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Unglücksflug der AirAsia

Besseres Wetter erleichtert den Suchtrupps die Arbeit – noch keine weiteren Opfer gefunden 

Publiziert: 02.01.15, 06:02 Aktualisiert: 02.01.15, 11:38

Bei ruhigerer See haben Bergungsmannschaften die Suche nach der vor Borneo ins Meer gestürzten AirAsia-Maschine ausgeweitet. Die Rettungskräfte konnten bislang zehn Leichen aus dem Meer bergen.

«Wir konzentrieren uns auf die Bergung des Flugzeugrumpfes sowie der Flugschreiber», sagte der Leiter der indonesischen Rettungskräfte, Bambang Sulistyo, am Freitag. Die Suche war zuvor durch schlechtes Wetter behindert worden.

Das Drama des AirAsia-Flugs QZ8501

Die Maschine ist am Sonntag um 05.35 Uhr Ortszeit (23.35 Uhr MEZ) im indonesischen Surabaya gestartet und sollte nach Singapur fliegen. EPA/EPA / WALLACE WOON
Am Flughafen Changi in Singapur wird per Screens über den Unglücksflug QZ8501 informiert. EPA/EPA / WALLACE WOON
Besorgte Angehörige versuchen an Informationen zu kommen. X90125 / EDGAR SU
Zahlreiche Wartende weinen. AP/AP / Trisnadi
Die Maschine hatte 162 Menschen an Bord. Die Behörden vermuten, dass das Flugzeug abgestürzt ist. EPA/EPA / FULLY HANDOKO
Laut offiziellen Informationen versuchte der Pilot die Route zu ändern. Offenbar war das Wetter schlecht. AP/AP / Trisnadi
Mehrere Länder beteiligen sich an der Suche nach dem Wrack. AP/AP / Trisnadi
Ein indonesischer Rettungshubschrauber kurz vor dem Abflug. X03535 / ANTARA FOTO
Nachdem die Suche in der Nacht unterbrochen wurde, ging sie am 29. Dezember weiter. EPA/EPA / MADE NAGI
Am Tag nach dem Verschwinden der AirAsia-Maschine gaben die Rettungskräfte und die Armee eine Pressekonferenz in Indonesien. Getty Images AsiaPac / Robertus Pudyanto
Immer mehr Länder beteiligen sich an der Suche nach dem verschollenen AirAsia-Flugzeug; auf dem Bild Helfer aus Singapur. EPA/EPA / LIANHE ZAOBAO/SPH
Dieses US-Kriegsschiff nahm am 30. Dezember Kurs auf die Region, wo nach dem verschwundenen AirAsia-Flugzeug gesucht wird. EPA/US NAVY / US NAVY / John Wagner
EPA/EPA / BAGUS INDAHONO
Zwei Tage nach dem Verschwinden der AirAsia-Maschine finden die Suchtrupps Wrackteile im Meer.
Neben den Überresten werden auch dutzende Leichen im Meer gesichtet.
Am Dienstagmorgen vermeldete die indonesische Luftwaffe, dass offenbar Wrackteile der AirAsia entdeckt wurden.
Die indonesische Luftwaffe zeigt Überreste der abgestürzten AirAsia-Maschine: Neben Gepäckstücken soll auch eine Notrutsche gefunden worden sein. EPA/EPA / BAGUS INDAHONO
Angehörige trauern um die Opfer. AP/AP / Trisnadi
Am 7. Januar 2015 werden die ersten Unterwasser-Aufnahmen des Wracks der abgestürzten AirAsia-Maschine veröffentlicht. AP/BASARNAS
Nach tagelanger frustrierender Suche konnten die Bergungskräfte das Heck des Flugzeugs finden. AP/BASARNAS
«Wenn es das richtige Heckteil ist, müssten die Blackboxen dort sein», twitterte der Chef der Fluglinie AirAsia, Tony Fernandes. AP/BASARNAS

Auch fünf Tage nach dem Absturz des Airbus A320 werden noch immer mehr als 150 Passagier und Besatzungsmitglieder vermisst. Es gibt keine Hoffnung mehr auf Überlebende.

Im Bereich der Unglücksstelle beteiligten sich am Freitag insgesamt fünf Schiffe aus Indonesien, Singapur und den USA an der Suche. Die Maschine der Billigfluglinie AirAsia war am Sonntag aus weiterhin ungeklärter Ursache mit 162 Menschen an Bord auf dem Weg von Indonesien nach Singapur ins Meer gestürzt.

Experten mutmassten indes, dass dem Piloten der verunglückten Maschine eine Notlandung auf dem Wasser gelungen sein könnte. Demnach sei das Flugzeug wahrscheinlich noch intakt gewesen und erst danach wegen der hohen Wellen untergegangen. Das sagte der frühere indonesische Verkehrsminister Jusman Syafii Djamal. (feb/sda/dpa)

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