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Alle machen Home Office – und Microsoft Teams ist plötzlich «down»

Alle machen Home Office – und Microsoft Teams ist plötzlich «down»

16.03.2020, 16:5116.03.2020, 19:52

Microsoft Teams funktionierte am Montag laut hunderten Rückmeldungen nicht mehr. Und dies ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, als unzählige Menschen weltweit statt im Büro zuhause am Computer arbeiten sollten.

Microsoft hat den Ausfall via Twitter bestätigt. Man solle @MicrosoftTeams folgen, um auf dem Laufenden zu bleiben und um zu erfahren, wenn die Störung behoben sei.

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screenshot: twitter

Microsofts Chat- und Kommunikationstool, sei in ganz Europa für mehr als zwei Stunden ausgefallen, berichtet The Verge. Der Ausfall begann, als sich Tausende von Mitarbeitern inmitten der anhaltenden Coronavirus-Pandemie anmeldeten und versuchten, aus der Ferne zu arbeiten.

Auch Xbox Live fiel aus

Dies sei der zweite grosse Ausfall von Microsoft Teams in diesem Jahr. Die Online-Plattform fiel auch aus, nachdem Microsoft im vergangenen Monat vergessen hatte, ein Webseiten-Sicherheitszertifikat zu erneuern.

Die technischen Probleme traten nur wenige Stunden nach einem kurzen Ausfall der Gaming-Plattform Xbox Live auf. Microsoft hat laut The Verge die genaue Ursache für den Ausfall von Xbox Live nicht bekannt gegeben, aber es hänge wahrscheinlich mit der gestiegenen Nachfrage zusammen.

(dsc, via Tech Crunch)

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13 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Combad
16.03.2020 18:31registriert März 2020
Teams war nicht 2 Stunden down, es waren 2 x 5-10 Minuten. Dies ist auch nicht zu verwundern, da Microsoft allen Schulen und Unternehmen aktuell Teams für alle Schüler und Studenten sowie betroffenen Mitarbeitern gratis zur Verfügung stellt. Ein grosses Lob an die Bereitschaft von Microsoft, hier unbürokratisch zu helfen. Bin selber im EDU Bereich unterwegs und schätze die schnelle Hilfe.
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Tavares
16.03.2020 19:03registriert November 2015
Ich war heute von ~07:30 bis 17:30 mehr oder weniger dauernd in Teams am telefonieren. Von generellem Ausfall kann also nicht gesprochen werden.
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Ökonometriker
16.03.2020 19:13registriert Januar 2017
Besser als bei Swisscom 🤐
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Nächste Linux-Lücke wird zu früh bekannt – bislang keine Updates verfügbar
Weitere Lücken mit dem Namen «Dirty Frag» ermöglichen die Rechteausweitung auf Linux-Systemen, mit der sich Angreifer Root-Zugriff verschaffen können. Auf geteilten Systemen ist es so offenbar möglich, andere User-Konten zu übernehmen und auszuspionieren. Betroffen sind wohl erneut alle Distributionen. Das erinnert frappant an die kürzlich entdeckte «Copy Fail»-Schwachstelle.

Brisant: Schon wieder ist die Lücke vorab durchgesickert, da offenbar «unbeteiligte Dritte» das noch bis am 12. Mai laufende Embargo gebrochen haben. Der Entdecker hat die Informationen zur Schwachstelle daher inzwischen selbst auf GitHub veröffentlicht – ohne dass Updates der betroffenen Linux-Distributionen zur Verfügung stehen würden.

Die positive Nachricht: IT-Administratoren können sich zur Not mit dem temporären Entfernen der verwundbaren Kernel-Module behelfen. Darüber hinaus soll die unmittelbare Gefahr für private User eher klein sein. Trotzdem sollten entsprechende Updates, sobald sie von den Linux-Distributionen bereitgestellt werden, zeitnah installiert werden.
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