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Was zum Geier ist hier los? Die Auflösung folgt unten... screenshot: facebook

Kommentar

Facebook Live muss weg! 😡

Video-Übertragungen im Internet liefern den ultimativen Beweis, dass die Welt verblödet. Zuerst hat es die Amerikaner erwischt. Bald sind wir dran...



Was ist denn da los?

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Keine Sorge! Die jungen Leute beugen sich nicht vornüber, weil ihnen schlecht ist. Sie küssen einen Neuwagen.

Ja, richtig gelesen. Es geht um einen Marathon-Kuss-Wettbewerb, den ein US-Radiosender auf seiner Facebook-Seite live überträgt. Wer am längsten durchhält, gewinnt ein Auto.

Falls sich nach 50 Stunden immer noch mehrere Lippenpaare auf das Blech pressen, wird gelost. Eine brutale Entscheidung.

Aber das ist nicht der springende Punkt. Denn:

Dämliche Wettbewerbe sind nichts Neues, sondern so alt wie die Menschheit.

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Jungen Leuten beim Nonstop-Auto-küssen zuschauen. Check. screenshot: facebook

Sicher ist: Mit den Live-Übertragungen auf Smartphones und Computer haben wir eine neue Stufe erreicht.

Live-Übertragungen kosten nichts und sind idiotensicher. Man braucht nur ein Handy mit Internet-Verbindung. Und einen Facebook-Account.

Jeder und jede kann zum «Sender» werden – und findet beim weltgrössten «sozialen» Netzwerk ein Publikum.

Das dachte sich wohl auch der psychopathische Mörder, der seine blutigen Taten bei Facebook ankündigte und übertrug.

Ein hochgeladenes Video zeigte, wie ein 74-jähriger Mann aus nächster Nähe erschossen wird – der mutmassliche Täter wählte sein Opfer offensichtlich rein zufällig aus.

Erst zwei Stunden später löschte Facebook das Video und sperrte das Facebook-Profil des mutmasslichen Täters, der sich nach längerer Flucht vor der Polizei selbst richtete.

Und was unternimmt Facebook gegen Killer-Videos?

Mit Facebook Live wurden bereits Gruppen-Vergewaltigungen übertragen, und nun gab's das erste «Werk» eines Amokläufers. Stellt sich die Frage, wann Terroristen auf die Idee kommen, ihre Gräueltaten live in die Welt zu streamen...

Abschalten kommt offenbar für den US-Konzern nicht infrage. Darauf zu verzichten würde letztlich viel Geld kosten. Stattdessen setzt man auf Ankündigungen.

Den Facebook-Nutzern müsse es in Zukunft möglich sein, «so einfach und schnell wie möglich» Beiträge zu melden, versprach ein Manager des Social-Media-Konzerns.

FILE - In this Saturday, March 19, 2016, file photo, Facebook CEO Mark Zuckerberg speaks during a panel discussion held as part of the China Development Forum at the Diaoyutai State Guesthouse in Beijing. Zuckerberg released a missive Thursday, Feb. 16, 2017, outlining his vision for the social network and the world at large. Among other things, Zuckerberg hopes that the social network can encourage more civic engagement, an informed public and community support in the years to come. (AP Photo/Mark Schiefelbein, File)

Er präsentiert sich lieber als Wohltäter, statt über konkrete Verbesserungen für 1,8 Milliarden Kunden zu sprechen. Bild: Mark Schiefelbein/AP/KEYSTONE

Der oberste Chef Mark Zuckerberg äusserte sich zunächst nicht, dann kündigte er in salbungsvollen Worten an, dass noch viel Arbeit zu erledigen sei und: «Wir tun bei Facebook alles, was wir können, um Tragödien wie diese zu verhindern.»

Wie gehabt sollen auch weiterhin die User selbst die Drecksarbeit erledigen.

Facebook stellt zwar schlaue Algorithmen in Aussicht. Doch es wird noch Jahre dauern, bis die auf den Firmen-Servern laufende automatische Filter-Software wirkungsvoll verhindert, dass abscheuliche Inhalte veröffentlicht und verbreitet werden.

Das sind ernüchternde Aussichten und die vom US-Konzern finanzierten Teams, die beanstandete Inhalte begutachten und löschen, werden weiterhin überfordert sein.

Sprich: Wer anstössige oder gar illegale Inhalte meldet, darf nicht damit rechnen, dass sie bald verschwinden. Vielmehr sind sie kurz darauf auch beim anderen grossen Sorgenkind zu finden, bei der Google-Tochter YouTube.

Damit sind wir wieder bei der Verbreitung von Fake-News, die eine Plage sind und von demokratischen Staaten nicht hingenommen werden sollten: Vielmehr müssten Facebook und Google mit ihren Plattformen endlich wie andere Medienunternehmen behandelt werden und für Inhalte haften. Damit Geld verdienen dürfen die Unternehmen ja auch.

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42Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • tschegg 25.04.2017 07:25
    Highlight Highlight Ich persönlich befürworte die unzensierte Facebook-Variante. Es ist bitter nötig, unserer Gesellschaft den Spiegel vorzuhalten.
    Wenn man damit nicht einverstanden ist oder das nicht gut findet, kann man Facebook auch einfach NICHT nutzen....oder ein "besseres" Facebook erfinden ;)
  • Gohts? 20.04.2017 17:37
    Highlight Highlight Ist ja alles schön und gut. Aber Verbote verhindern die Verdummung der Menschheit nicht. Niemals.

    Bis anhin noch nie was von Facebook Live gehört. Nutze nicht mal FB und rege mich folglich auch nicht über solche Belanglosigkeiten auf. Problem gelöst.
  • AllIP 20.04.2017 11:07
    Highlight Highlight Gebt den Leuten ihre 5 min Aufmerksamkeit und lasst das Internet damit umgehen. Die müssen selber mit ihren Problemen leben und dann die Konsequenzen oder Kritik verarbeiten.

    Let the Internet be the Internet....
  • Kunibert der fiese 19.04.2017 16:11
    Highlight Highlight warte nur bis man einen nippel im video sieht. da gehts dann bei facebook ganz schnell.
  • Pana 19.04.2017 15:33
    Highlight Highlight Schwacher Artikel, schwache Aussage. Facebook hat das Live Streaming nicht erfunden. Natürlich gibt es mehr Vorfälle, weil sie die grösste Plattform sind. Ausserdem ist Facebook Live ein ziemlich cooles Feature. Live Nachrichten, Sportanlässe und Konzerte. Hatte bisher nur positive Erfahrungen gemacht.
    • @schurt3r 19.04.2017 16:17
      Highlight Highlight Na, wenn du «nur positive Erfahrungen» gemacht hast, dann ist wohl alles in Ordnung... 🤔
    • Pana 19.04.2017 16:27
      Highlight Highlight Natürlich ist nicht alles in Ordnung. Ist es nirgendwo. Willst du Autofahren verbieten, weil es Betrunkene und Raser gibt? Missbrauch hat es immer gegeben, und wird es immer geben. Dafür von Facebook eine Zauberformel zu erwarten, ist absurd.
  • Therealmonti 19.04.2017 15:29
    Highlight Highlight Und wie an dieser Stelle schon öfters geschrieben: Je doofer, desto Facebook (und andere Social Medias)
  • pedrinho 19.04.2017 12:45
    Highlight Highlight Das ist (leider manchmal) der preis der freiheit !

    Oder wollt ihr wirklich alles verbieten, kontrollieren, zensurieren ?

    Wenn ich die "headlines" bei watson sehe, sehe ich eine behaarte bloggerin, eine menschliche henne, einen picdump, das ist natuerlich alles wichtige information, ohne die die welt nicht mehr ueberleben kann.

    Mir ists eigentlich wohler, wenn ich weiss, dass so mancher schwachsinn noch möglich ist, als immer mehr bevormundet zu werden - ich muss es mir nicht ansehen.
    • Hierundjetzt 19.04.2017 13:34
      Highlight Highlight Bitte den gesamten Text lesen. Es geht um Mord und Vergewaltigung. Nicht um lustige GIFs.

      Für dich ganz einfach zusammengefasst:

      Mord im realen Leben = nix mehr Mensch. Nobis Replay.
      Nix gut live zeigen.


    • @schurt3r 19.04.2017 13:57
      Highlight Highlight Falsch. Es geht nicht um Relevanz. Es geht um ethisch/rechtlich fragwürdige Inhalte.

      Du siehst bei watson keine Inhalte, die gegen geltendes Recht verstossen. Oder falls es doch mal passiert, wird auf Hinweis hin sofort gelöscht/korrigiert. Nicht zuletzt auch deshalb, weil sonst juristische Konsequenzen drohen.

      Für Facebook sollte das Gleiche gelten. Die Plattform darf meiner Meinung nach kein rechtsfreier Raum sein. Keine Killer-Videos etc.
    • walsi 19.04.2017 14:38
      Highlight Highlight @schurt3r: Es wurden schon Menschen live im Fernsehen erschossen, deshalb ist aber noch keiner auf die Idee gekommen, Live-Fernsehen zu verbieten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • metall 19.04.2017 12:44
    Highlight Highlight Ich denke auch, das Internet ist der beste Spiegel unserer Gesellschaft. Behörden sollte dankbar sein an Facebook und Google, dass sich die Mörder gleich live bei ihnen melden.
    Im Gegensatz zum "richtigen" Leben kann man zum Glück bei Facebook Freunde löschen. Ich sehe jedenfalls keine Live-Morde in meinem Stream. Freundschaften müssen eben gepflegt werden ;-)
    • @schurt3r 19.04.2017 14:15
      Highlight Highlight Mit dem ersten Teil bin ich einverstanden, Facebook spiegelt wohl tatsächlich die Gesellschaft (oder grosse Teile davon). 😳

      Mit dem Löschen von «Freunden» bzw. Ausblenden problematischer Inhalte ist es aber nicht getan. Facebook hat viel Macht und steht darum in der Verantwortung. Wenn sich der US-Konzern nicht an die in Europa geltenden Gesetze hält, muss man ihn zu seinem Glück zwingen...
    • metall 19.04.2017 19:55
      Highlight Highlight Aber man bestraft ja nicht den Pöstler wenn man eine Briefbombe erhält, oder?
    • exeswiss 20.04.2017 00:46
      Highlight Highlight @metall wenn die bombe aber unverpackt ist nen zähler mit nem countdown (der runterzählt) drauf hat und an der seite C4 mit "achtung explosiv" steht schon.
    Weitere Antworten anzeigen
  • slashinvestor 19.04.2017 12:32
    Highlight Highlight Was solle es Leute? Facebook ist weder gut noch schlecht. Es zeigt was Menschen eh und je machen. Nur davor haben wir gedacht, so blöd kann man doch nicht sein. Eben doch und Facebook zeigt es. Ich selbst finde Facebook und soziale media Klasse. Es ist was es ist und wir müssen damit auseinander kommen.
    • slashinvestor 19.04.2017 18:07
      Highlight Highlight @Hosch, ok das kann ich auch einsehen.
  • Sapere Aude 19.04.2017 12:27
    Highlight Highlight Glaube nicht, dass die Menschheit durch Facebook und Co. verblödet, Information verbreitet sich damit einfach schneller und weiter und darum halt auch Blödsinn.
  • Scaros_2 19.04.2017 12:18
    Highlight Highlight Also du sagst, es dauert nur eine gewisse Zeit bis Terroristen Facebook Live für sich entdecken.

    Was ist - und ja das vielleicht ein echt dummer Vorschlag - aber was ist, wenn man die Terroristen dazu einfach auffordert? Ich meine ein Overflow ist zwar schrecklich - ja - aber erzielt doch, dass die Empörung steigt und die Firma in die Knie zwingt?
  • stan1993 19.04.2017 12:06
    Highlight Highlight Man hat auch kein Facebook mehr..
  • fcsg 19.04.2017 11:43
    Highlight Highlight Diese Logik würde schlussendlich dazu führen, dass jede Live-Übertragung verboten, jedes Youtube-Video geprüft und jede Nachricht in Social Media von der Plattform freigeschaltet werden müsste. Alternativ muss das Internet verboten werden. Die erwähnten Phänomene sind zwar bedauerlich und müssen natürlich verfolgt werden, aber ein Verbot von Verbreitungskanälen ist nicht praktikabel und würde zu einer Zensur führen.
    • @schurt3r 19.04.2017 11:56
      Highlight Highlight Bin nicht einverstanden. Und von (staatlicher) Zensur oder einem Verbot kann keine Rede sein.

      Der US-Konzern muss aber gezwungen werden, schneller auf Verstösse/illegale Inhalte zu reagieren. Dies dürfte nur über saftige Geldstrafen funktionieren, es ist ja ein gewinnorientiertes Unternehmen.
    • Maett 19.04.2017 12:07
      Highlight Highlight @@schurt3r: wie soll das gehen? Soll die halbe Weltbevölkerung für Facebook arbeiten, um ja alle Inhalte manuell zu prüfen?

      Was Sie fordern ist von extrem hochentwickelten Algorithmen abhängig (die z.B. live erkennen, ob das, was da übertragen wird, in irgendeinem Land gegen irgendein Gesetz verstösst), die dann von Regierungen ganz einfach verwendet werden können, um Kritiker automatisiert mundtot zu machen.

      Etwas Kritisches geschrieben und schon ist der Account gesperrt.

      Es ist gut wie's jetzt ist. Staaten, die sich für Zensur einsetzen (wie aktuell Deutschland z.B.) sind gefährlich.
    • @schurt3r 19.04.2017 12:35
      Highlight Highlight Nein, es ist nicht gut, wie es jetzt ist.

      Niemand sollte unentgeltlich für Facebook die Dreckarbeit erledigen. Aber das ist es, was viele User tun. Sie melden problematische/illegale Inhalte, und die Facebook-Manager lachen sich ins Fäustchen. Der US-Konzern spart beim Personal und erreicht sogar noch mehr Interaktionen, die zu Werbezwecken ausgewertet werden können.

      Staatliche Zensur? Ich bin dafür, dass in demokratischen Ländern das Recht durchgesetzt wird.

    Weitere Antworten anzeigen
  • kobii 19.04.2017 11:40
    Highlight Highlight Facebook muss schon lange weg.
  • Madison Pierce 19.04.2017 11:31
    Highlight Highlight Die Haftung für auf einer Plattform veröffentlichte Inhalte dem Betreiber absolut aufzuerlegen ist heikel. Man kann verlangen, dass von Benutzern gemeldete Beiträge in angemessener Zeit geprüft und falls notwendig entfernt werden. Für grosse Unternehmen wie Facebook ist eine kürzere Zeitspanne angemessen als für eine Lokalzeitung.

    Aber die proaktive Moderation zu verlangen, würde viele Blogs und Foren gefährden. Niemand hat dort die Zeit, 24/7 Beiträge aufzuschalten.
    • @schurt3r 19.04.2017 11:59
      Highlight Highlight Einverstanden. Wobei man die dominierende Marktstellung von Facebook berücksichtigen sollte. Grosse Macht = grosse Verantwortung!
    • @schurt3r 19.04.2017 12:49
      Highlight Highlight @Anonymous:
      Ja, ich finde den Kampf der US-Justiz gegen den Filesharing-Plattform-Betreiber mehr als fragwürdig. Es geht wohl – ganz im Sinn der mächtigen US-Unterhaltungsindustrie – darum, ein Exempel zu statuieren, um viele Leute abzuschrecken.

      Bei Facebook bin ich nicht frei, meine Inhalte zu verbreiten. Das steuert der US-Konzern, inklusive undurchsichtiger Newsfeed-Manipulationen.
  • Diavolino666 19.04.2017 11:10
    Highlight Highlight Facebook-Live zeigt auch nichts anderes als die wahre Inteligenz der User. Als nette Idee angeboten und zu 95% denkbar blöd/peinlich/gefährlich umgesetzt. Welcome to the "real" world...
  • Anded 19.04.2017 11:07
    Highlight Highlight Spielt es eine Rolle, ob ein Mord live gestreamt wird, oder ob das Video nach wenigen Minuten irgendwo hochgeladen wird? Resp. gibt es Mörder die nur live streamen? Und gibt es Konsumenten, die sich eine solche Tat nur live reinziehen, aber das Video nicht anschauen wenn es ein paar Stunden/Tage alt ist?
    • @schurt3r 19.04.2017 14:07
      Highlight Highlight Es spielt insofern eine Rolle, als dass Psychopathen etc. durch die Live-Funktion animiert werden könnten. Vor allem dann, wenn sie davon ausgehen können, dass die Kontrolle nicht funktioniert und Killer-Videos etc. längere Zeit verfügbar sind.
  • Picker 19.04.2017 11:02
    Highlight Highlight Der Titel hat einen Schreibfehler. Müsste eigentlich besser heissen "Facebook muss weg!"

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