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Überdurchschnittliche Temperaturen, unterdurchschnittlicher Niederschlag: Im Mai 2020 gilt in einigen Regionen der Schweiz erhebliche Waldbrandgefahr. Bild: KEYSTONE

Drittwärmster Frühling seit Messbeginn

Publiziert: 29.05.20, 19:08

Mit dem Mai endet in der Schweiz der drittwärmste Frühling seit Messbeginn 1864. Im landesweiten Mittel stieg die Frühlingstemperatur auf 6.2 Grad. Eine landesweite Frühlingstemperatur von 6 Grad oder mehr ist eine neue Erscheinung in der über 155-jährigen Messgeschichte.

Dies teilte am Freitag Meteoschweiz mit. Der Mai zeigte sich im landesweiten Mittel 1 Grad milder als die Norm 1981-2010. Die Niederschlagsmengen fielen in den meisten Gebieten unterdurchschnittlich aus.

In den Niederungen beidseits der Alpen ist der Mai der fünfte Monat in Folge mit deutlich überdurchschnittlicher Sonnenscheindauer. In diesen Gebieten bewegt sich die Januar-Mai Sonnenscheindauer im Rekordniveau. (sda)

Braunalgen verpesten Meere von der Karibik bis nach Afrika

Von wegen weisser Strand und tief blaues Meer: In Cancun, Mexiko, sind die Strände kilometerlang mit Braunalgen bedeckt. AP/AP / Israel Leal
Zwei Badetouristen waten durch die Algen in Sunny Isles Beach in Florida. Die Braunalgen bedecken mehr als 8850 Kilometer der Meeresoberfläche. Der Algenteppich reicht von Westafrika bis zum Golf von Mexiko. AP/AP / Brynn Anderson
Die Algen sind nicht nur lästig, sondern beginnen auch zu stinken, wenn sie absterben. Das schadet dem Tourismus in der Region. AP/AP / Victor Ruiz
Allein an den mexikanischen Stränden werden jeden Tag tausende Tonnen der Algen eingesammelt. Doch diese verbreiten sich rasend schnell weiter. EPA/EFE / Alonso Cupul
Ungleichmässig auf offener See verteilt, tragen die Algen den Angaben zufolge gewöhnlich zur Gesundheit des Meeres bei, indem sie Tieren Lebensraum bieten und durch Photosynthese Sauerstoff freisetzen. Bei grösserer Anhäufung gefährden sie aber manche Meerestiere sowie Korallen. EPA/EFE / Lourdes Cruz
Wenn die Pflanzen an Strände gespült werden und sich zersetzen, geben sie Schwefelwasserstoff mit dem typischen Geruch nach faulen Eiern frei. EPA/EFE / Lourdes Cruz
Seit dem Jahr 2011 breiteten sich die Golftange den Forschern zufolge explosionsartig aus –auch an Orten, an denen sie zuvor nicht vorkamen. AP / Greg Lovett
Ihre Nährstoffe beziehen die Braunalgen demnach zum einen im Winter vom sogenannten Auftrieb – dem Aufstieg von tiefliegenden Wasserschichten – vor der westafrikanischen Küste. AP / Greg Lovett
Zum anderen kommen die Nährstoffe im Frühling und Sommer von der Amazonasmündung. Sie könnten durch Abholzung und Düngemittel zuletzt zugenommen haben, hiess es. Dieser Verdacht beruht allerdings auf begrenzten, bislang unbestätigten Daten. EPA / A. CARRASCO RAGEL

Buschbrände in Südafrika

Video: SRF / SDA SRF

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