DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Mark Zuckerberg hat die «Monetarisierung» von Nutzerdaten perfektioniert.
Mark Zuckerberg hat die «Monetarisierung» von Nutzerdaten perfektioniert.
Bild: Getty Images North America
Palo Alto

Facebook-Gründer will Privatsphäre – und kauft alle Nachbarhäuser für 43 Millionen Dollar

Heute feiert Mark Zuckerberg den 30. Geburtstag. Geschäftlich läuft es gut, privat sorgt der Multimilliardär mit einer speziellen Einkaufstour für Schlagzeilen.
14.05.2014, 10:0223.06.2014, 13:53

Das Facebook-Profil von Mark Zuckerberg dürfte am Mittwoch vor lauter Gratulationen überquellen. Der Firmengründer und CEO des weltgrössten Online-Netzwerks feiert den 30. Geburtstag.

Über eine Milliarde Facebook-Nutzer rund um den Globus sollen möglichst viele private Dinge von sich preisgeben. So sieht es das Geschäftsmodell des Unternehmens vor, das mit dem Einblenden von personalisierter Werbung Milliarden verdient.

Doch privat will der Facebook-Chef scheinbar nichts von Offenheit und Transparenz wissen. Vielmehr versucht er seit 2012, sich an seinem Wohnsitz im kalifornischen Palo Alto zu verschanzen. Wie die Zeitung San Jose Mercury News am Dienstag berichtete, hat Zuckerberg in den letzten zwei Jahren über 43 Millionen Dollar für den Kauf von benachbarten Grundstücken und Häusern ausgegeben.

Grund sei das Bauprojekt eines lokalen Immobilienhändlers, heisst es. Offenbar wollte Zuckerberg verhindern, dass direkt hinter seinem Anwesen eine grosse Villa «hingeklotzt» wird. Die Bauarbeiten hätten laut dem Bericht 14 Monate gedauert.

Keine weiteren Deals

Der namentlich genannte Mann erhielt von Zuckerberg 1,7 Millionen Dollar und angeblich das Versprechen, dass der Facebook-Chef seine guten Verbindungen spielen lassen werde. Dabei ging es natürlich ebenfalls um Geld: So sollte Zuckerberg dem Immobilienhändler den Kontakt zu anderen wohlhabenden Personen vermitteln.

Laut der vor einem kalifornischen Gericht hängigen Klage, verhalf Zuckerberg dem Mann aber nicht zu anderen Deals. Der Kläger dürfte sich insbesondere auch darüber aufgeregt haben, dass ihn der Facebook-Chef mit vergleichsweise wenig Geld abspeiste und über den Tisch zog. So bezahlte dieser für die drei anderen benachbarten Grundstücke zwischen 10,5 und 14,5 Millionen Dollar.

Liste der Superreichen

1,3 Milliarden Menschen, das ist fast ein Fünftel der Weltbevölkerung, besitzen heute ein Facebook-Profil. Das ist Zuckerberg nicht genug. Insbesondere will er die ärmeren und armen Regionen rund um den Globus erschliessen. Nächstes Ziel sei es, «das Internet für jedermann in der Welt verfügbar zu machen», sagte er kürzlich. Ein System aus Drohnen und Satelliten soll dies technisch ermöglichen. Erwünschter Nebeneffekt: Facebook würde sich weiter verbreiten.

Der Sohn eines Zahnarztes und einer Psychologin hatte schon 2004 als (nicht sehr erfolgreicher) Student an der Elite-Uni Harvard den Grundstein für sein Social-Media-Unternehmen gelegt. Das US-Magazin «Forbes» schätzt sein Vermögen auf über 26 Milliarden Dollar. Damit kommt er in der Liste der Superreichen immerhin auf Platz 22.

Der 2011 gestorbene Steve Jobs soll sich ab und zu mit ihm zu Spaziergängen verabredet haben. Dem Apple-Gründer gefiel, dass der Jungunternehmer milliardenschwere Übernahmeangebote ausschlug.

Zuletzt hatte Zuckerberg mit dem Kauf des Start-ups Oculus VR für Aufsehen gesorgt. Die Firma entwickelt 3D-Datenbrillen und war dem Facebook-Chef um die zwei Milliarden Dollar wert.

Via: CNN-Blog Fortune

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

Das sind die schier unfassbaren Zahlen hinter dem Facebook- und WhatsApp-Ausfall

Der Facebook-Ausfall führte zu vielen Memes, frustrierten Usern und zu grossen Kosten – das sind die Zahlen zum «Social Media Timeout» von gestern Abend.

Die ersten Störungen wurden um 18:00 Uhr Schweizer Zeit gemeldet. Millionen Nutzer von Facebook, WhatsApp und Instagram erlebten Probleme, die bis tief in die Nacht andauerten. Die Störung dauerte also über sechs Stunden. Grund war ein internes technisches Problem.

Während diesen sechs Stunden wird normalerweise weltweit fleissig kommuniziert über die betroffenen Plattformen. Basierend auf den täglichen Nutzungszahlen hat die Agentur ABCD folgende Zahlen berechnet:

Der Ausfall zeigte sich auch an …

Artikel lesen
Link zum Artikel