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Im Video (unten) ist ein Prototyp des Cat S60 im Einsatz zu sehen.<br data-editable="remove">
Im Video (unten) ist ein Prototyp des Cat S60 im Einsatz zu sehen.
screenshot: youtube

Hier kommt das erste Handy mit Wärmebildkamera – und du errätst nicht, von wem es stammt!

Nicht von Apple, Microsoft oder Samsung stammt das Smartphone mit einem ziemlich ungewöhnlichen Killer-Feature: Das Cat S60 sieht im Dunkeln und soll auch unter Wasser zum Einsatz gelangen.
19.02.2016, 20:5620.02.2016, 12:41

Muss. Ich. Haben.

Dieser Gedanke schiesst mir durch den Kopf, als ich in meinem News-Feed auf das Smartphone Cat S60 stosse.

Laut offizieller Ankündigung ist es das erste Smartphone mit integrierter Wärmebildkamera. Damit soll man zum Beispiel schlecht isolierte Fenster und Türen erkennen. Aber auch für Rettungsdienste dürfte sich das Mobilgerät eignen, weil es Körperwärme anzeigt. 

Cat S60? Ja, die Bezeichnung lässt darauf schliessen, dass es sich um keinen der üblichen Hersteller handelt.

Tatsächlich wird das Gerät von Caterpillar vermarktet. Caterpillar, das ist einer der bekanntesten Baumaschinen-Hersteller der Welt, der auch mit Schuhen und Werkzeug Geld verdient.

Caterpillar lizenziert seinen bekannten Markennamen für robuste Outdoor-Smartphones des kaum bekannten Herstellers Bullitt Mobile. Die britische Firma betreibt Niederlassungen in New York und Shenzhen. Denn wie die Grossen der Industrie lässt man billig von chinesischen Fabrikarbeitern produzieren.

Kurz vor Beginn des Mobile World Congress in Barcelona hat Caterpillar nun das neue Modell vorgestellt, das sich wohltuend vom Einheitsbrei der bekannten Hersteller abhebt. In Zeiten von abflauenden oder gar rückläufigen Smartphone-Verkaufszahlen sind ungewöhnliche Features natürlich sehr interessant.

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Das Android-Handy im Hands-on

Mit dem Cat S60 kann man auf eine Entfernung von bis zu 30 Metern Wärmebild-Aufnahmen machen. Die Sensoren dazu liefert das erste Smartphone-Modul des Spezialkamera-Herstellers Flir – laut eigenen Angaben Weltmarktführer in der Wärmebild-Technologie.

Laut Caterpillar eignet sich das Gerät für Elektriker, Handwerker, Rettungsdienste sowie die Mitarbeiter von Energieversorgern. Aber auch für Privatpersonen dürfte die Anschaffung interessant sein.

Der deutsche Tech-Blog Curved konnte das Cat S60 bereits ausprobieren. Wobei es sich um einen Prototypen handelte, dessen Gehäuse weder wasserdicht noch bruchsicher war. 

Das Cat S60 im Hands-on-Video

Das Cat S60 – sofern es denn fixfertig ist – soll robuster sein als die meisten Konkurrenten. Es erfüllt laut Herstellerangaben einen Standard des US-Militärs, wonach es Stürze aus einer Höhe von 1,8 Meter auf Beton übersteht. Und die Kamera soll einstündige Tauchgänge in einer Tiefe von fünf Metern problemlos überstehen.

Solide Ausstattung

Prozessor (Snapdragon 617), Arbeitsspeicher (drei Gigabyte) und Speicherplatz (32 GB) bewegen sich im normalen Rahmen, der Akku (3800 mAh) sollte problemlos einen Tag durchhalten. Als Betriebssystem kommt das aktuelle Android 6.0 (Marshmallow) zum Einsatz.

Der 4,7-Zoll-Bildschirm soll sich auch mit nassen Fingern und in Handschuhen bedienen lassen. Wobei der Touchscreen durch Gorilla Glass 4 geschützt wird, das ist die neuste Sicherheitsglas-Generation.

Das Cat S60 soll im Laufe des Jahres für einen Preis von 649 Euro verfügbar sein. Zum Schweizer Start liegen keine Infos vor.

via heise.de

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