Schweiz
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ETH-Professor: «Man müsste halt ein Tal mit Solaranlagen zupflastern»

ETH-Professor Anton Gunzinger erklärt, warum die Sonne in den Alpen so stark scheint wie in der Sahara.

Antonio Fumagalli / Aargauer Zeitung



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Für Anton Gunzinger ist es eine Frage des Willens, ob die Schweizer Energieversorgung nachhaltig wird. © Mario Heller

Herr Gunzinger, auf einer Skala von 1 bis 10: Wie gut geht es der Schweiz
Anton Gunzinger: Die Schweiz ist ein Paradies. Darum 10.

Warum sollen wir also unsere Energieversorgung radikal umbauen, wenn es uns so gut geht?
Unsere wichtigste Aufgabe muss sein, dass unsere Enkel und Urenkel die gleichen Chancen haben wie wir. Das ist heute leider nicht gegeben, wir leben auf Kosten der kommenden Generationen. Ich spüre kaum mehr was vom Pioniergeist, der die Schweiz früher ausgezeichnet hat. Das gilt im Besonderen für die Energiepolitik.

Was machen wir falsch?
Wenn alle Menschen auf der Welt so viel Energie konsumieren würden wie die Schweizer Bevölkerung, bräuchte es drei bis vier Erden. Weil das langfristig nicht funktionieren kann, geht es im Kern also um die Frage: Wie kann man das rechtfertigen? Wir können entweder militärisch dafür sorgen, dass die anderen weniger brauchen. Oder wir fragen uns, ob es Möglichkeiten gibt, auf ein nachhaltiges Niveau herunterzukommen, ohne unseren Lebensstandard signifikant reduzieren zu müssen. Als Ingenieur sag ich: Ja, die gibt es.

Anton Gunzinger

1994 kürte das «Time»-Magazin Anton Gunzinger zu einem der Top-100-Leader des 21. Jahrhunderts. Ein Jahr zuvor hatte er die Firma Supercomputing Systems gegründet, deren VR-Präsident er heute ist. Zudem lehrt er an der ETHZ. Sein Buch «Kraftwerk Schweiz» sorgte 2015 für Aufsehen. Er deklariert es als «Plädoyer für eine Energiewende mit Zukunft».

Die Bevölkerung will das allerdings nicht. Eine Initiative der Grünen mit genau diesem Ziel scheiterte im letzten Herbst deutlich.
Da gab es ein Kommunikationsproblem. Viele Stimmbürger sahen offensichtlich den direkten Zusammenhang zwischen nachhaltigem Ressourcenverbrauch und langfristigem Wohlstand nicht.

Kurzfristig betrachtet ermöglichen günstige Energiepreise, insbesondere beim Erdöl, unseren Wohlstand – und das ist, was politisch zählt.
Das ist zu simpel betrachtet. Schauen Sie sich die grossen Konflikte der Welt an; Syrien, Libyen, Irak, Jemen. Fast immer haben sie mit Erdöl zu tun. Davon müssen wir schrittweise wegkommen und auf erneuerbare Energien setzen. Es geht auch anders.

Was meinen Sie?
Letztes Jahr wurden weltweit 250 Terawattstunden an erneuerbaren Energien hinzugebaut, das entspricht 30-mal der Leistung eines grossen Atomkraftwerks. Alle zehn Tage geht also ein «sauberes Gösgen» neu ans Netz, da ist eine unglaubliche Dynamik im Gang. Die Schweiz hinkt bis anhin hintennach.

Das soll sich nun aber auch dank der Energiestrategie 2050 ändern – diese will neben einer Reduktion des Energieverbrauchs auch die erneuerbaren Energien stärken. Sagt die Bevölkerung im Mai Ja, geht also doch was!
Es ist das, was politisch machbar ist, und deshalb begrüssenswert. Persönlich finde ich, dass die Vorlage zu wenig weit geht – aber sie ist immerhin ein Schritt in die richtige Richtung.

Schauen wir die Vorlage im Detail an: Das Energiegesetz sieht eine Reduktion des Gesamtenergieverbrauchs von 43 und des Stromverbrauchs von 13 Prozent bis 2035 vor. Ist das angesichts des erwarteten E-Auto-Booms realistisch?
Bezüglich Gesamtenergie ja, bezüglich Strom bin ich skeptisch. Gemäss unseren Berechnungen werden wir das, was wir durch Effizienzmassnahmen gewinnen, über vermehrte Elektromobilität und Wärmepumpen wieder «kompensieren». Es dürfte beim Strom ungefähr beim Status quo bleiben.

Hält das Stromnetz denn die dezentrale Produktion aus?
Absolut. Je mehr die Energieerzeugung dezentral geschieht, umso weniger werden die Hochspannungsleitungen belastet – im Durchschnitt gegen 40 Prozent weniger. Der Einsatz von leistungsstarken Batterien wird das Netz zusätzlich entlasten.

Die Photovoltaik soll stark ausgebaut werden. Kritiker sagen: Die Schweiz eignet sich nicht dafür, weil die Sonne zu selten scheint.
Das ist schlicht und einfach falsch. In den Alpen kann man pro Fläche etwa gleich viel Sonnenenergie gewinnen wie in der Sahara – weil es weniger Atmosphäre dazwischen hat. Auch der Schnee ist kein Problem, man muss die Solarpanels nur genügend steil installieren, dann rutscht er automatisch ab.

Dummerweise gibt es dort, wo die Sonne stark einstrahlt, kaum Hausdächer, auf denen man Kollektoren installieren könnte.
Das ist so. Man müsste halt eines oder zwei Täler mit Solaranlagen zupflastern. Für die Wasserkraft hat man dies auch getan – und dort ist der Eingriff noch viel grösser. Kollektoren auf den Mittellanddächern werden ohnehin bald Standard sein, zumal der Preis eines Solardachs künftig mit dem eines normalen Dachs absolut mithalten kann.​

Nächstes Problem: Im Winter, wenn der Energiebedarf am grössten ist, scheint die Sonne deutlich weniger.
Wir haben etwa 70 verschiedene Wetterszenarien durchgerechnet. Sogar wenn man die schlechtesten Parameter nimmt, zeigt sich, dass man die Schweiz bei guter Dimensionierung ausschliesslich mit erneuerbaren Energien versorgen kann – sofern der Wille vorhanden ist.​

Die Energiestrategie sieht neben der Photovoltaik auch viel Windenergie vor. Ist das realistisch?
Das glaube ich nicht. Windkraftwerke wären als Ergänzung zur Photovoltaik zwar ideal, sind in der Schweiz aber politisch unbeliebt. Die Aufgabe des Windes kann auch die Biomasse übernehmen, hier wird kräftig zugebaut.​

Und wo soll all die Energie gespeichert werden?
Das ist ebenfalls kein Problem. Die Schweiz hat dank den existierenden Speicherseen eine komfortable Ausgangslage, sie reichen auch für den Winter aus. Die meisten anderen Länder brauchen als Ergänzung Gaskombikraftwerke – wir nicht.

Das tönt alles gut und recht. Aber: Der Umbau unserer Energieversorgung kostet unglaublich viel Geld – Geld, das dann der Bevölkerung fehlt.
Auch das haben wir durchgerechnet. Der Umbau kostet bis 2050 rund 100 Milliarden Franken, ich muss den Gegnern der Energiestrategie also teilweise recht geben. Gleichzeitig sparen wir etwa die Hälfte der fossilen Energieträger ein. Derzeit geben wir dafür rund 20 bis 30 Milliarden Franken pro Jahr aus. Insgesamt rechne ich bei den Fossilen mit einem Sparpotenzial von 250 Milliarden Franken. Stellt man sie mit den 100 Milliarden auf die Waage, ist die Rechnung schnell gemacht. Hinzu kommt: Die 100 Milliarden bleiben in der Schweiz und geben hier Arbeit. Das ist auch der Grund, warum der Gewerbeverband Ja sagt zur Energiestrategie.

Damit die Energiewende gelingt, braucht es aber zuerst mal eine riesige Subventionsmaschinerie. Das schafft Fehlanreize en masse.
Mir wäre es auch lieber, wenn es ohne ginge. Viel vernünftiger wäre es, Lenkungsabgaben auf alle Energieträger zu erheben.

Im Nationalrat sind zusätzliche Lenkungsabgaben aber soeben spektakulär gescheitert – zu null. Sind unsere Politiker alle unvernünftig?
Ich kann mir das nicht anders als mit politischem Opportunismus erklären. Die Politik krankt daran, dass die Parlamentarier höchstens über vier Jahre, aber nicht über eine oder zwei Generationen denken. Die Parlamentarier wollen den Bürgern einfach die unbequeme Wahrheit nicht vermitteln.

Weil der Liter Benzin dann fünf Franken und mehr kosten würde?
Zum Beispiel. Was gerechtfertigt wäre. Gemäss unseren Berechnungen kann die Steuerbelastung in der Schweiz um 20 bis 30 Prozent reduziert werden, wenn der Benzinpreis alle realen Kosten widerspiegeln würde. Auch der öffentliche Verkehr würde um den Faktor zwei teurer.

Finden Sie es fair, wenn Geld von der Allgemeinheit an die ohnehin schon privilegierten Hausbesitzer fliesst, indem sie zum Beispiel ein Solarpanel aufs Dach montieren?
Wenn man so argumentiert, muss man sich fragen: Ist es fair, wenn die Steuerzahler Kantons- und Gemeindestrassen zahlen? Ist es fair, wenn private Parkplätze dank dem Parkplatzobligatorium über den Wohnungsbau querfinanziert werden? Ist es fair, wenn das Risiko der Atomkraft durch die Allgemeinheit «bezahlt» wird? Ist es fair, wenn der wesentliche Anteil für die Endlagerkosten des Atommülls von den zukünftigen Generationen getragen werden muss? Mit dieser Summe könnte, nebenbei gesagt, wesentlich mehr erneuerbarer Gratisstrom produziert werden als heute alle Schweizer AKWs gemeinsam produzieren, wenn sie denn laufen würden.

Apropos Atomkraft: Nur schon aus finanziellen Gründen käme kein Betreiber auf die Idee, ein neues AKW zu bauen. Warum soll das also verboten werden?
Sollte es tatsächlich eines Tages eine Atomtechnologie geben, die sicher, kosteneffizient und nachhaltig ist, schaffen unsere Nachfahren sicherlich die entsprechenden Gesetzesregelungen. Aber: Es wird gar nicht mehr nötig sein, weil die Energieversorgung bis dann schon mit Erneuerbaren gedeckt sein wird.

Deutschland fördert die Erneuerbaren mit riesigen Subventionen – mit dem Resultat, dass die Preise in den Keller gefallen sind. Darunter leidet besonders die Wasserkraft, die ja ebenfalls sauberen Strom produziert.
Deutschland hat den grossen Fehler gemacht, die konventionellen Kohle- und Atomkraftwerke nicht abzuschalten, während sie die Erneuerbaren zubauten. Das Problem könnte man lösen, indem man eine CO2-Abgabe auch auf Strom erheben würde.

Letzte Frage: Sie argumentieren wie ein grüner Politiker. Haben Sie von der Partei schon eine Einladung zur Mitgliedschaft erhalten?
Nein. Und ich würde sie auch nicht annehmen. Ich bin ein liberaler Unternehmer und will letztlich Geld verdienen.​

Sonnige Aussichten: Grösste Solaranlage der Welt in Marokko eröffnet

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142Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Tschedai 21.05.2017 14:43
    Highlight Highlight Man muss kein Tal mit Solarpanel eindecken. Die Entwicklung neuer Formen von Solarpanels wird es bald möglich machen, dass man sie überall einsetzen kann ohne, dass die Ästhetik darunter leidet. Ein Beispiel ist Tesla, die haben Ziegel entwickelt, die wie normale Ziegel aussehen, aber ein Solarpanel integriert haben: https://www.tesla.com/de_CH/solarroof Und das Beste: Die Ziegel kosten weniger als konventionelle Ziegel. Die Kosten werden in diesem Bereich weiter sinken, je mehr Leute davon gebrauch machen. Also, keine Panik, Leute.
    11 1 Melden
  • sheimers 27.04.2017 12:23
    Highlight Highlight Ein Tal zupflastern halte ich für keine gute Idee. Aber vielleicht könnte man ein paar Panels an den Staumauern befestigen, und vielleicht noch auf einer schwimmenden Insel im Stausee.
    15 7 Melden
    • Tschedai 21.05.2017 14:41
      Highlight Highlight Das Problem mit den hässlichen Panels wird sich bald lösen. Schau dir mal die Dachziegel von Tesla an. Man erkennt diese nicht als Solarpanels. Das ist die Zukunft. Diese Panels produzieren zwar etwas weniger Strom pro Quadratmeter, aber da sie wie normale Ziegel aussehen, kann man sie problemlos Flächendeckend einsetzen.
      3 1 Melden
  • devilazed 27.04.2017 00:18
    Highlight Highlight Wow, bin beieindruckt vom letzten Satz von diesem Herr. "Ich bin ein liberaler Unternehmer und will letztlich Geld verdienen."
    Genau, mit meinem Geld, dass ich dann abdrücken darf an Steuern, die ich mich Jahr für Jahr zahle und mich frage, wofür?
    Darum ganz klar ein fettes Nein zu dieser Iniative, ich möchte nicht mehr bezahlen müssen. Ich hoffe, dass sehen andere auch ein, wenn wir das annehmen wird so ziemlich alles teurer. Es wäre dann ein Fass ohne Boden!
    11 49 Melden
    • Midnight 27.04.2017 07:52
      Highlight Highlight Damit sorgt man für neue Arbeitsplätze für die nächsten mindestens 40 Jahre. Und Kraftwerke werden garantiert NICHT zu 100% aus Steuergeldern finanziert, sondern grösstenteils aus Geldern der Privatwirtschaft. Fossile Brennstoffe und die Folge derer auf die Umwelt zu finanzieren, DAS ist ein Fass ohne Boden. Finde ich jetzt irgendwie interessant, dass sie den letzten Satz erwähnen, weil es nämlich so wirkt, als hätten Sie den Rest des Artikels bereits wieder vergessen...
      23 9 Melden
  • Zerpheros 26.04.2017 08:03
    Highlight Highlight Klingt ja vernünftig. Ich würde den Unternehmer nur gerne fragen, wie er das mit der Herstellung und auch Entsorgung der hochgiftigen Komponenten nach dem Ende der technischen Lebensdauer sieht und ob die Kosten dafür eingerechnet werden. Und Einsprachen, was ist mit Einsprachen?
    18 24 Melden
    • sheimers 26.04.2017 11:09
      Highlight Highlight Das Recycling von Solarzellen ist möglich, das Material wird dabei sogar günstiger als neu. https://de.solarcontact.com/blog/2013/05/solarmodule-funktioniert-das-recycling/
      26 4 Melden
    • Zerpheros 26.04.2017 11:28
      Highlight Highlight Klingt nach Vorteil 😊
      9 3 Melden
    • Midnight 27.04.2017 07:53
      Highlight Highlight Also schlimmer als bei AKWs kann es mal garantiert nicht sein 😄✌️
      16 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • mbr72 26.04.2017 07:46
    Highlight Highlight Ich gebe Gunzinger in fast allen Punkten recht bis auf die Lenkungsabgaben. Diese sind ein grundsätzlich falsches Konzept. Bestrafung funktioniert NIE, Positivanreize immer. Darüberhinaus stellt die Strasse und die damit eingehende Mobilität ein Eckpfeiler unserer Infrastruktur dar und ermöglicht überhaupt erst die hohe Wirtschaftsleistung, welche dieses Land erbringt. Sobald es wirklich gute Alternativen zum Fossiltreibstoffen gibt (und damit meine ich keine 120'000.- Teslas!) und teilautonomer Verkehr etabliert ist, ist dies die effektivste und effizienteste Mobilitätsinfrastruktur.
    15 10 Melden
  • Schneider Alex 26.04.2017 06:31
    Highlight Highlight Wollen wir wirklich auf diese lange Frist diesen masslosen Druck auf die Energiewende erzeugen, ohne zu wissen wie sich der europäische Energiemarkt technisch und ökonomisch entwickelt?

    12 46 Melden
    • capture 26.04.2017 08:40
      Highlight Highlight Ja
      47 3 Melden
    • sheimers 26.04.2017 11:11
      Highlight Highlight Ja, denn wir wollen den zukünftigen Markt mitgestalten, nicht bloss abwarten und davon abhängig sein.
      33 1 Melden
  • Gummibär 26.04.2017 02:50
    Highlight Highlight Alle hier zu lesenden Argumente warum eine Umstellung auf Photovoltaik und Energiespeicherung technisch nicht machbar, unästhetisch, zu teuer, mit Umweltschutz nicht vereinbar, asozial etc. sind, ausdrucken, aufbewahren und in zwanzig Jahren wieder lesen.
    5000 km Eisenbahnen in der Schweiz ? - Das wird nie kommen. Ein Telephon in jedem Haus ? - Das wird nie kommen. Elektrischer Strom in jedem Haushalt? Das wird nie kommen. Ganz Graubünden mit dem Auto befahrbar?-das wird nie kommen. Jeder Mensch mit Handy und Internet-Zugang - unmöglich - nie, nie, nie !
    88 8 Melden
    • Midnight 27.04.2017 07:55
      Highlight Highlight HEXENWERK! 😄
      14 1 Melden
  • atomschlaf 26.04.2017 00:21
    Highlight Highlight Die Idee ein paar Alpentäler mit Solarpanels vollzustellen finde ich sehr interessant.
    Ich bezweifle aber, dass dies mit unseren übertriebenen Umweltgesetzen überhaupt möglich wäre und ich frage mich auch, wie man Vereisung im Winter verhindert, denn je nach Witterung können auch steil installierte Panels von einer Schnee und Eisschicht bedeckt werden.
    Wäre eine Beheizung möglich? wirtschaftlich?
    17 6 Melden
  • p4trick 25.04.2017 23:46
    Highlight Highlight Das erste mal, dass ich ein ja angekreuzt und das stimmcouvert in den Post Briefkasten gelegt habe ohne überhaupt das rote büchlein zu lesen! JA verdammt noch mal es gibt keinen anderen weg!!
    51 17 Melden
    • atomschlaf 26.04.2017 01:41
      Highlight Highlight Mir graust ab solch "fundierter" Meinungsbildung. 😵
      29 43 Melden
    • Fabio74 26.04.2017 07:32
      Highlight Highlight Mein Ja steht auch fest
      24 5 Melden
    • atomschlaf 26.04.2017 08:10
      Highlight Highlight Es geht nicht um Ja oder Nein.
      Es geht darum: "Das erste mal, dass ich ein ja angekreuzt und das stimmcouvert in den Post Briefkasten gelegt habe ohne überhaupt das rote büchlein zu lesen!"
      Und danach wieder über die Umsetzung jammern, wie beim BÜPF.
      9 8 Melden
  • Easycomment 25.04.2017 23:14
    Highlight Highlight Das Interview zeigt: Herr Gunzinger glaubt nicht (mehr) an die Realisierung von Windanlagen in CH! Er hat sicher eingesehen, dass der geringe Nutzen (im Falle von CH) in keinem Verhältnis zum Aufwand und dem angerichteten Schaden steht. Ein Meilenestein!
    17 13 Melden
    • mbr72 26.04.2017 07:37
      Highlight Highlight Klären Sie mich auf, von welchem Schaden sprechen Sie genau??
      16 3 Melden
  • EvilBetty 25.04.2017 21:54
    Highlight Highlight Ein Problem der Fotovoltaik Panele ist, dass sie die reflektive Oberfläche der Erde vergrössern und somit den Treibhauseffekt anheizen. Die Masse machts.
    6 67 Melden
    • sheimers 25.04.2017 22:21
      Highlight Highlight Nicht ganz. Sie reduzieren die Albedo, reduzieren also die reflektive Oberfläche, absorbieren also das Licht und wandeln es in Wärme um. Aber ja, dadurch wird die Atmosphäre erwärmt. Dieser Effekt ist aber klein, und wird durch die Einsparungen bei den Kohle- und Kernkraftwerken mehr als kompensiert. Insgesamt wird das Klima durch Solarzellen also kühler.
      77 4 Melden
  • Canitbethatitwasallsosimplethen? 25.04.2017 20:05
    Highlight Highlight Packen wir es an, Leute.
    Gemeinsam sind wir stark und mit der gleichzeitig stattfindenden technologischen Entwicklung lösen wir die restlichen Herausforderungen.
    Los geht's!
    73 15 Melden
    • Easycomment 25.04.2017 23:19
      Highlight Highlight Philosophie erinnert an Merkels Credo: "wir schaffen das!". Wir könnten ebensogut würfeln... Ist das der Ausweg?
      8 34 Melden
    • rodolofo 26.04.2017 08:19
      Highlight Highlight @ Easycomment
      Dass Du es nicht schaffst, kann natürlich schon sein.
      Das "Wir" bezieht sich also mehr auf eine demokratisch erhobene Mehrheit.
      Und da bin ich doch recht zuversichtlich für die Energie-Strategie 2050!
      13 1 Melden
    • sheimers 26.04.2017 11:15
      Highlight Highlight Der Fortschritt kommt von Leuten, die sagen "wir schaffen das." Mit der Haltung "wir schaffen das nicht" würden wir immer noch in Höhlen hausen.
      13 2 Melden
  • willi22 25.04.2017 19:52
    Highlight Highlight Lasst uns alles Öl möglichst schnell verbrauchen. Dann besteht die Notwendigkeit zum Wandel. Dann würde auch wieder mehr nachgedacht als in die Ferien geflogen. Die Erdölbeutezüge des Westens würden auch obsolet. Leider vergiften wir den Planeten indem wir das letzte Tröpfchen Öl aus dem Teersand pressen.
    19 25 Melden
    • peigi 26.04.2017 10:51
      Highlight Highlight Das gute ist: Öl wird nicht mehr wirklich teurer als Energieträger, denn bevor die Reserven knapp werden und die Preise explodieren sind die Alternativen dazu bereits günstiger. Die OPEC Länder haben darum heute schon mühe an einem Strick zu ziehen... Ich bin überzeugt, dass wir nie und nimmer das gesamte Öl verbrauchen werden. Was auch gut ist, denn es gibt auch in Zukunft viele sinnvolle und wichtige Anwendungen für Öl (Medizin, Werkstoffe etc.).
      10 0 Melden
  • Booker 25.04.2017 19:37
    Highlight Highlight Wir haben Tausende ungenutzte Dachflächen in der Schweiz. Jeder Neubau mit >50m2 sollte automatisch mit PV versehen werden mussen. Dies ohne umständlichen Bewilligungsverfahren und ausgehebeltem Heimatschutz und Ortsbildkommission.
    86 10 Melden
    • Yippie 25.04.2017 19:56
      Highlight Highlight Die neuen Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich (MuKEn) sehen bereits für jeden Neubau eine PV-Fläche von 10 W pro m2 Wohnfläche vor. Wer darauf verzichtet, muss eine Busse zahlen in der Höhe von 10 Fr. pro m2 Wohnfläche.
      29 2 Melden
    • Froggr 25.04.2017 19:58
      Highlight Highlight Das Bürokratieverfahren ist leider viel zu aufwändig dafür.
      11 9 Melden
    • FrancoL 25.04.2017 23:43
      Highlight Highlight Wieso Froggr? Die normale Formular-Eingabe für einen Neubau verschlingt heute inkl. Auflagenerledigung bereits einige Dutzend Stunden, ob da noch eine Energieauflage mehr dazu kommt spiel wirklich keine Rolle. Nimmt man zB noch die Energie-Zertifizierung dazu dann ist die zusätzliche Bürokratie kaum erwähnenswert.
      Zudem würde diese Eingabeseite auch durch den PV-Ersteller erledigt. Also keine Ausflüchte es fehlt wenn denn schon am guten Willen.
      15 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wolf2000 25.04.2017 19:01
    Highlight Highlight Kann man auch die alten Öltanks abbauen und durch Akkubaterien ersetzen da wir das Dach des Hauses mit Solarzellen ausrüsten?
    23 3 Melden
  • simiimi 25.04.2017 18:31
    Highlight Highlight Endlich mal einer, der die Karten auf den Tisch legt: Wenn die Energiewende gelingen soll brauchts saftige Lenkungsabgaben damit der Verbrauch auch weit genug sinkt. Das klingt doch schon viel glaubwürdiger als die 40.- KEV pro Haushalt, mit der Frau Leuthard die Energiewende stemmen will.
    45 16 Melden
  • Ökonometriker 25.04.2017 18:28
    Highlight Highlight Nur eine CO2-Steuer macht Sinn, eine Umverteilung von Arm zu Reich wie im Energiegesetz jedoch sicher nicht.

    Finanziell geht die Rechnung des Ingenieurs auch nicht auf - das zeigt sich allein schon bei der Tatsache, dass Subventionen gebraucht werden.

    Lieber endlich den Handel mit Emissionszertifikaten in der Schweiz einführen und international vorantreiben.
    12 41 Melden
    • Flexon 25.04.2017 18:47
      Highlight Highlight @Ökonometriker
      Weshalb werden eigentlich Schulen vom Staat "subventioniert"? Wenn es sie brauchen würde, könnte der Staat sie doch dem Markt überlassen.

      a) Entweder sind Schulen unnötig
      oder b) der Markt versagt bei der Schulbildung.

      Ist die Schulbildung ein zentraler Pfeiler unserer Gesellschaft?

      Ist die Energiewirtschaft ein zentraler Teil unserer Gesellschaft?

      Fragen über Fragen.
      61 9 Melden
    • Ökonometriker 25.04.2017 21:31
      Highlight Highlight Der Professor argumentiert mit einem Sparpotential.
      Ich zeige auf, dass dieses Argument inkorrekt ist.

      Können Sie mir erklären, warum Kleinverdiener zahlen sollen, die Grosskonzerne jedoch ausgenommen werden?

      Bei der Schulbildung ist es eben genau nicht so: sie wird aus dem Steuertopf bezahlt, wo Einkommensstarke einen überproportional hohen Anteil beisteuern - somit sichert sie soziale Mobilität und Chancengleichheit.

      Das Energiegesetz macht jedoch das Gegenteil. Es zwingt KMUs und Konsumenten zum zahlen, nimmt jedoch Grosskonzerne davon aus.
      21 5 Melden
  • Tom B. 25.04.2017 17:33
    Highlight Highlight Die Rechnung geht so nicht auf: 250 Mia Einsparungen nur durch den Verzicht auf Oel & Gas (soweit überhaupt möglich)? Und die heutigen Einnahmen der Wasser- & Atomkraft? Zu undurchsichtig und unklar. Mogelpackungen kaufe ich nicht. NEIN am 31. Mai!!
    29 127 Melden
    • Dan Ka 25.04.2017 22:02
      Highlight Highlight Genau, was nicht ist kann nicht sein und überhaupt, wenn ich rechne, dann gehts nicht auf. Zu viel von zuwenig. Drum NEIN und Hopp SVP!
      17 40 Melden
    • selassi1 21.05.2017 13:50
      Highlight Highlight viel spass am 31.☺️
      1 0 Melden
  • Lord_Curdin 25.04.2017 16:53
    Highlight Highlight Könnte man nicht die Mauern der Stauseen mit Solarpanelen bestückt werden? Zudem wäre es doch eine Idee, die Wasseroberfläche mit Schimmpontons zu versehen. Diejenige werden durch eine Konstruktion von Solarpanelen zusammengehalten und die würden die nicht genutzt Fläche nutzen.
    75 3 Melden
    • Architect 25.04.2017 17:44
      Highlight Highlight Coole Idee Lord_Curdin mit den Schwimmpontons, dies würde bereits ca. 20% der Fläche betragen, welche in der Schweiz benötigt wird. Zudem alle 962'000 Einfamilienhäuser- und alle 431'000 Mehrfamilienhäuserdächer, alle Ställe und alle Gewerbeimmobilien nutzen. Dann noch ein wenig die Windenergie und die Stauseen weiter als Speicher nutzen. Nur noch AAA Geräte erlauben bei Neukauf und vor allem die Häuser sanieren und mit einer optimalen Dämmung versehen. Sche... auf "Besondere Bauvorschriften", echt! Preisaufschlag auf Benzin und damit alle öffentliche Gebäude optimieren/ ausstatten.
      35 15 Melden
    • zum 25.04.2017 18:31
      Highlight Highlight Bin kein Experte, denke aber das der Winkel bei der Staumauer nicht mit dem Sonnenstand zusammen passt. Zudem sind die Mauern meist in engen Tälern, was mehr Schatten zur Folge hat. Schwimmpanels machen vielleicht im Sommer für 3-4 Monate Sinn, je nach Höhenlage. Aber bei Schneefall und sobald der See gefriert könnte es eher problematisch werden.
      17 1 Melden
    • Architect 25.04.2017 19:00
      Highlight Highlight Walensee: http://www.nachhaltigleben.ch/themen/erneuerbare-energie/sonnenenergie/solaranlage-walensee-testbau-bewilligt-2210
      Pontons: http://www.hydro-sun.ch/de/konzept/machbarkeit
      Denke wenn die Staumauer gut ausgerichtet und genügend gross ist, könnt man es mal versuchen. Auch die Pontons dünken mich interessant.
      9 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tom B. 25.04.2017 16:36
    Highlight Highlight 100Mrd Kosten geteilt durch 8.5 Mio Einwohner = CHF 11'700.- Kosten PRO EINWOHNER😨🤑😈
    Wo sind die 40.- pro Familie hin? 👿
    27 100 Melden
    • Dan Ka 25.04.2017 16:46
      Highlight Highlight Ähm... Einsparungen von 250Mia.?
      82 11 Melden
    • Yippie 25.04.2017 16:51
      Highlight Highlight Das ist die SVP-Mathematik. Das diesen Ausgaben auch Kosteneinsparungen gegenüberstehen interessiert die nicht. Hier wären es gemäss Gunzinger 250 Mrd.

      (250-100) Mrd geteilt durch 8.5 mio Einwohner = 17'600 CHF pro Einwohner eingespart.
      99 11 Melden
    • Schne 25.04.2017 17:28
      Highlight Highlight Wenn die Energiestrategie ihre Ziele erreicht und wir bis 2050 wirklich nur noch 1/5 fossile Energie verbrauchen sparen wir sogar 290 Milliarden unter der völlig überrissenen Annahme, dass der Benzinpreis gleich bleibt (wird eher steigen, während die Erneuerbaren günstiger werden).
      Das macht dann abzüglich der Kosten für den Umbau 1500 Franken gewinn pro Privathaushalt..
      32 3 Melden
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  • _stefan 25.04.2017 16:25
    Highlight Highlight Warum deckt man unsere Gletscher nicht einfach mit Solarzellen ab? Damit liessen sich doch zwei Probleme gleichzeitig lösen...
    27 12 Melden
    • mortiferus 25.04.2017 16:40
      Highlight Highlight Würde eventuell schwierig werden da Gletscher ins Tal fliessen also in Bewegung sind. Auch der Permafrostboden bewegt sich immer mehr. Für Staudämme flutet man auch Täler, warum nicht für Solarzeugs. Man könnte das sogar als Spiegelgarten an die Touristen verkaufen. Ein Tal mit Spiegeln ausgekleidet würde sicher cool aussehen.
      25 6 Melden
    • Yippie 25.04.2017 16:43
      Highlight Highlight Solarzellen haben einen Wirkungsgrad von 15-20%, die restlichen 80-85% werden in Wärme umgewandelt, was für die Gletscher nicht gerade ideal wäre ;)
      Solarpanels werden im Sommer gerne mal 60-80°C warm.
      38 10 Melden
    • _stefan 25.04.2017 22:10
      Highlight Highlight War ja nur eine Frage ;-)
      @Yippie: Danke für die Zusatzinfos.
      13 0 Melden
  • Makatitom 25.04.2017 16:24
    Highlight Highlight Es gab doch vor Jahren mal ein Projekt, wo Solarpanels an Lawinenverbauungen angebracht wurden, weiss jemand, was daraus geworden ist? Die südsüdöstlich bis südsüdwestlich gelegenen könnte man gut mit Panels bestücken, dann müsste man vielleicht auch nur ein halbes Tal zupflastern
    27 0 Melden
    • Yippie 25.04.2017 16:38
      Highlight Highlight Die Fläche von Lawinenverbauungen ist zu klein, die Montagekosten zu hoch und die fehlenden Stromleitungen ebenfalls ein Problem. Es ist kostengünstiger die Solarpanels auf Industriedächer zu bauen. Hier gibt es auch eine gute Gleichzeitigkeit zwischen Stromverbrauch und Stomproduktion.
      38 0 Melden
    • esmereldat 25.04.2017 17:28
      Highlight Highlight Das Problem daran ist halt, dass wenn dann eine Lawine kommt, die Anlage kaputt ist. Auch wenn viel Schnee liegt und dieser langsam durch die Verbauungen "fliesst", werden die Panele richtiggehend zermantscht und sie zersplittern. Das Problem vom abgelegenen Standort und dem Anschluss ans Netz wurde ja schon erwähnt. Gibt aus meiner Sicht bessere Standorte (z.B. an der Autobahn entlang von Schallschutzmauern etc)
      11 0 Melden
  • Regas 25.04.2017 15:50
    Highlight Highlight Zitat: "Deutschland hat den grossen Fehler gemacht, die konventionellen Kohle- und Atomkraftwerke nicht abzuschalten" Hätte DE wirklich diese Kraftwerke abgeschaltet währen in diesem Januar zum Beispiel grosse Stromlücken aufgetreten, weil fast kein Wind und Solarstrom erzeugt wurde.
    https://www.energy-charts.de/index_de.htm
    Einfach mal ein bischen in diesen Charts hrumstöbern und feststellen woher der Strom kommt.
    32 33 Melden
    • crik 25.04.2017 16:49
      Highlight Highlight Aus dem Link ging aber für mich nicht hervor, ob es im Januar Wasser in den Stauseen gehabt hätte, um die deutschen Kohlekraftwerke zu ersetzen. Das Problem ist ja offenbar, dass die Wasserkraft zur Zeit zu selten benötigt wird und die Betreiber darum Verluste einfahren.
      30 6 Melden
    • Regas 25.04.2017 19:12
      Highlight Highlight In DE gibt es verhältnismässig so wenige Wasserkraftwerke das diese in der Statistk fast unten rausfallen.
      10 3 Melden
  • Go Canucks Go 25.04.2017 15:45
    Highlight Highlight Gutes Interview, danke. Das hilft mir für die bevorstehende Abstimmung.
    55 8 Melden
  • Yippie 25.04.2017 15:32
    Highlight Highlight "Letztes Jahr wurden weltweit 250 Terawattstunden an erneuerbaren Energien hinzugebaut, das entspricht 30-mal der Leistung eines grossen Atomkraftwerks."

    Autsch! Die Formulierung ist sehr unglücklich. Energie und Leistung sollte man nicht mischen. Ausser dem entspricht das nicht 30 AKWs, sondern 125 AKWs mit einer produzierten Jahresenergie von 8'000 GWh (z.B. Gösgen). Wären es Terrawatt (also Spitzenleistung) würde es wieder in etwa hinkommen mit den 30 AKWs.
    26 4 Melden
    • .:|Caballito de Mantequilla|:. 25.04.2017 16:21
      Highlight Highlight
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      5 2 Melden
  • blaubar 25.04.2017 15:23
    Highlight Highlight Man muss eben dezentral Energie produzieren!!! Warum begreift das hier keiner? Natürlich verteilt sich die Kohle dann nicht auf nur ein Umternehmen.
    33 12 Melden
    • blaubar 26.04.2017 08:11
      Highlight Highlight Und warum nicht vorallem auf allen Dächern? (ausgenommen Heimatschutz)? Das würde offenbar locker reichen.
      2 1 Melden
  • Quacksalber 25.04.2017 14:54
    Highlight Highlight Wer hat denn diesen saublöden Titel gesetzt. Anton Gunzinger hat eindeutig interessanteres gesagt. Z.B. dass an Stelle des angeblich bei den Schweizern unbeliebten Windstromes vollständig auch Biogasanlagen das Gleiche erreichen.
    97 5 Melden
  • Felix Walter S. 25.04.2017 14:46
    Highlight Highlight Woher kommen die 5 CHF Benzinpreis? Schon jetzt sind ca. 40% Steuern auf dem Benzin, und wenn die Einnahmen daraus nur für den Strassenbau verwendet würden, wäre der Motorenverkehr auch selbstfinanzierend, wenn ich das jetzt mal überschlagsmässig so kalkuliere.
    23 89 Melden
    • dä dingsbums 25.04.2017 14:59
      Highlight Highlight Ist im Strassenbau der Bodenpreis eigentlich eingerechnet? Ehrliche Frage.
      67 6 Melden
    • zettie94 25.04.2017 15:09
      Highlight Highlight Externe Kosten des Strassenverkehrs (Gesundheitskosten, Umweltverschmutzung, usw.)?
      53 7 Melden
    • Felix Walter S. 25.04.2017 15:44
      Highlight Highlight habs sogar nachgeschaut. Ausgaben für den motorisierten Verkehr: 3 Mrd.
      Einnahmen aus der Mineralölsteuer: 4,7 Mrd.
      18 26 Melden
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  • Kookaburra 25.04.2017 14:45
    Highlight Highlight Die Stimmbürger wollen weniger Zuwanderung - denn diese ist der Hauptgrund wieso nicht nur unsere Enkel und Urenkel, sondern schon jetztige Generationen viel geringere Chancen haben...
    Und wieso alles zugepflastert werden muss.
    Die Schweiz ist nur ein Paradies für Babyboomer, Immigranten und "(neo-)liberale Unternehmer". Ohne die Zuwanderung der letzten 40 Jahre könnte die Schweiz mit 100% Wasserkraft auskommen. Aber dann würden ja die "Liberalen" weniger Geld verdienen.
    44 180 Melden
    • dä dingsbums 25.04.2017 15:06
      Highlight Highlight 4 von 5 KKWs sind aber älter als 40 Jahre.
      54 7 Melden
    • meine senf 25.04.2017 15:27
      Highlight Highlight In den letzten 40 Jahren hat der Energieverbrauch aber deutlich stärker als die Bevölkerung zugenommen.

      Aber der Zuwanderung kann man ja alles in die Schuhe schieben und sie als Ausrede brauchen, dass man selber nichts ändern müsse. Schliesslich gilt ja bei jedem Problem, völlig egal welches: weniger Menschen - weniger vom Problem (in absoluten Zahlen)
      62 10 Melden
    • phreko 25.04.2017 15:56
      Highlight Highlight In welcher Branche arbeitest du?
      3 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tschiger 25.04.2017 14:22
    Highlight Highlight Endlich mal jemand der den Durchblick hat.
    Bravo! Ich denke genau so und besitze ein KMU.

    Leider denken zu viele nur an den momentanen Vorteil. Besonders Politiker
    152 17 Melden
  • Albi Gabriel 25.04.2017 14:21
    Highlight Highlight Das Problem ist aber, dass genau die Kreise, die die Energiewende wollen, sich gegen jedes grössere Projekt stellen. So stellt sich Herr Rodewald der SLS gegen das Windkraftwerk im Val Lumnezia und zusammen mit der Pro Natura gegen ein Solarkraftwerk am Walensee. Es ist zu erwarten, dass der Widerstand dieser Kreise auch gegen jedes andere Projekt vehement sein wird.
    71 15 Melden
    • JaneSoda*NIEwiederFaschismus 25.04.2017 14:49
      Highlight Highlight Ich will die Energiewende und gehöre nicht zu den beschriebenen Kreise. Ich bin kein Problem :D
      Bitte nicht alle in selben Topf werfen ;-)
      Und ich bin für pragmatische Lösungen - von mir aus darf ein Tal geopfert werden.
      91 11 Melden
    • Yes. 25.04.2017 17:29
      Highlight Highlight Ich habe vor einiger Zeit in einem Pro Natura Heft, auf einer einzigen Doppelseite, Artikel zur (von ihnen Unterstützten) Verhinderung jeweils eines lokalen Wasser-, Wind-, und Solarkraftwerks gesehen. Wenn man sich gegen alles quer stellt, wirds schwierig.
      9 0 Melden
    • JaneSoda*NIEwiederFaschismus 25.04.2017 21:14
      Highlight Highlight So viele Pro Natura - Mitglieder gibt es ja nicht in der Schweiz ;-)
      Aber ja, wenn man sich gegen alles quer stellt wird' s schwierig. Noch schwieriger wird's, wenn sich alle gegen alles quer stellen.
      Aber du und ich stellen, wir uns ja schon mal nicht quer. Und ich bin sicher, es gibt noch mehr die das auch nicht tun.
      5 0 Melden
  • Kommemtar 25.04.2017 14:13
    Highlight Highlight Packt doch mal die grossen Staudämme in den Alpen mit Solarzellen ein.

    Die Landschaft ist ehh schon verschandelt da spielt es ja keine Rolle mehr...
    76 12 Melden
    • dä dingsbums 25.04.2017 15:07
      Highlight Highlight Eigentlich eine interessante Idee.
      17 7 Melden
    • Posersalami 25.04.2017 15:59
      Highlight Highlight Die Landschaft in der Schweiz wurde schon von unseren Ur-Ur-Ur-Ur..Urgrossvätern verschandelt. Es gibt hier keinen m2 mehr, der nicht "gestaltet" wurde. Auch in den Alpen!
      https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_des_Waldes_in_Mitteleuropa
      Somit ist es kein Problem, an guten Standorten ein paar Windräder aufzubauen. Wenn die in 50 oder 100 Jahren obsolet werden weil wir anders genügend Energie erzeugen können, kann man sie ja wieder abbauen.
      24 8 Melden
    • phreko 25.04.2017 16:01
      Highlight Highlight Steht die Mehrheit nordwärts...

      https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Speicherseen_in_der_Schweiz
      3 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Raphael Stein 25.04.2017 14:13
    Highlight Highlight Das gesagt ist bekannt. Die Kernausage ist aber diese hier:

    ...Die Politik krankt daran, dass die Parlamentarier höchstens über vier Jahre, aber nicht über eine oder zwei Generationen denken.

    117 4 Melden
    • ksayu45 25.04.2017 15:42
      Highlight Highlight Nun, das ist aber auch nicht wirklich neu 😉
      18 1 Melden
  • Maett 25.04.2017 14:09
    Highlight Highlight "Letztes Jahr wurden weltweit 250 Terawattstunden an erneuerbaren Energien hinzugebaut, das entspricht 30-mal der Leistung eines grossen Atomkraftwerks." - wie soll man Professoren mit solchen "Argumenten" denn bitte ernst nehmen?

    Das ist die maximale Leistung bei voller Wind-, Sonnen- und Wasserstärke und würde zu einer Überlastung bestehender Netze führen (die Gefahr steigt mit jedem Neubau an) - gleichzeitig weiss kein Mensch (ausser bei Wasserkraft) wann wie viel Strom kommt. Unsere Speicherseen reichen schlichtweg nicht, um die Lücken zu füllen.

    Hier geht's nur ums Geld scheffeln.
    35 112 Melden
    • fcsg 25.04.2017 15:16
      Highlight Highlight Falsch, Leistungen aus Photovoltaik- und Windkraftwerken können prognostiziert werden.
      24 10 Melden
    • Tornado 25.04.2017 15:30
      Highlight Highlight Maett wenn du Gunzingers Buch gelesen hättest wüsstest du wie das gehen soll!
      23 6 Melden
    • peigi 25.04.2017 16:00
      Highlight Highlight Weisst du, ob die 250 TWh die maximale Leistung sind (Peak) oder allenfalls der erwartete statistische Mittelwert der gebauten Anlagen? Frage ist ehrlich gemeint, wäre interessant.

      Betreffend dem Netz: Wieso Überlastung? Das Netz muss angepasst, dezentrale Speicherung installiert bzw. integriert werden etc.

      Prof. Gunzinger streitet ja nicht ab, dass man die Infrastruktur anpassen muss, aber das ist ja auch kein unlösbares Problem...

      Hast du Zahlen oder Grundlagen zu deinen Aussagen? Herr Gunzinger untermauert seine Ideen mit solchen, wäre spannend zu vergleichen.
      27 4 Melden
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