Knapp 20'000 Personen forderten am 1. August in Berlin ein Ende der «Corona-Diktatur». keystone / FELIPE TRUEBA
Veranstalter hatten zunächst 500'000 Teilnehmer angekündigt. Laut Polizei sind 17'000 gekommen. keystone / FELIPE TRUEBA
Darunter radikale Impfgegner, Esoteriker und Verschwörungserzähler wie auch Antisemiten und Rechtsextremisten. keystone / FELIPE TRUEBA
Menschen mit Mund-Nasen-Schutz wurde aus dem Protestzug «Masken weg» entgegengerufen. keystone / Markus Schreiber
Am Nachmittag wurde auf der Kundgebungsbühne erst von 800'000, dann von 1,3 Millionen Menschen gesprochen.
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Die Polizei ging «in der Spitze» von etwa 17'000 Teilnehmenden aus. Bei einer anschliessenden Kundgebung sollen rund 20'000 Personen teilgenommen haben. keystone / Markus Schreiber
Die Corona-Demonstrierenden verbreiteten mit Fake-Bildern die Falschmeldung, in Berlin hätten über eine Million Menschen gegen Corona-Massnahmen demonstriert. Hier ist nicht Berlin, sondern die Street Parade in Zürich zu sehen.
Im Internet wurden die Fake-News der Corona-Leugner schnell entlarvt.
Auch Parolen wie «Die grösste Verschwörungstheorie ist die Corona-Pandemie» waren zu hören. keystone / Paul Zinken
Das Motto der Demonstration lautete «Das Ende der Pandemie – Tag der Freiheit». Den Titel «Tag der Freiheit» trägt auch ein Propagandafilm der Nazi-Ikone Leni Riefenstahl über den Parteitag der NSDAP 1935. keystone / Paul Zinken
Gegendemonstranten unter dem Motto «Omas gegen rechts» riefen dem Zug «Nazis raus» entgegen keystone / Christoph Soeder
Angela Merkel ist das Feindbild der Corona-Demonstrierenden. keystone / Christoph Soeder
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier plädiert für härtere Strafen bei Verstössen gegen die Corona-Regeln. «Wer andere absichtlich gefährdet, muss damit rechnen, dass dies für ihn gravierende Folgen hat», sagte der CDU-Politiker. keystone / FELIPE TRUEBA
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat das Demonstrationsrecht unterstrichen, zugleich aber harsche Kritik am Berliner Protestzug gegen staatliche Corona-Beschränkungen geäussert. keystone / Christoph Soeder
«Ja, Demonstrationen müssen auch in Corona-Zeiten möglich sein. Aber nicht so», schrieb der CDU-Politiker auf Twitter. keystone / FELIPE TRUEBA
Abstand, Hygieneregeln und Alltagsmasken dienten dem Schutz aller. Die Pandemie sei nur «mit Vernunft, Ausdauer und Teamgeist» zu meistern. keystone / Markus Schreiber
Die SPD-Vorsitzende Saskia Esken schrieb auf Twitter: «Tausende #Covidioten feiern sich in #Berlin als «die zweite Welle», ohne Abstand, ohne Maske. Sie gefährden damit nicht nur unsere Gesundheit, sie gefährden unsere Erfolge gegen die Pandemie und für die Belebung von Wirtschaft, Bildung und Gesellschaft. Unverantwortlich!» keystone / FELIPE TRUEBA
Brandenburgs CDU-Landtagsfraktionschef Jan Redmann schrieb auf Twitter: «Wieder 1000 Neuinfektionen/Tag und in Berlin wird gegen Coronaauflagen demonstriert? Diesen gefährlichen Blödsinn können wir uns nicht mehr leisten.» sda / Christoph Soeder
Laut Polizei wurden die Hygieneregeln während der Demo nicht eingehalten. keystone / FELIPE TRUEBA
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