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Tod in der Zelle

Schon wieder Suizid während U-Haft



Ein 49-jähriger Schweizer Häftling ist im Straf- und Untersuchungsgefängnis Nidwalden tot aufgefunden worden. Er war seit einer Woche wegen Verdachts auf Vermögensdelikte in Haft. Erst vor wenigen Tagen hat sich im Zürcher Polizeigefängnis der Rega-Mitarbeiter erhängt, der verdächtigt wurde, Michael Schumachers Krankenakten zum Verkauf angeboten zu haben. 

Gemäss Angaben der Nidwaldner Sicherheitsdirektion vom Sonntag fanden die Wärter den leblosen Körper des Mannes am Samstagmorgen bei der Frühstücksabgabe in seiner Zelle. Aufgrund erster Ermittlungen sei nicht von Dritteinwirkung auszugehen. Während der einwöchigen Untersuchungshaft habe das Personal keine Suizidanzeichen erkannt. Auch im Fall Schumacher sah das Personal keine Hinweise auf mögliche Suizidabsichten. (sda)

Auf Anfrage der sda präzisierte die Vorsteherin des Nidwaldner Amts für Justiz, Sabine Olivier, das Gefängnispersonal habe den Häftling nach seinen Bedürfnissen befragt – etwa nach Medikamenten. Auch psychologische Hilfe sei ihm standardmässig angeboten worden. Diese habe der Mann jedoch nicht in Anspruch genommen. Auch sein Anwalt sei im Bilde gewesen. (sda)

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