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«Alter, da sass ich eben noch!» 60 Schüler retten sich in letzter Sekunde aus Schulbus – und filmen anschliessend, wie ein Zug mit vollkaracho in den Bus prallt



In letzter Minute sind 60 Kinder im Norden Deutschlands einem schweren Unfall entgangen: Ihr Schulbus war am Mittwoch auf einem Bahnübergang bei Buxtehude (Niedersachsen) liegen geblieben und wurde dort von einem Zug erfasst.

Der 23 Jahre alten Busfahrerin gelang es vor dem Crash noch knapp, alle Kinder aus dem Fahrzeug zu schicken. «Die Frau hat durch ihr schnelles Handeln verhindert, dass Schlimmeres passiert ist», sagte Polizeisprecher Rainer Bohmbach.

Nur knapp eine Minute später krachte dann der Zug in den hinteren Teil des Gelenkbusses. Der Lokführer habe noch versucht, den Zug per Notbremsung zum Stehen zu bringen.

Die Schüler beobachteten die Kollision von einer Parallelstrasse aus. Verletzt wurde von ihnen niemand. «Den Zusammenstoss haben sie relativ locker aufgenommen», sagte der Sprecher. Die 23-jährige Busfahrerin erlitt einen Schock. Im Zug wurde ein Mensch leicht verletzt.

A train stands at a railway crossing where a unmoving bus collided with the train in Helendorf, Germany, 16 September 2015. One person sustained minor injuries in the accident. The bus driver was able to evacuate all the pupils from the vehicle just in time. (KEYSTONE/DPA/Daniel Reinhardt)

Die Front des Schulbusses wurde bei dem Zusammenprall völlig zerstört, beim Zug entstanden ebenfalls grössere Schäden.
Bild: DPA

Nach ersten Erkenntnissen war der Gelenkbus auf dem Bahnübergang eingeknickt, so dass das Fahrzeug zum Erliegen kam und sich nicht mehr starten liess. Nachdem die Fahrerin alle Kinder aus dem Fahrzeug rettete, versuchte sie auch noch, Kontakt mit der Bahn aufzunehmen. Der Schüler, der den Zusammenstoss filmte, nahm die Situation anders wahr: Die Schüler hätten sich selber aus dem Bus gerettet und sich anschliessend sogar noch um die geschockte Busfahrerin gekümmert, so der 15-Jährige Marvin Schulz gegenüber «ndr».

Bei dem Zusammenstoss entstand ein Schaden von mindestens 300'000 Euro. (wst/sda/dpa)

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