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Das Spiel vor sich: Yann Sommer. Bild: www.imago-images.de

«Gladbachs Torwart ist mit dem Fuss besser als viele Spieler von Schalke»

Publiziert: 23.06.20, 08:09 Aktualisiert: 23.06.20, 14:57

Yann Sommer zählt seit längerer Zeit zu den herausragenden Torhütern der Bundesliga. So wurde der 31-jährige Keeper von Borussia Mönchengladbach und der Schweizer Nationalmannschaft zuletzt im Winter vom Fachmagazin «Kicker» hinter Manuel Neuer (Bayern München) und Peter Gulacsi (RB Leipzig) auf Rang 3 aller Goalies gesetzt.

Nun adelte ihn Rafael van der Vaart. Wobei es dem Holländer wohl mehr darum ging, zu verdeutlichen, wie miserabel der FC Schalke 04 gerade unterwegs ist. Der frühere HSV-Star sagte beim TV-Sender Sky:

«Gladbach hat einen Torwart, der mit dem Fuss besser ist als viele Spieler von Schalke. Das war kein Spass, das glaube ich wirklich. Zur Zeit ist es wirklich kein Genuss, Schalke spielen zu sehen.»

Van der Vaart, der auch bei Real Madrid und Tottenham gespielt hatte, trat 2018 zurück. Bild: www.imago-images.de

Schalke ist mittlerweile seit 15 Spielen sieglos – das ist ein neuer, trauriger Vereinsrekord. Im Kalenderjahr 2020 spielen die «Knappen» wie ein Absteiger, nur dank einer sehr starken Hinrunde werden sie auch in der kommenden Saison in der Bundesliga spielen.

Gladbachs Fernduell mit Leverkusen

Yann Sommer kann das egal sein. Der Schweizer, zu dessen Stärken in der Tat das Spiel mit dem Ball am Fuss gehört, befindet sich mit Borussia Mönchengladbach im Hoch. Am Samstag, in der letzten Runde der Saison 2019/20, entscheidet sich, ob die «Fohlen» in der nächsten Saison in der Champions League spielen. Momentan liegen sie auf Rang 4, zwei Punkte vor Bayer Leverkusen. Im Fernduell kommt es zu den Partien Gladbach – Hertha BSC und Leverkusen – Mainz.

Noch 90 Minuten trennen Sommer und Mönchengladbach von der Champions League. Bild: www.imago-images.de

«Es gibt keinen Pokal, es gibt keinen Wimpel, aber es wäre für mich gefühlt wie eine deutsche Meisterschaft», sagte Borussen-Sportdirektor Max Eberl über die mögliche Qualifikation für die Königsklasse.

Vergangene Saison verpasste sein Team dieses Ziel knapp – durch eine Heimniederlage am letzten Spieltag gegen Dortmund musste Gladbach damals Leverkusen noch vorbeiziehen lassen. Eine Wiederholung soll verhindert werden. Dann kann Yann Sommer auch wieder in der Champions League unter Beweis stellen, dass er der bessere Fussballer ist als viele Schalke-Spieler. (ram)

Mehr Bundesliga:

2016 zauberte eine App – so stellte sie sich EM-Stars vor, wenn sie alt, dick oder verkleidet sind:

Yann Sommer, Schweiz, im Jahr 2050.
Stephan Lichtsteiner, Schweiz, im Jahr 2022.
Luca Zuffi, Schweiz, im Jahr 2050.
Valon Behrami, Schweiz, im Jahr 2050.
Haris Seferovic, Schweiz, im Jahr 2050.
Marwin Hitz, Schweiz, hat die Haare schön.
Fabian Schär, Schweiz, hat statt der Schere den Rasierapparat am Schädel angesetzt.
Admir Mehmedi, Schweiz, poliert seine Glatze täglich.
Xherdan Shaqiri, Schweiz, ist reifer geworden.
Steve von Bergen, Schweiz, wird jeweils älter geschätzt, als er ist.
Roman Bürki, Schweiz, deckt jetzt noch mehr vom Tor ab.
Blerim Dzemaili, Schweiz, hat sein Restaurant Chez Maili eröffnet.
Gelson Fernandes, Schweiz, hat heute zum Frühstück zwei Pizzas, acht Spiegeleier und ein halbes Schwein verdrückt.
Michael Lang, Schweiz, hat lang keinen Sport mehr gemacht.
Eren Derdiyok, Schweiz, ... denn Döner macht dicker schöner!
Manuel Neuer Alter, Deutschland, im Jahr 2050.
Breel Embolo, Schweiz, macht auch als Frau eine gute Figur.
Mesut Özil, Deutschland, will nicht mit Uwe Seeler verglichen werden.
Cristiano Ronaldo, Portugal, auf den Spuren seines Namensvetters Ronaldo.
Pepe, Portugal, hat Geschenke für die Gegner dabei; vor allem Blutgrätschen.
Eden Hazard, Belgien, im Jahr 2050.
Gerard Piqué, Spanien, Shakira hat bestimmt Freude an seiner neuen Frisur.
Mats Hummels, Deutschland, will mehr Männlichkeit ausstrahlen.
Gareth Bale, Wales, kann so präziser Kopfbälle ausführen.
Renato Steffen, Schweiz, sähe als Renate so aus.
Robert Lewandowski, Polen, im Jahr 2050.
Giorgio Chiellini, Italien, hat mindestens zwei Kilogramm Ravioli in den Backen versteckt.
Zlatan Ibrahimovic, Schweden, ist ein echter Beachboy.
Jamie Vardy, England, im Jahr 2050.
Thomas Müller, Deutschland, widmet sich nach der Fussball-Karriere Würsten und Brezeln.
Granit Xhaka, Schweiz, kann sich in anderen Kulturen anpassen.
Paul Pogba, Frankreich, wäre gerne Basketball-Profi geworden.
Marek Hamsik, Slowakei, isst lieber Fast Food als Gemüse.
Fabian Frei, Schweiz, mit langen Haaren und Ohrringen, wer könnte da widerstehen?
Ivan Rakitic, Kroatien, bringt neben Klasse auch Masse aufs Feld.
Olivier Giroux, Frankreich, braucht plötzlich mehr Sonnencreme.
Sergio Ramos, Spanien, im Jahr 2050.
Antoine Griezmann, Frankreich, geht als weibliche Version von Rudi Völler an die Fasnacht.
Gianluigi Buffon, Italien, spielt noch so lange, bis er gar keine Haare mehr hat.
Nico Elvedi, Schweiz, ist das Küken in der Schweizer Abwehr.

«Die Bachelorette» – Die Entscheidung

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