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Mit 21 war sie in allen Ländern der Welt – was Lexie Alford an der Schweiz beeindruckte

Publiziert: 11.06.19, 11:33 Aktualisiert: 04.11.19, 12:21
Milan Marquard

Sie hat gemäss eigenen Angaben als jüngster Mensch alle 196 Länder der Welt bereist. Am 31. Mai 2019 setzte Lexie Alford den Fuss ins letzte der 196 Länder – Nordkorea. In jedem Land verbrachte sie mindestens zwei bis drei Tage. Nun muss sie Beweise für ihren Erfolg an «Guinnes Weltrekorde» liefern.

Mit dem Reisen begonnen hat sie unbewusst früh: Ihre Eltern waren sehr reisefreudig und nahmen die Tochter stets in andere Länder in die Ferien mit. Sie hatte lange Zeit nicht im Sinn, irgendwelche Rekorde zu brechen. Mit 18 hatte sie bereits 72 Länder bereist. «Das allererste Mal, dass ich darüber nachdachte, den Weltrekord zu brechen, war im Oktober 2016 in meinem Haus, Kalifornien», sagt die junge Frau.

Von da an machte sie ernst und konzentrierte sich vollzeit aufs Reisen. Finanzieren konnte sie sich ihre Trips mit Bloggen, Photographie und der Arbeit als Reiseberaterin im Familienunternehmen in Nevada City (CA).

Lexielimitless: die besten Bilder von ihren Reisen

Crystal River, Florida
Haiku stairway to heaven, Hawaii
Merzouga, Marokko
Bolivien
Bled, Slowenien
Soufrière, St. Lucia
Ort unbekannt
Afrika (genauer Ort unbekannt)
Tschernobyl, Ukraine
El Nido, Palawan (Philippinen)
Tulum, Quintana Roo (Mexiko)
Kish, Iran
Erbil, Irak
Asmara, Eritrea
Port Louis, Mauritius
Gilgit-Baltisan, Pakistan
Bali, Indonesien
Colombo, Sri Lanka

Auch in der Schweiz hat sie einen Halt gemacht und sogar einen eigenen Blog-Eintrag geschrieben. Besucht hat sie den Aescher und das Wildkirchli, das Verzasca-Tal und Interlaken. So fällt ihr Urteil aus:

Aescher-Wildkirchli

«Dieses abgelegene Berggasthaus ist garantiert einer der schönsten Orte, den Sie je mit eigenen Augen sehen werden.»

Verzasca-Tal

«Goldgrüne Berge und Weiden, zierliche Bogenbrücken mit charakteristischen Steinbauten und kristallklares Wasser.»

Lexie Alford quelle: http://lexielimitless.com

Interlaken

«Ob friedlich über 400er Gipfel zu gleiten, hinter gigantische Wasserfälle zu klettern oder die unberührten Pfade des Berner Oberlandes wandern; Interlaken ist der richtige Ausgangspunkt. Interlaken liegt verkehrsgünstig in der Zentralschweiz und ist das Tor zu einem der atemberaubendsten Abschnitte der Schweizer Alpen.»

Fazit

Die junge Weltenbummlerin lobt die Schweiz in höchsten Tönen. Besonders angetan scheint sie von den Alpen und der Luftqualität zu sein:

«Die Schweizer Alpen beherbergen eine unverfälschte Essenz, die nirgendwo sonst auf der Welt zu finden ist.»

Lexie Alford

«Die Luftqualität ist rein und frisch und erfüllt Ihre Lungen mit einem Gefühl von grenzenlosem Abenteuer.»

Influencer-Fails zeigen, dass auf Insta nicht alles echt ist

Wer genau hinschaut, wird feststellen, dass die Kühlschranktür NIE WIEDER zugehen wird.
Dieses Parfüm im Sand – so authentisch.
Was kostet so ein Hochzeitskleid? Irgendetwas zwischen 1000 und 5000 Franken? Dann kann man es schliesslich nach der Hochzeit auch noch in die Badewanne anziehen!
Dieser Kerl hingegen braucht kein Wasser, um in der Badewanne «relaxed as fuck» zu sein.
Ein Pluspunkt für den verträumten Denker-Blick. Abzug für die Schokolade in Dubai.
Elektrokabel als Gürtel – warum nicht? Warum schon?
Uhr im Sushi-Teller. So authentisch!
Die Playstation, die offensichtlich weder am Strom angeschlossen noch angeschaltet ist. Dass die Dame seitlich und sehr unbequem in den Bildschirm schielt, hilft leider auch nicht. Aber – hey! – immerhin hat sie meeeega Spass!
Blöd nur, dass es sich bei dem Produkt um voll unsommerige Socken handelt.
Ketchup oder Mayo? Am besten eine Uhr zu den Fritten!

10 Influencer, die sich einen richtigen Job suchen dürfen

Video: watson / Knackeboul, Madeleine Sigrist, Lya Saxer

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