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Emma Watson im Interview mit der britischen «Vogue». Bild: screenshot youtube

Emma Watson begab sich wegen der «Harry Potter»-Filme in Therapie

Publiziert: 09.11.19, 13:46

Emma Watson (29) erlangte durch die Rolle der schlauen, strebsamen Hermine Granger in den «Harry-Potter»-Filmen weltweite Bekanntheit. Bereits mit neun Jahren war die «Kleine» ein Filmstar. Für das Vorsprechen wurde sie aus einer Reihe in der Sporthalle ihrer Schule geholt und gecastet. Mit Erfolg.

Und auch nach der «Harry Potter»-Reihe wurde es um die Brünette nicht still. Neben ihrem Beruf studierte sie an der Elite-Uni Brown und engagiert sich als Frauenrechtlerin.

Emma Watson kämpft mit «Harry Potter»-Rolle

Dass der Ruhm nicht nur glanzvoll ist, stellte damals auch die Schauspielerin fest. Wie sie der britischen «Vogue» in einem Interview erzählte, kam sie mit dem Druck damals nicht zurecht.

Sie begab sich in Therapie, weil sie dachte, sie «müsse das alles (Ruhm, Anm. Red.) mehr geniessen». Emma Watson hat sich damals schwere Vorwürfe gemacht. Sie fragte sich, warum gerade sie genommen wurde. Watson glaubte zu der Zeit, dass jemand anderes ihre Rolle besser hätte geniessen können, schilderte sie ihre Situation von damals.

Was wäre Emma Watson ohne Ruhm?

Sie liebte schon immer Gedichte, Schreiben und Literatur. Watson könnte sich vorstellen, dass sie in irgendeiner Richtung damit etwas gemacht hätte. Jedoch, muss sie sich eingestehen, hat sie nicht mehr so viele Erinnerung an die Zeit «vor Harry Potter», sagt sie.

Was brachte Emma Watson also aus ihrer Krise heraus? Ihre Familie! «Es half, wenn ich mir meiner Identität bewusst wurde», so Watson. Das Wissen, zu einer Familie zu gehören und an einem Ort verwurzelt zu sein, gab ihr Kraft.

Hier kannst du dir das ganze Interview anschauen

Video: YouTube/British Vogue

(lin, watson.de)

Stars laufen bei den Golden Globes in Schwarz auf

Der rote Teppich ganz in Schwarz: Zur Verleihung der Golden Globes sind in Beverly Hills die meisten Prominenten in schwarzer Kleidung gekommen – als Zeichen gegen Ungleichbehandlung und Machtmissbrauch in Hollywood. Hier sind zu sehen (v.l.): Reese Witherspoon, Eva Longoria, Salma Hayek und Ashley Judd. Jordan Strauss/Invision/AP/Invision / Jordan Strauss
Auslöser der Proteste war der Skandal um den US-Produzenten Harvey Weinstein. Dutzende Frauen werfen ihm vor, sie sexuell belästigt zu haben, einige beschuldigen ihn auch der Vergewaltigung. In Schwarz kamen zur Preisverleihung auch diese Frauen: Mariah Carey, America Ferrera, Natalie Portman, Emma Stone und Billie Jean King. Jordan Strauss/Invision/AP/Invision / Jordan Strauss
Tarana Burke gilt als Initiatorin der #MeToo-Bewegung, diese ist schon mehr als zehn Jahre alt und wurde im Zuge des Weinstein-Skandals neu belebt: Unter dem Hashtag berichteten zahllose Frauen und Männer weltweit von ihren Erfahrungen mit sexuellen Übergriffen. Burke kam nun an der Seite von Schauspielerin Michelle Williams zur Preisverleihung. Jordan Strauss/Invision/AP/Invision / Jordan Strauss
Auch die Aktivistin Marai Larasi war eingeladen, sie setzt sich für die Rechte afroamerikanischer Frauen ein. Hier lacht sie mit Schauspielerin Emma Watson für die Fotografen. Jordan Strauss/Invision/AP/Invision / Jordan Strauss
«Die Leute sind sich jetzt eines Ungleichgewichts der Macht bewusst», sagte Meryl Streep (l.) auf dem roten Teppich. Männer und Frauen fühlten sich nun «ermutigt, in einer breiten, schwarzen Reihe zusammenzustehen». Streep kam mit Ai-jen Poo zur Gala, der Vorsitzenden der Nationalen Vereinigung der Hausangestellten. Jordan Strauss/Invision/AP/Invision / Jordan Strauss
Auch Streeps Schauspielkollegin Susan Sarandon (r.) kam mit einer Aktivistin auf den roten Teppich: Rosa Clemente bezeichnet sich selbst unter anderem als «Mutter, politische Kommentatorin, Hip-hop-Aktivistin». EPA/EPA / MIKE NELSON
Andere Prominente ließen sich von Familienangehörigen zu den Golden Globes begleiten: «Wonder Woman»-Schauspielerin Gal Gadot kam mit ihrem Ehemann Yaron Versano. Jordan Strauss/Invision/AP/Invision / Jordan Strauss
Auch Schauspielerin Angelina Jolie trug Schwarz. Gesellschaft leistete ihr auf dem roten Teppich Pax Thien Jolie-Pitt. Der Sohn von Jolie und Brad Pitt ist inzwischen 14 Jahre alt. Jordan Strauss/Invision/AP/Invision / Jordan Strauss
Die Goldenen Weltkugeln werden vom Verband der Auslandspresse (HFPA) in 25 Film- und Fernseh-Kategorien verliehen. Sie sind nach den Oscars Hollywoods höchste Auszeichnung – entsprechend hoch ist die Promi-Dichte unter den Gästen. Hier ist Schauspielerin Halle Berry zu sehen, auch sie: in einem schwarzen Kleid. Jordan Strauss/Invision/AP/Invision / Jordan Strauss
Die meisten Gäste verzichteten auf bunte Roben und trugen stattdessen Schwarz, als Protest gegen sexuellen Missbrauch und die Benachteiligung von Frauen in Zeiten der #MeToo-Bewegung. So auch Penelop Cruz. Jordan Strauss/Invision/AP/Invision / Jordan Strauss
Hier posiert Margot Robbie für die Fotografen in Beverly Hills. Die australische Schauspielerin ist gerade im Film «I, Tonya» zu sehen. Jordan Strauss/Invision/AP/Invision / Jordan Strauss
Diese zwei Frauen wurden mit der Fantasy-TV-Serie «Game of Thrones» bekannt: Emilia Clarke (l.) und Gwendoline Christie. Chris Pizzello/Invision/AP/Invision / Chris Pizzello
Auch sie wurde durch eine TV-Serie weltweit bekannt: «Sex and the City»-Darstellerin Sarah Jessica Parker war nach dem Ende der Serie noch in «SatC»- und anderen Kinofilmen zu sehen. EPA/EPA / MIKE NELSON
«The West Wing», «Mad Men», «Top of the Lake», «The Handmaid's Tale»: Elisabeth Moss wurde erst vor wenigen Wochen mit einem Emmy als beste Schauspielerin einer Drama-Serie ausgezeichnet. «The Handmaid's Tale» wurde nun auch bei den Golden Globes als beste Drama-Serie gekürt – und Hauptdarstellerin Moss als beste Schauspielerin in einer TV-Dramaserie ausgezeichnet. Jordan Strauss/Invision/AP/Invision / Jordan Strauss
Er ist der Moderator der 75. Golden-Globes-Verleihung: Seth Meyers. AP/NBC / Paul Drinkwater
Justin Hartley feiert gerade mit der TV-Serie "This is Us" Erfolge. Er kam mit seiner Ehefrau Chrishell Stause zu den Globes. Sein Serienbruder... EPA/EPA / MIKE NELSON
... Sterling K. Brown gewann in der Kategorie bester Schauspieler einer Drama-Serie einen Golden Globe. Hier ist er bei seiner Ankunft auf dem roten Teppich mit Ehefrau Ryan Bathe zu sehen. Jordan Strauss/Invision/AP/Invision / Jordan Strauss
Viele Männer, die ohnehin im schwarzen Smoking gekommen wären, hatten bereits im Vorfeld ihre Unterstützung für die Aktion der Frauen zum Ausdruck gebracht – und trugen nun zusätzlich ein schwarzes Hemd unter dem schwarzen Jackett. Joseph Fiennes hatte sich außerdem noch ... Jordan Strauss/Invision/AP/Invision / Jordan Strauss
... einen Pin angesteckt, darauf steht «Time's Up»: Die Initiative mit diesem Namen will für mehr Gleichheit in Filmstudios und Talentagenturen kämpfen und Gesetze voranbringen, die Firmen für sexuelle Übergriffe am Arbeitsplatz bestrafen sollen. Dazu haben die Beteiligten einen Hilfsfonds in Höhe von 13 Millionen Dollar aufgesetzt. Jordan Strauss/Invision/AP/Invision / Jordan Strauss
Auch Regisseur Steven Spielberg kam komplett in Schwarz, an seiner Seite steht seine Ehefrau Kate Capshaw. Jordan Strauss/Invision/AP/Invision / Jordan Strauss
Auch die Sängerin Kelly Clarkson beteiligte sich an der Aktion, ebenso wie ... Jordan Strauss/Invision/AP/Invision / Jordan Strauss
... Schauspielerin Catherine Zeta-Jones. Es ist nicht das erste Mal, dass der rote Teppich als Protestbühne genutzt wird: 2015 bewarb beispielsweise die damalige Co-Moderatorin Amy Poehler im Vorfeld der Golden Globes den Hashtag #AskHerMore. Jordan Strauss/Invision/AP/Invision / Jordan Strauss

#metoo an der Golden Globes: Es geht um mehr als die Stars

Video: watson / Roberto Krone

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