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Digital-News

Hacker legen Stromnetz lahm ++ Gnade für Whistleblowerin ++ Tipp zu den AirPods

12.01.2017, 07:49

Liveticker: Digital-News 12.1.2017

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Hacker verursachten Stromausfall in der Ukraine
Ein Stromausfall in Teilen der ukrainische Hauptstadt Kiew im letzten Monat ist laut IT-Sicherheitsexperten auf eine Cyber-Attacke zurückzuführen. Der Blackout dauerte nur eine Stunde und begann kurz vor Mitternacht am 17. Dezember 2016.
Die Internet-Sicherheitsfirma Information Systems Security Partners (ISSP) bringt den Angriff auf die «Kritische Infrastruktur» des osteuropäischen Landes in Verbindung mit einer früheren Attacke, die ziemlich genau eine Jahr vorher, im Dezember 2015, stattfand. Damals war fast eine Viertelmillion Menschen in der Ukraine vorübergehend ohne Stromversorgung. Ausserdem sollen weitere aktuelle Attacken auf das Konto der gleichen Hacker gehen.

Die ukrainische Regierung hat Russland beschuldigt, hinter den Angriffen zu stecken. Wie nun unter anderem die BBC und Motherboard (Vice) berichten, gleichen sich laut Sicherheitsexperten die Vorfälle 2015 und 2016. Es gebe klare Parallelen, was die technische Vorgehensweise betreffe.

via Ars Technica
Begnadigt Obama Whistleblowerin?
Die in einem US-Gefängnis schmorenden Chelsea Manning kann auf einen Gnadenerlass des abtretenden US-Präsidenten Barack Obama hoffen. Laut Medienberichten steht die zu 35 Jahren Haft verurteilte Whistleblowerin auf der «Short List» des mächtigsten Mannes der Welt. Strenggenommen geht es nicht um einen Erlass der Strafe, sondern um eine Reduktion des Strafmasses (Commutation of Sentence).

Die frühere Angehörige der US-Streitkräfte und IT-Spezialistin hatte als geheim klassifiziertes Material, darunter brisante Videoaufnahmen von militärischen Tötungen, entwendet und der Enthüllungsplattform Wikileaks übergeben.
FILE - In this June 5, 2013, file photo Army Pvt. Chelsea Manning, then-Army Pfc. Bradley Manning, is escorted out of a courthouse in Fort Meade, Md., after the third day of his court martial. Advocates of Manning, imprisoned for sending classified information to an anti-secrecy website, presented to the Army's chief Wednesday, Aug. 10, 2016, more than 115,000 petition signatures protesting new charges she faces related to her recent suicide attempt. Activist groups including Demand Progress presented the petitions to Secretary of the Army Eric Fanning's office on 28-year-old Chelsea Manning's behalf. (AP Photo/Patrick Semansky, File)
Manning ist psychisch erkrankt und hat zwei Suizid-Versuche hinter sich. Als Mann geboren, erklärte sie 2013, sich seit der Kindheit als Frau zu fühlen.

Ein Entscheid Obamas könnte bereits am Mittwoch fallen.

via Vice
Video: So nimmt man AirPods aus der Box
Es passiert nicht alle Tage, dass John Gruber vom Apple-Blog Daring Fireball ein Video veröffentlicht. Nun hat es der einflussreiche Blogger getan – und zeigt uns, wie man die kabellosen Ohrstöpsel «richtig» aus ihrer Kunststoff-Lade-Box nimmt.
Es sei ein einfacher, aber nicht offensichtlicher Trick, schreibt er im Kommentar zu seinem YouTube-Video. Kurz zusammengefasst drückt man mit dem Finger in den Bereich zwischen die AirPods, ums sie problemlos herauszuholen...
Facebook startet Journalismus-Projekt
Facebook startet nach heftiger Kritik an der Ausbreitung von gefälschten Nachrichten im US-Wahlkampf ein breit angelegtes Journalismus-Projekt.

Dabei gehe es unter anderem darum, gemeinsam mit Medienunternehmen neue Nachrichten-Produkte zu entwickeln und Journalisten besser über Möglichkeiten zur Nutzung von Facebook in ihrer Arbeit zu informieren, erklärte das weltgrösste Online-Netzwerk am Mittwoch.

Das «Facebook Journalism Project» erinnert damit an die Digital News Initiative (DNI) von Google, in der der Internet-Konzern mit Medienunternehmen zusammenarbeitet.
FILE- In this April 12, 2016, file photo, Facebook CEO Mark Zuckerberg speaks during the keynote address at the F8 Facebook Developer Conference in San Francisco.  Facebook says, Wednesday, Nov. 16,  it will work with independent companies like Nielsen and comScore to review its metrics after it uncovered new problems with the data it provides to advertisers and publishers that use its network.  (AP Photo/Eric Risberg, File)
Facebook-Gründer Mark Zuckerberg sagt, er wolle die Verbreitung von Fake News eindämmen. (Bild: Keystone)

Facebook hatte bereits Mitte Dezember ein härteres Vorgehen gegen erfundene Nachrichten angekündigt. Unter anderem wird es einfacher, die sogenannten Fake News zu melden. Ausserdem wird das Netzwerk mit externen Fakten-Check-Spezialisten zusammenarbeiten und die Einnahmenquellen der Autoren gefälschter Nachrichten austrocknen.

Nun hiess es, man wolle auch das Verständnis für Nachrichten bei allen Nutzern fördern. «Wir werden an neuen Wegen arbeiten, um Menschen Informationen zu geben, damit sie kluge Entscheidungen zu den Nachrichten, die sie lesen, treffen können.»

Im Rahmen des Projektes sollen auch Geschäftsmodelle entwickelt werden, um beispielsweise über Facebook die Abonnentenzahlen der Medien zu erhöhen. Ausserdem will Facebook sogenannte Hackathons veranstalten, auf denen Programmierer von Facebook und den Medien gemeinsam Lösungen entwickeln.

(sda)
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