Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Kalifornier sprechen von wenigen Einzelfälle

Apple weist Beschwerden über verbogene iPhones zurück – Aktie taucht trotzdem

Fotos von verbogenen iPhones sorgen auf der ganzen Welt für Spott und Häme. Apple will von einem #Bentgate aber nichts wissen: Es handele sich hier nur um wenige Einzelfälle. Die Aktie des Konzerns stürzte trotzdem ab.



abspielen

Spiegel-Online-Redaktor Matthias Kremp macht den Bieg-Test. video: Spiegel online

Ein Artikel von

Spiegel Online

Apple hat sein Schweigen gebrochen und sich nun endlich zu den Beschwerden über verbogene iPhones geäussert: Die Kritik könne man nicht nachvollziehen. Im Internet hatten zahlreiche Nutzer berichtet, das große Modell des iPhone 6 verbiege sich beim Transport in der Hosentasche. Ein YouTube-Video zeigt, wie jemand sein neues iPhone mit den bloßen Händen verbiegt, und in den sozialen Netzwerken gibt es unter dem Hashtag #Bentgate Tausende Witze zum Thema. 

«Bei normaler Nutzung kommt es extrem selten vor, dass sich das iPhone verbiegt», schrieb Apple-Sprecherin Trudy Muller in einer E-Mail an die Nachrichtenagentur Reuters. Innerhalb der ersten sechs Verkaufstage hätten sich nur insgesamt neun Kunden über verbogene iPhone 6 Plus beschwert - eine verschwindend geringe Zahl angesichts der Gesamtverkäufe. Apple hatte allein am ersten Wochenende mehr als zehn Millionen Geräte der beiden neuen Modelle iPhone 6 und des größeren iPhone 6 Plus verkauft

Die Gehäuse der Smartphones seien aus festem Aluminium hergestellt und auf Belastungsfähigkeit getestet worden, so die Apple-Sprecherin. Zweifel an der Stabilität des iPhones seien deshalb unbegründet. 

Entschuldigung für missglücktes iOS-Update

Deutlich kleinlauter äußerte sie sich zu den Problemen bei der Aktualisierung des iPhone-Betriebssystems iOS. «Wir entschuldigen uns bei unseren Kunden für die großen Unannehmlichkeiten», so Muller. Apple hatte die Version iOS 8.0.1 am Mittwoch nach wenigen Stunden wegen Beschwerden von Nutzern zurückgezogen. Das Update sollte einige Fehlfunktionen der neuen System-Software beheben - sorgte dabei aber für neue Probleme. In einem Apple-Forum berichteten viele Nutzer, sie hätten nach dem Update keine Verbindung mehr zum Mobilfunknetz. 

Apple reagiert nun aber auf die Probleme bei den neuen iPhone-Modellen. Ein Software-Update sei in Umlauf gebracht worden, teilte der US-Technologieriese am Donnerstagabend mit. iOS 8.0.2 werde die jüngsten Probleme beheben.

Der ganze Trubel kommt den Konzern teuer zu stehen: Die Apple-Aktie stürzte in New York am Donnerstag um 3,8 Prozent ein und fiel unter die Marke von 100 US-Dollar. Der Marktwert des Unternehmens sank dadurch um fast 23 Milliarden US-Dollar. (vet/dpa/Reuters)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Kommentar

Darum solltest du WhatsApp jetzt löschen und zur (sicheren) Konkurrenz wechseln

WhatsApp-User werden durch geänderte Nutzungsbedingungen verunsichert. Spätestens jetzt schlägt die Stunde der datenschutzfreundlichen Alternativen.

WhatsApp-User müssen bis spätestens am 8. Februar den neuen Nutzungsbedingungen zustimmen – sonst können sie den Messenger-Dienst nicht mehr verwenden.

Das Problem laut alarmierenden Medienberichten, die seit Tagen kursieren: Wer akzeptiert, willige ein, sehr viele persönliche Informationen mit Facebook zu teilen.

Zwar versichert Facebook, das Teilen der User-Daten diene der Sicherheit und Integrität aller Facebook-Produkte. Das Unternehmen wolle damit gegen Spam, Drohungen, Missbrauch und …

Artikel lesen
Link zum Artikel