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Verkauf von Tabak an unter 18-Jährige wird verboten – dafür wird Snus legalisiert

Publiziert: 30.11.18, 13:54 Aktualisiert: 30.11.18, 14:00

Der Verkauf von Tabakwaren an unter 18-Jährige soll landesweit verboten werden. An seiner Sitzung am Freitag hat der Bundesrat die Botschaft für ein neues Tabakproduktegesetz an das Parlament überwiesen. 

Der Entwurf des Tabakproduktegesetzes verstärkt den Jugendschutz, indem der Verkauf von Tabakwaren an unter 18-Jährige landesweit untersagt wird. Je nach Kanton beträgt diese Altersgrenze derzeit 16 oder 18 Jahre, wobei drei Kantone überhaupt keine Alterslimite kennen.

Als Rauchen noch als vornehm galt

John Lennon 1969 in Toronto, Kanada. Es weht damals noch ein anderer Wind um rauchende Promis. Niemand stört sich gross daran, dass die Stars paffen – für die Nachteile des Tabakkonsums gibt es nicht so ein Bewusstsein wie heute. ZUMA DUKAS DUKAS / ?? 2005 by Jeff Goode/Toronto Star
Im Gegenteil: Irgendwie qualmt jeder, so wie hier Brigitte Bardot anno 1960 in Paris. Das Rauchen hat vielmehr ein Image von Weltoffenheit, ... ZUMA / KEYSTONE Pictures USA
... ja sogar etwas Kosmopolitisches. Hier raucht Marilyn Monroe bei einer Pressekonferenz im Londoner Savoy Hotel anno 1952. ZUMA / Keystone Press Agency
Sophia Loren 1965 in Rom: eine weltmännische Raucherin. ZUMA / Keystone Press Agency
Was Lennon kann, kann McCartney schon lange: der Beatle mit fetter Zigarre. REX / Evening News/REX Shutterstock
Ein nikotinsüchtiger Schauspieler, der Blicke auf sich zieht: Marty Feldman 1960. ZUMA / Keystone Press Agency
Damals schienen alle es zu tun: ob Schriftsteller wie Arthur Miller 1967 in Genf oder sein Kollege ... ZUMA / Keystone Press Agency
... Truman Capote 1979 in New York, ... POLARIS / Jessica Burstein
... ob Modedesignerin Coco Chanel 1936 in Paris, ... TOPFOTO
... ob Maler von Welt wie Pablo Picasso oder ... ZUMA / Keystone Press Agency
... die Frau des Schahs von Iran 1957 in Teheran: Irgendwie pafften damals gefühlt alle. ZUMA / KEYSTONE Pictures USA
Und wenn ein Mann wie US-Präsident Gerald Ford 1974 in Washington, ... POLARIS
... eine Frau wie die israelische Politikerin Golda Meir oder ... ZUMA / Keystone Press Agency
... ein erfolgreicher Geschäftsmann wie Aristoteles Onassis sich mit Fluppe im Mund fotografieren lassen, kann so ein Glimmstengel gefühlt ja auch nicht schlecht sein. ZUMA / Keystone Press Agency
Hollywoodstar Jeremy Irons raucht vielleicht heute noch – aber fotografieren lassen würde er sich mit Kippe gewiss nicht mehr. TOPFOTO
Rebellen wie Bob Dylan ist es natürlich egal, was andere von ihnen denken. Er oder ... ZUMA / KEYSTONE Pictures USA
... Beatle George Harrison würden wohl auch heute noch zu ihrer Sucht stehen. Harrison starb allerdings 2001. ZUMA / Keystone Press Agency
Aber Schauspielerinnen wie Catherine Deneuve oder ... ZUMA / Keystone Press Agency
... Ingrid Bergman, die um ihr Image fürchten, ... PA PHOTOS / Barratts
... würden ihr Laster heute gewiss verstecken. Im Gegensatz zu Ava Gardner ... ZUMA / Keystone Press Agency
... oder Katharine Hepburn. PA PHOTOS / PA
Bei Musiker Sammy Davis, Jr., hier mit seiner schwedischen Frau May Britt, war die Nikotinsucht noch das kleinste Problem. ZUMA / Keystone Press Agency
Kollege Louis Armstrong befeuert seinen Tabak. ZUMA / Keystone Press Agency
Schauspielerin Mia Farrow 1964 in London. ZUMA / Keystone Press Agency
Nein, Sean Connery raucht auf diesem Foto von 1960 nicht. Aber seine Frau Diane Cilento sehr wohl. ZUMA / Keystone Press Agency
Grosses Kino: Marlon Brando senior 1958 in Hollywood. ZUMA / Keystone Press Agency
Serge Gainsbourg 1981 in Paris. FAUX/SIPA
Jacques Chirac, Frankreichs späterer Präsident, 1987 mit Zigarette. SIPA / APESTEGUY/SIPA
Nun ja, ist wohl gesünder, dass das Zeug heutzutage verpönt ist. ZUMA / Keystone Press Agency

Snus wird legalisiert

Das Gesetz sieht zudem die Legalisierung von Snus vor. Bei nikotinhaltigen und nikotinfreien E-Zigaretten und bei Tabakprodukten zum Erhitzen ist eine gegenüber herkömmlichen Zigaretten differenzierte Reglementierung vorgesehen. Diese Produkte werden dem Bundesgesetz zum Schutz vor Passivrauchen unterstellt. Damit wird ihre Verwendung an Orten mit Rauchverbot untersagt.

Der Tabakkonsum sei eines der gravierendsten Probleme für die öffentliche Gesundheit und die häufigste vermeidbare Todesursache in der Schweiz, heisst es in der Mitteilung des Bundes. In der Schweiz rauchen über zwei Millionen Menschen, was rund einem Viertel der Bevölkerung entspricht. Jedes Jahr sterben 9500 Personen (das sind 15 Prozent der Todesfälle in der Schweiz) vorzeitig an den Folgen des Tabakkonsums, das heisst an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung, an Krebs oder an einer Atemwegserkrankung. (whr)

Auf einen Joint mit Hanf-Papst Bernard Rappaz

Video: watson/Angelina Graf

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Früher galt Rauchen noch als vornehm. Und scheinbar auch als gesund. Bild: pinterest.
Schliesslich rauchen alle Ärzte. Bild: imgur .
Alle. Bild: pinterest.
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