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Heidi Klum und die Finalistinnen Vanessa, Katharina, Anuthida und Ajsa hatten sich das «Germany's Next Topmodel»-Finale am 14. Mai 2015 bestimmt anders vorgestellt. Getty Images Europe / Thomas Lohnes
Eine Anruferin drohte während der Veranstaltung in Mannheim per Telefon, dass in der Halle eine Bombe hochgehe. Die Show wurde abgebrochen, die Halle geräumt. Getty Images Europe / Thomas Lohnes
In der Nacht kursierten unterschiedliche Informationen über die Herkunft der Bombendrohung. Ein Sprecher der Polizei Mannheim sagte, die Drohung sei um 21:07 Uhr telefonisch in der Halle eingegangen. EPA/DPA / UWE ANSPACH
Eine Frau habe beim Sender angerufen und damit gedroht, «dass in der SAP-Arena während der Übertragung eine Bombe hochgeht». EPA/DPA / UWE ANSPACH
Und was ist nun mit den Models? Getty Images Europe / Thomas Lohnes
Wann die Finalshow wiederholt wird, ist noch nicht bekannt. Getty Images Europe / Thomas Lohnes
Schade. Aber wie Heidi Klum auf Twitter schon schrieb: «Sicherheit geht vor!» Getty Images Europe / Thomas Lohnes

#GNTM: Das Finale wird am 28. Mai wiederholt, Heidi Klum zeigt sich bereits beim nächsten PR-Termin, Tickets werden rückerstattet

Publiziert: 15.05.15, 11:28 Aktualisiert: 15.05.15, 15:02

Das Finale von «Germany's Next Topmodel» wird wiederholt – und zwar am 28. Mai. Das hat ProSieben via Twitter vermeldet.

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Kurz darauf wurde präzisiert: Das nachgeholte Finale wird keine Live-Sendung sein. Zu Spiegel Online sagte ProSieben-Sprecher Christoph Körfer, dass das Event dieses Mal nicht live gesendet werde und nicht in einer grossen Halle stattfinden würde. Dabei handele es sich aber nicht um eine Konsequenz aus der Bombendrohung. Dass die Sendung nicht live ausgestrahlt werde, habe «produktionstechnische Gründe.»

Zuvor hatte sich Jurorin Heidi Klum gegenüber dem Fernsehsender Sat.1 geäussert: «Wir werden ein Finale nachholen mit den Mädchen, wir werden schöne Aufgaben für die Mädchen haben, denn es wird eine Gewinnerin geben.»

Schwächste Quote seit Beginn von GNTM

Ebenfalls via Twitter liess ProSieben die Fans der Sendung wissen, dass es laut Sanitätsbericht der Arena bei der Evakuierung am gestrigen Abend keine Verletzten gegeben haben soll. Ausserdem gebe es den Mann mit der «Prinz-Eisenherz-Frisur», der Heidi Klum gegenüber eine Bombendrohung ausgesprochen haben soll, nicht:

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Das abgebrochene Finale der Castingshow war das quotenschwächste seit dem Start der Sendung im Jahr 2006: Zum Start von GNTM am Donnerstagabend um 20.15 Uhr hatten 2,24 Millionen Zuschauer (Marktanteil: 7,6 Prozent) eingeschaltet. Als die Sendung um kurz nach 21.30 Uhr wegen einer Bombendrohung abgebrochen wurde und der Sender einen Film ausstrahlte, waren noch 2,03 Millionen (9,3 Prozent) dabei.

Heidi Klum schon wieder unterwegs

Für Heidi Klum steht derweil der nächste Presse-Termin an: Im «KaDeWe» (Kaufhaus des Westens) in Berlin präsentiert sie heute um 13 Uhr ihre neue Unterwäschekollektion.

Zum gestrigen GNTM-Finale scheint sie sich aber nicht zu äussern:

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Tickets werden rückerstattet

Der Ticket-Anbieter «Tickethall» hat inzwischen eine Information für jene Final-Besucher veröffentlicht, die ihre Eintrittskarten über diesen Dienst gekauft haben. Dort heisst es: «Wir haben uns dazu entschieden, jedem Besteller von Finaltickets den bezahlten Betrag (exkl. Versandkosten) für die auf tickethall.de gekauften Tickets vollständig zurückzuerstatten.»

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Auswirkungen auf den Eurovision Song Contest?

Nach der gestrigen Bombendrohung drängt sich die Frage nach den Sicherheitsvorkehrungen beim Eurovision Song Contest auf, der nächstes Wochenende (19. bis 23. Mai 2015) in Wien stattfindet.

Die Veranstalter weisen im Gespräch mit dem österreichischen Newsportal vienna.at  auf die hohen Sicherheitsmassnahmen in der Wiener Stadthalle hin: «Wir haben heute noch einmal unsere Massnahmen überprüft. Wir sind zufrieden und glauben, dass wir alles getan haben, um die Sicherheit zu gewährleisten», so ESC-Event Manager Pius Strobl.

Zudem macht er auf einen wichtigen Punkt aufmerksam, durch den sich der ESC vom gestrigen Event unterscheiden würde: Der Komplex um die Wiener Stadthalle sei bereits seit Anfang April Hochsicherheitszone. Bei der Übernahme des Areals sei die Lage von Sonderkommando-Teams mit Sprengstoffsachverständigen und Sprengstoffhunden untersucht und als «saubere Zone» freigegeben worden.

DSDS-Finale am Samstag

Und auch RTL kündigt ein verschärftes Sicherheitskonzept an, denn am kommenden Samstag findet das Finale von «Deutschland sucht den Superstar» statt. «Wir verstärken die Sicherheitsmassnahmen und sind dazu aktuell mit dem eigenen Sicherheitsdienst, dem Hallenbetreiber und der Polizei im engen Austausch», sagte eine RTL-Sprecherin zu Focus Online.

(viw)

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