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Fonda wurde vor dem Capitol verhaftet. bild: twitter

Hollywood-Ikone Jane Fonda bei Klimademo verhaftet

Hollywoodstar Jane Fonda wurde am Freitag in der US-amerikanischen Hauptstadt von Polizisten verhaftet. Doch sie wolle weiter zivilen Ungehorsam leisten, wie sie erklärt.

Publiziert: 12.10.19, 11:45 Aktualisiert: 12.10.19, 16:14

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Jane Fonda möchte ihre Bekanntheit für eine gute Sache einsetzen. Die 81-Jährige hat sich am Freitag zusammen mit weiteren Unterstützerinnen und Unterstützern absichtlich vor dem Kapitol in Washington, D.C. festnehmen lassen, um für den Klimaschutz zu protestieren. Mike Valerio, ein Reporter des Lokalsenders «WUSA9», veröffentlichte mehrere Clips der Aktion auf Twitter. Fonda selbst teilte einige Einblicke über Instagram.

Nach Fondas Protestaktion am Freitag soll aber noch lange nicht Schluss sein. Im Gespräch mit der «Washington Post» erklärte die Schauspielerin in einem knallig roten und besonders auffälligen Mantel gehüllt, dass sie die Aktion, die sie «Fire Drill Friday» nennt, noch 13 weitere Wochen durchziehen möchte – bis sie wieder für ihre Netflix-Serie «Grace and Frankie» vor der Kamera stehen muss. Fondas Protestaktionen werden sich demnach bis ins Jahr 2020 ziehen.

Greta Thunberg als Vorbild

«Wir werden zivilen Ungehorsam leisten und wir werden uns jeden Freitag festnehmen lassen», kündigt Fonda an. Zu ihrem Protest sei sie durch die « Fridays for Future »-Bewegung und die 16-jährige Klimaschutzaktivistin Greta Thunberg inspiriert worden.

Insgesamt wurden am Freitag 16 Teilnehmer der Aktion verhaftet, wie die United States Capitol Police in einem Statement gegenüber «Entertainment Tonight» erklärt. Fonda hat zudem einige ihrer berühmten Freunde eingeladen, mit ihr zu protestieren, darunter die Schauspieler Ted Danson, Kyra Sedgwick und Catherine Keener.

Verwendete Quellen:

(spot on news/mho/t-online.de)

So sieht es aus, wenn gegen 100'000 fürs Klima demonstrieren

Gegen 100'000 Menschen strömten laut Organisatoren am Samstag nach Bern, um vor den Wahlen für mehr Klimaschutz zu demonstrieren. Jan Hostettler / Jan Hostettler
Die Demonstranten fordern eine konsequente Klimapolitik, das heisst z.B. den Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas.
Die Menschenmasse ist so gross, dass nur ein Teil zur Abschlusskundgebung auf den Bundesplatz gelangte.
Es dürfte die grösste Demo sein, die Bern je gesehen hat – abgesehen von der Frauenstreik-Demonstration.
Die Klimajugend prägte den Demonstrationszug mit Transparenten und Sprechgesängen, doch ...
... nahmen Menschen jeden Alters sowie viele Familien an der Klimademo teil.
Tausende streckten selbstbemalte Kartonschilder in die Höhe, auf denen zum Handeln gegen den Klimawandel aufgerufen wurde.
Die Demo war nicht nur beeindruckend gross, sondern auch bunt und kreativ, wie die folgenden Bilder zeigen.
Und zum Schluss noch dies: Was passiert, wenn du deinen Offroader am falschen Ort parkierst. 😂

Wenn umweltbewusstes Verhalten für Empörung sorgen würde...

Video: watson / knackeboul, madeleine sigrist, linda beciri, emily engkent

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