Wirtschaft
Schweiz

Restaurant-Besuche in der Schweiz: Mach mit bei der watson-Umfrage!

Während sich die Gastronomiebranche in einer Krise befindet, startet watson eine grosse Umfrage über die Erwartungen der Kundschaft.
Während sich die Gastronomiebranche in einer Krise befindet, startet watson eine grosse Umfrage über die Erwartungen der Kundschaft.
bild: shutterstock / watson
Umfrage

Wie oft gehst du auswärts essen? Lass es uns wissen!

Die Gastronomie-Branche steckt in der Krise. Wie steht die Schweiz im Jahr 2026 zum Auswärtsessen? Mach mit bei unserer Umfrage!
26.03.2026, 08:1226.03.2026, 08:12
Fred Valet
Fred Valet

Geringe Margen, aggressive Lieferplattformen, eine unbeständige Belegschaft, zurückzuzahlende Covid-Kredite, die angeschlagene Kaufkraft, zu viel Konkurrenz, exorbitante Mieten. Die Restaurantbranche steckt in einer Krise, und die Herausforderungen sind vielfältig.

Die Branche kämpft seit fünf Jahren darum, wieder an ihre früheren Erfolge anzuknüpfen. Was erwarten Herr und Frau Schweizer im Jahr 2026 von einem Restaurant? Nimm an unserer Umfrage in Zusammenarbeit mit dem Demoscope-Institut teil! Die Ergebnisse werden bald hier auf watson veröffentlicht.

Übersetzung

Dieser Text wurde von unseren Kolleginnen und Kollegen aus der Romandie geschrieben, wir haben ihn für euch übersetzt.

Mehr als 1000 Betriebe mussten im Jahr 2025 dauerhaft schliessen, weiss Crif, ein Wirtschaftsinformations- und Insolvenzdienst. Darüber hinaus verzeichneten 40 Prozent der Inhaber einen drastischen Umsatzrückgang, wie eine Studie des KOF-Instituts der ETH Zürich und Gastrosuisse vom vergangenen Oktober ergab.

Einige Restaurantbetreibende führen das auf die Kundschaft zurück. So etwa die Besitzerin des «Strauss» in Winterthur, die ihr Restaurant 2025 schliessen musste. Die Wirtin Tuba Özdemir sagte damals zur «Winterthurer Zeitung»: «Die Leute sind einfach nicht mehr bereit, für eine hochstehende Küche, zuvorkommenden Service und ein schönes Ambiente entsprechende Preise zu bezahlen.»

Laut einer Umfrage zur Kaufkraft, die watson Ende 2025 gemeinsam mit Demoscope durchführte, gaben 53 Prozent der Befragten an, dass sie seltener oder gar nicht mehr in Restaurants und Bars gehen würden.

Wenn auch das Geld bei der Diskussion von Krisen immer im Vordergrund steht, ermöglicht ein Blick auf die Veränderung von Konsumgewohnheiten oft ein besseres Verständnis der Ursachen.

Man muss nur wenige Minuten durch die sozialen Medien scrollen, um festzustellen, dass die Food-Szene nach wie vor ein sicheres Geschäft ist. Influencer gibt es wie Sand am Meer, das Essen wird wie Hollywood-Stars in Szene gesetzt, Neueröffnungen scheinen sich in rasantem Tempo aneinanderzureihen und neue Bistro-Besitzer überbieten sich mit Einfallsreichtum bei der Vermarktung ihrer Cafés oder Ramen-Bars. Eine Illusion, die vom Algorithmus verstärkt wird?

In einer Zeit, in der die Gastronomiebranche scheinbar gleichzeitig in der Krise steckt, tiefgreifende Veränderungen durchmacht und auf Instagram im Trend liegt, kommt die Frage auf: Wie ist das Verhältnis der Menschen in der Schweiz zum Auswärtsessen?

Vom Preis, der Lebensmittelqualität, der Herkunft der Produkte über die angebotene Küche und die Atmosphäre bis hin zum Ruf des Lokals – wir wollen wissen, was du im Jahr 2026 von einem Restaurant erwartest.

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Mimimi_und_wow
26.03.2026 08:26registriert März 2018
Ich gehe nur zu besonderen Anlässen auswärts essen. Und wenn, dann eigentlich in gute Restaurants mit gut ausgebildetem (und hoffentlich gut bezahltem) Personal oder in Genossenschaften.
Auswärts-essen-gehen ist für mich ein Luxus und nur für besondere Momente gedacht. Lieferdienst gibt es sehr selten. Maximal einmal pro Jahr. Auch hier: selber gemacht ist günstiger und ich weiss was drin ist.
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Pränotator
26.03.2026 08:21registriert Januar 2026
Immer seltener. Alles wird teurer, nur der Lohn hält nicht Schritt mit der Teuerung.
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Muess das jetzt si?
26.03.2026 08:28registriert September 2025
Ich weiss einfach nicht warum ich für ein grosses standard Lagerbier im Schnitt 8 Franken zahlen soll.
Oder Gin & Tonic für 16 Franken, sorry nein.
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