Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Das heute präsentierte BiCar ist eine Mischung aus Auto und E-Bike für kurze Distanzen. bild: keystone

Fahren wir künftig so durch die Stadt? Schweizer Forscher präsentieren mit dem BiCar eine Alternative zum Auto



Halb Velo – halb Auto: Ingenieure der Zürcher Fachhochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) in Winterthur haben ein Gefährt entwickelt, das im Stadtverkehr von morgen das Auto ersetzen soll. Am Mittwoch wurde das BiCar den Medien präsentiert.

Wie viel Auto braucht das Velo, damit es wirklich komfortabel wird? Diese Frage stellten sich die Ingenieure der ZHAW, als sie vor 15 Monaten das Projekt BiCar starteten. «Unser Ziel war es, eine Lösung für den Stadtverkehr der Zukunft zu finden», sagte Thomas Sauter, Leiter des Studiengangs Verkehrssysteme.

Ihre Lösung ist das BiCar, eine Mischung aus Auto und E-Bike. Es ist mit seinen 70 Kilogramm viel leichter als ein Auto und wegen der drei Räder und der Kunststoffverschalung sicherer als ein E-Bike. Und nass wird man auch nicht, wie Sauter sagte. Zudem ist es platzsparend: Auf einen einzigen Autoparkplatz passen acht BiCars.

In einen Temporausch wird darauf aber wohl niemand geraten. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 30 Stundenkilometer. «Für die Stadt reicht das aber völlig aus», sagte Sauter. Auch die Reichweite von 20 Kilometern sei für die kurzen Strecken in der Stadt genügend.

Bisher ist das Gefährt aus Winterthur ein Einzelstück. Im kommenden Jahr wollen die Ingenieure aber eine Testflotte mit rund 20 Exemplaren anfertigen. Diese sollen dann auf privaten Firmengrundstücken gefahren und weiterentwickelt werden.

Ein Prototyp des BiCars von September 2014

abspielen

YouTube/Dominik Textor

Teilen statt besitzen

Testfahrten auf der Strasse sind bis jetzt nicht möglich, da das Gefährt noch keine Zulassung hat. Die Ingenieure rechnen damit, dass man für das BiCar aber keinen Führerschein brauchen wird. Auch ein Helm dürfte wegen der Verschalung nicht notwendig sein.

Die Ingenieure planen, das BiCar dereinst im Sharing-Modell zu vertreiben, also dass die Gefährte nicht gekauft, sondern ausgeliehen werden – vergleichbar mit Mobility für «ganze Autos». 

Und so sieht das BiCar im Betrieb aus:

Video: keystone

Das BiCar-Team

Bild

bild: zhaw

(sda)

Das könnte dich auch interessieren:

«Es ist absurd» – der Chef erklärt, was er vom Feminismus hält

Link zum Artikel

Vorsicht, jetzt kommt die Wohnmobil-Rezession!

Link zum Artikel

Du bist ein Schwing-Banause? Wir klären dich rechtzeitig fürs Eidgenössische auf

Link zum Artikel

Zug steckt während 3 Stunden zwischen Grenchen und Biel fest – Passagiere wurden evakuiert

Link zum Artikel

Apples Update-Schlamassel – gefährliche iOS-Lücke steht zurzeit wieder offen

Link zum Artikel

So viel verdient dein Lehrer – der grosse Schweizer Lohnreport 2019

Link zum Artikel

Prügelt Trump die amerikanische Wirtschaft in eine Rezession?

Link zum Artikel

Schweizer Firmen wollen keine Raucher einstellen – weil sie (angeblich) stinken

Link zum Artikel

Liam und Emma sind die beliebtesten Namen der Schweiz – wie sieht es in deinem Kanton aus?

Link zum Artikel

AfD-Politikerin Alice Weidel ist heimlich wieder in die Schweiz gezogen

Link zum Artikel

Mein Horror-Erlebnis im Militär – und was ich daraus lernte

Link zum Artikel

2 mal 3 macht 4! – Das wurde aus den Darstellern von «Pippi Langstrumpf»

Link zum Artikel

Greta Thunberg wollte Panik säen, erntet nun aber Wut

Link zum Artikel

Pasta mit Tomatensauce? OK, wir müssen kurz reden.

Link zum Artikel

«Es war die Hölle» – dieser Schweizer war am ersten Woodstock dabei

Link zum Artikel

Oppos Reno 5G ist ein spektakuläres Smartphone – das seiner Zeit voraus ist

Link zum Artikel

MEI, Minarett und Güsel: Das musst du zum Polit-Röstigraben wissen

Link zum Artikel

Ich hab die 3 neuen Huawei-Handys 2 Monate im Alltag getestet – es gab einen klaren Sieger

Link zum Artikel

Keine Hoffnung auf Überlebende nach Unwetter im Wallis ++ Gesperrte Pässe in Graubünden

Link zum Artikel

Immer wieder Djokovic – oder Federers Kampf gegen die Dämonen der Vergangenheit

Link zum Artikel

QDH: Huber ist in den Ferien. Wir haben ihn vorher noch ein bisschen gequält

Link zum Artikel

YB-Fan lehnt sich im Extrazug aus dem Fenster – und wird von Schild getroffen

Link zum Artikel

10 Tweets, die zeigen, dass in Grönland gerade etwas komplett schief läuft

Link zum Artikel

Wahlvorschau: Die Zentralschweiz ist diesmal nicht nur für Rot-Grün ein hartes Pflaster

Link zum Artikel

Sogar Taschenrechner verwirrt: Dieses Mathe-Rätsel macht gerade alle verrückt

Link zum Artikel

Die bizarre Geschichte der Skinwalker-Ranch, Teil 4: Die Zweifel des Insiders

Link zum Artikel

Uli, der Unsportliche – warum GC-Trainer Forte in Aarau unten durch ist

Link zum Artikel

Die Bloggerin, die 22 Holocaust-Opfer erfand, ist tot, ihre Fantasie war grenzenlos

Link zum Artikel

Google enthüllt sechs Sicherheitslücken in iOS – das solltest du wissen

Link zum Artikel

Der neue Tarantino? Ist Mist. Aber vielleicht seht ihr das ganz anders

Link zum Artikel

Wohin ist denn eigentlich die Hitzewelle verschwunden? Nun, die Antwort ist beunruhigend

Link zum Artikel

Gewalt und Krankheiten – die Bewohner der ersten Steinzeit-Stadt lebten gefährlich

Link zum Artikel

Ab heute lebt die Welt auf Ökopump – und diese Länder sind die grössten Umweltsünder

Link zum Artikel

ARD-Moderatorin lästert über «Fortnite»-Spieler und erntet Shitstorm – nun wehrt sie sich

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

Themen
1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Anded 20.05.2015 15:43
    Highlight Highlight Die zwei Scheinwerfer vorne sind für mich die einzige Ähnlichkeit zu einem Auto. Ansonsten ist es ein weiter "gedeckter" Scooter, bei dem man trotzdem nass wird, wenn es mal richtig regnet. By the way: Nächstes Jahr wird das Twike 30-Jährig! Für mich noch immer der einzige Hybrid, welcher auch relevante Elemente vom Auto hat.

Ist bald alles vorbei?

Die Parallelen zwischen Facebook und der Pest

Weiterlesen auf Die Zeit 

Artikel lesen
Link zum Artikel