Schweiz
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Solitaire, Namibia: Bild: Lukas Steiner

Einzige Schweizer

Dieser Schweizer radelte von Oetwil nach Kapstadt – seine Reise in 28 faszinierenden Fotos

Lukas Steiner aus Oetwil an der Limmat sattelte im Juni 2018 sein Velo und radelte nach Kapstadt. Alleine. Mit nicht viel mehr als einer ungefähren Route. 18'580 Kilometer und 326 Tage später kam er an. Hier erzählt er uns seine Reise in 28 starken Bildern.



Lukas Steiner war weder ein Afrika-Reisender («da war ich vorher noch nie») noch ein grosser Velofahrer («ich machte nie zuvor eine längere Velotour»).

Aber da war dieser Däne, den der Schweizer in Taiwan traf.

«Ein Landsmann von mir fuhr mit dem Velo nach Kapstadt. Wieso machst du das nicht?», fragte der Däne. Und Lukas sagte: nicht viel. Aber er schaute sich die Sache mal auf der Weltkarte an und stöberte in Blogs. Lukas wusste schon immer, dass er sich eine Auszeit gönnen wollte. Aber eigentlich dachte er mehr an eine Reise mit dem Töff nach Japan. Oder so.

Dann sagte er: «Das ist doch DIE Herausforderung für mich. Ich kenne Afrika nicht, würde es aber gerne kennen lernen. Es gibt so viele Mythen über den Kontinent.»

Bild

Das war die geplante Route. Wo Lukas Steiner genau durchfuhr, siehst du hier. screenshot: google maps/Lukas steiner

Der Entscheid war getroffen, am 18. Juni 2018 fuhr Lukas Steiner aus dem beschaulichen Oetwil an der Limmat ab, um Afrika zu erobern. Nicht im Sturm, sondern mit einem Jahr Zeit. Mit vielen Warnhinweisen von Bekannten, aber grosser Vorfreude. Er fände kein Wasser und kein Essen, er werde krank und ausgeraubt. Alles würde ihm widerfahren, hiess es. Er wusste nicht genau, was ihn erwarten würde.

Es kam ganz anders.

Bist du auch «der/die Einzige?»

Wir suchen für unsere Serie «Der/die einzige Schweizer/in» spannende Menschen, die entweder an speziellen Orten leben oder sonst im Ausland etwas Aussergewöhnliches erlebt/absolviert haben. Gehörst du dazu oder kennst du jemanden, der uns seine Geschichte erzählen möchte? Schreib uns an reto.fehr@watson.ch.

Alle bisherigen Artikel aus der Serie findest du hier.

Am 14. Mai 2019 liess er sich vor dem weltberühmten Tafelberg in Kapstadt fotografieren. Es ist sein letztes von unzähligen Bildern seiner Reise. Hier hat er uns 28 dieser Fotos mitgebracht und erzählt seine Reise:

Oetwil an der Limmat, Schweiz

Bild

bild: limmatthaler zeitung, claudio thoma

«Das Bild vor dem Start. All dieses Material nahm ich mit. Mein Velo wog 55 bis 80 Kilogramm. Ich sagte mir: ‹Lieber zu viel als zu wenig.› Unter anderem ist ein 2-Personen-Zelt dabei, ein Stuhl – eine der besten Entscheidungen – und auch eine kleine Küche. Ich wollte selber kochen können, um mir mehr Freiheiten zu lassen.

Zweimal hatte ich unterwegs die Chance, etwas zurückzuschicken. Ich machte es nicht. Als ich beim Start aber das vollbeladene Velo eine Treppe hinuntertrug, dachte ich: ‹Ups, ist schon noch schwer.›»

Akasha, Sudan

Akasha, Sudan, Bild: Lukas Steiner

bild: lukas steiner

«Das ist in der Sahara. Oft fuhr ich an so verendeten Tieren vorbei. Den Gestank werde ich nie mehr vergessen. Die Leute in der Schweiz sagten mir: Bei 45 bis 50 Grad wirst du in der Wüste verdursten. Ich stand wegen der Hitze jeweils um 2 Uhr auf und fuhr los. Die Wasserplanung war schwierig, aber es ging immer auf.

Durch die Wüste führt eine Teerstrasse – den Chinesen sei Dank. Etwa einmal pro Stunde wurde ich von einem Lastwagen überholt. Wenn ich da die Flasche ausstreckte, hielten die an und gaben mir Wasser. Ich habe in den ersten sieben Tagen im Sudan kein Geld gebraucht. Wenn ich irgendwo sass, kamen Leute, sprachen mit mir und luden mich ein.»

Al-Qadrif, Sudan

Bild

Bild: lukas steiner

«Als ich in den Sudan ging, hiess es: ‹Wie kannst du das verantworten? Die Schweiz muss danach Geld zahlen, wenn du gekidnappt wirst›. Dann kommst du dahin und die Menschen sind alle so krass freundlich. Ich habe praktisch immer wild campiert. Oft kamen Leute und brachten Datteln und Tee.

Im Sudan wird alles mit Eseln gemacht. In Kenia dann übrigens nicht mehr. Jemand erzählte mir, die Chinesen hätten die Esel alle gekauft. Aber zurück zum Bild: ‹Women run Africa›, heisst es. Und das stimmt. Sie erziehen die Kinder, arbeiten, schleppen Wassertanks – während viele Männer im Schatten eines Baumes die Füsse hoch lagern und den Tag verweilen lassen.»

Madani, Sudan

Madani, Sudan Bild: Lukas Steiner

bild: lukas steiner

«Das war mein erster Platten – nach 5500 Kilometern in Madani, kurz vor der äthiopischen Grenze. Ich konnte die wichtigsten Dinge selbst reparieren, hatte aber nie grössere Pannen. Ich nahm mir bei Platten jeweils Zeit. Alle Taschen wegnehmen, das Loch finden, etc. Es gehört dazu. Oft ergaben sich auch schöne Gespräche. Die Leute kamen und fragten, was ich mache oder ob sie mich einladen können.»

Simien Mountains, Äthiopien

Simien Mountains, Äthiopien Bild: Lukas Steiner

bild: lukas steiner

«Ein spezielles Erlebnis in den Simien Mountains auf ca. 3500 Metern. Die Regenzeit war gerade vorbei und alles schön grün. Das sind Dschelada-Paviane, im Gegensatz zu anderen Artgenossen sind sie aber nicht aggressiv oder gefährlich. Da waren Hunderte dieser Affen. Sie leben dort oben und essen eigentlich den ganzen Tag einfach nur Gras.»

Addis Zemen, Äthiopien

Addis Zemen, Äthiopien, Bild: Lukas Steiner

bild: lukas steiner

«In Äthiopien machte ich einen Abstecher zu einem Herzensprojekt von mir. Die Organisation ‹Green Ethiopia› betreibt eine Baumschule und gibt Wissen und Setzlinge an die Bevölkerung ab, die aber dann alles selber machen muss. Erosion ist in dieser Region ein grosses Problem. Als ich dort war, war ich beeindruckt, es hatte wieder einen richtigen Wald.

Mein Professor an der Uni St.Gallen rief die Organisation ins Leben. Es ist Hilfe zur Selbsthilfe und so auch nachhaltig. Daher unterstütz ich es auch. Geld sammeln war nicht das Ziel meiner Reise. Aber ich dachte: Wenn ich die Tour noch mit einem guten Zweck verknüpfen kann – super.»

Mount Kenya, Kenia

Mount Kenya, Bild: Lukas Steiner

bild: lukas Steiner

«Das ist auf dem Gipfel des Mount Kenya. Ich war mit einem Guide hier, trug aber meinen Rucksack selbst, das gab mir noch etwas Freiheit. Es war auf einem der drei Hauptgipfel (4'985m) ungefähr Minus 10 Grad, wir mussten eine Stunde auf den Sonnenaufgang warten – ich packte meinen Schlafsack aus, während die anderen Touristen froren.

Ich fand es auch schön, mal vom Velo zu steigen und etwas anderes zu machen. Der Aufstieg war hart, ich hatte grosse Blasen an den Füssen, so musste ich am Ende mit meinen Velosandalen hochlaufen.»

Borana Conservancy, Kenia

Borana Conservancy, Kenia Bild: Lukas Steiner

bild: lukas steiner

«Ich durfte in Kenia mit diesen Rangern der Borana Conservancy sieben Tage trainieren und unterwegs sein. Das hat mir auch die Augen geöffnet. In Afrika sieht man als Tourist ja einfach diese verschiedenen wilden Tiere und macht Fotos.

Aber dahinter läuft einiges ab. Es gibt in einigen Nationalparks oft Schiessereien mit Wilderern. Und diese Ranger gehen jeden Tag raus und riskieren ihr Leben. Das ist schon krass. Die haben teilweise kaum Geld für Kleidung, aber geben alles für ihre Tiere.»

Kabata, Uganda

Kabata, Uganda, Bild: Lukas Steiner

«In Uganda und Ruanda fahren die Leute alle Velo. Die haben dann meist ein Single-Speed-Velo. Oft fuhren sie einfach etwas neben mir her, das war immer lustig. Hier wird das Velo auch als Transportmittel gebraucht. Fahren konnten sie dann oft nicht mehr und wenn es bergauf ging, mussten auch mal zwei Leute helfen. Ich fand das einfach spannend.

Wir nehmen die Bananen in einem gekühlten Laden von der Auslage, hier siehst du noch richtig, woher sie eigentlich kommen. Weil in Afrika viel entlang von Strassen geschieht, bist du da mit dem Velo mittendrin und exponiert. Aber das schafft auch viel Nähe.»

Uganda

Kikorongo, Uganda, Bild: Lukas Steiner

bild: lukas steiner

«Den Äquator überquerte ich etwa sechsmal. Das auf dem Bild war beim letzten Mal. Es war wie ein Meilenstein für mich: Jetzt hast du einfach den Äquator mit dem Velo überquert. Die Bilder sieht man ja immer mal wieder – und dann bist du plötzlich selbst da.

In Uganda hatte ich eine super Zeit. Ich erinnere mich auch an die ‹Rolex›, welche sie immer verkauften. Dabei handelt es sich um ein Sandwich, ein ‹Egg roll›, erst nennen sie es ‹roll egg› und dann sprechen sie es – typisch für viele Regionen Afrikas – noch etwas cooler aus: ‹Rolex›».

Noch mehr Bilder

Ursprünglich dachte ich, dass Lukas Steiner hier über seine zehn besten Bilder reden kann. Bei meiner Vorauswahl kam ich auf 56 Aufnahmen. Schlussendlich wurdens 28. Wer noch nicht genug von Afrika hat, hier geht's zur Website von Lukas Steiners Reise und zu seinem Instagram-Account.

Kabarondo, Ruanda

Kabarondo, Ruanda, Bild: Lukas Steiner

Bild: Lukas steiner

«Das Velo ist oft auch ein Transportmittel. Die Leute müssen irgendetwas irgendwohin bringen, haben aber kein Auto oder keinen Lastwagen – dann kommt es halt auf das Velo. Da kommen sie auf die unglaublichsten Ideen: Ich sah auch Menschen, die transportierten ein Sofa mit einem Töffli – und immer mit riesigem Smile im Gesicht.

Sie verfügen einfach über eine grosse Kreativität. Und Gelassenheit. Manchmal geht es, manchmal halt nicht. Aber dann ist morgen ein neuer Tag. Diese Gelassenheit, das versuchte ich auch mitzunehmen.»

Mangaye, Tansania

Mangaye, Ruanda

Bild: lukas steiner

«Die Leute hatten einfach Freude, wenn sie mal auf mein Velo sitzen durften und eine Runde drehen konnten. Hier traf ich diese Masai. Sie waren gerade das Fleisch im Hintergrund am offenen Feuer am grillieren. Ich stieg ab und wir kamen ins Gespräch. Wenn du mit dem Velo unterwegs bist, bist du automatisch mittendrin. Da ist dann auch die Sprachbarriere jeweils nicht so schlimm.

Nyakahura, Tansania

Nyakahura, Tansania, Bild: Lukas Steiner

bild: lukas steiner

«Nein, das Bild ist nicht bearbeitet, die Kühe haben wirklich so grosse Hörner. Die Hörner sind auch nicht hohl und wiegen sicher einiges. Kühe werden gerne noch als Mitgift gegeben, sie sind in Ostafrika wie Gold.

Zu der Zeit ging es in der Schweiz um die Hornkuh-Initiative. Das fand ich noch witzig: Wir haben hier schon Probleme, die nicht überall als Probleme angesehen werden. Die Leute fragten mich jeweils: Was habt ihr für Probleme in der Schweiz? Und ich musste wirklich überlegen. Ich erhielt mal eine Push-Nachricht, dass Sven Epiney einen Heiratsantrag machte – das hätten die Leute hier nicht verstanden, dass dies einen Aufruhr gibt.»

Livingstonia, Malawi

Livingstonia, Malawi, Bild: Lukas Steiner

bild: lukas steiner

«Das ist in einem Eco-Garten in Malawi auf einem Gebirgszug bei Livingstonia, im Hintergrund liegt der Malawi-See. Ich suchte nicht immer die Abgeschiedenheit, sondern wollte von den Menschen erfahren, wie sie leben, was sie denken. Hier hat es einfach gepasst mit dieser Aussicht – ein herrlicher Ort.»

Warika, Malawi

Warika, Malawi, Bild: Lukas Steiner

bild: lukas steiner

«Malawi ist so grün und die Einwohner extrem freundlich. Schau mal diese Farben, das ist doch einfach super! Was ich von Fremden erleben durfte in Sachen Offenheit und Warmherzigkeit war das Highlight meiner ganzen Reise. Die Leute wollten auch immer, dass ich Fotos mache. Diese hier musste ich mehrmals knipsen, weil sie posen wollten.»

Chama, Sambia

Chama, Sambia, Bild: Lukas Steiner

bild: lukas steiner

«Das war während der Regenzeit. Egal ob ein Fluss, der über die Ufer tritt, ein Stau oder sonst etwas: Alles ist auch immer ein mögliches Geschäft. Hier war ich nicht der Einzige, der über den Fluss musste. Am Ende halfen mir für ein kleines Sackgeld fünf Jungs, das Velo und das Gepäck über den Fluss zu tragen. Da waren etwa 50 Leute, dann kam der Mzungu (der Weisse) mit dem Velo. Alle hatten Spass.»

Mpika, Sambia

Mpika, Sambia, Bild: Lukas Steiner

bild: lukas steiner

«Mir kamen auf der ganzen Reise etwa fünf Veloreisende entgegen. Hier konnte ich während zehn Tagen mit drei Amerikanern und einem Deutschen mitfahren. Das war eine spezielle Erfahrung. Zum einen sehr schön, um mal mit Leuten zu reden, die ähnliche Dinge erlebten.

Auf der anderen Seite musste ich mich aber auch wieder anpassen. Ich fuhr normalerweise früh am morgen ab, sie wollten jeweils um 8 Uhr aufstehen und erst um 10 Uhr losfahren. Die Zeit mit ihnen war super, aber ich genoss es dann, wieder alleine unterwegs zu sein.»

Chitambo, Sambia

Chitambo, Sambia, Bild: Lukas Steiner

bild: lukas steiner

«Ich nahm mir immer Zeit für ein Gespräch mit der lokalen Bevölkerung. Vor allem Kinder kamen mit grossen Augen auf mich zu. Wenn du die Leute auf dem gleichen Level abholst – wenn du mit anderen so umgehst, wie du es auch willst – dann kommt es einfach gut. Jetzt zurück in der Schweiz ist das wieder eine riesige Umstellung. Wenn ich jetzt hier in der Stadt «Grüezi» sage, dann wird man schon fast als komisch abgestempelt.»

Kanona, Sambia

Sambia, Bild: Lukas Steiner

bild: lukas steiner

«Das war das Gefährlichste meiner Reise, diese Begegnungen mit Lastwagen. Sie nehmen einfach keine Rücksicht auf dich. Ich versuchte darum oft, auf kleinere Strassen auszuweichen. Das war zwar viel mühsamer, aber sicherer. Nach so Teerstrassen-Tagen fühlte ich mich jeweils, als hätte ich den ganzen Tag geraucht.»

Muchinga, Sambia

Muchinga, Sambia, Bild: Lukas Steiner

bild: lukas steiner

«Mir gefiel das Haus. Solche kleinen Shops gab es auf der ganzen Route – ausser in der Wüste. Überall wird irgendwas verkauft. In Sambia sind auch viele Lastwagen unterwegs, welche die Waren nach Tansania und Daressalam an den Hafen transportieren. Die Lastwagenfahrer trinken und rauchen oft. Da kommen diese Shops gelegen.»

Kabwe, Sambia

Kabwe, Sambia, Bild: Lukas Steiner

bild: lukas steiner

«Wieder so eine typische Szene für das Velo als Transportmittel in Afrika. Die Leute haben halt kein Auto, was hätte er tun sollen? Er kann nicht 10 Kilometer mit der Ziege laufen, wenn die bockig tut. Trotzdem ging er respektvoll mit dem Tier um, obwohl diese die Aktion wohl weniger cool fand als er. Das war übrigens an einem Sonntag, er brachte sie zum Metzger – oder zumindest zu einem, der das schon mal gemacht hat. Fleisch wird in diesen Ländern nur zu speziellen Events gegessen, viel bewusster als hier in der Schweiz. Das finde ich wichtig, auch wenn ich kein Vegetarier bin.»

Choma, Sambia

Kabwe, Sambia, Bild: Lukas Steiner

bild: lukas steiner

«Die grössten Unterstützer an der Strasse waren die Kinder. Dieses Lachen, das sie dir geben – unbezahlbar. Die sind immer irgendwas am ‹herum nuscheln›, rennen einer Ziege nach, spielen irgendwo am Strassenrand oder folgten mir singend oder hüpfend – das zauberte mir immer ein Lachen ins Gesicht.

Der hier trägt mir ein ‹Village chicken› nach, das wollten sie mir unbedingt verkaufen. Ich lehnte ab. Sie erkannten mich jeweils schon aus grosser Distanz, riefen «Mzunguuuuu» und kamen auf mich zu. Teilweise fuhr ich nur noch winkend durch die Gegend. Das fand ich super.»

Chobe Nationalpark, Botswana

Chobe Nationalpark, Botswana

bild: lukas steiner

«Mein Lieblingsbild. Viele fragten, ob ich da mit Photoshop nachgeholfen habe. Dem ist aber nicht so. Ich war im Chobe Nationalpark und stellte mein Zelt auf. Dann kamen die drei Elefanten – das war einfach ein Lucky Shot. Klar: Elefanten können gefährlich sein. Aber ich sass einfach nur da, wahrte die Distanz und bewegte mich nicht. Ich informierte mich auch bei Rangern, was möglich ist mit dem Velo im Nationalpark. Ein Risiko wollte ich nie eingehen, für mich war diese Situation auch keines. Es war ein unglaublicher Moment.

In der Nacht die Löwen brüllen oder Hyänen lachen zu hören, war schon speziell. Aber im Zelt bist du – wenn du ein paar Regeln befolgst – sicher. Das waren wunderschöne Augenblick.»

Irgendetwas schien diesem Elefanten zu gefallen:

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Video: watson

Ngoma Bridge, Botswana

Ngoma Botswana, Bild: Lukas Steiner

bild: lukas steiner

«Durch den Chobe Nationalpark konnte ich 300 Kilometer fahren, es war kein Problem mit dem Velo. Aber dann das kleine Stück von Kasane nach Ngoma (ca. 50km) ... Da liess man mich nicht durch. Sie hatten Angst, dass mir etwas passiert.

Also ging ich auf den Polizeiposten und beantragte eine Eskorte – die mir tatsächlich gewährt wurde. Die Polizisten taten mir zwar etwas leid, so hinter mir her zu hottern, aber andererseits: Die waren auch froh, dass mal was passierte.»

Bergsig, Namibia

Bergsig, Namibia, Bild: Lukas Steiner

bild: lukas steiner

«Ja, die zwei da häuten gerade eine Ziege. Und sie sind stockbesoffen. Das ist in Bergsig, Namibia. Der letzte Ort im Damaraland, bevor ich für vier Tage in die absolute Wildnis radelte. Ich durfte neben dem Polizeiposten zelten. Die haben immer fliessend Wasser und man kann ein bisschen reden.

Die beiden traf ich zuvor im Shop. Später kamen sie zum Polizeiposten, holten die Ziege aus dem Polizeiwagen und schlachteten sie vor meinen Augen – inklusive ausbluten lassen und häuten. Ich war gerade am essen und konnte kaum hinschauen. Die Ziege wurde für den Polizeichef geschlachtet, der am nächsten Tag Geburtstag hatte.

Das Blut auf dem Boden lockte in der Nacht 10 bis 15 Hunde an. Immer wieder berührte etwas mein Zelt. Am nächsten Morgen fand ich heraus: Die markierten mein Zelt. Ich werde die Nacht nie vergessen und sie war so typisch für die ganze Reise. Ich erlebt so viele Dinge, von denen du glaubst: Kann nie passieren.»

Huab, Namibia

Damaraland, Namibia, Bild: Lukas Steiner

bild: Lukas steiner

«Ich war immer mit GPS unterwegs. Hier war ich vier Tage im Damaraland, im absoluten Niemandsland, und sah keinen Menschen. Da hatte ich zusätzlich einen Notfallpeil-Sender dabei, womit ich auch SMS an lokale Leute schicken konnte.

An dieser Kreuzung zeigte das GPS die Strassen nicht so genau an. Hier musste ich die richtige Entscheidung treffen, ich nahm die Strasse links – es war die richtige.

Übrigens: Mein Velo war nie so beladen, wie hier. Ich hatte in dieser Abgeschiedenheit zeitweise 22 Liter Wasser dabei (für drei Tage, dann konnte ich an einer Quelle wieder auffüllen). Dazu kamen drei Kilogramm Pasta, zehn Dosen mit Sardinen und Bohnen, zwei Kilo Peanutbutter und viele Packungen Bisquits.»

Damaraland, Namibia

Damaraland, Namibia, Bild: lukas Steiner

bild: lukas steiner

«Genau solche Momente habe ich auf dem viertägigen Trip ins Niemandsland gesucht. Ich wollte alleine sein. Die Strassenverhältnisse waren schwierig, teilweise musste ich das Velo selbst abwärts stossen. Pro Tag legte ich vielleicht 30 Kilometer zurück – war dafür aber von morgens um 8 bis abends um 18 Uhr unterwegs.

Körperlich war dies die anstrengendste Zeit. Aber genau solche Herausforderungen wollte ich erleben. Eigentlich finde ich das cool, vor allem jetzt rückblickend. Im Moment selbst dachte ich manchmal allerdings: ‹Lukas, musste das jetzt sein?›»

Kapstadt, Südafrika

Kapstadt, Südafrika, Bild: Lukas Steiner

bild: lukas steiner

«Ich hatte einen super letzten Tag. Von Langebaan aus fuhr ich 125 Kilometer nach Kapstadt und hatte den Tafelberg sehr oft im Blick. Ich kam näher und näher und dann war ich einfach da. Es war überwältigend, Kapstadt fühlt sich nicht nach Afrika an. Meine Mutter wollte eigentlich bei der Ankunft vor Ort sein. Aber ich sagte ihr: Ich will den Moment für mich geniessen und mich nicht auf eine Ankunftszeit festlegen.

Für dieses Bild brauchte ich lange. Ich gab Touristen die Kamera, um ein Bild zu machen. Aber die schnitten den Rahmen ab oder sonst etwas passte nicht. Weil ich das letzte Bild perfekt wollte, musste ich einige Mal in der Schlange anstehen und nochmals versuchen.

Zwei Frauen sassen da im Strassencafé und sagten: Kannst du zu uns sitzen und uns deine Geschichte erzählen? Das war ein wunderschöner Empfang, ein Gänsehautmoment.

Noch mehr Bilder und Infos zum Projekt

Wie eingangs erwähnt: Es war schwierig, die Reise auf 28 Bilder zu reduzieren. Wer noch nicht genug hat: Lukas Steiner hat eine Website mit allen Details zum Projekt und auf Instagram gibt's noch viele weitere Fotos von der Reise.

Zurück in der Schweiz

Wenige Tage nach seiner Ankunft kehrte Lukas Steiner in die Schweiz zurück. Was geht da in den ersten Tagen nach so einem Mammutprojekt in ihm vor? «Der Weg war das Ziel meines Projektes. Ich profitierte unterwegs so viel und dann kommt die Endstation: Boom. Fertig. Das habe ich noch nicht wirklich begriffen.»

Und die eine Frage stellt sich nach so einer langen Reise natürlich immer: Was jetzt? Lukas Steiner: «Nach einem Jahr muss ich mich jetzt wieder einleben. Viele sagen mir, dass ich ein Problem haben werde. Aber ich bin gerne zurück. Ich bin gerne in der Routine und Struktur drin. Im Herbst mache ich meinen Master. Ich freue mich drauf. Aber ich werde sicher wieder gehen. Westafrika fehlt noch. Ich habe mich in den Kontinent Afrika verliebt.»

Mark Beaumont radelte auch durch Afrika. Allerdings in nur 42 Tagen:

So schön sieht es aus, wenn es in der Sahara schneit

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69Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Levi Vodica 08.06.2019 03:08
    Highlight Highlight Hammer. Schöni gschicht und tolli bilder :-D
  • redeye70 07.06.2019 19:53
    Highlight Highlight Ich liebe solche Geschichten, ich liebe solche Menschen.
  • sarcasmexpert 07.06.2019 11:09
    Highlight Highlight Tolle Bilder und Geschichten! Mit Lukas würde ich au gerne mal in ein Café oder in einen Park sitzen und einfach zuhören von Geschichten und den Weiten :)
  • Melomaniac 07.06.2019 11:01
    Highlight Highlight Ich hatte schon von Leuten gehört, die durch beide Amerkias oder von hier nach Japan geradelt sind. Das muss echt ein einmaliges Erlebnis sein!
    Würde ich so gerne machen, aber so als blonde, blauäugige Frau hab ich da n bisschen Schiss.
    • tsyga 07.06.2019 11:38
      Highlight Highlight Ich bin zwar weder blond, noch blauäugig, noch Frau, aber leider gibt es so viele Dinge die einen an einem solchen Abenteuer hindern. (Oder man hat zumindest im Kopf diese "Barrieren" wie Wohnung/Miete, Job, Finanzen, Familie, ...). Würde sonst sehr gerne sofort so ein Abenteuer antreten / mich als "Aufpasser" dir anschliessen :)
    • 's all good, man! 07.06.2019 13:40
      Highlight Highlight http://www.panamericana.bike/

      Den Urs kenne ich noch flüchtig aus meiner alten Heimat. Tagebuch wurde leider nicht ganz zu Ende geführt, wie ich gerade sehe. Aber wirklich sehr eindrücklich, sowas wäre doch echt ein Traum.

      Und ich finde, du brauchst keinen Schiss zu haben. Lies Bücher über solche Reisen von anderen Frauen, die sowas gemacht haben. Kann dir zum Beispiel Lois Pryce empfehlen (Motorrad). Es wird dir zeigen, dass es möglich ist. Hör nicht auf, davon zu träumen und rede dir ein, dass auch du das kannst. Irgendwann findest du dann den Mut, es selber auch zu wagen.
  • Lag93 07.06.2019 09:55
    Highlight Highlight Danke für diesen Artikel!
    Etwas vom schönsten, dass ich lesen durfte hier!
    Respekt für den Typ!!
  • nass 07.06.2019 09:41
    Highlight Highlight Spannend. Aber das haben andere schon kange vor ihm gemacht...
  • Sabrina Allemann 07.06.2019 08:58
    Highlight Highlight Ich liebe solche Geschichten! Super Artikel und tolle Fotos von Lukas.
  • MiSänfdrzue 07.06.2019 08:36
    Highlight Highlight spannend und inspirierend! danke für diesen Bericht Lukas :-)
  • YesImAMillenial 07.06.2019 08:26
    Highlight Highlight super typ! s nächstmal mitem fixie ;-)
  • WID 07.06.2019 07:36
    Highlight Highlight Beeindruckend und Vökerverbindend.
  • Zimbo666 07.06.2019 05:17
    Highlight Highlight Respekt, ganz grosses Tennis 🙌
  • Nurmalso 07.06.2019 04:46
    Highlight Highlight Interessant, In der Schweiz würde dich keiner einladen wenn er dich irgendwo sitzen sieht, erst recht nicht wenn du Aussländer bist.

    Dieses Jahr wird ihm niemand mehr nehmen.
  • j_foo 06.06.2019 22:55
    Highlight Highlight Sehr, sehr schön und mein grösster Respekt. Das mit den Elefanten hätte ich nicht gebracht. Krass!

    Ich wurde in Nepal von einem Nashorn verfolgt, das reicht fürs erste 😬😬🤣
    • 's all good, man! 07.06.2019 11:27
      Highlight Highlight Das mit den Elefanten ist so eine Sache. Lukas war zuvor ja noch nie in Afrika und verfügt daher wohl über keine Erfahrung mit Elefantenbegegnungen in freier Wildbahn. Das war also schon sehr mutig, um es mal so auszudrücken.

      Wie es scheint auf dem Video waren die Elefanten sehr ruhig, aber das muss man auch erst einschätzen können und normalerweise kann man das ohne entsprechende Erfahrung und Wissen eigentlich nicht. Ich habe schon sehr, sehr viele Begegnungen mit Elefanten erlebt - ich hätte mir aber trotzdem nicht zugetraut, diese Situation vor dem Zelt korrekt einzuschätzen.
    • Chamäleon 07.06.2019 15:01
      Highlight Highlight Es ist ein grosser Unterschied ob Du den Weg der Elefanten querst oder ob die Elefanten selber entscheiden so nah an einem vorbei zu gehen...
    • 's all good, man! 07.06.2019 16:18
      Highlight Highlight Das ist ganz sicher so. Wie man sieht, war zumindest der Bulle dann doch eher neugierig, evtl unsicher, hat gezögert. Was, wenn er sich entscheidet, sich das mal etwas näher zu betrachten? Weiss dann unser Protagonist hier, wie er sich verhalten muss? Hat er noch Zeit, rechtzeitig ins Zelt zu gelangen? Wann ist der richtige Zeitpunkt, sich ins Zelt zu verziehen?

      Aber ja, was weiss ich. Ich für meinen Teil wäre sicher nicht so cool geblieben wie Lukas und ich will mich hier auch nicht als Bewesserwisser aufspielen (wobei, ein bisschen haben ich das wohl schon 😄) .
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mülltonne 06.06.2019 22:40
    Highlight Highlight Krasse typ. Geil das er gmacht het
  • Psychonaut1934 06.06.2019 22:26
    Highlight Highlight Extraordinaire.. Bündigs Kärli! Mein Glückwunsch und Respekt 🖖
  • Tpol 06.06.2019 22:21
    Highlight Highlight wow absolut faszinierend
  • vpsq 06.06.2019 22:12
    Highlight Highlight Gigantisch, phantastisch und vielen Dank fürs mitnehmen., ich bin sehr beeindruckt!
  • Tha iFood 06.06.2019 21:59
    Highlight Highlight Die Kinder die dich voller Neugier und Freude empfangen und befragen,(es war in Nepal) daran erinnere ich mich auch immer wieder und es sind die schönsten Erinnerungen!!
  • Genti 06.06.2019 21:28
    Highlight Highlight Ganz freiwillig bisch ja denn im Sudan au ned immer am 2 ufgstande 😉😂
  • sirsteele 06.06.2019 20:29
    Highlight Highlight Wow Top! Gratulation!
  • Baba 06.06.2019 20:22
    Highlight Highlight LGBTQ Menschen werden in den Untergrund getrieben. Uganda hatte sogar mal kurze Zeit ein "Anti-Schwulen-Gesetz", das auch jene kriminalisierte, die die LGBTQ Menschen nicht denunzierten... Viele Väter sind ihren kleinen Söhnen gegenüber auch übertrieben hart, da die Meinung herrscht, dass zuviel Zuwendung oder gar Zärtlichkeit vom Vater ggü. seinem Sohn diesen "schwul macht". Ja, Ostafrika ist wunderschön, die Menschen herzlich, offen und gastfreundlich. Aber man darf nicht homosexuell sein und dazu stehen 😔

    2/2
  • Baba 06.06.2019 20:17
    Highlight Highlight Grossartiger Trip! Kompliment. Und durch Afrika... ❤😍

    Nur eine kleine Anmerkung:"[...] dass Sven Epiney einen Heiratsantrag machte – das hätten die Leute hier nicht verstanden, dass dies einen Aufruhr gibt.»" Doch, in (Ost-)Afrika hätte das sogar eine riesige Aufruhr gegeben! Leider ist die Homophobie EXTREM gross in Ostafrika und es ist undenkbar, dass dort ein offen schwul lebender Mann a) Fernsehmoderator einer öffentlich rechtlichen TV Station wäre und b) seinem Lebenspartner live einen Heiratsantrag macht.

    1/2
    • sarcasmexpert 07.06.2019 11:12
      Highlight Highlight Ich denke, dieser Satz ist etwas falsch formuliert, vermute, dass er genau das sagen wollte. Also ich habe es so verstanden, dass es eben eine Aufruhr gibt, dass sie nicht verstehen weshalb das geschieht.
    • Baba 07.06.2019 12:17
      Highlight Highlight kaktuslover, der Satz ist wohl schon korrekt formuliert. Und wenn es um einen Heiratsantrag Mann/Frau gewesen wäre, hätte das dort wohl tatsächlich keine Aufruhr gegeben.

      Grundsätzlich sind die Menschen in Ostafrika sehr "entspannt" (bzw oft fatalistisch). Anders kann das teils verdammt schwere Leben wohl nicht ausgehalten werden. "Pole, pole" - nume nid g'sprängt - ist eine sehr häufige Redensart, eigentlich eine Lebenseinstellung. Es wird daher tatsächlich oft nicht verstanden, worüber und weshalb wir Mzungus uns so schnell aufregen oder empören 😊

      Unsere "First world problems" halt 😉
  • one0one 06.06.2019 19:45
    Highlight Highlight Sehr geiles Abenteuer.
    Aehnlich wie dieser "geile Fizu" :
    http://www.to-adi.ch/component/option,com_joomap/Itemid,51/lang,de/
    In Hamburg gestartet 😜
    • j_foo 06.06.2019 22:49
      Highlight Highlight Adi ist nicht in Hamburg gestartet, sondern mit dem Frachter dort zurückgekommen und nach total mehr als 3 Jahren das Stück noch nach Hause gefahren... Einträge sind verkehrt rum in der verlinkten Liste 😉✌️
    • one0one 07.06.2019 06:35
      Highlight Highlight Stimmt! Hatte ich nicht mehr so im Kopf. Danke fuer die Korrektur.
  • kettcar #lina4weindoch 06.06.2019 18:55
    Highlight Highlight Naja, wenn man schaut was die Romanze zwischen zwei Löwen in Kenia ausgelöst hat, wär der Heiratsantrag eines kenianischen Moderators an seinen Partner wohl schon eine Push-Mitteilung wert.

    Play Icon
    • *sharky* 07.06.2019 07:45
      Highlight Highlight Riesen-Kudos an Lukas!

      So nebenbei, vielleicht hätte man die beiden Löwen mit dem einen Elefanten zusammenbringen sollen...

      Just sayin' ;D

      Next time, Lukas geht bestimmt wieder in die Wildnis radeln... ;)
  • salamandre 06.06.2019 18:34
    Highlight Highlight Ich hab den halben Planeten bereist, war aber nie in Afrika. Angst oder Vorurteile hielten mich davon ab. Schöner Bericht bravo
  • Beat-Galli 06.06.2019 18:31
    Highlight Highlight Das mit Sven Epineys Heiratsantrag ist so ne Sache.
    Nein Sie hätten es schon verstanden, aber Sie hätten nicht verstanden, dass es jemand zu gibt homosexuel zu sein.
    Da in vielen Ländern Afrikas sogar die Todesstrafe darauf steht.

    Aber tolle Leistung.
    Respekt.
  • Mamasita 06.06.2019 18:28
    Highlight Highlight Ein absoluter Traum so etwas erleben zu dürfen! Im Vergeleich zur Schweiz und dem Westen und tw. auch Asien, ist in Afrika die Zeit praktisch stehen geblieben. Viele haben wenig bis gar nichts sondern nur das Allernötigste und trotzdem scheinen sie nicht unglücklicher zu sein als wir, gar eher glücklicher! Schade haben nicht alle Menschen die Möglichkeit so etwas zu erleben, denn ich bin überzeugt die Lebensansicht vieler hier, würde sich drastisch ändern (und zwar positiv). Danke für solche Geschichten watson, bitte mehr davon :-)
  • 's all good, man! 06.06.2019 18:22
    Highlight Highlight Ich habe fast ein bisschen Pipi in den Augen, sowas beeindruckt mich immer so tief. Was für eine fantastische Reise das gewesen sein muss! Hach, ein ganz, ganz grosser Traum von mir, sowas auch mal zu machen...

    Und bei so vielen Situationen, die Lukas beschreibt, kommt es mir vor, als hätte ich sie selber erlebt. Genau so kenne und liebe ich Afrika auch. Diese Menschen, die Gelassenheit, das Lächeln, die Kinder, die Natur, die nächtlichen Geräusche... 😊
    • honesty_is_the_key 06.06.2019 20:58
      Highlight Highlight Ich sehe es genauso wie du werter zukünftiger Ehemann😉😎☺😀.
    • 's all good, man! 07.06.2019 08:02
      Highlight Highlight Wir können ja zusammen von hier nach Sambia radeln und dann dort die Hochzeits-Elefantentröten tröten lassen. 😘
  • eru 06.06.2019 18:19
    Highlight Highlight Bravo!! Hat Dein Bike ein Pinion-Getriebe und Zahnriemen?
    • mondbewohner 06.06.2019 20:09
      Highlight Highlight Du hast zwar nicht mich gefragt 😏, aber ja, man sieht es auf einigen Bildern ganz deutlich. War auch neugierig, mit welchem Setup er gestartet ist. Hätte eher noch Rohloff erwartet. Noch ein kleines Extra-Wagnis; stelle mir vor, dass es sehr schwierig werden könnte, unterwegs einen Ersatzriemen oder Pinion-Teile zu bekommen. Wurde er evtl. gesponsert? Aber scheint eine gute Wahl gewesen zu sein. Schon geil, so ein Abenteuer 👍
  • honesty_is_the_key 06.06.2019 18:16
    Highlight Highlight Wow, geniale Bilder, tolle Texte und sicherlich eine extrem prägende und einmalige Erfahrung ! Merci vielmals für den Bericht. Das war bestimmt eine Hammer Reise die du nie mehr vergessen wirst. RESPECT !!!!!
  • Räuber&Liebhaber 06.06.2019 18:11
    Highlight Highlight Rolex 👌
    Benutzer Bild
  • space birb 06.06.2019 17:57
    Highlight Highlight Danke für den beitrag!
    wahnsinnig inspirierende story!
  • ldk 06.06.2019 17:50
    Highlight Highlight Lieber Lukas,

    WOW! Geiler Siech! Würde ich auch sehr gerne machen, aber mir fehlt da dann definitiv der Mut das auch durchzuziehen. Big up!
    • Psychonaut1934 06.06.2019 22:52
      Highlight Highlight Spring über deinen eigenen Schatten! Du wirst es nicht bereuen!

      Ich bin ein sehr seltsamer und komplizierter Mensch, geplagt von Ängsten und sonstigen Macken. Dieses Jahr, bin ich nun selber über meinen eigenen Schatten gesprungen. Es wurden die besten 4 Wochen meines Lebens. Es war sogleich mein erster Urlaub nach über 15 Jahren.

      Allen zukünftigen „Schattenspringer“ da draussen, gutes Gelingen und viel Glück! Lebt eure Träume und verfolgt eure Ziele. 🖖

    • Cas 07.06.2019 07:11
      Highlight Highlight @Psychonaut1934
      Gratuliere. Da wird man natürlich neugierig: Wohin hat es dich verschlagen?
    • Psychonaut1934 07.06.2019 08:01
      Highlight Highlight @Cas
      Ich war in Norwegen. Mit der Bergensbanen von Oslo nach Bergen. Von dort mit dem Schiff (Hurtigruten) nach Trondheim, Svolvær (Lofoten), Tromsø, Kirkenes, Bergen. In Trondheim stand ein gewöhnlicher Stadtbummel an. Mit Schlittenhunden und Schneeschuhen die Lofoten erkundet. In Tromsø ging es auf Nordlicht jagt. In Kirkenes kurzer Abstecher nach Russland und Übernachtung im Eishotel.
  • Triumvir 06.06.2019 17:37
    Highlight Highlight Daumen hoch und Chapeau!
  • dechloisu 06.06.2019 17:05
    Highlight Highlight Hammer

    mein Ziel wäre es aber auch eher in Richtung Asien, mit dem Motorrad ;)
    • Oigen 06.06.2019 17:38
      Highlight Highlight MACH ES!
      Egal ob velo, töff oder sonst was.
      Ich hab 2 solo Reisen hinter mir, zu fuss und öv, die 2.mit velo.

      Beides unbeschreibliche Erlebnisse!
  • Magnum44 06.06.2019 16:59
    Highlight Highlight Geil. Nach diesem Bericht will man sofort ein Motorad kaufen und die Wohnung abmelden :)
  • tin-tin 06.06.2019 16:59
    Highlight Highlight Super typ! Gratuliere.
  • Ehrenmann 06.06.2019 16:56
    Highlight Highlight WOOOOOOOOOOOOW!
    Ohne Worte, die Leistung, die Bilder einfach alles..

    Grösster Respekt vom Ehrenmann
  • LU90 06.06.2019 16:55
    Highlight Highlight Mega! Danke für diesen Artikel. Ich hätte den Mut leider nie für sowas, obwohl mich Afrika auch seit langem interessiert und ich schon einige Male dort war (mit Flugzeug (-:)...
  • Beckham 06.06.2019 16:54
    Highlight Highlight Wow vielen Dank für den Bericht und die tollen Bilder. Ein bisschen weniger Dank für das ausgelöste Fernweh :-).
  • lilie 06.06.2019 16:49
    Highlight Highlight Danke für den fantastischen Zusammenschnitt! Es ist schön zu sehen, dass auch in unserer sonst so "organisierten" Welt solche Reisen möglich sind! 😀
  • Altorez 06.06.2019 16:41
    Highlight Highlight Geht ja nur bergab. Sieht man doch auf der Karte.

    *Ironie off*

    Super Leistung. Respekt. :)
    Ich hätte trotzdem das Motorrad genommen ...
    • feuseltier 06.06.2019 17:51
      Highlight Highlight 😅😂😂😂😃
  • miarkei 06.06.2019 16:41
    Highlight Highlight Respekt, ich würde so etwas nie tun.
  • thestrange 06.06.2019 16:37
    Highlight Highlight Das muss unglaublich intensiv gewesen sein😍 Vielen Dank für die Eindrücke
  • Yoloshua 06.06.2019 16:35
    Highlight Highlight Wahnsinn. Sehnsucht ist geweckt 🤤
  • Charlie Runkle 06.06.2019 16:29
    Highlight Highlight Ich kenne einen Bündner der über ihn geflucht hätte....
    • Finöggeli 06.06.2019 17:25
      Highlight Highlight Da er aber das Billett abgibt ist der Bündner bald auch mit dem Velo unterwegs 😉
  • dä dingsbums 06.06.2019 16:29
    Highlight Highlight Geile Siech!

    Respekt.

So fährt sich der neue Veloweg durch die Schöllenenschlucht

Während Jahrhunderten war die Schöllenenschlucht ein mühsam zu bewältigendes Hindernis, um über den Gotthardpass in den Süden zu gelangen. Anstrengend ist die Passage immer noch – auch über den neuen Veloweg, der Ende Juni 2019 eröffnet worden ist.

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