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Vor Krim-Referendum

In Donezk fordern Tausende die Angliederung an Russland

Publiziert: 15.03.14, 20:47 Aktualisiert: 16.03.14, 15:45

Gegen die EU, gegen die Nato, für Russland: Demonstranten in Donezk. Bild: AP/AP

In der Grossstadt Donezk im Osten der Ukraine haben am Samstag mehr als 5000 Demonstranten die Angliederung an Russland gefordert. Die Demonstranten versammelten sich auf dem Lenin-Platz und skandierten «Referendum! Referendum!» 

Freilassung Gubarews verlangt

Jugendliche kletterten auf das Gebäude des Inlandsgeheimdienstes SBU, holten die ukrainische Flagge ein und hissten stattdessen eine Flagge mit den russischen Farben und der Aufschrift «Republik Donezk». Die Demonstranten verlangten die Freilassung des selbsternannten «Volksgouverneurs» Pawel Gubarew, der von den ukrainischen Sicherheitskräften am 6. März festgenommen worden war.

Die ukrainische Flagge wird abmontiert.  Bild: AP/AP

Einige Teilnehmer der Kundgebung schlugen Scheiben ein. Der Wortführer Robert Donja, der sich als Stellvertreter Gubarews bezeichnete, beruhigte die Demonstranten mit der Ankündigung, er habe die Freilassung Gubarews für Sonntag ausgehandelt.

Gleichbehandlung für Demonstranten verlangt

Anfang März hatten Anhänger Moskaus drei Tage lang den Sitz der Regionalverwaltung in Donezk besetzt. Am Samstag beklagten die Demonstranten in der ostukrainischen Stadt, dass in der Hauptstadt Kiew die festgenommenen Kundgebungsteilnehmer freigelassen worden seien. Sie forderten Gleichbehandlung für Demonstranten im Osten des Landes. (egg/sda/afp)

Russische Flaggen werden unter den Demonstranten verteilt. Bild: X80002

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