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Ausreichend Platz im Kofferraum soll das umgerüstete Model X bieten. bild: kantonspolizei baselstadt

Ein Tesla X als Polizeiauto? 7 Gründe, die dafür sprechen, und 3 dagegen 😏

Die Kantonspolizei Basel-Stadt fährt schon bald mit Elektroboliden Einsätze. Das wird nicht nur Kriminelle überraschen!



Die Kantonspolizei Basel-Stadt geht mit der Zeit– oder ist ihr sogar voraus: Für das effizientere Ausstellen von Parkbussen hat man eine Spezial-App entwickelt und für Einsätze auf der Strasse gibt's Elektroboliden, Made in USA.

Diesen Donnerstag wollen die Verantwortlichen die ersten zu Streifenwagen umgerüsteten Teslas den Medien präsentieren. Ausgerechnet am «Santiglausentag», könnte man sagen. Aber natürlich gehört das zur PR-Strategie.

Seit November dokumentiere die Basler Polizei die Umrüstung der 140’000 Franken teuren Autos «gefühlt täglich» auf ihren Social-Media-Kanälen, kommentierte Telebasel.

Dank Facebook und Instagram wissen wir bereits, wie der Blaulicht-Tesla aussieht: 

Die Reaktionen zu den Postings sind mehrheitlich positiv ausgefallen. Dies, nachdem es im Vorfeld massive Kritik und politischen Gegenwind gegeben hatte. Insbesondere die SVP kritisierte die Beschaffung. Und der zuständige Politiker (FDP) räumte Fehler ein.

Doch geht es in diesem Beitrag nicht weiter um Politgeplänkel, sondern um knallharte Fakten.

Derzeit dürfte sich der eine oder andere Verantwortungsträger überlegen, statt stinkender Diesel-Karossen E-Autos zu beschaffen. Und die Bevölkerung fragt sich, wie sich die Flügeltüren-Amischlitten im Alltag bemerkbar machen.

Nun denn ...

Hier sind die wichtigsten Vor- und Nachteile 

Die Motivation der Streifenpolizisten erreicht neue Höchstwerte

Die Basler Kantonspolizei nimmt als eine der ersten Polizeibehörden weltweit eine Tesla-X-Flotte in Betrieb. In anderen Ländern kommen bereits andere Tesla-Modelle zum Einsatz. Und wie reagieren «die Direktbetroffenen»? Man schaue sich das Gesicht dieses kanadischen Beamten an ...

ImageBild aufdecken

Zufriedene Mitarbeiter sind gute Mitarbeiter. In diesem Sinne kann sich die Basler Bevölkerung auf ein unglaublich entspanntes 2019 freuen. Auf fröhliche Beamtinnen und Beamte, die breit grinsend hinter dem Lenkrad sitzen – und am liebsten gar nicht mehr aussteigen würden ...

Der Tesla X übersteht sogar Flugzeugabstürze

Was die Sicherheit betrifft, gibt es eine gute und eine schlechte Nachricht. Oder anders ausgedrückt: Es kommt wie bei fast allem im Leben auf die Perspektive an.

Wer in einem Model X sitzt (und angeschnallt ist), kann sich so sicher fühlen wie selten auf der Strasse. Der Flügeltüren-Tesla gilt gemäss Crash-Tests als vergleichsweise sehr sicher. Ja, man kann damit sogar Flugzeugabstürze überstehen.

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screenshot: teslarati.com

Und die schlechte Nachricht? Siehe nächster und übernächster Punkt ...

Das (schnelle) Fahren will gelernt und geübt sein

Tesla baut die am schnellsten beschleunigenden Serienfahrzeuge der Welt, die jeden Porschefahrer vor Neid erblassen lassen. Wer das Strompedal zu stark oder im falschen Moment betätigt, kann von der Strasse fliegen ...

Dass die ersten drei Teslas schon demnächst auf Verbrecherjagd gehen, bzw. rollen, ist stark zu bezweifeln. Zuerst müssen die Beamten, die hinters Lenkrad dürfen, intensiv geschult werden und Fahrpraxis sammeln.

Stellt sich auch noch die Frage, ob sie auf Verfolgungsjagden den «Ludicrous»-Modus aktivieren ...

Immer online, immer angreifbar

Durch die Vernetzung seien moderne Autos verletzlicher als je zuvor, warnte die «Süddeutsche Zeitung» im August. Tesla sei nicht mehr der einzige Autohersteller, der sich regelmässig mit ferngesteuerten Angriffen über die Funkschnittstelle konfrontiert sehe. Auch BMW und Co. sind betroffen.

2017 hatte ein Hackerangriff aufhorchen lassen, bei dem es den Angreifern gelungen war, die Kontrolle über einen Tesla Model X zu übernehmen und den Wagen fernzusteuern.

Zum Glück waren es Sicherheits-Forscher, die Tesla über ihre Methode informierten. Sie nutzten das WLAN-Modul sowie die integrierte 3G-Mobilfunk-Schnittstelle des Teslas, um eine manipulierte Firmware (Systemsoftware) zu installieren. Die Sicherheitslücken wurden inzwischen geschlossen. Und Tesla-Chef Elon Musk ging dieses Jahr in die Offensive: 

«Teslas Sicherheits-Software [soll] künftig als Open-Source-Software frei verfügbar sein. Ausserdem wird das Belohnungsprogramm für das Aufdecken von Sicherheitslücken ausgebaut. Hackern, die auf der Suche nach Sicherheitslücken ihr Auto lädiert haben, verspricht Musk zudem eine Unterstützung bei den Reparaturkosten.»

quelle: sueddeutsche.de

Hundertprozentige Sicherheit gibt es nicht. Sicher ist hingegen, dass die regelmässigen Software-Updates, die Tesla übers Internet, «Over the Air», ausliefert, Vor- und Nachteile bieten: Sicherheitslücken können schnell und ohne Werkstattbesuch geschlossen werden, doch funktionieren die Autos während des Updates nicht. «Ein Horrorszenario wäre also, wenn die Software in voller Fahrt neu hochfahren würde.» 

Tesla verleiht Flügel

Während andere Polizeibehörden auf die eher langweiligen Tesla-Modelle setzen, muss es in Basel der Flügeltürer sein. Der Coolness-Faktor steigt um den Faktor 1000.

Hollywood nahm die Entwicklung voraus, als es 1993 den Science-Fiction-Knaller «Demolition Man» in die Kinos brachte. Sylvester Stallone zeigt sich als (ungewollt) in die Zukunft verpflanzter Raubein-Cop von der lustigen Seite. Sehenswert ist aber auch das damals noch futuristische Flügeltüren-Polizeiauto. Und Sandra Bullock steigt hinten ein ...

Wobei wir wohl am Donnerstag erfahren, was die Basler Polizei in ihren Teslas transportieren darf. Sprich: Ob «Kunden» hinten im E-Streifenwagen sitzend mitfahren.

Update:

Das ultimative Fasnachtsthema

Ebenfalls in «Demolition Man» zu sehen ist eine neue Sicherheitstechnik, die bei Unfällen zum Tragen kommt. Statt eines Airbags wird der Innenraum mit Schaum gefüllt ...

So weit sind die Basler Polizei-Teslas nicht, doch bieten sie auch so viel Stoff für die Fasnacht. Wir dürfen gespannt sein auf die «Schnitzelbänke» 2019.

Man denke nur an die Autopiloten-Funktion, die immer wieder für Schlagzeilen gesorgt hat. Wobei im dichten Basler Stadtverkehr nicht damit zu rechnen ist, dass die Beamten das automatische Steuern aktivieren und zurücklehnen.

Die hiesige Autobranche ist noch nicht so weit

Zumindest entsteht dieser Eindruck, wenn man sieht, wo die Basler ihre Polizei-Teslas umrüsten liessen, respektive wo sie einsatzbereit gemacht wurden:

«Der Ausbau wird in einer von Tesla zertifizierten Ausbau-Werkstatt für Behördenfahrzeuge in den Niederlanden vorgenommen. In der Schweiz gibt es keine zertifizierten Ausbau-Werkstätten, welche einen vergleichbaren Ausbau anbieten.»

quelle: facebook

Geprüft und für Schweizer Strassen zugelassen sind die Spezial-Teslas bereits, wie die Kantonspolizei versichert. 

Innovativ statt fossil

Wetten, dass sich Elon Musk die Gelegenheit nicht entgehen lässt, und erneut über die Basler Polizei-Teslas twittert? Das wäre auch wieder willkommene Werbung für Basel im engeren und die Schweiz im weiteren Sinn.

Soll einer sagen, wir würden die Zukunft verschlafen! Und bitte, liebe Vergaser- bzw. Verbrenner-Freunde: Fossile Treibstoffe sind so was von out! Das müsste spätestens dann einleuchten, wenn man nach Saudi-Arabien blickt, oder auf die verheerenden Umweltschäden, die durch Fracking in Nordamerika und anderswo angerichtet werden.

Umfrage

Soll die Polizei mit Tesla-Boliden auf Patrouillenfahrt?

  • Abstimmen

1,538 Votes zu: Soll die Polizei mit Tesla-Boliden auf Patrouillenfahrt?

  • 81%Ja, das ist super
  • 14%Nein, das ist eine Schnapsidee
  • 5%Weiss nicht

Geld sparen

Das Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt hat die finanziellen und betrieblichen Vorteile, die der Tesla Model X-100D gegenüber herkömmlichen Diesel-Kombifahrzeugen bietet, bereits im März genannt:

Warum kein Hybridfahrzeug? Weil dann die Kostenvorteile, die ein rein elektrisch betriebenes Fahrzeug bietet, durch höhere Unterhaltskosten infrage gestellt wären.

Die Umwelt schonen

Ist das Elektroauto wirklich umweltfreundlicher? In der Vergangenheit berichteten selbst seriöse Medien, dass Tesla und Co. beim heutigen Strommix eher klimaschädlicher seien als der Verbrennungsmotor. Doch das stimmt nicht, wie Wissenschaftler des Massachusetts Institute of Technology (MIT) für manager-magazin.de berechnet haben.

Fazit: Akkufahrzeuge schlagen Verbrenner in Punkto Klimafreundlichkeit deutlich. Das gelte nicht nur für Länder wie die Schweiz, wo der zum Fahren benötigte Strom kohlendioxid-arm aus Wasser- oder Atomkraft hergestellt wird.

Ein Grossteil der im Brennstoff gespeicherten Energie verpuffe nutzlos als Wärme aus dem Verbrennungsmotor, insbesondere im Stadtverkehr mit Stop and Go.

«Elektroautos sind schon heute klimafreundlicher als Diesel- und Benzinwagen. Und der weltweite Ausbau erneuerbarer Energien lässt den Vorteil weiter anwachsen.»

quelle: manager-magazin.de

Die Forscher konstatierten zwar auch, dass ein sehr sparsames kleines Dieselfahrzeug das Model X schlagen könnte. Allerdings nur unter günstigen Bedingungen. Zudem setzt die Polizei nicht auf PS-schwache Kleinwagen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Bruno Meier (1) 05.12.2018 04:09
    Highlight Highlight Für Basel-Stadt sicher eine gute Wahl. So lange die Teslas keine Verfolgungsjagd machen müssen geht es auch, den Sprint von 0 - 150 km/h schaffen sie ja spielend. Sollte das "Rennen" aber länger werden, brechen die Autos massiv ein, nach 2 Runden Hockenheim (grosser Kurs ca. 4 - 5 Minuten) ist Schluss mit lustig, dann regelt alles zurück damit die Akkus nicht überhitzen und die Bremse des über 2 Tonnen Panzers läuft dann auch am Anschlag.
  • rolf.iller 04.12.2018 16:49
    Highlight Highlight Na ja, das Model X ist ja das zweitsicherste aller in Amerika je getesteter Autos. Platz 1 ist der Tesla Model 3 und Platz 3 der Tesla Model S und dann kommen abgeschlagen die anderen. :-)
  • Triple A 04.12.2018 16:14
    Highlight Highlight Die Ökobilanz ist gut - aber nur wenn man die Probleme ausblendet, die die Förderung der seltenen Erden mit sich bringen, die man für die Batterie benötigt. Man fördert so soziale Ausbeutung, Krankheiten und Umweltzerstörung. Wer also elektrisch fahren will muss auf Elektrofahrzeuge warten, die mit Wasserstoff betrieben werden. Nur Hyundai und Toyota bieten solche an. Leider hat es noch zu wenige Tankstellen. Basel soll Wasserstoff-Fahrzeuge kaufen und gerade noch eine entsprechende Tankstelle bauen. Das ist nicht so werbewirksam, wie Teslas zu kaufen, aber ökologischer geht‘s nimmer mehr!!!
    • sigma2 04.12.2018 21:25
      Highlight Highlight Und welche seltenen Erden sollen sich denn im Tesla Model X in befinden? Ach richtig, keine weder in den Motoren noch im Akku des Model X finden sich nennenswerte Menge seltener Erden.

      Und hast du gewusst, dass in deinem Verbrenner eine ganze Auswahl an seltenen Erden verbaut ist? Zum Beispiel zur Härtung der Zylinderlaufbahnen etc.

      Wasserstoff ist keine Alternative, weil die Erzeugung, die Lagerung und die Betankung viel zu viel Energie verbraucht.
    • sheimers 04.12.2018 22:57
      Highlight Highlight Eine ganze Reihe von Autoteilen enthalten seltene Erden: https://www.welt.de/print/die_welt/wissen/article13940818/Seltene-Erden-im-Auto.html
    • Triple A 05.12.2018 00:19
      Highlight Highlight Es geht dabei v.a. um die Kobalt-Förderung in Schwarzafrika - Kinderarbeit inklusive. Die Erzeugung von Wasserstoff, wie auch die Lagerung und Betankung sind heute unproblematisch und erprobt, wie die Tankstelle in Hunzenschwil zeigt. Das Problem sind die Investitionskosten für ein flächendeckendes Tankstellennetz. Voraussichtlich 2021/2023 wird es jedoch so weit sein. Also an alle Autofahrer: Plant entsprechend - ich tue es!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Cillit Bang 04.12.2018 15:23
    Highlight Highlight Dann gibts wohl bald Strassenrennen mit der Polizei.
    Spass bei Seite, finde es eine gute Idee, mMn.
  • reaper54 04.12.2018 14:58
    Highlight Highlight Die Lithium-Ionen-Batterie ist auch noch ein Nachteil. Sollte etwas passieren, kann es leicht zu einem verherenden Brand respektive einer Explosion kommen...
    • Flarefade 04.12.2018 15:54
      Highlight Highlight Richtig, eine echte Gefahr für Feuerwehrleute und für Insassen bei einem Unfall :/
    • DerHans 04.12.2018 15:55
      Highlight Highlight Zum Glück passiert das bei Verbrennern nie! Die heissen ja nicht um sonst Verbrenner😝
    • Urs457 04.12.2018 16:11
      Highlight Highlight Die Chance das dein Verbrenner brennt ist zehnmal grösser. Ohne das etwas passiert, einfach so!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Flarefade 04.12.2018 14:44
    Highlight Highlight *Apropos Fracking, Lithium Abbau ist also nicht schlimm?*

    Hat einer eigentlich mal gesehen wie das Lithium für die Batterien abgebaut wird? Das ist mindestens genauso schlimm oder sogar noch schlimmer als Fracking. Nur berichtet leider keiner darüber! Bzw. Es wird einfach Mundtot gemacht!
    Man lese mal z.B. Beiträge wie diesen welcher noch harmlos ist:
    https://www.businessinsider.de/e-autos-hinter-dem-rohstoff-lithium-steckt-ein-dunkles-geheimnis-2017-12
    • 4n0n1m0us 04.12.2018 15:29
      Highlight Highlight Deepwater Horizon sagt dir etwas? Ist wahrscheinlich die schlimmste Umweltkatastrophe, die es je gab..
    • Flarefade 04.12.2018 15:43
      Highlight Highlight klar kenn ich nur zu gut. Ich sage mit dem Kommentar ja nicht, dass Fracking toll ist oder so. Ich bin absolut dafür dass man nach neuen Fortbewegungsmitteln suchen muss. Aber der Lithium Abbau beutet mal wieder einfach 3te Weltländer schamlos aus und das darf so nicht sein!
    • rolf.iller 04.12.2018 16:58
      Highlight Highlight WTF? Man holt Salzwasser aus dem Boden, lässt es verdunsten holt dann das Lithium raus. Das ganze in einer Gegend wo niemand wohnt und nix wächst. Man muss keine gigantische Chemiesuppe tausende Meter in den Boden pumpen und kann nix kaputt machen. Chance ein ganzes Ökosystem auf hunderte km2 zu vernichten: 0.0%. Aber egal was es ist, irgendwelche Opfer sind immer zur Stelle, die die Veränderung beklagen, weil ganz schlimm.
    Weitere Antworten anzeigen
  • JaAber 04.12.2018 13:40
    Highlight Highlight Bei aller Freude, die Elektroautos auslösen können, soll man bitte einen Punkt nicht vergessen: Auch sie können nicht verhindern, dass die Mobilität an sich das Problem ist und einen grossen Energiebedarf mit sich bringt. Die Annahme, dank Elektroautos könnten wir unseren bequemen Lebenswandel im Einklang mit der Natur weiter fortsetzen, mag zwar den Hype erklären, ist aber letztlich nur naiv. Der Strom könnte anderswo geschickter verbraucht werden (zur Info: Zurzeit stehen weltweit mehr als 1300 Kohlekraftwerke in Planung)
    • JoeyOnewood 04.12.2018 15:39
      Highlight Highlight Finde ich grundsätzlich richtig und wichtig, dass man das anmerkt. Im Kontext der Polizei macht der Kommentar jedoch gar keinen Sinn. Ich glaube nicht, dass es in unserem Sinn ist, wenn diese ihre Mobilität einschränken :-)
    • Cityslicker 04.12.2018 17:24
      Highlight Highlight Genau - lassen wir doch die Polizei besser gleich mit dem ÖV auf Verbrecherjagd gehen!
    • JaAber 04.12.2018 19:55
      Highlight Highlight War lediglich als Reaktion auf den enthusiastischen, der Elektromobilität gegenüber völlig unkritischen Artikel gedacht. Kam leider nicht so rüber; sorry!
  • Lörrlee 04.12.2018 13:28
    Highlight Highlight Dass die Fahrzeuge am SantiKLAUstag vorgestellt werden ist eh kein Zufall ;)
  • Lörrlee 04.12.2018 13:27
    Highlight Highlight Ist bezüglich Umweltschutz denn auch berücksichtigt, wie umweltschädlich die Entsorgung von Akkus ist?
    • DerHans 04.12.2018 13:43
      Highlight Highlight Akkus werden nicht entsorgt, sondern rezykliert.
    • 4n0n1m0us 04.12.2018 13:45
      Highlight Highlight Alle Rohstoffe können zu 90% recycelt werden.
      Wie schädlich ist Erdölabbau? Fracking, Ölsand etc.
    • Repplyfire 04.12.2018 13:52
      Highlight Highlight Gemäss einschlägig bekannten Medien wie Weltwoche etc. nicht. Da sind E-Autos ganz böse Umweltverpester.

      Auf faz.de oder Wissenschaftsmedien findet sich u.a.:
      Die in Modulen zusammengefassten Zellen kommen hingegen in einen Hochofen und werden bei hohen Temperaturen eingeschmolzen. Die Rückgewinnung der metallischen Wertstoffe Kobalt, Kupfer und Nickel ist dabei relativ einfach zu realisieren, da sich aufgrund unterschiedlicher Schmelzpunkte und Dichten gut zu trennende flüssige Metallphasen bilden. So sind mehr als 95 Prozent des in einem Akku enthaltenen Kobalts auf diesem Weg zurückzuholen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • SparkintheDark 04.12.2018 13:20
    Highlight Highlight Ein Hipstermobil für die Beppipolizei – Basel hats ja.

    Elektromobile sind interessant, solange aber die Akku-Entsorgung nicht gelöst ist, für mich ein umwelttechnisches No-Go.
    • Cillit Bang 04.12.2018 15:21
      Highlight Highlight Stichwort: Recycling.
      Siehe obige Kommentare.
    • Corpus Delicti 04.12.2018 16:30
      Highlight Highlight "Basel hat's ja" - stimmt, Basel erwirtschaftet so einiges, sogar die 80 Millionen an die Landschaft.

      PS: Bebbi.
  • Aussie 04.12.2018 13:15
    Highlight Highlight Die serienmässigen Teslas sind sicher nicht die am schnellsten beschleunigenden Autos der Welt. Und Porsche-Fahrer werden auch nicht erblassen, denn der Tesla schafft den Sprint von 0 auf 100 nicht beliebige Male hintereinander (der Akku wird zu heiss) , der Porsche macht das jedoch locker.
    • 4n0n1m0us 04.12.2018 13:54
      Highlight Highlight Doch, der Tesla Model S P100D ist das am schnellsten beschleunigende Serienauto der Welt, einfach mal auf Wikipedia nachschauen.
    • Aussie 04.12.2018 14:16
      Highlight Highlight @4n0n1m0us So lange er das nicht beliebig nacheinander wiederholen kann ist er das nicht. Egal was in Wikipedia steht.

      Zudem braucht der P100D 2.5 Sek von 0 - 60 mph (ca. 96 Km/h). Der Porsche 912 Spyder 2.6 Sek von 0 - 100 Km/h .... und das beliebige male hintereinander.
    • derEchteElch 04.12.2018 14:20
      Highlight Highlight Bei einer dringlichen Dienstfahrt ist man ohnehin nicht mit mehr km/h unterwegs, als der normale Verkehr auch (abbremsen, anfahren, vorsicht zu bieten).
    Weitere Antworten anzeigen
  • Quacksalber 04.12.2018 12:51
    Highlight Highlight Dass es das X Modell sein musste, anstatt der Limousine, stört schon. XXL-Autos sind doch eher für ältere, bandscheibengeschädigte und beleibte Fahrer.
    • Sauäschnörrli 04.12.2018 13:02
      Highlight Highlight Mit Weste und Gurt ist auch ein nicht so beleibter Polizist ein ziemlicher Apparat und das Model X wurde wahrscheinlich wegen der höheren Zuladung gewählt. Die von der Polizei eingesetzten Kombis sind an ihre Grenze gekommen, bezüglich Gewicht und Volumen, der zu transportierenden Ausrüstung.
  • Fruchtzwerg 04.12.2018 12:29
    Highlight Highlight Ich bin ja sehr für ökologische Fortbewegung und dafür, dass staatliche Stellen hier Vorbild sind. Dass die Teslas ohne Ausschreibung (und Tests!) bestellt wurden geht trotzdem gar nicht.
    Dies würde auch in der Privatwirtschaft nicht geschehen.
    Hinzu kommt: Strom kostet auch etwas und bis man die rund CHF 50'000.- Differenz an Betriebskosten (v.a. Diesel) eingefahren hat dauert es. Strom kostet für 100'000 km etwa CHF 6'500.-. Diesel ca. das Doppelte. Um die Differenz zu amortisieren müsste die KaPo BS grob 700-800'000 km mit den Teslas fahren. Irgendwie unrealistisch.
    • 4n0n1m0us 04.12.2018 13:15
      Highlight Highlight Ich weiss ja nicht wie teuer der Strom bei Ihnen ist, aber in der Nacht bei Niedertarif kostet Strom durchschnittlich 13-15 Rappen die KwH.
      Das heisst, etwas mehr als 10 Franken für eine Ladung bzw. 500 Km Reichweite. Die gleiche Reichweite mit Diesel würde deutlich über 50,- kosten.
    • DerHans 04.12.2018 13:47
      Highlight Highlight Hinzu kommt wohl noch, dass die Polizei und staatliche Einrichtungen als Grossbezüger gelten und wohl einen viel tieferen kWh-Preis erhalten.
    • Fruchtzwerg 04.12.2018 14:12
      Highlight Highlight @4n0n1m0us:
      Falsch: Aktuell bezahlt man in BS CHF 0.21-0.34/kWh. Man kann ja nicht nur nachts im Niedertarif laden.
      Der Verbrauch des Tesla beläuft sich, je nach Fahrweise, auf 18-25 kWh/100 km. Hinzu kommen Ladeverluste von 10-30%. Also belaufen sich die Kosten eher auf CHF 4.50-10.-/100 km (je nach Verbrauch/Tarif). Die 500 km kosten also mindestens doppelt, aber eher 3x so viel wie von dir genannt - und dies auch nur im besten Fall. Im schlechtesten Fall sind die Kosten nicht weit weg von einem Dieselfahrzeug.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mizzi 04.12.2018 12:16
    Highlight Highlight Hoffentlich müssen sie keine Verbrecher in Tiefgaragen jagen, denn dort kann es gut sein, dass die Decke für die Fledermaustüren zu niedrig ist.
    • What’s Up, Doc? 04.12.2018 12:40
      Highlight Highlight Vielleicht interessiert dich das Video von Bjørn Nyland er macht haufenweise Videos über E-Autos unter anderen auch über deine Bedenken mit der Tiefgarage und den Falcon Wing Doors.

      Play Icon
    • Sauäschnörrli 04.12.2018 12:42
      Highlight Highlight Mit dem VW Bus und montiertem Blaulichtbalken, werden sie in so manches Parkhaus gar nicht reinkommen.
      User Image
    • Mizzi 04.12.2018 12:47
      Highlight Highlight Sorry, coole Idee aber unpraktisch. Wird in deinem Video ja sehr schön veranschaulicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kapena 04.12.2018 12:08
    Highlight Highlight Danke für diesen positiven und sauber geschriebenen Bericht!
    Zu beachten ist jedoch, dass die normalen 100D Modelle keine Ludicrous Mode haben ;)
    Und das Software Update lädt nicht einfach bei voller Fahrt hoch - es obligt dem Fahrer ob und wann das Software Update gestartet werden soll.
    • @schurt3r 04.12.2018 13:37
      Highlight Highlight Danke fürs Feedback!
  • What’s Up, Doc? 04.12.2018 12:03
    Highlight Highlight Zum Punkt 5. "Ob «Kunden» hinten im E-Streifenwagen sitzend mitfahren."
    Ja die "Kunden" werden hinten mitfahren.
    Zitat: Die senkrecht nach oben öffnenden “Falcon Wing”-Flügeltüren seien zudem praktisch bei der “Arretierung renitenter Personen”, heisst es auf den Instagram-Profil.
    • sheimers 04.12.2018 14:00
      Highlight Highlight Man muss die Köpfe der Gauner nicht mehr von Hand runterdrücken, wie man es aus den Krimis kennt. Einfach Türe runter, der Rest erledigt sich von selbst.
  • Der Tom 04.12.2018 11:59
    Highlight Highlight Das Parlament hat heute beschlossen, dass wir ausländische Poizeien mit Teslas ausrüsten wollen.
  • Raphael Stein 04.12.2018 11:57
    Highlight Highlight Alles in allem Sinnvoll. Diese Suppe kann auch ohne das Haar essen.
  • don cali black 04.12.2018 11:56
    Highlight Highlight was sind die nachteile? wie schnell fährt so ein auto. und wie lange kann man fahren ohne aufzuladen etc.
    • DerHans 04.12.2018 12:30
      Highlight Highlight Sie kennen Tesla nur vom hören sagen und finden das Aufheulen ihres Motor an der Ampel lässig, stimmts?
  • Madison Pierce 04.12.2018 11:54
    Highlight Highlight Für eine Stadtpolizei (oder Kantonspolizei eines Stadtkantons) sind Elektroautos sicherlich eine gute Wahl. Die Reichweite ich kein Problem und die Fahrleistungen sind gut. Ein möglicher Knackpunkt könnten die kalten Wintertag sein.

    Ob es ein Tesla sein muss, kann ich nicht beurteilen. Ich hoffe, das wurde sinnvoll evaluiert und man hat sich nicht für den Tesla entschieden, weil der Neffe vom Kommandanten den cool findet.
    • 4n0n1m0us 04.12.2018 12:08
      Highlight Highlight Ja, aber welche Alternative gibt es zum Tesla?
      Gibt (noch) kein anderes E-Auto welches die Reichweite und den Platz bietet, die nötig sind.
    • DerHans 04.12.2018 12:19
      Highlight Highlight Für welche Städte/Kantone in der Schweiz würde ihrer Meinung nach die Reichweite von 400-500 Km nicht reichen? Auch das kalte Wetter setzt dem Akku nicht so stark zu, wie man immer vom hören sagen behauptet.
    • Ton 04.12.2018 12:28
      Highlight Highlight Nein, die schweizerischen Wintertage sind bloss um die -10 Grad. Teslas haben nur Probleme bei weit tieferen Temperaturen, ständigen -25 Grad usw. Es gibt dazu schon User-Berichte aus Kanada usw. Die Batterie hält sich nämlich warm und degradiert nicht so wie bei "billigen" Elektroautos.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Adam Gretener (1) 04.12.2018 11:46
    Highlight Highlight Kleine Korrektur: Es scheint so, als ob das Basler Modell vorne normale Türen hätte und hinten eben diese Flügeltüren.
    • sigma2 04.12.2018 12:33
      Highlight Highlight So wie alle anderen Model X auch.
    • What’s Up, Doc? 04.12.2018 12:44
      Highlight Highlight Das ist normal so. Das Model X hat "nur" hinten Falcon Wing Flügeltüren.

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