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A security guard directs traffic near a Tesla charging station in Beijing, China, Tuesday, May 22, 2018. China said Tuesday it will reduce auto import duties effective July 1 following pledges to buy more U.S. goods and end restrictions on foreign ownership in the industry. (AP Photo/Ng Han Guan)

Eine Tesla-Ladestation in Peking. Bild: AP/AP

Trump bremst Tesla aus

Chinesen sind die Tesla-Autos wegen der verhängten Zölle im Handelsstreit zwischen den USA und China zu teuer. Der Absatz brach im Oktober ein.



Der Handelsstreit zwischen den USA und China hat die Umsätze des Elektroauto-Pioniers Tesla in der Volksrepublik einbrechen lassen. Die US-Firma verkaufte im Oktober auf dem weltgrössten Automarkt nur noch 211 Fahrzeuge und damit 70 Prozent weniger als vor einem Jahr.

Das teilte der chinesische Branchenverband am Dienstag mit. Tesla äusserte sich zunächst nicht. Der Konzern ist von den Strafzöllen besonders betroffen, weil Tesla alle in China verkauften Fahrzeuge dorthin exportiert.

Vergangene Woche hatte der Elektroauto-Hersteller angekündigt, die Preise für die Modelle X und S in China zu senken, um damit die Zölle zu kompensieren. Zugleich treibt das Unternehmen die Investitionen in seine erste Fertigungsstätte in China voran. Sie soll bei Shanghai entstehen. Die Regierung in Peking hatte im Sommer die Zölle auf importierte US-Autos auf 40 Prozent erhöht.

Nebst den Strafzöllen erschwert Tesla auch die wachsende chinesische Konkurrenz auf dem E-Auto-Markt den Durchbruch in China. (oli/sda)

So wollen Lärmschützer den Strassenverkehr leiser machen

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Video: srf

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13Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • B-Arche 28.11.2018 19:35
    Highlight Highlight Nachdem Trump die US Autoindustrie gerade zerstört (Ford 1 Milliarde Verlust aufgrund Stahlzölle, GM am Abgrund, Tesla nun eingeschränkt) welche Industrie schickt er als nächste Bachab?

    Die Trumpwähler sind aber mittlerweile wie Religiöse. Job wegen Trump-Zölle verloren? "Das ist nur eine besondere Prüfung durch Gott äh Trump. Er macht das Richtige. Es dauert aber ich werde wieder mit einem Job aufsteigen."
  • Stichelei 27.11.2018 18:06
    Highlight Highlight Trump ist voll erfolgreich. Ein Teil der einheimischen Autoindustrie bricht unter der Last der erhöhten Zölle für Stahl und Aluminium zusammen (s. GM), dem Rest schwimmen wegen der Vergeltungszölle wichtige Absatzmärkte davon. Doch, doch, sehr weitsichtig!
    • redeye70 28.11.2018 20:06
      Highlight Highlight Und die Folge wird sein, dass diese Konzerne die Produktion auslagern werden zwecks Zollumgehung. Trump wird sie dann aus Vergeltung abstrafen, bis diese die USA ganz verlassen.
  • crik 27.11.2018 17:38
    Highlight Highlight Etwas reisserisch, dieser Artikel.

    Tesla verkaufte also nur noch 211 Autos gegenüber ca. 360 ein Jahr zuvor. Dem stehen inzwischen ca. 25,000 Autos pro Monat in den USA gegenüber.

    Ich denke, es ist deutlich entscheidender, wie schnell die Produktion in China aufgebaut wird.

    Dazu kommt: Heute gab GM den Stopp der Chevy Volt-Produktion bekannt, eines Hybrids in der Preisklasse des Tesla Model 3. Somit fällt eine Alternative für potentielle Tesla-Käufer weg.
    • crik 27.11.2018 18:46
      Highlight Highlight Korrektur, habe die Zahl falsch gelesen: Es müssen ca. 700 verkaufte Autos gewesen sein vor einem Jahr. Ändert aber nicht viel an der Geschichte.
    • rolf.iller 28.11.2018 01:35
      Highlight Highlight Der Volt ist keine Alternative zum Model 3. Gleiche Preisklasse vielleicht, aber wer will noch einen Volt.
    • Klaus07 28.11.2018 05:30
      Highlight Highlight Das Problem für Tesla in China wird sein, dass die Konkurenz nichts schläft. 2019 werden diverse Hersteller ihre Fahrzeuge im Chinesischen Markt einführen. VW Neo, Mini E, Honda Urban EV, Nissan Leaf E-Plus, Kia Niro EV, Audi e-tron oder der in China erstellte Byton K-Byte. In China werden ca. 25-30 Millionen Fahrzeuge pro Jahr verkauft. Wer den Marktzutritt ich China verschläft hat definitiv ein Problem. Marktanteile die verloren gehen können nur sehr schwer zurückgewonnen werden. Das neue Werk in Shanghai soll 2020 eröffnet werden. Mal sehen ob das noch ausreicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Imnon 27.11.2018 16:53
    Highlight Highlight Ein Freund aus NY hat mir gerade diesen Artikel hier verlinkt. Trump möchte eigene Medien aufziehen, weil - wie Trump meint - die anderen alle zu viel lügen.

    https://www.nydailynews.com/news/politics/ny-news-trump-state-run-media-20181126-story.html?fbclid=IwAR1eV470Kn4K0lEWEaSnhBwlxLN3qqIcgW8q6Y002bemFujfG9pEJXEOnwU
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 28.11.2018 11:59
      Highlight Highlight Das musste ja kommen, dass Trump sein eigenes Propaganda-System aufbaut.
      Irgendwie muss er ja von seinem ganzen Schwachsinn ablenken, weil die Realität seiner Meinung widerspricht.
    • B-Arche 28.11.2018 19:37
      Highlight Highlight In der Schweiz gibt es bereits die Basler Zeitung, Weltwoche und Teleblocher. Da braucht die SVP keinen weiteren Propagandakanal mehr.

      Auch in Deutschland baute die AfD ihren "Newsroom" auf. So funktionieren Rechtspopulisten. Ihren Blödsinn kann man nur durch diese Blasenbildung indoktrinieren.
  • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 27.11.2018 15:26
    Highlight Highlight Und ein weiterer kleiner Stein im Mosaik, das zeigt wie Trump die Wirtschaft abwürgt.

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