Public Viewing mit watson
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Domagoj Vida ist nach Kroatiens Aus gegen Portugal bitter enttäuscht.
Bild: Geert Vanden Wijngaert/AP/KEYSTONE
Uff, was war das für ein Grottenkick! Portugal mauert sich im dritten EM-Achtelfinal gegen Kroatien zu einem öden 1:0-Sieg nach Verlängerung. Bis zur 115. Minute gab's keinen einzigen Schuss aufs Tor zu sehen, immerhin auf Twitter war's ein Gaudi.
Auf dem Papier ist es eines der spannendsten Achtelfinals dieser EM gewesen. Aber leider nur auf dem Papier: Die Partie Portugal gegen Kroatien hielt leider überhaupt nicht, was die Affiche versprach.
Es war ein Grottenkick. Fast wie eine Kopie des langweiligen 1:0 zwischen Wales und Nordirland am frühen Abend. Zwar auf einem anderen taktischen Niveau, aber immer noch kaum auszuhalten. Portugal überliess den Kroaten meist den Ball und zerstörte deren Spielstärke mit hartnäckiger Manndeckung. Nach 90 Minuten die bittere Realität: 0 Schüsse aufs Tor von beiden Mannschaften.
Feuer kam erst spät in der Verlängerung ins Spiel. Die Kroaten rückten in der Schlussphase erstmals etwas gar weit auf, trafen in der 116. Minute aber nur den Pfosten. Im Gegenzug schloss Ricardo Quaresma den portugiesischen Konter über Renato Sanches und Cristiano Ronaldo etwas glücklich zum 1:0-Siegtreffer ab. Die beiden Schüsse bei diesem Konter waren die einzigen zwei, die Portugal während 120 Minuten aufs kroatische Tor abgab.
Quaresma mit dem goldenen Tor in der 118. Minute.
streamable
Den Portugiesen konnte es egal sein. Ausgelassen feierten sie den Viertelfinal-Einzug. Die Stimmung bei den Kroaten und ihren Fans war natürlich komplett entgegengesetzt. Die kroatische Tennisspielerin Donna Vekic wäre am liebsten im Erdboden versunken.
Ihr Freund Stan Wawrinka war auch nur ein schwacher Trost, aber er versuchte es immerhin.
Nochmals anders war die Gefühlslage bei den neutralen Zuschauer am Fernseher. Sie ärgerten sich vor allem über das langweilige Spiel, was zumindest auf Twitter ziemlich amüsant war.
Ja, das hätten wir eigentlich auch gedacht.
Mit Humor und Sarkasmus nimmt's die ARD-Sportschau.
Der deutsche Viertligist Rot-Weiss Oberhausen versucht aus dem Grottenkick Profit zu schlagen. Ziemlich clever!
Wie hätte Beni Thurnheer gesagt: «Es gibt keinen Zweiten wie Shaqiri». Diesmal stimmte es auch.
Auf eine Modusänderung mehr oder weniger kommt es jetzt auch nicht mehr an.
Der ehemalige deutsche Nationalspieler Christoph Metzelder hat genau hingehört.
Derweil im holländischen Fernseh-Studio:
Die Highlights der Partie brauchen fast keinen Speicherplatz.
Ein GIF reicht vollkommen.
Das wär mal was.
Da war doch mal was: Genau, die «Schande von Gijon». Nur sind bei der WM 1982 sowohl Deutschland als auch Österreich weitergekommen.
Zum Glück gibt's einen Weckdienst, wenn in der 118. Minute dann doch noch was passiert.
Zum Schluss, Fazit Nummer1:
Und Fazit Nummer 2 vom ehemaligen Chef (Einen schönen Gruss an dieser Stelle):