Trainer Zeidler und einige St.Galler Spieler nach der Niederlage am Sonntag gegen Basel.
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Willkommen im Abstiegskampf – die 6 grossen Baustellen des FCSG
Fünf Runden vor dem Saisonende hat es der FC St.Gallen noch in den eigenen Füssen, der Barrage zu entgehen. Die Formkurve zeigt indes nach unten – es gibt im Verein zu viele Baustellen. Einige davon sind hausgemacht.
Nach der 0:3-Niederlage gegen Basel ist St.Gallen zurück im Abstiegskampf. Vor dem möglicherweise vorentscheidenden Auswärtsspiel bei den letztklassierten Grasshoppers am Samstag beträgt der Vorsprung auf den Barrage-Rang noch drei Punkte.
St.Gallen ist aber nicht allein wegen der Heimniederlage gegen Basel in diese prekäre Lage geraten, die Baisse begann bereits im November; nach dem Auswärtssieg beim FC Sion gewannen die Ostschweizer in 18 Partien noch viermal, dreimal gegen Xamax und einmal gegen Zürich. Trainer Peter Zeidler hat einige Baustellen zu beheben – und muss in diesen Tagen seine Krisenresistenz unter Beweis stellen.
Das Zeidler-System
Es waren grosse Ziele, die St.Gallen mit dem neuen Trainer Zeidler verfolgte. Ein neues System, eine offensive, wuchtige Ausrichtung mit hohem Pressing und Gegenpressing. Allein, vom Hurra-Fussball ist wenig übrig geblieben, die Gegner haben sich eingestellt auf den FC St.Gallen, der von der Anlage her mehr oder weniger Spiel für Spiel gleich auftritt und dabei in der Defensive weiter anfällig ist. Auch weil die Ostschweizer dem pragmatischen Fussball abgeschworen haben, sind sie berechenbar.
Die Frage ist, ob Zeidler über seinen Schatten springen und GC taktisch überraschen kann. Das war gegen diesen Gegner in der Vorrunde der Fall, als Tranquillo Barnetta eingewechselt wurde. Und zweimal traf.
Rotationen ohne Ende
Milan Vilotic war zu Beginn der Saison gesetzt. Dann war er weg vom Fenster, und jetzt ist er mit seiner Routine Gold wert. Man könnte Yannis Tafer nennen, der einmal drinnen und dann wieder völlig draussen ist. Das schafft Unsicherheit, vielleicht reagieren die Profis auch deswegen dünnhäutig auf kritische Fragen nach den Spielen. Und nicht nur sie. Überdies offenbart Zeidlers Rotationsprinzip eine fehlende Hierarchie hinter den fünf, sechs «topgesetzten» Spielern.
Sutter, das Mastermind
Sutter (rechts) mit Präsident Matthias Hüppi.
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Das fällt dann auch auf Alain Sutter zurück, als Sportchef das Mastermind des FC St.Gallen. Das Kader wirkt wild aus nah und fern zusammengekauft, es gibt keine Achse, bestehend aus Routiniers, zu viele sind auf dem gleichen Niveau und damit austauschbar. Zudem fehlt ein Puncher, körperlich machen die Ostschweizer keinem Gegner Angst.
Natürlich, Sutter war bei seinem Amtsantritt im Januar 2018 unter Zeitdruck, was nicht vergessen werden darf. Aber in solch heiklen Phasen gäbe es im Prinzip nur den einen Modus: Jeder muss sich für «grün-weiss» zerreissen, mit bedingungsloser Leidenschaft. Nur, es laufen über zehn Verträge aus, niemand weiss, wer bleibt, wer geht. Das schafft Verunsicherung – und wirkt sich auf die Leistungen aus. Sutter sagt zwar, er habe einen klaren Plan, und intern sagen sie, sie würden diesen klaren Plan kennen. Es darf gezweifelt werden. Nicht förderlich für das Mannschaftsgefüge waren zudem die Personalentscheide um Roman Buess, Andreas Wittwer, Alain Wiss und Barnetta sowie der Gerichtsfall Nassim Ben Khalifa.
Abhängigkeit von Sierro
Schon in der Vorrunde und speziell nach der Verletzung von Cedric Itten im September war offensichtlich, wie sehr der FC St.Gallen von Mittelfeldspieler Vincent Sierro abhängig ist. Der Walliser war die Lebensversicherung, er traf und bestimmte den Takt. Die Lücke, die der Leihspieler des SC Freiburg im Sommer hinterlassen wird, bereitete bereits im Herbst Kopfzerbrechen. Früher als erwartet hat der Club schon in den vergangenen Wochen erkennen müssen, dass er zu sehr angewiesen war auf Sierro, der auch für ein gradliniges Spiel stand. Der 23-Jährige ist seit der Winterpause in einem Formtief – und St.Gallen traf in 13 Partien nur noch 14-mal.
Fehlende Durchschlagskraft
Die Ostschweizer kombinieren sich teilweise ansehnlich bis an den Sechzehnmeterraum. Weil sich der Gegner dann aber bereits wieder formiert hat, ist der Aufwand immens, um zu Chancen zu kommen. Zudem ist vieles, das im Mittelfeld passiert, schön anzusehen – aber oftmals ist es halt nur für die Galerie. Die letzten und entscheidenden Pässe kommen nicht an in der Zone, in der es gefährlich wird.
Stellvertretend könnte man hier Majeed Ashimeru (Bild) nennen. Der 21-jährige Ghanaer ist zweifellos einer der talentiertesten St.Galler. Es ist beeindruckend, welches Tempo er mit dem Ball am Fuss entwickeln kann. Am Ende aber ist Ashimeru, der im Sommer wieder zu seinem Besitzerklub Salzburg zurückkehrt, ein Sinnbild für die Wirkungslosigkeit des FC St.Gallen dieser Tage. In den letzten fünf Spielen gelang dem feingliedrigen Mittelfeldspieler weder eine Vorlage noch ein Tor.
Heimschwäche
St.Gallen hat seit dem 3. März und dem 3:0-Sieg gegen Xamax von vier Heimspielen drei verloren und einmal unentschieden gespielt. Bitter war vor allem die Niederlage im Jubiläumsspiel gegen Luzern vor ausverkauften Rängen. Insgesamt gab es unter Zeidler in 16 Heimspielen nur gerade sechs Siege, das macht im Schnitt pro Partie 1,25 Punkte; zu wenig für einen Club, der sich seit Jahren immer wieder zum Ziel setzt, eine Heimmacht werden zu wollen. Dieses Manko hängt auch mit dem Selbstvertrauen zusammen, das in den vergangenen Wochen offensichtlich immer kleiner geworden ist. St.Gallen muss nun vor allem mental wieder auf die Beine kommen und den Abstiegskampf annehmen, um zu bestehen.
Die turbulente Zeit des FCSG seit dem Meistertitel 2000
19. Mai 2000: Der als Abstiegskandidat in die Saison gestartete FC St.Gallen gewinnt in Luzern 2:1 und sichert sich bereits vier Runden vor Schluss sensationell den zweiten Meistertitel der Vereinsgeschichte. Der überragende Charles Amoah wird mit 25 Treffern Torschützenkönig. KEYSTONE / SIGI TISCHLER
22. August 2000: Gegen den damaligen Spitzenklub und türkischen Meister Galatasaray Istanbul schafft der FC St.Gallen beinahe die Qualifikation zur Champions League. Nach der 1:2-Heimniederlage spielt das Team um Marc Zellweger in der Türkei 2:2. Es fehlt bloss ein Tor für die Königsklasse.
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28. September 2000: Im UEFA-Cup trifft St.Gallen in der ersten Runde auf den FC Chelsea. Nach dem 0:1 in England gewinnt der FCSG das Heimspiel mit 2:0 und zieht in die nächste Runde. Dort ist wegen eines Gegentreffers in der 93. Minute des Rückspiels gegen den FC Brügge Endstation. KEYSTONE / STEFFEN SCHMIDT
26. Mai 2001: Am letzten Spieltag kämpft der FC St.Gallen zuhause im Direktduell gegen GC um die Verteidigung des Meistertitels. Die Ostschweizer kassieren eine 0:4-Klatsche – es ist die erste Niederlage im heimischen Espenmoos seit zwei Jahren. Die Grasshoppers werden Meister. KEYSTONE / WALTER BIERI
18. Oktober 2001: Patrick Mokoena gelingt in der dritten Runde des UEFA Cups in der Nachspielzeit ein historisches Siegtor: In Freiburg gewinnt St.Gallen als erstes Schweizer Team auswärts bei einem Bundesligisten. Im Rückspiel verliert St.Gallen allerdings 1:4 und scheidet aus. KEYSTONE / MARKUS STUECKLIN
1. Januar 2002: Meistertrainer Marcel Koller wechselt zu den Grasshoppers und ersetzt dort Hans-Peter «Bidu» Zaugg, dem er vor einem halben Jahr (Foto) noch zum Meistertitel gratulierte. In St.Gallen übernimmt Gérard Castella. KEYSTONE / REGINA KUEHNE
15. September 2002: Gerard Castella steht bei St.Gallen im Regen. Nach 207 Tagen im Amt wird Castella entlassen und durch Nachwuchstrainer Thomas Staub ersetzt. KEYSTONE / RUDOLF STEINER
3. November 2002: Der FC St.Gallen bezieht die schlimmste Niederlage der Vereinsgeschichte. Im Derby gegen den kleinen FC Wil gibt's eine 3:11-Packung. Anschliessend drucken die Espen im St.Galler Tagblatt ein Entschuldigungsschreiben. Trainer Thomas Staub wird einen Monat später entlassen. KEYSTONE / WALTER BIERI 8. Januar 2003: Heinz Peischl wird von Sportchef Tino Osta (links) und Präsident Thomas Müller (rechts) als neuer Trainer vorgestellt. Der Österreicher bleibt etwas mehr als zwei Jahre im Amt, danach folgt Ralf Loose. KEYSTONE / REGINA KUEHNE
22. Oktober 2003: Der FC St.Gallen wird auf das Jahr 2004 eine Aktiengesellschaft gründen. Präsident Thomas Müller (links) posiert mit dem Unternehmer Dieter Fröhlich (Mitte), der von 2004-2008 erster AG-Präsident wird. Daneben steht Andy Egli, der als Geschäftsführer übernimmt. KEYSTONE / REGINA KUEHNE
2. März 2006: Edgar Oehler, der die Aktienmehrheit der Arbonia-Forster-Gruppe (AFG) hält, tritt als Sponsor für das neue Fussballstadion, das am 30. Mai 2008 eröffnet werden wird, ein. Bis 2016 heisst das Stadion deshalb AFG-Arena.
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9. April 2006: Die Fans des FC St.Gallen zeigen den Spielern, was sie von ihrer Leistung nach dem 1:3 in Thun halten. Fünf Tage später wird Trainer Ralf Loose durch Rolf Fringer ersetzt. KEYSTONE / PETER SCHNEIDER
1. April 2007: In der Saison 2006/07 schafft es St.Gallen unter Rolf Fringer zwischenzeitlich auf Platz eins, doch für Aufsehen sorgt in der schwachen Rückrunde ein anderes Ereignis: Der nicht spielberechtigte Philipp Muntwiler wird bei St.Gallens 0:0 gegen den FCZ eingesetzt. Später wird die Partie von der Disziplinarkommission als 3:0-Forfait-Sieg für den FCZ gewertet, der dadurch einen Punkt vor dem FC Basel Schweizer Meister wird. KEYSTONE / ALESSANDRO DELLA BELLA
8. Oktober 2007: Rolf Fringer liegt mit St.Gallen am Tabellenende der Super League und wird entlassen. Einen Monat zuvor ist er bereits blamabel im UI-Cup an Dacia Chisinau gescheitert. Krassimir Balakow übernimmt den Posten als Cheftrainer. Fringer ist nicht das einzige Opfer des Misserfolgs, auch Sportchef René Weiler, der seit dem 1. Januar 2005 im Amt ist, muss gehen. KEYSTONE / EDDY RISCH
20. Mai 2008: Das letzte Spiel im Stadion Espenmoos endet tragisch. Im Barrage-Rückspiel gegen die AC Bellinzona gibt es eine 0:2-Heimniederlage und der FC St.Gallen steigt ab. Im Stadion kommt es zu Ausschreitungen. KEYSTONE / REGINA KUEHNE
2. Juni 2008: Der Jurist Michael Hüppi (rechts) übernimmt das Präsidentenamt beim FC St.Gallen von Dieter Fröhlich. Michael Hüppi ist der Bruder von SRF-Moderator Matthias Hüppi. KEYSTONE / EDDY RISCH
30. Mai 2009: Unter Trainer Uli Forte, der Balakov zu Beginn der Saison ersetzte, gelingt dem FC St.Gallen in der neuen AFG-Arena der direkte Wiederaufsteig. Im letzten Spiel gegen Winterthur sind 19'500 Zuschauer im ausverkauften Stadion – so viele wie zuvor noch nie bei einem Heimspiel des FCSG. Mit einem Schnitt von 12'469 Zuschauern sorgte der FC St.Gallen zudem für einen neuen Rekord in der Challenge League. KEYSTONE / ENNIO LEANZA
26. August 2010: Die drei AFG-Arena-Gesellschaften Betriebs AG (mit VR-Präsident Rainer Sigrist, mitte), Stadion FC St.Gallen AG und die FC St.Gallen AG (mit Präsident Michael Hüppi, rechts) haben akute Finanzprobleme und stehen vor dem Konkurs. Dölf Früh (links) ist als Vertreter einer privaten Investorengruppe an der Medienkonferenz, die Sanierungsmöglichkeiten aufzeigen soll.
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5. November 2010: Der FC St. Gallen und die verschuldete AFG-Arena sind vor dem Konkurs gerettet. Dölf Früh und seine privaten Investoren stellen die benötigten Millionen für die Sanierung bereit. Dölf Früh wird Präsident des FC St. Gallen. KEYSTONE / ENNIO LEANZA
25. Mai 2011: Im zweiten Jahr in der Super League fällt Uli Forte mit der Mannschaft auf den letzten Tabellenplatz ab. Es übernimmt Jeff Saibene, der den Abstieg aber nicht mehr verhindern kann. Die St.Galler werden nach einem 2:4 gegen YB am letzten Spieltag noch von Bellinzona überholt und müssen erneut in die Challenge League. KEYSTONE / ENNIO LEANZA
13. Mai 2012: Unter Jeff Saibene gelingt dem FC St.Gallen erneut der direkte Wiederaufstieg. Zum Ende der Saison tritt Daniel Imhof zurück, der letzte Spieler der Meistermannschaft aus dem Jahr 2000. KEYSTONE / KARL MATHIS
29. August 2013: Dank dem starken dritten Platz in der Vorsaison darf St.Gallen in die Qualifikation zur Europa League. Nach dem 1:1 zuhause gewinnt der FCSG auswärts beim favorisierten Spartak Moskau und zieht in die Gruppenphase ein. Dort sind Krasnodar, Swansea und Valencia aber zu stark für die Ostschweizer. AP / Alexander Zemlianichenko
24. September 2014: Der FC St.Gallen mit Präsident Dölf Früh wird vom ältesten Klub der Welt, dem Sheffield FC, offiziell in den «Club Of Pioneers» aufgenommen. Ziel des Klubs ist es, die ältesten Vereine der jeweiligen Länder zu vereinen und Ursprünge sowie Tradition des Fussballs zu pflegen. KEYSTONE / ENNIO LEANZA
19. Mai 2015: Der FC St. Gallen trennt sich per sofort von Sportchef Heinz Peischl, der fast fünf Jahre im Amt war. Grund dafür sollen «atmosphärische Störungen» zwischen Peischl und Präsident Dölf Früh gewesen sein. Den Posten des Sportchefs übernimmt der bisherige Team-Manager Christian Stübi. KEYSTONE / GIAN EHRENZELLER
1. September 2015: Jeff Saibene hat den Verwaltungsrat nach einem schwachen Saisonstart um die Auflösung seines Vertrages, der bis 2017 gelaufen wäre, gebeten. Saibene war viereinhalb Jahre als Cheftrainer tätig. KEYSTONE / WALTER BIERI
17. April 2016: Unter dem neuen Trainer Joe Zinnbauer gibt es die höchste Meisterschafts-Heimniederlage seit 40 Jahren. St.Gallen wird vom FC Basel gleich mit 7:0 niedergekantert. Danach gerät St.Gallen noch in Abstiegsgefahr, kann die Klasse aber halten. Im Sommer benennt sich der FC St.Gallen in FC St.Gallen 1879 um. Mit dem Gründungsjahr soll die Verbundenheit zur Tradition als ältester Fussballverein der Schweiz gestärkt werden. KEYSTONE / GIAN EHRENZELLER
4. Dezember 2016: Der verlorene Sohn ist zurück. Tranquillo Barnetta, der schon in der Jugend bei St.Gallen spielte und danach eine äusserst erfolgreiche Bundesliga-Karriere hinlegte (260 Spiele), kehrt im Alter von 31 Jahren zurück zum FCSG. Er ist der grosse Hoffnungsträger für ein neues, erfolgreiches St.Gallen. KEYSTONE / GIAN EHRENZELLER
4. Mai 2017: Giorgio Contini übernimmt das Traineramt beim FC St.Gallen nachdem sein Vorgänger Joe Zinnbauer zunehmends in Kritik geraten ist. Eine Vielzahl an Fans haben gedroht, aus Protest gegenüber Zinnbauer auf eine Verlängerung ihrer Jahreskarte zu verzichteten und auch zahlreiche Sponsoren haben mit dem Rückzug gedroht. KEYSTONE / GIAN EHRENZELLER
13. Mai 2017: Präsident Dölf Früh (links) gab bereits im April bekannt, dass er aus gesundheitlichen Gründen von seinem Amt zurücktritt. Sein Nachfolger wird vorgestellt, es ist Stefan Hernandez. KEYSTONE / GIAN EHRENZELLER
Juni 2017: Sportchef Christian Stübi reicht seine Kündigung ein, weil im neuen Organigramm seine Macht beschnitten wurde und er intern zunehmend isoliert war. Denn Sport-CEO Ferruccio Vanin wurde zu Stübis Chef, dazu wurden Trainer Giorgio Contini und Nachwuchschef Marco Otero auf die gleiche hierarchische Stufe gestellt. Einen Nachfolger für Stübi konnte der FC St.Gallen bis heute nicht präsentieren. KEYSTONE / GIAN EHRENZELLER
12. Dezember 2017: Knall beim FC St.Gallen. Präsident Stefan Hernandez und der gesamte Verwaltungsrat werden abgesetzt. Neuer Präsident wird Sportmoderator Matthias Hüppi. Er wird sein Amt am 15. Januar 2018 aufnehmen. KEYSTONE / BENJAMIN MANSER
3. Januar 2018: Ex-Nationalspieler Alain Sutter wird als neuer Sportchef vorgestellt, dafür gibt er den Job als TV-Experte auf. KEYSTONE / GIAN EHRENZELLER
8./22. Januar 2018: Hüppi und Sutter greifen schnell durch. Talentmanager Kristijan Djordjevic wird freigestellt. Zwei Wochen später müssen auch Nachwuchschef Marco Otero, Konditionstrainer Harry Körner und Physiotherapeut Benjamin Bubeck gehen. KEYSTONE / PETER SCHNEIDER
24. April 2018: Trainer Giorgio Contini wird entlassen – und das obwohl der FSCG mit dem Abstiegskampf nichts mehr zu tun und noch Chancen auf einen Europacup-Platz hat. Aber zwischen Sportchef Trainer ist es offenbar zu imm grösseren Spannungen gekommen und «am Schluss hat es einfach nicht mehr gepasst», so Sutter. Bis zum Ende Saison übernimmt Boro Kuzmanovic. KEYSTONE / GIAN EHRENZELLER
15. Mai 2018: FCSG-Präsident Matthias Hüppi und Sportchef Alain Sutter präsentieren Peter Zeidler als Trainer für die Saison 2018/19. Er sei die «absolute Wunschlösung», betonte Sutter bei der Präsentation des neuen Manns an der Seitenlinie. In der letzten Runde vergibt St.Gallen Platz 3, verpasst als 6. den Europacup. KEYSTONE / EDDY RISCH
«Pass mol uf du blödi Sau!»
Video: watson / nico franzoni, laurent äberli
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