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Messerattacke in Glasgow: Polizei identifiziert Täter

Publiziert: 28.06.20, 07:47

Nach der Messerattacke in einem Hotel in Glasgow hat die Polizei den Täter identifiziert. Es handle sich um einen 28 Jahre alten Mann aus dem Sudan, teilte die schottische Polizei am späten Samstagabend mit. Der Mann hatte bei dem Angriff am Freitag sechs Menschen verletzt und war von Polizisten erschossen worden. Die Behörden gingen nicht von einem Terrorangriff aus.

Es gibt Hinweise, dass der Mann psychische Probleme hatte. Medienberichten zufolge soll er selbst in dem Hotel untergebracht gewesen sein, das während der Corona-Pandemie von Asylsuchenden genutzt wurde. Die Polizei in Schottland ermittele weiter die genauen Umstände des Vorfalls, hiess es laut Mitteilung. Auch der Gebrauch von Schusswaffen seitens der Polizei, der zum Tod des Angreifers geführt habe, werde untersucht.

Die Polizei ermittelt laufend. Bild: keystone

Vor der Messerattacke soll es bereits Warnungen vor dem Täter gegeben haben. Das berichteten unter anderem der britische Nachrichtensender Sky News und der «Guardian» am Samstag unter Berufung auf ungenannte Quellen. Demnach habe sich ein Sozialarbeiter nach Hinweisen von Bewohnern des vorübergehend als Asylunterkunft genutzten Hotels am Donnerstag an die Mitarbeiter dort gewandt. Die BBC berichtete zudem, der Täter habe den Angriff angekündigt.

Der Vorfall ereignete sich im Park Inn Hotel im Stadtzentrum. Unter den Verletzten waren drei weitere Bewohner des Hotels, zwei Mitarbeiter und ein Polizeibeamter. Alle seien weiterhin in Behandlung im Krankenhaus, aber in einem stabilen Zustand, teilte die Polizei am Samstag mit. (sda/dpa)

Italienische Polizei spürt Mafia-Bosse in Bunker auf

Zugriff in den Bergen bei Maropati in Kalabrien: Die italienische Polizei konnte zwei Köpfe der 'Ndrangheta verhaften. EPA/ANSA/POLICE PRESS OFFICE / POLICE PRESS OFFICE / HANDOUT
Die Polizei hatte Giuseppe Ferraro und Giuseppe Crea in ihrem Versteck ein Jahr lang observiert. EPA/ANSA/POLICE PRESS OFFICE / POLICE PRESS OFFICE / HANDOUT
Der Bunker war hinter Gestrüpp und Büschen ziemlich gut getarnt. EPA/ANSA/POLICE PRESS OFFICE / POLICE PRESS OFFICE / HANDOUT
Giuseppe Ferraro wird abgeführt. X80001 / HANDOUT
Giuseppe Crea war seit 2006 auf der Flucht. EPA/ANSA/POLICE PRESS OFFICE / POLICE PRESS OFFICE / HANDOUT
Offenbar hatte die Polizei auch einige Journalisten im Schlepptau. EPA/ANSA/POLICE PRESS OFFICE / POLICE PRESS OFFICE / HANDOUT
Ein Eindruck aus dem Bunker: Die Mafiosi lebten eher spartanisch. EPA/ANSA/POLICE PRESS OFFICE / POLICE PRESS OFFICE / HANDOUT
EPA/ANSA/POLICE PRESS OFFICE / POLICE PRESS OFFICE / HANDOUT
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Wildschwein-Horde mitten in Berlin

Video: watson

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