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Zum Schutz: Rentner dürfen ab heute bis 11 Uhr bei Kieser trainieren. bild: keystone

Es wird wieder geschwitzt – für Senioren gelten in manchen Fitnessstudios spezielle Regeln

Nach zwei Monaten Pause können Sporthungrige wieder ihre Ausdauer stärken und ihre Muskeln stählen. Die Pionier-Fitnesskette Kieser hat für Risikogruppen ein neues Konzept erarbeitet.

Publiziert: 11.05.20, 06:22 Aktualisiert: 11.05.20, 09:10
Benjamin Weinmann / ch media

Jetzt wird wieder geschwitzt. Heute öffnen die rund 1200 Fitnessstudios wieder ihre Türen, sofern sie die Vorschriften des Bundesamts für Gesundheit erfüllen. Jeder zehnte Schweizer ist Kunde in einem Fitness- oder Gesundheitszentrum. Das Ausdauer- oder Krafttraining mussten die Mitglieder die letzten zwei Monate allerdings im Freien oder in den eigenen vier Wänden durchführen.

Der Schweizerische Fitness- und Gesundheitscenter Verband hat für die Wiedereröffnung ein Hygienekonzept erarbeitet. Dazu gehören Empfehlungen, wie das Social Distancing eingehalten werden kann, oder dass Angestellte und Kunden mit Krankheitssymptomen dem Training fern bleiben müssen. Geräte werden regelmässig gereinigt und die Center vermehrt gelüftet.

Hanteln müssen gut desinfiziert werden. Bild: KEYSTONE

Besonders gefordert ist die Krafttrainingsgruppe Kieser mit 280'000 Kunden und 160 Filialen in der Schweiz, Deutschland, Österreich, Australien und Luxemburg, wovon drei Viertel im Franchise-System geführt werden. Denn bei der Kette ist der Anteil der älteren Kundschaft überdurchschnittlich hoch. Für sie hat die Firma ein spezielles Konzept erarbeitet.

Separate Zeitfenster für Senioren

«Für Kunden über 65 und solche mit Vorerkrankungen stellen wir separate Zeitfenster für das Training zur Verfügung.» An vier Tagen pro Woche können Sie früh morgens bei Türöffnung bis elf Uhr trainieren. «Dann ist das Center frisch gereinigt und die Zutrittszahl wird gesenkt», sagt Geschäftsführer Michael Antonopoulos. Jüngere Kunden müssen sich mit den restlichen Öffnungszeiten begnügen. «Wenn nötig, würden wir verlängerte Öffnungszeiten ins Auge fassen.»

Michael Antonopoulos, CEO Kieser Training AG. bild: Zvg/LTA

Kieser gilt als Pionier in der hiesigen Fitness-Branche. Werner Kieser (79) gründete 1967 ein erstes Kraftstudio in Zürich und baute in den Jahren danach eine grosse Kette auf, die heute 160 Millionen Franken erwirtschaften. Der Erfolg brachte ihm den Namen «Fitness-Papst der Schweiz» ein. In Kieser-Studios gibt es keine Sauna, keine Saftbar und auch keine hippe Hintergrundmusik. Im Zentrum stehen die Geräte zur Stärkung der Muskeln.

Antonopoulos, der die Firma 2017 zusammen mit dem Unternehmer Nils Planzer übernommen hat, rechnet mit einem grossen Andrang. Viele Kunden hätten sich gemeldet und über zurückkehrende Knie-, Rücken- oder Nackenschmerzen geklagt. «Es gibt zwar viele Apps und Übungen auf Youtube, aber wahrscheinlich trainiert man zu Hause weniger diszipliniert als im Studio», sagt Antonopoulos.

Werner Kieser, Unternehmer und Gründer der Franchise-Kette Kieser-Training, welche in der Schweiz und auch in Deutschland verbreitet sind. bild: Chris Iseli/WIR

Doch der spontane Studiobesuch ist nicht mehr so simpel. Neu müssen sich die Kunden online oder per Telefon anmelden, da die Anzahl Trainierende begrenzt ist. Für den nötigen Abstand werden rund 25 Prozent der Maschinen stillgelegt. Die Studios würden zwei Mal täglich gründlich geputzt, sagt der 48-jährige Aargauer. Zudem stehen Desinfektionstücher zur Verfügung, um die Übungsmaschinen vor und nach Benutzung zu reinigen. Beim Eingang stehen Desinfektionsspender. «Diese dürften über die Krise hinweg bleiben.»

Auch im Fitnessstudio gilt: Abstand halten. Bild: KEYSTONE

Eine Maskenpflicht gilt in den Centern nicht, ausser, wenn der 2-Meter-Abstand nicht eingehalten wird. Dann tragen die Angestellten einen Mundschutz, die Kunden müssen nicht, aber sie dürfen. In der Umziehkabine werden manche Spinde für die nötige Distanz abgeschlossen. Zudem werden die Kunden gebeten, bereits umgezogen zum Training zu erscheinen. Das Fiebermessen beim Eingang, so wie es zum Teil Grosskonzerne machen, ist vom Branchenverband nicht vorgesehen.

Nicht überall die gleichen Vorschriften

In Deutschland und Österreich, wo Kieser die Mehrheit seiner Studios betreibt und ab heute ebenfalls wieder die Türen öffnet, sei die Situation komplizierter, sagt Antonopoulos. «Die Vorschriften sind von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich.» In Bayern müsse man beispielsweise die Kundenzutrittszahl stärker beschränken. Und in Österreich gebe es für Kunden und Personal eine Maskenpflicht. In Australien, wo 17 Franchising-Studios existieren, sei das Virus erst später angekommen, entsprechend bleiben Geschäfte noch zu.

Diese Krise gehe natürlich ins Geld, sagt Antonopoulos stellvertretend für die Branche, die 2018 gemäss Verbandszahlen rund 900 Millionen Franken umsetzte. Denn wie viele andere Ketten verlängert auch Kieser die Abos der Kunden. «Diese zwei Monate an Umsatz sind verloren, einfach weg.» Natürlich sei es möglich, dass manche verängstigte Kunden das Abo nicht erneuern. Kieser habe aber eine äusserst treue Kundschaft, er sei zuversichtlich.

Ab heute wird wieder gestrampelt. Bild: dpa

Dank Kurzarbeit seien auch keine Entlassungen oder Preiserhöhungen geplant. Dafür müssen die Kunden länger mit bisherigen Geräten trainieren. «Wir wollten einige Innovationen in die Studios bringen, die müssen nun etwas warten», sagt Antonopoulos. Dennoch gibt er sich zuversichtlich. Das Thema Gesundheit sei wegen der Pandemie nun in aller Munde. «Insofern könnte das Gesundheitstraining einen höheren Stellenwert in Zukunft erhalten.» Gründer Werner Kieser, der bald seinen 80. Geburtstag feiert und die Firma nur noch als Mentor begleitet, gehe es übrigens gut, sagt Antonopoulos. «Er hat sich mit viel Hanteltraining zu Hause fit gehalten.»

So kam das Coronavirus in die Schweiz – eine Chronologie

31. Dezember 2019: Erste Meldungen über eine mysteriöse Lungenkrankheit, die in der zentralchinesischen Metropole Wuhan ausgebrochen ist, werden publiziert. 27 Erkrankte sind identifiziert. keystone
15. Januar: Das neuartige Coronavirus wird ausserhalb Chinas bestätigt. Der Erreger wird mit Hilfe einer Genom-Analyse bei einer Frau in Thailand nachgewiesen. EPA / RUNGROJ YONGRIT
22. Januar: Krisentreffen der Weltgesundheitsorganisation WHO in Genf. Die Flughäfen Zürich und Genf warten vorerst ab. EPA / SALVATORE DI NOLFI
23. Januar: Die chinesischen Behörden riegeln die Elf-Millionen-Metropole Wuhan ab. Das BAG äussert sich «eher beunruhigt» über die Dynamik und Entwicklung des Coronavirus. EPA / STRINGER
25. Januar: Die neue Lungenkrankheit breitet sich in China stark aus und erreicht Europa. In Frankreich werden drei Fälle nachgewiesen. EPA / ARNOLD JEROCKI
26. Januar: Der Bund verschärft die Meldepflicht zum Coronavirus. Ärzte und Laboratorien müssen Fälle mit Verdacht auf eine Corona-Infektion innerhalb von zwei Stunden den Behörden melden. AP / Salvatore Di Nolfi
30. Januar: Das BAG schaltet eine kostenlose Hotline auf, um Fragen zum Coronavirus aus der Bevölkerung zu beantworten. KEYSTONE / GEORGIOS KEFALAS
21. Februar: Die Schweizer Gesundheitsbehörden nehmen über 20 Personen in der Schweiz in Quarantäne. KEYSTONE / ENNIO LEANZA
25. Februar: Erster bestätigter Fall von Covid-19 in der Schweiz. KEYSTONE / DENIS BALIBOUSE
27. Februar: Start der Präventionskampagne des BAG gegen das Coronavirus: Hände waschen, in den Ellbogen oder ein Taschentuch husten und niesen und bei Husten und Fieber zu Hause bleiben. TI-PRESS / PABLO GIANINAZZI
28. Februar: Der Bundesrat verbietet alle Grossevents mit mehr als 1000 Personen. Er ruft die «besondere Lage» gemäss Epidemiengesetz aus. Er erlässt drei Hygieneregeln. KEYSTONE / LAURENT GILLIERON
5. März: Das erste Coronavirus-Todesopfer in der Schweiz: Eine 74-jährige Frau stirbt im Universitätsspital Lausanne. Insgesamt zählt die Schweiz 87 bestätigte Infektionen. KEYSTONE / DENIS BALIBOUSE
6. März: Der Bundesrat rät von Besuchen in Alters- und Pflegeheimen sowie Spitälern ab. ÖV-Reisen in Stosszeiten sollen wenn möglich vermieden werden. KEYSTONE / LEANDRE DUGGAN
11. März: Der Kanton Tessin ruft den Notstand aus und schliesst alle nicht-obligatorischen Schulen. Auch sämtliche Kinos, Theater, Schwimmbäder, Clubs und Ähnliches werden geschlossen. Die Zahl der Infizierten steigt schweizweit auf 645 Fälle. In mehreren Städten kommt es zu Hamsterkäufen. KEYSTONE / Alessandro Crinari
16. März: Der Bundesrat schliesst Schulen und Ausbildungsstätten bis vorerst 4. April. Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen sind verboten. In Bars, Restaurants und Diskotheken dürfen sich maximal 50 Personen aufhalten. TI-PRESS / SAMUEL GOLAY
15. März: Das Parlament bricht seine Frühlingssession ab. In der Schweiz sind 2220 Fälle positiv getestet. Basel-Land schliesst alle Restaurants und Läden, die nicht der Grundversorgung dienen. KEYSTONE / ANTHONY ANEX
16. März: Der Bundesrat erklärt die «ausserordentliche Lage». Truppen werden mobilisiert, Veranstaltungen verboten. Geschäfte und Lokale müssen schliessen, nur Lebensmittelläden und Gesundheitseinrichtungen bleiben offen. Die Grenzen werden geschlossen. KEYSTONE / ANTHONY ANEX
19. März: Das Angebot des öffentlichen Verkehrs in der Schweiz wird schrittweise reduziert. Alle Urlaube in Rekrutenschulen und Wiederholungskursen sind gestrichen. Der Kanton Uri verhängt eine Ausgangssperre für Menschen über 65 Jahre. KEYSTONE / JEAN-CHRISTOPHE BOTT
20. März: Versammlungen von mehr als fünf Personen sind verboten. Der Bundesrat schnürt ein gut 40 Milliarden Franken schweres Hilfspaket für die an den Folgen der Pandemie leidende Wirtschaft. Desinfektionsmittel und Schutzmaterial sind Mangelware. Nicht notfallmässige Operationen in Spitälern werden verboten. KEYSTONE / PETER KLAUNZER
24./25. März: Die Einreisebeschränkungen werden auf alle Schengen-Staaten ausgedehnt. KEYSTONE / CHRISTIAN BEUTLER
24. März: In der Schweiz gibt es bereits 90 Todesfälle. Fast 9000 Personen haben sich mit dem Virus angesteckt. EPA / LAURENT GILLIERON
3. April: Der Bundesrat stockt die Wirtschaftshilfe auf 40 Milliarden Franken auf. KEYSTONE / PETER KLAUNZER
4. April: Fast jeder vierte Erwerbstätige in der Schweiz, d.h. 1,3 Millionen Menschen, befindet sich inzwischen in Kurzarbeit. KEYSTONE / GIAN EHRENZELLER
8. April: Der Bundesrat verlängert den Lockdown bis zum 26. April und mahnt, an Ostern trotz des schönen Wetters zu Hause zu bleiben. Für die Zeit nach dem 26. April kündigt er langsame Lockerungen an. KEYSTONE / PETER KLAUNZER
16. April: Der Bundesrat beschliesst erste Lockerungen. Am 27. April dürfen Coiffeurgeschäfte, Baumärkte und Gartencenter wieder öffnen und die Einschränkungen für Spitäler werden aufgehoben. Zwei Wochen später soll der Unterricht an den obligatorischen Schulen wieder aufgenommen werden. KEYSTONE / PETER KLAUNZER
29. April: In der bisher grössten Rückholaktion in der Geschichte der Schweiz werden in 35 Flügen über 7000 Menschen in die Schweiz zurückgeholt. KEYSTONE / CHRISTIAN MERZ
27. April: Coiffeure, Baumärkte und Gartencenter dürfen wieder öffnen und die Einschränkungen für Spitäler werden aufgehoben. KEYSTONE / ENNIO LEANZA
4. bis 6. Mai: Die ausserordentliche Session des Bundesparlaments wird in die Messehallen der Bernexpo verlegt. Die eidgenössischen Räte geben grünes Licht für ein mittlerweile rund 57 Milliarden Franken schweres Corona-Kreditpaket. KEYSTONE / PETER KLAUNZER
11. Mai: Neben den obligatorischen Schulen dürfen auch Läden, Cafés, Restaurants, Fitnesscenter, Bibliotheken und Museen wieder öffnen, falls sie Schutzvorkehrungen getroffen haben. Der öffentliche Verkehr fährt wieder weitgehend nach Normalfahrplan KEYSTONE/Ti-Press / Elia Bianchi
6. Juni: Kinos, Theater, Zoos, Skilifte, Campingplätze, Schwimmbäder und nachobligatorische Schulen können den Betrieb wieder aufnehmen. Die 30-Personen-Grenze für Veranstaltungen wird durch eine 300-Personen-Obergrenze ersetzt. keystone / GAETAN BALLY
15. Juni: Die Schweiz öffnet ihre Grenzen zu allen EU-Mitgliedsstaaten und Grossbritannien wieder. keystone / GIAN EHRENZELLER
22. Juni: Der Bundesrat kündigt weitere Lockerungen an. Versammlungen von bis zu 1000 Personen sind unter Einhaltung von Schutzkonzepten erlaubt. Weitere Einschränkungen werden für Gaststätten und Diskotheken aufgehoben. keystone / PETER SCHNEIDER
1. Juli: Der Bundesrat ordnet eine Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr an für Personen ab 12 Jahren. Die Pflicht gilt ab 6. Juli in Zügen, Trams und Bussen, Bergbahnen, Seilbahnen und auf Schiffen. sda / GIAN EHRENZELLER
6. August: Angehörige von Staaten ausserhalb des Schengenraums dürfen nicht in die Schweiz einreisen – mit Ausnahme von vorerst 20 Ländern. Damit bestehen Corona-bedingte Einreisesperren für 160 Länder. sda / ENNIO LEANZA
1. Oktober: Grossanlässe mit über 1000 Personen sind wieder erlaubt. Es gelten jedoch strenge Auflagen. keystone / ALEXANDRA WEY
7./8. Oktober: Die Ansteckungszahlen steigen schweizweit auf über 1000 pro Tag. Das Tessin reagiert mit Schliessungen von Clubs, Diskotheken und Tanzlokalen. keystone / Pablo Gianinazzi
19. Oktober: Die Maskentragpflicht wird ausgeweitet auf alle geschlossenen öffentlichen Innenräume, einschliesslich Bahnsteige, Bushaltestellen und Flughäfen. keystone / Anex Anthony
28. Oktober: Einzelne Kantone rufen die Armee um Unterstützung an. Der Bundesrat beschliesst weitere Massnahmen um einen zweiten Lockdown zu verhindern, unter anderem die Zulassung von Schnelltests, eine Maskenpflicht im Freien, das Verbot von privaten Treffen mit mehr als zehn Personen und die Schliessung von Discos. keystone / PETER KLAUNZER
4./5./6. November: Die Zahl der Neuinfektionen steigen schweizweit auf über 10'000 pro Tag. Neuenburg, Waadt, Freiburg und Wallis schliessen Bars und Restaurants. sda / OLIVIER MAIRE
13. November: Die Heilmittelbehörde Swissmedic hat von Moderna ein drittes Zulassungsgesuch für einen Corona-Impfstoff erhalten. Mitte Oktober hatte Pfizer/Biontech ein Zulassungsgesuch für einen Impfstoff eingereicht und bereits Anfang Oktober Astrazeneca. keystone / ORESTIS PANAGIOTOU
18. November: Um Firmen und Sportvereine zu unterstützen, stellt der Bundesrat nicht 400 Millionen, sondern neu eine Milliarde Franken zur Verfügung. keystone / ANTHONY ANEX
24. November: Die Zahl der Neuansteckungen halbiert sich innert zweier Wochen. keystone / ALESSANDRO DELLA VALLE
9. Dezember: Die Vereinigte Bundesversammlung gedenkt in einer Schweigeminute der Covid-Toten in der Schweiz. keystone / PETER SCHNEIDER
12. Dezember: Auf Anordnung des Bundesrates werden schweizweit Restaurants, Bars, Geschäfte, Märkte, Museen, Bibliotheken, Freizeit- und Sportzentren zwischen 19 Uhr und 6 Uhr morgens geschlossen. keystone / ANTHONY ANEX
18. Dezember: Der Bundessrat schliesst alle Restaurants sowie Freizeit-, Sport- und Kultureinrichtungen. Die Kapazität von Läden wird weiter eingeschränkt. Zudem wird der Einsatz von Schnelltests erweitert. keystone / ANTHONY ANEX
19. Dezember: Swissmedic erteilt die Zulassung für den Pfizer/Biontech-Impfstoff. Es ist der erste in der Schweiz zugelassene Impfstoff gegen Coronaviren. keystone / Bilal Hussein
20. Dezember: Das Bundesamt für Zivilluftfahrt setzt Flüge zwischen der Schweiz und Grossbritannien und Südafrika aus, da in diesen Ländern neue ansteckendere Coronaviren entdeckt worden sind. keystone / URS FLUEELER
22. Dezember: Schweizer Skigebiete dürfen mit kantonaler Genehmigung öffnen. Die Nachbarländer, mit Ausnahme von Österreich, schliessen ihre Skigebiete. Sport-, Kultur- und Freizeitzentren und Zoos müssen schliessen. keystone / MARCEL BIERI
23. Dezember: Impfstart in der Schweiz: Als erste Person wird eine 90-jährige Frau im Kanton Luzern geimpft. Auch in vier weiteren Kantonen erhalten Senioren die ersten Impfungen. sda / URS FLUEELER
24. Dezember: Die neue Variante des Coronavirus aus Grossbritannien wird in der Schweiz in zwei Proben von Briten nachgewiesen, die in der Schweiz positiv getestet wurden. Die Rückführung britischer Touristen beginnt. keystone / JEAN-CHRISTOPHE BOTT
4./5. Januar 2021: In 25 Kantonen wird geimpft – die Ausnahme ist Bern. keystone / ALEXANDRA WEY
12. Januar: Der Verein «Freunde der Verfassung» reicht ein von knapp 90'000 Personen unterzeichnetes Referendum gegen das Covid-19-Gesetz ein, das die vom Bundesrat ergriffenen Massnahmen gegen die Pandemie auf gesetzliche Basis stellt. Das Gesetz gilt bis Ende 2021. Swissmedic erteilt dem zweiten Corona-Impfstoff des US-Herstellers Moderna die Zulassung für die Schweiz. sda / LAURENT GILLIERON
13. Januar: Der Bundesrat verlängert die Corona-Massnahmen um fünf Wochen bis Ende Februar und beschliesst weitere Massnahmen. Offen bleiben die obligatorischen Schulen. Betriebe erhalten zusätzliche Finanzhilfen des Bundes. keystone / PETER KLAUNZER
18./19. Januar: Die neuen strengeren Corona-Schutzmassnahmen treten in Kraft. Unter anderen müssen Läden, die keine Güter des täglichen Bedarfs verkaufen, schliessen. Rund 110'000 Impfungen sind bisher verabreicht worden. keystone / URS FLUEELER
27. Januar: Der Bundesrat setzt neu auf Massentests und ermöglicht eine kürzere Quarantäne. Zudem beantragt er dem Parlament, die Wirtschaftshilfen für Härtefälle weiter auszubauen. sda / GIAN EHRENZELLER
29. Januar: In Nidwalden und Uri fehlen Impfungen um fristgerecht Zweitimpfungen durchzuführen. Bislang sind eine halbe Million Impfdosen geliefert und rund 260'000 Impfungen verabreicht worden. keystone / PETER KLAUNZER
7. Februar: In der Schweiz gelten für Reisende aus dem Ausland teils schärfere Bestimmungen. Vor dem Abflug in die Schweiz müssen alle einen negativen Corona-Test vorweisen. sda / CHRISTIAN BEUTLER

Coronavirus: Die Welt staunt über Neuseeland

Video: SRF / SDA SRF

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