Games und Filme sollen verbindliche Jugendschutz-Regeln erhalten – sagt der Bundesrat
Minderjährige sollen vor Gewalt und Pornographie geschützt werden (Symbolbild).
Bild: EPA/EPA
Der Bundesrat will den Jugendschutz bei Games und Filmen schweizweit einheitlich regeln. Damit sollen Minderjährige vor Gewalt oder Pornografie geschützt werden. Der Bundesrat hat am Freitag die Vernehmlassung dazu eröffnet.
Die neue Regelung soll alle Kinos, Videotheken, Online-Versandhandel, Verkaufsstellen und Videoportale zu Alterskennzeichnungen und -kontrollen verpflichteten. Heute ist das Sache der Kantone, die das Problem in der Regel den Branchen überlassen.
Diese sollen auch künftig eine wichtige Rolle spielen. Der Bundesrat schlägt vor, dass die Systeme zur Altersklassifizierung und die Regeln zur Alterskennzeichnung sowie zur Alterskontrolle in erster Linie von den Akteurinnen im Film- und Videospielebereich entwickelt werden. Die Jugendschutzregelung könnte vom Bundesrat für verbindlich erklärt werden.
Auch Anbieterinnen von Videoplattformen sollen in die Pflicht genommen werden. Das neue Gesetz sieht eine Rechtsgrundlage vor für Schweizer Anbieterinnen solcher Plattformen und Portale, die sich an die soeben revidierte EU-Richtlinie über audiovisuelle Mediendienste (AVMD-Richtlinie) anlehnt.
Anbieterinnen von Abruf- und Plattformdiensten im Filmbereich mit Sitz in der Schweiz hätten vergleichbare gesetzliche Verpflichtungen wie solche mit Sitz oder Tochtergesellschaft in der EU. Sie würden zudem verpflichtet, ein System zur Altersüberprüfung einzurichten. Damit will der Bundesrat ein europaweit vergleichbares Jugendschutzniveau gewährleisten. Die Vernehmlassung dauert bis am 24. Juni 2019. (sda)
Die besten 30 Games für das Smartphone und Tablet – der Sieger kommt aus der Schweiz
Platz 30: Thomas Was Alone.
Platz 28: Civilization Revolution 2.
Platz 27: Call of Duty: Heroes.
Platz 26: Game of Thrones: A Telltale Games Series. telltale / telltale
Platz 25: Game of Thrones: A Telltale Games Series.
Platz 24: Anno: Erschaffe ein Königreich.
Platz 22: Surgeon Simulator.
Platz 21: The Inner World.
Platz 16: The Banner Saga.
Platz 13: Valiant Hearts: The Great War.
Platz 10: «The Firm». Gerade noch reingerutscht ist «The Firm» des Lausanner Studios Sunnyside Games. Dank pixeliger Grafik und einem Spielprinzip, das gute Reflexe und ein schnelles Denkvermögen fordert, gibt es Platz 10.
Platz 9: «Hitman GO». Ein weiteres Game mit Schweizer Einflüssen ist «Hitman GO». Unter der Leitung von Daniel Lutz entstand in Montreal, Kanada, ein «Hitman»-Spiel, das der Serie voll und ganz gerecht wird.
Platz 8: «Goat Simulator». Einfach mal abschalten und zurücklehnen kann man mit dem abgedrehten «Goat Simulator». Der Chaos-Simulator sorgt im Nu für gute Laune.
Platz 7: «Flappy Bird». Das ebenso nervige wie süchtigmachende «Flappy Bird» hat für viel Rummel gesorgt und ist den Usern dementsprechend in Erinnerung geblieben. Dafür gibt es Platz 7.
Platz 6: «GODUS». Unter Peter Molyneux' Leitung entstand mit «Godus» ein «Populous» für Tablets und Smartphones. Mit der Götter-Simulation wurde Molyneux bekannt. «Godus» selbst besticht mit schicker Grafik und zugänglichem Gamedesign.
Platz 5: «Two Dots». Einfach und genial ist «Two Dots». Das Design ist schlicht und das Spielprinzip lässt einen nicht mehr los.
Platz 4: «Monument Valley». Einfach nur wunderschön in Bild und Ton ist das Rätsel-Game «Monument Valley», das sich offensichtlich von M.C. Escher inspirieren liess.
Platz 3: «The Simpsons Tapped Out». Das gesamte Springfield wartet nur drauf, vom Spieler regiert zu werden. Nicht nur für Fans der TV-Serie ein grosser Spass.
Platz 2: «The Sailor's Dream». Nach «Year Walk» und «Device 6» ein weiterer Hit der schwedischen Entwickler Simogo. Leider dürfen sich derzeit nur iOS-User über das eigensinnige und bezaubernde «The Sailor's Dream» freuen.
Platz 1: «First Strike». Die Trophäe des besten Smartphone- und Tablet-Games von 2014 geht an das Zürcher Blindflug-Studio. Mit «First Strike» ist den Entwicklern ein geniales Taktik-Spiel gelungen mit aussergewöhnlichem Design und einer Thematik, die sogar etwas zum Nachdenken anregt.
Sport am Computer statt in der Turnhalle
Video: SRF / Roberto Krone
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