Brokat: Die Bundesräte Flavio Cotti, Moritz Leuenberger und Kaspar Villiger empfangen am Donnerstag, 10. April 1997, im Bundeshaus in Bern die Spitzen der Bundesratsparteien zu Gesprächen zum Thema NEAT. KEYSTONE / JUERG MUELLER
«Modern Times» im Berg: Arbeiter justieren in einem Zwischenangriffsschacht zum Gotthard-Basistunnel der NEAT bei Sedrun die Tunnelbohrmaschine, aufgenommen im Juni 1997. KEYSTONE / MARTIN RUETSCHI
29. Oktober 1998: Südafrikanischer Minenarbeiter im Zwischenangriffsschacht zum Gotthard-Basistunnel in Sedrun. Die Arbeitsbedingungen am NEAT-Stollen sorgten für Aufsehen. Arbeiter der südafrikanischen Firma Shaft Sinkers Ltd. sollen zu wenig Lohn erhalten. Ein Teil der rund 80 seit dem vergangenen Juli im NEAT-Stollen beschäftigten Männer soll gegenüber Gewerkschaftsvertretern angegeben haben, sie bekämen in der Heimat bloss 980 Franken monatlich überwiesen. KEYSTONE / ARNO BALZARINI
4. November 1999: Baubeginn NEAT. In Silenen wurde gemeinsam der Eingang des Zugangsstollens für den Gotthard-Basistunnel der NEAT freigesprengt. (Von links) Georges Blum, Verwaltungsratspräsident der Alptransit Gotthard AG; Ambros Gisler, Volkswirtschaftsdirektor des Kantons Uri; Max Pfister, Präsident des Gotthard-Komitees, und Marco Borradori, Tessiner Staatsrat, lösten die Sprengung aus. Bei der Sprengung wurde ein unangenehmer Zeitgenosse aufgescheucht, ... KEYSTONE / SIGI TISCHLER
... nämlich der Teufel. KEYSTONE / SIGI TISCHLER
Abgang des Teufels. Seit diesem denkwürdigen Tag ist er aus dem Gotthard verschwunden. Wo er sich herumtreibt, ist nicht bekannt. KEYSTONE / SIGI TISCHLER
Erst mal einen Zigarillo: Der Bundesbeschluss über Bau und Finanzierung von Infrastrukturvorhaben des öffentlichen Verkehrs (FinöV), der auch die NEAT-Finanzierung sicherstellt, wird an der Urne mit 63,5 Prozent Ja angenommen. Nationalratspräsident Ernst Leuenberger zündet sich nach dem Erfolg am Abstimmungsfest in Erstfeld einen Siegeszigarillo an. KEYSTONE / URS FLUEELER
«Vater, es wird eng in Uri»: Auch Anfang der 2000er Jahre reisst die Kritik an der NEAT nicht ab. Ein Aktivist der Greenpeace-Regionalgruppe Uri protestiert am 19. Juni 2000 in Altdorf gegen die vom Bund beschlossene NEAT-Linienführung im unteren Reusstal. Unmittelbar nach Bekanntgabe des NEAT-Entscheides hängten rund acht Aktivisten ein Banner hinter das Telldenkmal in Altdorf. KEYSTONE / BRAND
Riesiger Bohrkopf: Die erste von sechs Tunnelfräsen wird im August 2002 in einer extra dafür ausgeschlagenen Kaverne im Gotthard-Basistunnel montiert. Die 410 Meter lange Fräse mit einem Durchmesser von 8,8 Metern wird sich voraussichtlich ab November etwa 28 Kilometer durch den Fels fressen. KEYSTONE / KARL MATHIS
Mehrarmiges Ungetüm: Ein computergesteuerter Bohrjumbo bohrt im April 2004 im Schachtfuss Sedrun die Löcher für den Sprengvortrieb. KEYSTONE / MARTIN RUETSCHI
Inbetriebnahme des Lötschberg-Basistunnels: Bundesrat Moritz Leuenberger steigt an der Eröffnung des Lötschbergtunnels am 15. Juni 2007 beim Nordportal in Frutigen in einen Sonderzug, der ihn und die geladenen Gäste durch den Tunnel fährt. Der 34,6 Kilometer lange Basistunnel der NEAT zwischen Frutigen im Kanton Bern und Raron im Kanton Wallis ist der längste Eisenbahntunnel in der Schweiz und der drittlängste der Welt. KEYSTONE / MARTIN RUETSCHI
16. September 2009: Die Tunnelbohrmaschine Gabi 2 frisst sich im Gotthard-Basistunnel durch die letzten Meter Fels zwischen Erstfeld und Amsteg. Gabi 2 legte damit in nur 18 Monaten eine Strecke von 7,2 Kilometern zurück und kam damit ein halbes Jahr früher als geplant in Amsteg an. KEYSTONE / URS FLUEELER
15. Oktober 2010: Durchschlagsfeier im Gotthard-Basistunnel. Die Oströhre ist vollständig durchbrochen. Das NEAT-Projekt ist als brillante Idee auf dem Reissbrett entstanden und wurde in einer Herkules-Leistung von Tausenden Bauarbeitern umgesetzt. KEYSTONE / LEM
23. März 2011: Der Bart muss ab – Produktionsleiter Jens Classen rasiert sich, nachdem die Tunnelbohrmaschine «Heidi» den letzten Abschnitt in der Weströhre bei Sedrun durchbrochen hat. KEYSTONE / MARTIN RUETSCHI
2010–2016: 43'800 Stunden nonstop für den Einbau der festen Fahrbahn – während mehr als drei Jahren erstellen 125 Arbeiter im 24-Stunden-Betrieb an sieben Tagen pro Woche die Fahrbahn im Gotthard-Basistunnel. (Bild: gottardo2016.ch)
Keine Wasserträger: Tausende Bauarbeiter legten insgesamt 153 Kilometer Tunnelstrecke an und brachen zu diesem Zweck 28 Millionen Tonnen Gestein aus dem Berg. KEYSTONE / CHRISTIAN BEUTLER
Auch für Sammler fällt etwas ab: Der Künstler Fredy Trümpi posiert im Jauar 2016 neben einem Modell der Sondermünze «Gottardo 2016». Die Eidgenössische Münzstätte Swissmint hat die Silbermünze der Einweihung des Gotthard-Basistunnels gewidmet. KEYSTONE / PETER KLAUNZER
Fröhliches Schilderwinken am 1. Juni 2015: Genau ein Jahr vor der Eröffnung des Gotthard-Basistunnels feiern Bundesrätin Doris Leuthard und SBB-CEO Andreas Meyer mit geladenen Gästen den Countdown «Gottardo 2016» im Bahnhof Luzern. KEYSTONE / URS FLUEELER

Ein chaotischer Brexit hätte für die EU verheerende Folgen

Video: SRF / Roberto Krone

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