Schweiz
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Une affiche inviant a voter non pour la loi sur l'energie photographiee ce mardi 9 mai 2017 a Lausanne. Le 21 mai 2017 le peuple suisse va voter sur la loi federale sur l'energie (LEne). (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Ein Plakat der Energiegesetz-Gegner. Bild: KEYSTONE

Analyse

Das Energiegesetz ist «alternativlos»: Die Gegner wissen nur, was sie NICHT wollen

Mit grossem Aufwand kämpfen mehrere Nein-Komitees gegen das neue Energiegesetz. In den Umfragen holen sie auf. Ihre Alternativen bei einer Ablehnung aber sind inexistent oder diffus.



Als «alternativlos» hat die deutsche Kanzlerin Angela Merkel ihre Politik wiederholt bezeichnet, etwa während der Griechenland-Krise. In einer Demokratie ist dies ein problematischer Begriff, der in Deutschland prompt zum Unwort des Jahres 2010 gewählt worden war. Behauptungen dieser Art drohten, «die Politikverdrossenheit in der Bevölkerung zu verstärken», hielt die Jury fest.

Der Abstimmungskampf über die Energiestrategie 2050 ist ebenfalls von einer gewissen Alternativlosigkeit geprägt. Allerdings sind es nicht die Befürworter um Bundespräsidentin Doris Leuthard, die das neue Gesetz als ultimative Lösung propagieren. Vielmehr trifft der Vorwurf die Gegner, die in den letzten Umfragen vor der Abstimmung vom 21. Mai leicht aufgeholt haben.

Pierre Berger, JUVENT employee in charge of security and maintenance stand on a wind turbine of 150m overall height at the JUVENT power plant on the Mont-Soleil in Saint-Imier, Switzerland on Wednesday May 10, 2017. The Swiss people will be voting on the

Windturbinen auf dem Mont Crosin im Berner Jura. Bild: KEYSTONE

Ihre Motive sind unterschiedlich, doch eines haben sie gemeinsam: Sie haben keinen Plan B, oder nur eine diffuse Vorstellung, wie es nach einem Nein weitergehen soll. Sie wissen in erster Linie, was sie nicht wollen. Sie warnen vor hohen Kosten, einer «Subventionitis» nach der Aufstockung der kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV), einer «Verschandelung» der Landschaft durch Windanlagen und einer «Stromlücke» im Winter.

30 Seiten Nein

Das Referendumskomitee, das überwiegend aus Vertretern der SVP besteht, hat auf seiner Website ein Argumentarium im Umfang von 30 Seiten aufgeschaltet. Darin wird wortreich geschildert, was man NICHT will. Wie ein besseres Energiegesetz aussehen soll, erfährt man nicht.

Etwas konkreter wird das Komitee «Energiegesetz – so nicht!», dem einige FDP-Politiker sowie Wissenschaftler und Ingenieure angehören. Unter der Rubrik «Nach einem Nein» skizziert es eine Art Forderungskatalog für eine neue Vorlage. Darin müssten unter anderem der Bau von neuen Grosskraftwerken und «vernachlässigte Themen wie Stromnetzausbau und neue Stromimportverträge» angepackt werden.

Die Taube auf dem Dach

Das alles könne nur geschehen, «wenn die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger zum Energiegesetz NEIN sagen». Eine vollmundige Behauptung, denn die beiden letzten Punkte sind Bestandteil des Stromversorgungsgesetzes, dessen Revision derzeit im Parlament beraten wird. Das gilt auch für das geforderte neue Modell für die Wasserkraft. Es dominiert der Eindruck, dass das Komitee die Taube auf dem Dach jagen will, statt den «Spatz in der Hand» zu ergreifen.

Weniger ambitiös gibt sich das Wirtschaftskomitee gegen das Energiegesetz. Es beschränkt sich weitgehend auf die Frage, wie «die wegfallenden Produktionskapazitäten zu jeder Jahreszeit zu ersetzen sind». Konkrete Lösungsvorschläge aber vermisst man. An der Medienkonferenz des Komitees konnte man immerhin erfahren, dass Gaskraftwerke im Vordergrund stehen.

Lob dem «Flatterstrom»

Einen anderen Akzent setzt das Umwelt-Komitee gegen das Energiegesetz, das mit Begriffen wie «Vögel schreddern?» oder «Schweiz verschandeln?» vor dem Bau von Windkraftwerken warnt. Drückt man auf seiner Website auf den Button «Alternativen», landet man auf einer Seite, die die Photovoltaik anpreist. Andere Gegner bezeichnen diese Art der Energiegewinnung als «Flatterstrom».

Die Alternativlosigkeit der Energiegesetz-Gegner kommt nicht von ungefähr. Viele würden wohl gerne neue Atomkraftwerke bauen. Doch sie wurden von der Realität eingeholt: Neue AKW sind zu teuer und zu wenig rentabel. Es erstaunt deshalb wenig, dass sie kaum noch über dieses Thema sprechen. Als Alternative bleiben wohl nur die ungeliebten Gaskraftwerke.

Auf Importe setzen?

Andere propagieren eine totale Liberalisierung des Strommarktes. Der private Verbraucher würde davon profitieren. Die teilweise mit hohen Verlusten kämpfenden Stromkonzerne aber wären weit weniger begeistert. Und das Versorgungsproblem ist damit nicht gelöst. Die Schweiz wäre wohl noch stärker von Importen und vor allem einem Stromabkommen mit der EU abhängig.

Es gehört zu Abstimmungen, dass Gegner einer Vorlage in erster Linie Nein sagen. So war es auch bei der Unternehmenssteuerreform III. Die linksgrünen Gegner haben die einst versprochenen Alternativ-Vorschläge bis heute nicht vorgelegt. Dennoch würde man beim Energiegesetz mehr erwarten als Warnungen vor kalten Duschen oder absurd hohen Kosten.

Umfrage

Wirst du das neue Energiegesetz annehmen?

14,570

  • Ja.75%
  • Nein.18%
  • Weiss nicht.7%

Die Energiestrategie 2050 mag nicht der grosse Wurf sein, den der Name andeutet. Sie bietet aber eine brauchbare Grundlage und lässt alle Optionen offen, inklusive Grosskraftwerke. Der Zürcher FDP-Ständerat Ruedi Noser, ein eifriger Befürworter des Gesetzes, bezeichnete es im Gespräch mit watson als «sehr pragmatisch». Man müsse es einfach ausprobieren.

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199Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Tom Maier 15.05.2017 08:13
    Highlight Highlight bislang habe ich tatsächlich noch keine Alternative gesehen, nicht kurzfristig - und schon gar nicht langfristig.
    ..., ausser neue AKWs natürlich.
  • NSchmid 14.05.2017 09:47
    Highlight Highlight Die Gegner wollen neue AKW (hängen das aber nicht an die grosse Glocke).
    Weil neue AKW teurer als erneuerbare Energien sind, muss z.B. das neue AKW in England mit 180 Mrd Franken subventioniert werden. Übrigens, bereits für die nie gebauten AKW Graben und Kaiseraugst ist der Schweizer Steuerzahler gezwungen worden 577 Millionen Franken zu bezahlen.
  • koks 13.05.2017 18:14
    Highlight Highlight Was für ein eingebildeter Laferi muss man sein, um zu behaupten, es gäbe keine Alternative zu der eigenen Meinung.
  • Schneider Alex 13.05.2017 06:20
    Highlight Highlight Es gibt eine Alternative zur Energiestrategie 2050!

    Staatliche Abgaben auf Strompreise reduzieren mit der Abschaffung der KEV. Stattdessen Investitionsbeiträge für den Bau von neuen erneuerbaren Energien, wobei diese Investitionsbeiträge zeitlich auf maximal zehn Jahre zu befristen sind. Versorgungssicherheit ist zu gewährleisten mit Bandenergie, das heisst Speicher- und LaufKW sind nach Möglichkeit auszubauen. Produzentenpreise erhöhen, indem Importe nur zugelassen werden, wenn sie tatsächlich nötig sind, damit EWs in Zukunft gewinnbringend produzieren können.
  • Urs Minder 12.05.2017 21:14
    Highlight Highlight Die richtig innovativen Dinge zu diesem Thema sind in einem freien Markt entstanden wie das Auto von Tesla und viele andere Dinge die wirtschaftlich sein müssen um zu bestehen. Dieser 50 Jahre Buissnessplan ist nur unnötig, da die globale Entwicklung klar in eine andere Richtung geht , nãmlich zu modernen Atomanlagen.
    Auch kann man die Leute schon sehr gut medial beeinflussen wie der Grüne Trend beweist. Hier geht es um eine weitere Ausweitung des Staates. Diese wird bei dem Wunschzettel wohl noch einiges kosten und das bei einem künstlich verursachten Notstand.
  • RETO1 12.05.2017 20:56
    Highlight Highlight Wer sich danach sehnt mit neuen Verboten und Vorschriften eingedeckt zu werden und das in einer mit hässlichen Windturbinen verschandelten Landschaft, der muss unbedingt ja stimmen, klar
    • atomschlaf 12.05.2017 22:14
      Highlight Highlight Leider sind viele Linke und Grüne extreme Regulierungs-Fetischisten und finden das auch noch gut, wenn der Staat möglichst vieles reglementiert, überwacht und besteuert.
    • Besserwisser 18.05.2017 14:57
      Highlight Highlight @AlteSchachtel

      Nach der Tamedia-Befragung liegen Sie falsch. Bei der Stimmabsicht nach Partei stimmen nur 16% der SVP-Wähler "Ja".

      Quelle: http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/die-energiestrategie-2050-spaltet-den-freisinn/story/11238377
    • atomschlaf 21.05.2017 09:28
      Highlight Highlight @AlteSchachtel: Es werden sicher etliche (Bau-)Gewerbler, Immobilienbesitzer und Landwirte zustimmen, egal mit welcher Partei sie sympathisieren.
      Schliesslich hat man sich beim Gesetzesentwurf grosse Mühe gegeben, all diese potentiell skeptischen Gruppen mit Subventionsversprechen zu kaufen.
      Dadurch wird aber das Gesetz auch nicht besser.
  • Daylongultra 12.05.2017 18:14
    Highlight Highlight Ich mag meinen Strom wie meine Frauen:
    Dreckig und Billig (ausser bei einem Unfall).
    • olive 12.05.2017 19:00
      Highlight Highlight Witzlos
  • α Virginis 12.05.2017 17:47
    Highlight Highlight Kleiner Nachtrag: Ich finde es grossartig, dass dieses Thema hier in der Community dermassen aufgenommen wird. Ich denke, vor 20 Jahren wäre das ein Rohrkrepierer geworden. Gut zu sehen, dass sich viel mehr Leute Gedanken um solch grundlegende Dinge machen. In diesem Sinne...
    • α Virginis 12.05.2017 21:11
      Highlight Highlight Guter Stipps: Habe sebst drei Kinder im Erwachsenenalter, und kann nur sagen, DIE machen sich Gedanken. Naja...
    • α Virginis 14.05.2017 07:58
      Highlight Highlight Guter Stipps: Es ist durchaus nicht so, dass meine Kionder in irgend einer Wohlstandsblase aufgewachsen sind. Ausserdem empfehle ich Dir, Dich mal unter den jungen Leuten mal so umzusehen, auch ausserhalb des "Tellerrands", und all die Meinungen, die du da mitkriegst, mal ohne Wertung zu betrachten. Negativismus ohne Alternative bringt da Nichts.
  • sandbe 12.05.2017 17:22
    Highlight Highlight Die Gegner der Energiestrategie 2050 können bis heute keine vernünftige Alternative aufzeigen, aber sagen einfach mal Nein, entweder weil sie halt die SVP sind und lieber Probleme bewirtschaften, anstatt zu lösen, oder aber sie sind neoliberale Marktgläubige, die mit jedem Gesetz ein Problem hat und am liebsten den Staat gleich ganz abschaffen möchte... Alle anderen sagen JA zu dieser fortschrittlichen und innovativen Energiestrategie 2050, weil sie die Schweiz weiterbringt! Mein JA liegt auf alle Fälle schon im Gemeindebüro zum Auszählen bereit!
    • Urs Minder 12.05.2017 21:23
      Highlight Highlight Ich habe nicht gewusst das eine weitere Aufblähung dieses Staates irgendwelche Pseudoprobleme lõsst ,bisher hat es mit jedem weiteren Schritt nur gekostet. Der andere Teil der Welt geht in die Richtung:
      www.dual-fluid-reaktor.de
      Viel Spass beim Aufwachen. Falls Sie Bürokratisches sehr vermissen finden Sie bestimmt ein Land in Europa das Sie gerne übernimmt.




      ist
  • simiimi 12.05.2017 17:18
    Highlight Highlight Das Fehlen eines "Plans" in wirtschaftlichen Dingen ist auch bekannt als Konzept der freien Marktwirtschaft, die in der Verfassung verankert ist und unsere alpine Geröllewüste in eine Wohlstandsoase transformiert haben. Ich hoffe stark, die Bevölkerung wird sich bei diesem Urnengang an diese Tugend halten.
  • Notabene14 12.05.2017 16:12
    Highlight Highlight Das mit den Kosten ist zwar ein Argument das in der Schhweiz sehr gut zieht zum Polarisieren, aber die diametral verschiedenen Zahlen zeigen ja, das das sehr schwierig ist. Deshalb ist der gesunde Menschenverstand gefragt, der da heisst: von nix kommt nix. Wenn man nicht investieren will, schaut auch nix dabei raus. Das ist in jedem Unternehmen so! Also wagen wir den Schritt und glauben an unsere innovativen Geister in der Schweiz!
    • atomschlaf 12.05.2017 18:42
      Highlight Highlight Und genau weil ich an die innovativen Geister glaube, will ich keine Staats- und Subventionswirtschaft!
  • patnuk 12.05.2017 15:28
    Highlight Highlight Wir haben in der Schweiz alle Naturelemente die es braucht für eine umweltfreundliche Energieherstellung ohne kalt zu duschen. Die Politik muss nur wollen und umsetzten, heute muss man für seine eigene erneubare Energie bezahlen, obwohl Wind und Sonne kein Besitz ist.
    • Kaviar 12.05.2017 19:26
      Highlight Highlight Die Politik muss nichts tun hier. Sie muss nur die Marktakteure in Ruhe machen lassen.
      Man wir immer für Wind- und Sonnenenergie bezahlen müssen.
      Wind und Sonne mögen gratis sein, die Sonnen- und Windkraftwerke sind es nicht.
    • Oban 21.05.2017 09:35
      Highlight Highlight @Kaviar, genau aus diesem Grund möchten die Marktakteure eine klare Richtung vorgeben haben.
      Was nützt es wenn du die Wahl hast z.B. In Solarenergie zu investieren, der Staat dann aber plötzlich auf Gaskraftwerke (oder AKW) setzt.
      Mit der ES2050 bekommen diese eine Stossrichtung angezeigt und können somit auch ihr Geschäft darauf aurichten.
      Es betrifft aber auch KMU's, wenn du auf dem Markt gegen die grossen bestehen willst muss du dich spezialisieren, man stelle sich vor was passiert wenn einfach mal dein Gebiet plötzlich nicht mehr gebracht wird.
    • Kaviar 21.05.2017 12:38
      Highlight Highlight @Oban: Ich vermute, dass wir verschiedene Konzepte haben.
      Ich bin der Ansicht, dass der Staat Spielregeln aufstellt, aber möglichst nicht mitspielt. Aber wenn er mitspielt, dann als Monopolist. Ich hätte nichts dagegen, die Energieversorgung wieder vollständig zu verstaatlichen. Dann zahlt der Bürger, aber er hat auch das Sagen und den Profit. Bei Subventionen, da gibt der Bürger viel Geld, bekommt aber nichts dafür, während andere den Profit einstreichen. Dann ist der freie Markt vorzuziehen, weil dann der Bürger selbst bestimmt, wofür er sein Geld ausgibt, im Markt von Angebot und Nachfrage.
  • adi37 12.05.2017 15:18
    Highlight Highlight Die Stossrichtung der ES2050 ist ja nicht grundsätzlich falsch. Aber wie es aufgestellt ist, ist äusserst fragwürdig, mit vielen unabsehbaren Folgen! Diejenigen, die diese Strategie so aufgegleist haben, werden bei Versorgungslöchern und Horrorkosten keine Verantwortung mehr zu übernehmen haben! Ein NEIN bietet Gelegenheit für eine intelligentere Version. Wir leben nicht in einer ineffizienten Planwirtschaft! Wer plant, laufend veränderbare Technologien, auf 20 - 50 Jahre im Voraus?

  • Luki-Peng 12.05.2017 13:54
    Highlight Highlight Wer zukunftsorientiert denkt stimmt JA. Ich bin auch nicht mit allen Punkten einverstanden, ganz klar. Aber im Gegensatz zu den Befürwortern haben die Gegner keine Idee das Problem zu lösen und die Energiewende kommt so oder so, ob wir wollen oder nicht. Wenn wir uns aber früher anfangen uns damit auseindander zusetzen, kann mehr mit bestimmt werden und Kosten können gespart werden.
    • Kaviar 12.05.2017 16:22
      Highlight Highlight Es werden keine Kosten gespart, wenn man in eine (noch) nicht rentable, bzw. (noch) nicht konkurrenfähige, neue Technologie einsteigt. Im Gegenteil, so verschleudert man Geld, in diesem Fall sauer verdientes Steuergeld.
      Wenn die neue Technologie kobkurrenzfähig geworden ist, dann findet der Übergang zur neuen Technologie so oder so statt. Das stimmt. Darum braucht es vorliegendes Energiesgesetz gar nicht. Denn es ist nichts als ein Milliardengeschenk an Grosskonzerne.
    • Matrixx 12.05.2017 17:14
      Highlight Highlight Oder wir warten, wie es die Gegner wollen. Und dann werden die AKWs abgestellt und alle so "Oh ja, da war ja mal was..."
    • Kaviar 12.05.2017 21:36
      Highlight Highlight @Matrixx: Du bildest Dir offenbar ein, dass keine neuen Kraftwerke gebaut würden, wenn das Energiegesetz vernünftigerweise Bachab geschickt werden wird.
      Mach die Augen auf und sieh!
      Ganz ohne dieses Gesetz wurden und werden Tausende von Kraftwerken gebaut und es werden weiterhin neue gebaut werden. Die Drohkulisse der Stromlücke ist vieleicht ein Grund neue Kraftwerke zu bauen, aber ganz bestimmt sicher kein Grund um zum Energiegesetz nicht "NEIN" zu sagen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Cubbie 12.05.2017 13:52
    Highlight Highlight Die Argumente, dass bei einer Annahme der Vorlage, die Kosten explodieren und wir uns vom Ausland abhängig machen ist doch totaler Humbug. Wir beziehen schon heute 80% unserer Energieträger aus dem Ausland. (In den Wintermonaten den Grossteil des Stroms) Und die Preisentwicklung von Uran, Gas oder Rohöl kann noch nicht einmal die SVP vorhersehen. Vor nicht allzu langer Zeit kostete der Liter Benzin 40 Rappen mehr als heute. Eine Erhöhung ist nur eine Frage der Zeit. Also, was ändert sich denn bei einem "Ja"? Die Geschwindigkeit, mit der wir auf erneuerbare Energie setzten.
    • sandbe 12.05.2017 17:02
      Highlight Highlight Absolut richitg erkannt Cubbie! Die SVP versucht mit total falschen Zahlen Verwirrung und Unsicherheit zu streuen, dabei weiss sie auch, dass wir mit der ES2050 die Ausland-Abhängigkeit reduzieren könnten. Nur ist z.B. ihr Präsident zufälligerweise auch noch Präsident von Swissoil und AVES (einer AKW-Lobby Organisation)... Ein Schelm, wer böses denkt...
    • Matrixx 12.05.2017 17:16
      Highlight Highlight Nein. Bei einem Ja ändert sich die Geschwindigkeit, mit der daran geforscht werden kann und die besteuenden Anlagen auf den heutigen Stand gebracht werden kann.
  • peigi 12.05.2017 13:43
    Highlight Highlight Falls jemand den Gegnern der ES2050 glaubt, dass sie den Atomausstieg befürworten, keine Gaskombikraftwerke bauen und vom Ausland unabhängig werden wollen...

    "Die SVP fordert daher eine möglichst baldige Abstimmung über ein neues KKW. Erst falls die Bevölkerung ein neues KKW ablehnen sollte, sind die Rahmenbedingungen für Gaskombikraftwerke zu verbessern, damit die Stromindustrie zwischen einem erhöhtem Stromimport oder inländischen Gaskombikraftwerken die wirtschaftlichere Option wählen kann."

    https://www.svp.ch/tasks/render/file/?method=inline&fileID=39521D67-C5AE-4D15-9D22E9F2669F4037
  • Sensenmaa 12.05.2017 12:37
    Highlight Highlight Ich stimme dafür.
    • m. benedetti 12.05.2017 13:08
      Highlight Highlight Ich dagegen.
    • Snowy 12.05.2017 16:10
      Highlight Highlight GIbt auch wenig Grund um dagegen zu sein.
      Eine Annahme ändert lediglich die Geschwindigkeit, mit der wir auf erneuerbare Energie setzten.
    • sandbe 12.05.2017 17:03
      Highlight Highlight Ich stimmme auch dafür! Mein JA ist bereits auf der Post!
  • infomann 12.05.2017 12:13
    Highlight Highlight Es wird soviel über die Kosten gesprochen. Bei einem ja zur Ernergiewende bleibt das Geld in der Schweiz.
    Wer wisst den von den Neinsagern wieviel das Öl und Gas in 10 Jahren kostet...doppelt soviel 5x mehr10x mehr?
    • The oder ich 12.05.2017 12:25
      Highlight Highlight Und Uran wächst ja bekanntlich auch nicht auf Schweizer Bäumen
    • demokrit 12.05.2017 12:40
      Highlight Highlight Nein, es geht nach China (Solarzellen) und Dänemark (Windkraft), letztere ist laut Experten aber in der CH bereits ziemlich ausgereizt.
    • Döst 12.05.2017 12:45
      Highlight Highlight Das Geld würde mit E-Autos im Land bleiben. Denn dadurch könnten wir auf all die fossilen Brennstoffe im Verkehr verzichten (und somit sind die CO2 Ziele locker erreicht).
      Keine Sorge: das kommt von alleine in wenigen Jahren. Ganz ohne Subventionen und Energiegesetzen. Darum Nein stimmen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spiessvogel 12.05.2017 11:42
    Highlight Highlight Die Technik zur Ernte von Sonnenenergie in den verschiedenen Varianten geht mit riesen Schritten vorwärts. Die Entwicklung geht schneller als jene von der Sichel zum Mähdrescher. Woche für Woche entwickeln innovatve Köpfe leistungsfähigere Technik zur Gewinnung, Speicherung und Steuerung der unerschöpflichen natürlichen Ressource. Die Energiewende ist längst in Gang. Die ewigen Nein-Sager können Sie nicht stoppen, höchstens ein wenig bremsen und sich im Nachhinein über die verpassten Chancen und höheren Kosten wundern.
    • infomann 12.05.2017 12:20
      Highlight Highlight Wie recht du hast.
      Mit der Angstmacher Politik der SVP stehen wir immer mehr im Abseits und werden bald sogar von Trittwelt Ländern überholt.Wir wollen dich ein fortschrittliches Land bleiben!!
    • whatthepuck 12.05.2017 12:21
      Highlight Highlight Ein gutes Argument gegen die Subventionitis. Die Zeit wird immer reifer, und das viel schneller als dieses Starre bis 2050 reichende Korsett.

      Hier will man was gutes erreichen und ein Zeichen setzen, aber mit den falschen Mitteln.
    • demokrit 12.05.2017 12:22
      Highlight Highlight Das ist bei 1.76%-Beitrag Faktenfrei: "Der deutsche Ökonom Hans-Werner Sinn hat berechnet, wie viele Pumpspeicherkraftwerke Deutschland bauen müsste, um einen jahreszeitlichen Ausgleich zu schaffen, wenn man auf Sonne und Wind setzt. Er kommt auf 9300 – angesichts der derzeit bestehenden 35 deutschen Speicherseen eine abwegige Zahl. Man könnte stattdessen aber auch 125 Mio. starke Batterien von Tesla-Fahrzeugen nutzen, heisst es im Papier. Mit diesen Autos dürfte man dann aber in den Wintermonaten nicht herumfahren, weil ihre Speicher geleert würden." (NZZ, Christoph Eisenring, 4.5.2017)
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  • MaxM 12.05.2017 11:19
    Highlight Highlight Das ist halt teilweise auch das Systemproblem: Man sagt entweder "JA" oder "NEIN". Ist jemand der Meinung (oder wird auf diese Meinung gebracht), dass er mit einem Punkt nicht leben kann, muss man fast "NEIN" stimmen.
    Für die politischen Gegnern macht es die Arbeit einfacher: Ablehnen ist tatsächlich einfacher als etwas konkretes vorschlagen.
    Anderseits habe ich immer wieder das Gefühl, dass man beim Erlassen des Gesetztes mit einem Konflikt rechnete und auf die Position der Gegenseite nicht all zu sehr einging. So wirklich schweizerisch ist es nicht. Tja, wir sehn's bald, ob es aufgeht.
    • Matrixx 12.05.2017 17:20
      Highlight Highlight Ich stimme Ja. Ich bin auch nicht mit allem einverstanden. Aber wenns darum geht, ob wir von der Atomspaltung (BTW die gleiche Technologie, der wir Atombomben verdanken, die wir verbieten...) wegkommen, dann gibts für mich nur ein Ja.
  • sheimers 12.05.2017 11:17
    Highlight Highlight Mit einem JA können wir den Islamisten den Ölhahn zudrehen und somit deren Geldquelle.
    • demokrit 12.05.2017 12:25
      Highlight Highlight Und den Hahn für die chinesischen Diktatoren voll aufdrehen. Die Siliziumzellen werden dann ja mit reiner Windkraft nach Europa transportiert. :)
    • Sensenmaa 12.05.2017 12:39
      Highlight Highlight Tja das ist halt so in der heutigen Zeit wo man nur die Wahl zwischen Pest oder Cholera hat.
    • Döst 12.05.2017 12:47
      Highlight Highlight Das machen wir schon seit vielen Jahren bei den Heizsystemen. Und werden wir in den nächsten Jahren mit den E-Autos machen. Dazu brauchen wir keine 30 jährige Planwirtschaft, die mehr verhindert als ermöglicht.
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  • Amboss 12.05.2017 11:16
    Highlight Highlight Herr Blunschi hat natürlich recht. Die Gegner der Energiestrategie bieten wirklich nichts.

    Das Problem, was die Vorlage aber hat, ist doch folgendes: Man weiss nicht genau, worüber man abstimmt.
    Es erinnert ein bisschen an den Familienartikel vor einigen Jahren.

    Denn ein bisschen ist es irrelevant, ob wir jetzt Ja oder Nein stimmen.
    Denn was passieren wird, ist eh völlig offen. Welche Energieträger sich durchsetzen werden? Weiss niemand.
    Wasserkraft könnte unrentabel sein? Vor ein paar Jahren undenkbar.

    Ich hoffe auf ein Ja, damit zumindest die Richtung festgelegt ist. Aber das wird eng
    • Matrixx 12.05.2017 12:35
      Highlight Highlight Unsere Wasserkraftwerke sind alle etwa aus den 50- 60er Jahre. Ust also veraltete Technik. Mpdernisiert man sie auf den heutigen Stand, sind sie viel rentabler! Zumal bereits der grösste Teil unseres Stroms aus Wasserkraft entsteht.
    • Döst 12.05.2017 12:50
      Highlight Highlight Erinnert eher an die USR3: Kosten und Wirkung unbekannt, Rechnung bezahlt aber auf alle Fälle der Bürger, Umverteilung von unten (Private) nach oben (Wirtschaft). Das Energiegesetz ist ein grosses Luftschloss mit zuvielen Unbekannten.
  • Döst 12.05.2017 11:11
    Highlight Highlight Die beste Strategie ist momentan einfach abwarten. Man kann mitten im Umbruch nicht einem fixen 30 Jahre Plan zustimmen, welcher nach 5 Jahren schon überholt ist. Meiner Meinung nach ist er heute schon veraltet, E-Autos werden darin überhaupt nicht breücksichtigt, obwohl diese die CO2 Ziele in wenigen Jahren so nebenbei erledigen.
    Ein Nein bringt vernünftige und notwendige Bedenkzeit im unsteten Umbruch.
  • fcsg 12.05.2017 10:13
    Highlight Highlight Was viele Gegner eigentlich wollen aber nicht sagen, ist klar: neue subventionierte AKW. Dabei schwebt ihnen das britische Modell einer jahrzehntelangen Abnahmegarantie des Stromes zum etwa 3-fachen Marktpreis von Wasser-, Solar oder Windenergie vor. Gewinne sollen weiterhin privatsiert, Kosten und Risiken dem Steuerzahler überlassen werden.
    • atomschlaf 12.05.2017 12:12
      Highlight Highlight Kann sein, dass irgendwelche Atom-Lobbyisten sowas im Hinterkopf haben. Aber die Schweiz ist nicht UK. So ein Vorhaben hat hier politisch NULL Chancen und zwar unabhängig davon, wie die Abstimmung am 21. Mai ausgeht.
    • Richu 12.05.2017 12:18
      Highlight Highlight @fcsg: Bei einem Projekt mit einem neuen AKW mit neuer Technologie gäbe es auf jeden Fall eine Volksabstimmung!
      Deine Aussage, es schwebe vielen Gegnern das britische Modell einer jahrzehntelangen Abnahmegarantie des Stromes zum ca. 3-fachen Marktpreis von Wasser, Solar etc. entspricht absolut nicht der Wahrheit (grosse Lüge)!
    • Döst 12.05.2017 12:54
      Highlight Highlight Was ganz sicher kommen wird: Gaskraftwerke!
      Die wurden schon am Anfang der ES2050 vom Bund eingeplant (5-9 Anlagen), aus parteipolitschen Gründen (um die Linke mit ins Boot zu nehmen für die ES) dann aber totgeschwiegen.
      Gaskraftwerke werden die abgeschalteten AKW zumindest temporär ersetzen müssen.
      Neue sichere AKW Technologie (4. Gen.) wird später vielleicht wieder ein Thema, aber das ist Jahrzehnte weg. Und wenn: wird das Volk ganz sicher genug früh dazu Stellung nehmen können.
  • hul 12.05.2017 10:12
    Highlight Highlight Die Energiewende kommt mit oder ohne Energiegesetz. AKWs werden auch ohne Energiegesetz nicht mehr gebaut. Es geht also im Grunde nur noch darum, wieviel uns die Umstellung kosten soll, resp. ob Subventionen effizient sind oder vielleicht nicht besser mit anderen Methoden, z.B. Lenkungsabgaben, nachgeholfen wird.
    • Nick Name 12.05.2017 11:43
      Highlight Highlight Das mag grundsätzlich stimmen. Problem: Wenn wir jetzt nein sagen, kommen kaum einfach bessere Lösungen. Denn diese müssten zuerst ebenfalls eine Mehrheit finden. Und dort liegt der Hund begraben.
    • atomschlaf 12.05.2017 12:13
      Highlight Highlight Doch, es kommen immer bessere Lösungen, z.B. das neue Solardach von Tesla, das ab 2018 auch in der Schweiz verfügbar sein soll:
      https://www.tesla.com/de_CH/solarroof?redirect=no
    • whatthepuck 12.05.2017 12:33
      Highlight Highlight Dann soll man also jetzt einer mittelmässigen Lösung zur Mehrheit verhelfen, nur weil man noch nicht sicher ist, ob in ein paar Jahren eine bessere Lösung tatsächlich eine Mehrheit finden würde?

      Was hätte man wohl vor ein paar Jahren über diese Abstimmung gesagt?

      Wenn man jetzt nein sagt, kommen ANDERE Lösungen.
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  • BrigitteL 12.05.2017 10:05
    Highlight Highlight Danke für den tollen Artikel! Alle grossen Parteien (ausser die SVP) sind für die ES2050, ebenso alle grossen Umwelt- und Naturschutzorganisationen und zahlreiche Wirtschaftsverbände - also ein sehr breites Spektrum. Und auch für mich gibt's keine Alternative als ein JA am 21. Mai.
    • atomschlaf 12.05.2017 12:15
      Highlight Highlight Ich verlasse mich auf den Gesetzestext und mein eigenes Urteilsvermögen, nicht auf Partei- und Verbandsparolen.
      Daher gibt's für mich keine Alternative zu einem NEIN am 21. Mai.
    • Matrixx 12.05.2017 12:38
      Highlight Highlight atomschlaf. Bevlr du dein Urteil fällst, solltest du vielleicht mal ein Gespräch mit einem Fachmann auf diesem Gebiet führen.
      Spätestens dann schickst auch du die Atome schlafen 😉
    • Kaviar 12.05.2017 13:06
      Highlight Highlight Doch, Du hast eine Alternative: schreib auf den Abstimmungszettel, "Nein".
      Das absolut gültig.
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  • Theor 12.05.2017 09:54
    Highlight Highlight Unterschiedlichste Leute kämpfen aus unterschiedlichsten Gründen gegen das Energiegesetz. Neben den Lobbyisten, die natürlich einfach weiter Geld scheffeln wollen, gibt es auch Leute, die aus marginalen Gründen dagegen Hetzen. Bessere Lösungen haben sie aber nicht anzubieten.

    Und das Hauptproblem bei diesen ganzen "I bin eigentli scho defür, aber nid eso!!" Hetzern: Wenn das Referendum dann scheitert, wird die Deutungshoheit des "Warum" dann bei den Lobbyisten liegen. Und dann heisst es "Die Schweizer wollen keine Energiewende. Neue AKWs Ahoi!"

    Und die Energiewende wird als ganzes begraben.
    • atomschlaf 12.05.2017 12:19
      Highlight Highlight @Theor: Die Energiewende kommt so oder so.

      Solarenergie wird immer günstiger, es gibt immer neue und bessere Speicherlösungen wie z.B. Tesla's Powerwall.

      Wir können es entweder mit der Brechstange erzwingen und viel Bürokratie, hohe Subventionskosten und Effizienz- und Wohlstandsverluste in Kauf nehmen oder wir können es in einem vernünftigen Tempo, im Einklang mit der technologischen Entwicklung angehen.
      Ich bevorzuge ganz klar letzteres und werde darum NEIN stimmen.
    • demokrit 12.05.2017 12:30
      Highlight Highlight Braucht es auch nicht. Was gemacht werden kann und auch wirtschaftlich ist, wird sowieso schon gemacht. In der Gemeinde nebenan wird aktuell eine Solaranlage aufs Schulhausdach gebaut.

      Dass sich irgendwelche Bauherren bürokratisch mit Bauämtern und irgendwelchen Planern herumschlagen müssen, um an Subventionsgelder zu gelangen, für Liegenschaften, die sie ohnehin erneuert hätten, ist einfach Blödsinn. Die Ökonomen würden von einem Mitnahmeeffekt sprechen.
    • Döst 12.05.2017 13:02
      Highlight Highlight @Atomschlaf: die Powerwall2 hat glaub doppelt soviel Kapazität und kostet wenig mehr als die "alte" Version. Das könnte sich schon heute rechnen, insbesondere in Kombination mit eigener PV und E-Auto.
      Bei den E-Auto Batterien (Powerwalls sind ja dasselbe) rechnet man mit Preisrückgängen von 16% pro Jahr.
      Wir sind am Anfang der grössten Revolution der Autoindustrie seit Erfindung des Autos, und niemand merkts! In der ES2050 finden die E-Autos gar keine Berücksichtigung - dieser ES2050 Staatsplan ist definitiv jetzt schon veraltet -> Nein stimmen -> Ja zu Revolution durch Technologie
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  • Bynaus 12.05.2017 09:54
    Highlight Highlight Pragmatisch ist das richtige Wort. Wir müssen es einfach ausprobieren, ob wir in der Schweiz mit der richtigen Förderung die Erneuerbaren genügend ausbauen können, um damit die Versorgung (auch im Winter und wenn die Sonne nicht scheint oder der Wind nicht weht) sicher zu stellen. Deshalb werde ich JA stimmen. Wenn es nicht klappt, wäre ich für den Bau von ein, zwei neuen AKW, "Wirtschaftlichkeit" hin oder her (das mit dem Abfall schaffen wir schon). Ich zahle auch gerne etwas mehr für meinen Strom, wenn dafür kein zusätzliches CO2 freigesetzt wird. Und mein Geld nicht zu Putin fliesst.
    • atomschlaf 12.05.2017 12:20
      Highlight Highlight CO2 ist das wesentlich kleinere Übel als ein potentieller AKW-Unfall in einem kleinen und dichtbesiedelten Land wie der Schweiz.
    • Döst 12.05.2017 13:05
      Highlight Highlight Die Schweiz muss doch keine teuren Experimente machen. Ein Blick nach D zeigt: massiver EE Ausbau macht nur Sinn, wenn man die Energie speichern kann. Ich gönne jedem EFH Besitzer seine Solaranlage, die in wenigen Jahren mit Kurzzeitspeicher wirtschaftlich und sinnvoll wird.
      Aber wir brauchen definitiv keine 1000 Windrädli in der Landschaft. Dann lieber Gaskrafwerke für den Winter.
    • Toerpe Zwerg 12.05.2017 13:14
      Highlight Highlight "Wir müssen es einfach ausprobieren, ob wir in der Schweiz mit der richtigen Förderung die Erneuerbaren genügend ausbauen können, um damit die Versorgung (...) sicher zu stellen."

      Ausprobieren? >100Mia investieren, um auszuprobieren? Bevor man dieses Geld in die Hand nimmt, muss man wissen.
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  • dmark 12.05.2017 09:53
    Highlight Highlight Vor hohen Kosten muss man nicht warnen - sie werden kommen. Ein kurzer Blick nach Deutschland genügt. Und bitte...zitiert hier nicht auch noch Merkel.
    Eine Energiewende gerne. Aber bitte nicht so wie in D und auch nicht alles auf einmal, sondern etwas gemässigter.
    • sheimers 12.05.2017 11:11
      Highlight Highlight Deutschland hat sehr früh die Solarenergie ausgebaut. Die Technik ist unterdessen viel billiger geworden, bei uns wird das nicht so teuer. Deshalb kann man ohne Furcht ein JA in die Urne legen. Langfristig wird das sogar günstiger, die Subventionen sind befristet.
    • Qui-Gon 12.05.2017 11:21
      Highlight Highlight über 30 Jahre ist alles auf einmal?
    • Nick Name 12.05.2017 11:46
      Highlight Highlight Noch deutlich höhere Kosten bzw. einschneidende Folgen werden wohl kommen, wenn wir (aso alle Menschen) weiterhin fröhlich auf fossile Energieträger und Uran setzen.
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  • word up 12.05.2017 09:48
    Highlight Highlight ich stimme auf jeden fall mit "ja". wer macht mit? :)
  • demokrit 12.05.2017 09:41
    Highlight Highlight Die Schweiz wäre mit Annahme oder Ablehnung von Importen und vor allem einem Stromabkommen mit der EU abhängig. Die Erneuerbaren tragen (mit Ausnahme der aktuell völlig unrentablen Wasserkraft) einen sehr minimen Teil zum Strommix bei. Nämlich nur 2.6%:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Erneuerbare_Energien#Anteil_an_der_Stromerzeugung

    Es ist völlig unrealistisch, zu glauben, dieser Teil würde sich bald grossartig ändern (und dann auch noch mit den Strompreisen aus dem Ausland konkurrieren können). Die Hauptschwäche sehe ich allerdings im horrenden Bürokratieausbau für Bauämter u. Planer.
    • FrancoL 12.05.2017 17:10
      Highlight Highlight @Demokrit; Bei einer normalen Baueingabe für Neubauten oder Umbauten macht das zusätzliche Formular zB für eine Pv-Anlage einen Aufwand von ca 1% des Anlagewertes der Pv aus, also erzähl nicht so einen Stuss.

      Es gibt genügend Gemeinden die sogar die Bewilligung mit in die Grundbewilligung einreichen lassen, dann ist der Aufwand noch kleiner.

      Was zu Kosten führen kann ist wenn der Nachbar gegen eine Pv-Anlage Einspruch erhebt, aber Einspruch kann man gegen so ziemlich alles was gebaut wird, ob dann mit Erfolg ist eine andere Sache.
    • demokrit 12.05.2017 18:05
      Highlight Highlight Der liebe Bauplaner und Berater Franco hat wieder einmal eine gute Glaskugel zur Hand. Die zusätzliche Bürokratie lässt sich ungefähr abschätzen, wenn man das Gesetz auch einmal durchliest.
    • FrancoL 12.05.2017 18:44
      Highlight Highlight @demokrit; Die Bürokratie im Bereich Energie und Bauen ist schon weit vor diesem Gesetz entstanden und das wird sich kaum nach oben oder nach unten ändern.
      Aber klar ich habe eine Glaskugel und demokrit der nun wirklich sich kaum in dieser Branche auskennt hat was genau? Im Behauptungen aufstellen bist Du schon einsame Spitze, Pech ist es dass die Realität anders aussieht.
      Etwas gar kindisch finde ich dann den Versuch von einer Bürokratie zu sprechen, die heute klar definiert ist und gar nichts mit der ES2050 zu tun hat. Die Bürokratie betrifft ALLE Energien.
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  • α Virginis 12.05.2017 09:41
    Highlight Highlight Wie gehabt, politisieren die Gegener, allen voran die SVP, mit Ängsten und Schwarzmalerei, ohne irgend eine realisierbare Alternative zu bieten. Die Argumente des "Umwelt-Komitees", «Vögel schreddern?» oder «Schweiz verschandeln?» sind meiner Meinung nach einfach nur dumm. Oder wie ist es mir der Wasserkraft? Wieviele Fische sterben durch Wasserkraftwerke oder Stauwehre? Ausserdem sind Vögel ja auch nicht dämlich und merken bald, dass es da nicht weitergeht und suchen eine alternative Route. Nur fürchte ich, dass der moderne "Umweltfaktor" bei der Bevölkerung zieht, Bio ist ja sowas von IN.
    • Kaviar 12.05.2017 13:21
      Highlight Highlight @α Virginis: A propos Schwarzmalerei und Angstmacherei: Was war schon wieder die Begründung der Befürworter für die "Energiewende"?
      Ach ja, jetzt fällt es mir wieder ein: "Wir müssen 'Ja' stimmen, weil wir sonst den Weltuntergang herbeiführen durch eine desaströse Klimaerwärmung."
      Mehr Angstmacherei, als die Befürworter betreiben, geht da gar nicht. Das macht jede Sekte neidisch und lässt die SVP mit ihren Warnrufen daneben aussehen wie quietschende Mäuse.
    • α Virginis 12.05.2017 17:34
      Highlight Highlight @Kaviar: Das mit der Angstmacherei, da gebe ich Ihnen vollkommen Recht, habe zu kurz nachgedacht (war relativ früh morgens)... Trotzdem: Aus rein ökonomischen Gründen sollten wir darauf achten, dass Energie, oder aus Kurzsichtigkeit Resourcen, verschwendet werden. Leider werden die Folgekosten durch Umweltbelastung etc. durch all die verschwiegen, die eigentlich nur kurzfristigen Gewinn im Sinn haben und irgendwelche Gaskraftwerke etc. propagieren.
    • α Virginis 12.05.2017 19:29
      Highlight Highlight @simply smarter: War ja nur ein Beispiel, hinter den etc. kommen noch viele, so Kohlekrafterke, und nochmals etc. Ein kleiner Blick auf die Umwelteffizienz der verschiedenen Kraftwerke sollte einem schon die Augen öffnen.
  • Toerpe Zwerg 12.05.2017 09:36
    Highlight Highlight Auch wenn es die Befürworter noch oft und unredlich wiederholen:

    Wir stimmen nicht über die Energiestrategie 2050 ab, sondern über ein Energiegesetz.

    Wir stimmen über ein Gesetz ab, welches willkürliche Verbrauchsziele setzt, einen viel zu engen technologischen Rahmen vorgibt, eine viel zu lange Zeitdauer determiniert, der Regierung viel zu viel Macht zuschanzt und riesige Fehlinvestitionen auslösen wird - und bei welchem die Regierung durch Geldverteilen an Interessengruppen deren Zustimmung erkauft hat.

    Eine Ablehnung des Energiegesetzes ist keine Ablehnung einer Energiewende.

  • Ökonometriker 12.05.2017 09:30
    Highlight Highlight Ökonomisch lässt sich einwandfrei zeigen, dass dieses Gesetz hochgradig ineffizient ist und sehr gute Alternativen existieren würden. Beispielsweise eine staatsquotenneutrale Lenkungsabgabe auf CO2.

    Wenn man schon Energieplanwirtschaft einführen und gewisse Kraftwerkstypen subventionieren will, dann sollten diese Subventionen wennschon aus dem Steuertopf kommen - und nicht von einer Abgabe, welche Grossverbraucher bevorteilt. Sonst bezahlen die Kleinen, während die Grossen kassieren.

    Das Energiegesetz ist nicht alternativlos. Es gäbe auch effiziente und gerechte Lösungen.
    • Urs457 12.05.2017 11:57
      Highlight Highlight Eine staatsquotenneutrale Lenkungsabgabe auf CO2 würde ich auch gut, respektive besser finden, aber das hat(te) in unserem bürgerlichen Parlament leider keine Chance. Mich stören auch die billigen Tarife für die Gross- und die teuren Tarife für die Kleinverbraucher, aber auch das ist der Wille unseres bürgerlichen Parlaments.
    • atomschlaf 12.05.2017 12:26
      Highlight Highlight @Urs457: Neben der Umverteilung von unten nach oben bei den Stromtarifen ist mir kürzlich aufgefallen, dass mit dem neuen Gesetz auch noch der Abriss von alten Wohnbauten und der Ersatz durch Neubauten steuerlich gefördert werden soll.
      Da die Mieten in Altbauten meist viel günstiger sind, wird dadurch die Vernichtung von günstigem Wohnraum vorangetrieben - also noch mehr Umverteilung von unten nach oben.
      Nein, danke!

      Für jene, die es noch nicht gelesen haben:
      WOZ: Sozial ist diese Wende nicht
      http://www.woz.ch/1715/abstimmung-energiestrategie-2050/sozial-ist-diese-wende-nicht
    • Ökonometriker 12.05.2017 12:56
      Highlight Highlight Es waren die SP und die Grünen, die 2011 die Vorlage zur CO2-Abgabe zurückgezogen haben. Dies laut Beat Jans (SP), da die Bürgerlichen eben genau zustimmen wollten mit dem Kalkül, dass das Referendum dann vom Volk verworfen und so das ganze CO2-Gesetz den Bach ab geschickt würde.

      Am Ende ist der Fehler beim Volk zu suchen - doch ebendieses Volk muss seine Fehler auch ausbaden und hat so die Chance, daraus zu lernen. Das ist ja das Geniale an der direkten Demokratie. Einzelne Parteien zu verurteilen fasst zu kurz - man muss das System gesamtheitlich betrachten.
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  • MaxHeiri 12.05.2017 09:30
    Highlight Highlight Ich fände eine Analyse spannend, wieso es in Deutschland aus finanzieller Sicht ziemlich gescheitert ist. Meines Erachtens sehe ich die Vorzeichen gegeben, dass es auch in der Schweiz vorallem ein weiterer unnötiger Honigtopf wird.
    Analyse der NZZ:
    https://www.nzz.ch/wirtschaft/energiepolitik-das-falsche-vorbild-deutschland-ld.1290233?utm_content=buffer3ebb5&utm_medium=social&utm_source=facebook.com&utm_campaign=buffer
    • sheimers 12.05.2017 11:14
      Highlight Highlight In Deutschland ist es aus technischer Sicht ein voller Erfolg: Innert weniger Jahre 30% saubere Kraftwerke zugebaut. Finanziell wurde es teuer, weil sehr früh auf Solarenergie gesetzt wurde. Die ersten Anlagen wurden für sehr teures Geld gebaut. Die Preise für Solarpanels sind unterdessen auf einen Bruchteil von damals (ab 2010) gesunken, bei uns besteht also keine Gefahr einer Kostenexplosion.
    • atomschlaf 12.05.2017 12:28
      Highlight Highlight @sheimers: Auch aus technischer Sicht ist es in DE (noch) kein Erfolg. Das Netz ist mittlerweile aufgrund der grossen Schwankungen viel instabiler als früher, weil die erforderlichen Leitungskapazitäten aufgrund von Einsprachen und Widerstand aus der Bevölkerung viel zu langsam aufgebaut werden.

      Finanziell ist es ohnehin ein Desaster, das ist wohl unstrittig.
    • MaxHeiri 12.05.2017 16:33
      Highlight Highlight Hast du mir eine Quelle von einem Qualitätsmedium hierzu, lieber sheimers?
  • Richu 12.05.2017 09:28
    Highlight Highlight Was leider der Journalist des vorliegenden Artikels wiederum verschweigt ist, dass namhafte Umweltspezialisten wie beispielsweise Ph. Roch, ex. Direktor des Bundesamtes für Umwelt und ehemaliger Direktor des WEF sich ebenfalls für ein NEIN zum neuen Energiegesetz aussprechen!
    • sheimers 12.05.2017 11:14
      Highlight Highlight Das sind nicht namhafte, sondern ziemlich unbedeutende "Spezialisten".
    • Richu 12.05.2017 12:10
      Highlight Highlight @sheimers: Wer behauptet, der ehemalige Direktor des Bundesamtes für Umwelt, Ph. Roch sowie ex. Direktor des WWF sei ein unbedeutender "Spezialist" (Herr Roch hat jahrzehnte lange Erfahrungen in der Umweltpolitik auf höchstem Niveau), der kennt die Realitäten wirklich schlecht.
  • atomschlaf 12.05.2017 09:28
    Highlight Highlight Sorry Peter, aber "alternativlos" war gestern.

    (Wir sind doch nicht bei Mama Merkel... tsts)
  • El Vals del Obrero 12.05.2017 09:27
    Highlight Highlight Die Argumente der Gegner richten sich halt vor allem an Leute, die sich mit diesem Thema nicht so sehr auseinandersetzen. Bei solchen Leuten nützt es mehr ein diffuses Misstrauen zu schaffen als mit konkreten technischen Details zu argumentieren ...
    • Toerpe Zwerg 12.05.2017 11:20
      Highlight Highlight Es ist genau umgekehrt.
    • stoeffeli 12.05.2017 11:24
      Highlight Highlight Die Argumente der Befürworter richten sich halt vor allem an Leute, die sich mit diesem Thema nicht so sehr auseinandersetzen. Bei solchen Leuten nützt es mehr ein diffuses Gutgefühl zu schaffen als mit konkreten technischen Details zu argimentieren...

      Toll haben wir das geklärt. Bis jetzt dachte ich mein Studium in diesem Bereich hätte mich für die technischen Details vorbereitet. Ich hoffe du erleuchtest uns mit einem echten Argument anstatt einfach Leute zu diffamieren.
    • Lumpirr01 12.05.2017 11:33
      Highlight Highlight Ja, das ist so die allgemeine Meinung des allgemeinen Linken! Ist doch sonnenklar, was bei einem Ja passieren wird: Den kleinen Stromkonsumenten werden Gelder abgezogen, welche in den Honigtopf fliessen. Unter staatlicher Aufsicht werden dann bestehende Laufwasser & Pumpspeicherkraftwerke sowie neue Windparks aus dem Honigtopf gefördert. Wieso merken die Linken nicht, dass sich um eine Umverteilung vom Mittelstand zu den bereite Reichen handelt? Es ist ein reines Stromgesetz und hat mit Strategie wenig zu tun, weil der Strom nur 1/4 des Gesamtenergieverbrauchs ausmacht...
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  • Skip Bo 12.05.2017 09:17
    Highlight Highlight Das Ziel der Energiestrategie, keine neuen AKWs und eine grösserer unabhängigkeit von fossilen Energieträgern, ist mehrheitsfähig.
    Dikussionswürdig ist aber der Weg dorthin. In diese Strategie gehören aber auch Lösungsansätze wie die Stromlücke im Winter überbrückt werden soll. "Hoffen auf den technischen Fortschritt" mag ein Versuch sein, bleibt aber ein Blindflug. Importe während der Winter, aus Ländern welche ebenfalls eine Energiewende vor sich haben und das gleiche Problem erwarten, sind alles andere als gesichert.
    • Döst 12.05.2017 13:16
      Highlight Highlight Eigentlich gibt es ja mit dem Abschalten der AKW's nur zwei Möglichkeiten:
      - man importiert den fehlenden Strom. Dazu müsste man JETZT neue langfristige Verträge abschliessen. Das hat man beim Bund total versäumt
      - man schliesst die Stromlücke (vor allem im Winter) mit Gaskraftwerken. Auch hier müsste der Bund jetzt Klarheit schaffen und die "alten" Pläne aus der Schublade nehmen und kommunizieren. Auch hier hat der Bund ABSICHTLICH nicht imformiert (um dem Energiegesetz keine Steine in den Weg zu legen).

      Tja, wenn Frau Leuthard Ihren Job nicht macht, bleibt nur eines: NEIN stimmen
  • Taggart 12.05.2017 09:14
    Highlight Highlight Der bewusste Gang in die Katastrophe, das ist ihre Alternative. Nicht die beste zwar, aber es ist eine.
    • Toerpe Zwerg 12.05.2017 11:21
      Highlight Highlight Welche Katastrophe?
  • Regas 12.05.2017 09:13
    Highlight Highlight England und Frankreich fördern die KKW's, während in Deutschland in 5 jahren die letzten Meiler vom Netz gehen. Gleichzeitig stellt England in ein paar Jahren die letzten Kohlekraftwerke ab, während in DE sogar noch einige gebaut werden. Es herrscht in Europa trotz der EU in Sachen Energiestrategie kein Konsens. Das heisst doch für die Schweiz besser abwarten und NEIN Stimmen bis sich gute Lösungen abzeichnen, anstatt ein unsinniges Gesetzeswerk annehmen das Fakten zementiert welche sich in Zukunft als unrealistisch erweisen werden.
  • Kaviar 12.05.2017 09:10
    Highlight Highlight Was ist das für eine verquere Logik hier?
    Dass man etwas nicht will, erfordert mitnichten, dass man etwas anderes will.
    Man stelle sich vor, das stimme nicht:
    Man will keine Sklaverei. Was will man also stattdessen, um trotzdem die Arbeit gratis verrichten zu lassen? Man will keine Pädopholie. Wie also will man die Pädophilen ihre sexuelle Vorliebe ausleben lassen, ohne sie an Kinder heranzulassen?
    Man merkt, dass es dann absurd wird. Es gibt Dinge die will man einfach nicht, weil sie schlecht sind, weil sie unnötig sind.
    Ganz genau wie es die Energiestrategie ist, über die wir bald abstimmen.
    • Urs457 12.05.2017 11:46
      Highlight Highlight Mein lieber Kaviar, deine Logik ist verquer. Die AKWs werden eines Tages in der Schweiz abgeschaltet, EINVERSTANDEN? Das ergibt eine Stromlücke, EINVERSTANDEN? Deshalb ist es logisch, sich die Frage zu stellen, welche Energiequelle die Lücke füllen soll, EINVERSTANDEN? Und von den Gegnern darf man doch auch Ideen statt einem simplen NEIN erwarten, EINVERSTANDEN? Logik ist doch gar nicht so schwer ;-)
    • Kaviar 12.05.2017 12:32
      Highlight Highlight @Urs: Du vermischst zwei Dinge.
      Die Frage, ob die vorliegende Energiestrategie gutzuheissen ist, ist eine ganz andere, als die Frage, wie wir die alten KKW ersetzen sollen (z.B. durch neue KKWs).
      Und nein, wer gegen etwas ist, braucht überhaupt nichts vorzuschlagen. Es reicht sein Nein. Denn nichts zu tun, ist immer auch eine valide Strategie. Gerade bei der Energiestrategie ist das so. Wenn eine Stromlücke kommt, dann schafft sie autom. einen lukrativen Markt in den höchst freiwillig investiert werden wird. Die Lücke füllt sich quasi selbst. Es braucht darum keine ES2050 und keinen Plan B.
  • Matrixx 12.05.2017 09:09
    Highlight Highlight Ich hatte letzten Mittwoch ein interessantes Gespräch mit einem Dozent einer Höheren Fachschule, der einen Lehrgang leitet, der sich genau mit diesen alternativen Energieformen befasst.
    "Windturbinen sind in der Schweiz nicht sehr effektiv. Deshalb wird man auch nicht viel mehr als die bereits bestehenden Windparks erweitern und auf den negsten Stand bringen."
    Dies waren seine Worte, frei wiedergegeben.
    Die ganzen Argumente mit den Windturbinen zieht also nach wie vor bei mir nicht.
    • atomschlaf 12.05.2017 12:40
      Highlight Highlight Das ist ja genau das Problem der geplanten Subventionswirtschaft, dass man eben auch Windturbinen fördert, die hierzulande gar nicht effektiv sind.
    • Matrixx 12.05.2017 17:03
      Highlight Highlight Ich habe den Gesetzestext und weiterführende Texte viele Male durchgelesen und nirzends gelesen, dass die Schweiz mit Windturbinen zugepflastert werden soll. Das ist reine Propaganda.
  • Tom B. 12.05.2017 09:08
    Highlight Highlight Keine neuen Steuern!! NEIN zur staatlichen Bevormundung des Energiekonsums!!!!!!
  • Hugo Wottaupott 12.05.2017 08:55
    Highlight Highlight siehe und lerne.
    Benutzer Bild
    • Tomjumper 12.05.2017 12:55
      Highlight Highlight Zum Glück habe ich mit Nein abgestimmt und kann ohne Strom die teuren Preisschilder nicht mehr lesen.
      Ein ebenso sinnfreier Kommentar wie deiner.

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