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In den vergangenen Monaten sind in Brasilien rund 4000 Babys mit zu kleinem Kopf auf die Welt gekommen. AP/AP / Felipe Dana
Die Anzeichen verdichten sich, dass das Zika-Virus dahinter steckt. Getty Images South America / Mario Tama
Bei den Neugeborenen wurde «Mikrozephalie» festgestellt. Dabei ist der Kopfumfang des Kindes zu klein, was meistens zu geistigen Behinderungen führt. AP/AP / Felipe Dana
Das Virus wurde 1947 im Zikawald in Uganda entdeckt, daher der Name. AP/AP / Felipe Dana
Übertragen wird der Krankheitserreger durch sogenannte Tigermücken, das sind dieselben Insekten, die auch das Denguefieber übertragen. AP/AP / Andre Penner
Laut WHO ist das Virus bereits in 21 Ländern Lateinamerikas präsent. Besonders betroffen ist Brasilien. AP/AP / Felipe Dana
Rund 400'000 schwangere Frauen sollen in Brasilien nun kostenlos Moskitoschutzmittel erhalten. AP/AP / Felipe Dana
Bei Erwachsenen ruft das Virus Fieber, Gelenkschmerzen und Hautausschlag hervor. Meistens klingen die Syptome nach einer Woche wieder ab. Getty Images South America / Mario Tama
Allerdings könnte das Zika-Virus weitaus gefährlichere Folgekrankheiten hervorrufen. Diese werden momentan untersucht. AP/AP / Felipe Dana
Dieser Peruaner versucht auf einem Friedhof die Mücken unschädlich zu machen. AP/AP / Martin Mejia
In Brasilien wurden derweil 220'000 Soldaten entsandt, um das Virus zu bekämpfen. Getty Images South America / Mario Tama
Auch in der Schweiz wurden die ersten zwei Zika-Fälle gemeldet. Es handelt sich um zwei Personen, die sich in den Tropen infiziert haben. AP/AP / Leo Correa
Schwangere Frauen sollen deshalb nicht in die betroffenen Gebiete reisen, rät das Bundesamt für Gesundheit. EPA/SECRETARY OFFICE OF HEALTH / SECRETARY OFFICE OF HEALTH / HANDOUT
Einige Experten vermuten, dass das Virus mit den vielen Reisenden während der Fussball-WM 2014 nach Brasilien gelangt ist. KEYSTONE / PETER KLAUNZER
In Brasilien stehen dieses Jahr Grossevents wie der Rio Carnaval und die Olympischen Spiele auf dem Programm. Der Druck auf die brasilianische Gesundheitsbehörde ist deshalb besonders gross. X00856 / PILAR OLIVARES
Ob das Virus auch sexuell übertragbar ist, lässt sich momentan noch nicht sagen, entsprechende Untersuchungen sind im Gange. EPA/EPA / AZHAR RAHIM

In der Schweiz sind zwei Tropenrückkehrer mit Zika-Virus infiziert

Publiziert: 26.01.16, 13:40 Aktualisiert: 26.01.16, 13:57

Dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) sind bislang zwei Fälle von Reiserückkehrenden bekannt, die sich in den Tropen mit dem Zika-Virus angesteckt haben.

Zu einer Tropenreise gehöre, sich im Vorfeld über mögliche Krankheiten und Schutzvorkehrungen bei den Reisemedizinern oder Safetravel zu informieren, hiess es beim BAG am Dienstag auf Anfrage. Schwangere sollten sich vor einer Tropenreise ganz generell über mögliche Gesundheitsrisiken informieren.

Um sich vor Krankheiten wie Dengue, Zika und anderen durch Mücken übertragene Infektionen zu schützen, empfiehlt das BAG einen guten Mückenschutz in Form von Sprays, langer Kleidung und Moskitonetzen. Das BAG beobachte die Lage, werde aber vorerst keine Reiseempfehlungen wegen Zika aussprechen, hiess es. (whr/sda)

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