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Darknet Hacker Kriminalität

Der Darknet-Handel mit gestohlenen Daten wird immer professioneller.
bild: shutterstock

7 Fakten zum Darknet: Zum Beispiel, wie viel in der Schweiz ein Auftragsmord kostet

IT-Sicherheitsexperte Marc Ruf und seine Kollegen forschen im verborgenen Teil des Internets. Wir präsentieren spannende Erkenntnisse zum Drogenhandel und anderen Schwarzmärkten, die florieren.



Der erfahrene Hacker und IT-Experte Marc Ruef ist Mitinhaber der Beratungsfirma Scip AG, die sich auf Informationssicherheit spezialisiert hat. Zu den Kunden gehören mittlere und grosse Unternehmen, die zum Beispiel herausfinden wollen, ob das eigene Netzwerk sicher ist.

Ruef bewegt sich beruflich des Öfteren im verborgenen Teil des Internets, hauptsächlich zu Recherchezwecken, etwa um Informationen zu noch unveröffentlichten Computer-Sicherheitslücken zu finden.

Im Darknet blühen die Schwarzmärkte, ob dies Drogen, Waffen oder andere Produkte seien. In einer aktuellen Forschungsarbeit haben Ruef und weitere Mitarbeiter verschiedene Bereiche untersucht. Nachfolgend präsentieren wir überraschende und spannende Fakten:

So viel kostet ein Auftragsmord

Die Schweiz ist auch bei Auftragsmorden ein teures Pflaster. Das zweitteuerste, hinter China, wie die «Handelszeitung» konstatiert. Doch die Preisspanne ist riesig. Selbst «in Wohlstandsnationen wie der Schweiz» seien Auftragskiller schon ab 5000 Dollar zu haben.

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Darknet-Preise für professionell ausgeführte Tötungen, sogenannte Auftragsmorde.
bild: scip ag

Gerade bei den Darknet-Seiten, die angeblich professionelle Auftragsmorde vermitteln, ist Skepsis geboten. Dazu Marc Ruef: «Unsere Recherche lässt vermuten, dass viele der angebotenen Dienstleistungen nicht echt sind. Die Profile und Preisstrukturen widersprechen teilweise dem, wie in solchen Kreisen operiert wird. Hier geht es wohl oftmals um Provokation und Trolling.»

Im Darknet geht es bei jedem zweiten Angebot um Geld

Der Zugang zum Darknet erfolgt über spezielle Software. Die bekannteste wird Tor genannt. Das Kürzel steht für The Onion Router. Mit dem Tor-Browser ruft man Darknet-Seiten auf, die als sogenannte Hidden Services auf Servern gespeichert sind und in der Regel vor herkömmlichen Suchmaschinen wie Google verborgen bleiben.

Ruef und seine Kollegen haben die Hidden Services analysiert und kommen zum Schluss, dass fast die Hälfte einen kommerziellen Hintergrund hat: «Es werden also Daten, Informationen oder Produkte gegen Geld gehandelt, um Profit zu machen. Damit kann der Haupttreiber des Darknets als solcher identifiziert werden.»

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Bei 15 Prozent der untersuchten Darknet-Dienste geht es um Drogenhandel.
bild: scip ag

So viel kosten Drogen – die grösste Preisspanne gibt es bei einem Beruhigungsmittel

Bild

bild: scip ag

Laut Bericht werden grundsätzlich «praktisch alle Drogen im Darknet gehandelt». Besonders populär seien dabei Cannabis (Marijuana und Haschisch), MDMA («Ecstasy»), Kokain und Heroin.

Die Preisspanne der verschiedenen Drogen sei sehr unterschiedlich. So koste ein Gramm Kratom, eine berauschende Pflanze aus Asien, zwischen 6 und 12 US-Cents. Der Preis für ein Gramm Opium hingegen variiere zwischen 1.30 Dollar und 6 Dollar. Die grössten Abweichungen seien bei Xanax zu sehen, das zwischen 35 Dollar und 330 Dollar gehandelt werde.

«Es erstaunt, dass auf diesen Plattformen doch ein gewisser moralischer Kompass vorhanden ist.»

Marc Ruef, IT-Sicherheitsexperte.
quelle: scip ag

Die Terroranschläge von Paris haben den Waffenhandel im Darknet beeinträchtigt

Der Waffenhandel im Darknet sei am Wachsen, konstatiert Ruef. Oftmals seien es private Sammler und Händler, die Waffen und Munition verkaufen oder tauschen wollten.

Häufig werden im Darknet modifizierte Deko-Waffen angeboten, wie zum Beispiel Kalaschnikow-Sturmgewehre, die «scharf» gemacht wurden.

Die Terroranschläge vom 13. November 2015 haben laut Ruef einen spürbaren Effekt auf die illegalen Waffengeschäfte gehabt. Dies, obwohl entgegen anders lautenden Berichten keine der Tatwaffen von einem deutschen Darknet-Händler nach Frankreich geliefert wurde.

Fakt ist laut Ruef, dass die beiden populären Darknet-Märkte Agora (mittlerweile stillgelegt, Anmerkung der Red.) und Nucleus als Folge der Terroranschläge den ungehinderten Verkauf von Waffen eingestellt hätten. «Es erstaunt, dass auf diesen Plattformen doch ein gewisser moralischer Kompass vorhanden ist.»

So viel kosten gefälschte Ausweise und Kreditkarten

Beim Handel mit (gestohlenen) Kreditkartendaten hat laut Ruef in den letzten Jahren eine Professionalisierung stattgefunden.

In den USA sei die Social Security Number (SSN) ein wichtiges Element, um sich auszuweisen und bestimmte Leistungen zu beziehen. Entsprechend floriere auch der Schwarzmarkt mit solchen Daten. Hingegen existiere in Europa nichts Vergleichbares. «Zwar werden auch hier Ausweisdokumente getauscht und verkauft. Oftmals sind es aber nur Kopien von Dokumenten. Oder es werden Templates angeboten, mit denen sich ein gefälschter Ausweis selber zusammenklicken lässt.»

Die folgende Tabelle zeigt laut Ruef Richtwerte für den Datenhandel:

Bild

screenshot: scip ag

Der Schwarzmarkt für neue (und gefährliche) Computer-Sicherheitslücken wächst explosionsartig

Kriminelle, Nachrichtendienste, private Unternehmen: Sie alle interessieren sich für sogenannte Exploits. Das sind Programme, die es ermöglichen, Computer-Sicherheitslücken auszunutzen.

«Exploits werden beispielsweise von uns angewendet, um die Existenz und Tragweite einer Schwachstelle im Rahmen einer Sicherheitsüberprüfung bestimmen zu können. Der Kunde erhält dadurch ein konkretes Bild davon, wie und was von dieser Ausnutzung erwartet werden kann.»

Marc Ruef, IT-Sicherheitsexperte, Scip AG.

Die Darknet-Preise für Exploits variieren laut Ruef stark und hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie zum Beispiel der Exklusivität und der Durchschlagskraft. Am wertvollsten seien sogenannte «Zero Days», sie basieren auf Schwachstellen, die noch nicht bekannt sind.

Laut Ruef gibt es ein explosionsartiges Wachstum, was die Zahl der Schwachstellen betrifft und die Preise, die bezahlt werden.

epa04686822 An undated handout photo made available by the National Security Agency (NSA) shows an aerial view of the headquarters of the NSA in Fort Meade, Maryland, USA. One person was killed and one person injured on 30 March 2015 when a vehicle tried to ram a gate at a military installation that is home to the US National Security Agency. Shots were fired at Fort Meade, Maryland, outside Washington during the incident, but few other details were available. Television images showed police investigating at the scene.  EPA/NSA / HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Die National Security Agency (NSA) gehört zu den Abnehmern von Exploits.
Bild: EPA/NSA

Die Schweizer Behörden gehen im Darknet nur gegen Kinderpornos aktiv vor

Dies sagte der operative Chef der eidgenössischen Melde- und Analysestelle Informationssicherung (Melani), Marc Henauer, laut einem Bericht der «Handelszeitung». Abgesehen davon werde die Strafverfolgung in der Schweiz grundsätzlich erst nach einer Anzeige aktiv.

Der nationalen Koordinationsstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (Kobik) gelang es letztes Jahr, 86 Internet-Anschlüsse zu identifizieren, die aktiv an der Verbreitung von Kinderpornos beteiligt waren.

Die grösste Hürde für die Strafverfolgung ist gemäss Ruef die Gesetzeslage an sich:

«Ermittlungen mit falschen Identitäten sind entweder gar nicht erlaubt oder bewegen sich in einer juristisch und gesellschaftlich umstrittenen Grauzone. In vielen Bereichen wird von Käufern erwartet, dass sie ihre eigene Authentizität beweisen. Beim Ankauf grosser Mengen Kreditkarten wird es dann erforderlich, dass man selbst ein paar gestohlene Kreditkarten vorzeigen kann. Die Verkäufer wissen, dass den Behörden eine Verteilung gestohlener Kreditkarten untersagt ist. Wird eine solche aber provoziert, können sie davon ausgehen, dass der Käufer legitim ist. In den Bereichen des Drogenhandels und der Kinderpornographie haben sich ähnliche Mechanismen etabliert.»

Roboter kauft Ecstasy im Darknet

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39
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
39Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • nordkapper28 15.01.2016 18:15
    Highlight Highlight Auftragsmord in Indien, 2.50 CHF 😂😂😂
  • super_silv 15.01.2016 15:13
    Highlight Highlight Also um das mal klarzustellen, Tor kann auch ohne gleich ins Darknet zu gehen genutzt werden. Es werden einfach Datenpakete so verschlüsselt, dass ein Knoten den Inhalt nicht einsehen kann. Ebenfalls ist es fast unmöglich, den Weg eines Paketes zu verfolgen, womit man fast anonym surfen kann. Das Darknet besteht aus Hidden Services, die für verbotene Zwecke missbraucht werden. Da man sich bei solchen Services auf irgendeinem Knoten im Netzwerk trifft, ist das ganze wiederum nicht nachvollziehbar, wer dahinter steckt. Man kann nicht einfach Tor herunterladen und bewegt sich dann im Darknet ;)
  • Matrixx 15.01.2016 14:16
    Highlight Highlight Wer einen Auftragsmörder für 5000 bucht, läuft Gefahr, aufzufliegen.

    Unter 20k nicht zu empfehlen 😂
    • Sir Jonathan Ive 15.01.2016 17:12
      Highlight Highlight Danke für diesen hilfreichen und alltagstauglichen Tip.
    • Matrixx 15.01.2016 17:16
      Highlight Highlight Gern geschehen.

      Nur der Preis hält wohl viele davon ab, sich einen Auftragsmörder zu besorgen 😉
  • Donald 15.01.2016 12:01
    Highlight Highlight Wie die Angebote der Auftragskiller verifiziert wurden, würde mich schon noch interessieren!
    • Damien 15.01.2016 13:08
      Highlight Highlight Empirische Erhebungen :p
    • Nexzar 15.01.2016 13:52
      Highlight Highlight Naja das ist eine schwierige Sache. Die Cat'ulu z.b. erwartet vertrauem von den Kunden d.h der Kunde überweist im Voraus die Hälfte des Betrags und nach erfolgreichem Mord (mit beweisen natuerlich) die andere
  • demokrit 15.01.2016 10:08
    Highlight Highlight Wer's glaubt.
  • Dä Brändon 15.01.2016 09:41
    Highlight Highlight Ich würde gerne mal stöbern gehen aus reiner Neugier, aber vermutlich wird man noch beobachtet oder schlimmer verdächtigt. Dann lieber nicht...!
    • Mafi 15.01.2016 09:49
      Highlight Highlight Wenn du nichts Illegales machst, wirst du in der Schweiz höchst wahrscheinlich nicht beobachtet/verdächtigt.

      Aber treib dich nicht mit Kinderpornographie um ;)
    • Dä Brändon 15.01.2016 10:03
      Highlight Highlight ÄÄäääh danke für den Hinweis??!!!?

      Ich trau dem ganzen nicht, man wird vieleicht nicht offiziel verdächtigt aber irgendwo wird bestimmt der Name abgelegt.
    • Mafi 15.01.2016 10:17
      Highlight Highlight Das Darknet ist auch nur Internet. Ausserdem bist du ja durch TOR grundsätzlich anonym.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pablo Emilio Escobar Gaviria 15.01.2016 09:22
    Highlight Highlight Beängstigend, wenn man liest was im Darknet abgeht.
    Weiss man ungefähr, wie viele User durchschnittlich darauf zugreifen?
    • @schurt3r 15.01.2016 09:31
      Highlight Highlight Laut Marc Ruef stellen in der Schweiz täglich rund 16’000 Benutzer eine Verbindung zum Tor-Netzwerk her. In Deutschland seien es knapp 200’000 Benutzer.

      Quelle: http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/dunkel-dunkler-darknet-957714

      Wie viele davon illegale Dinge tun, ist offen.
    • azoui 15.01.2016 09:35
      Highlight Highlight ....und wieviele davon einfach unbeobachtet bleiben wollen, bleibt auch offen. Einer davon war/ist E. Snowden, oder Julian Assange
    • Matrixx 15.01.2016 17:19
      Highlight Highlight @Gilbert Schiess

      ...oder Matrixx 😂
    Weitere Antworten anzeigen
  • unejamardiani 15.01.2016 09:20
    Highlight Highlight Das Darknet ist nur so "dark" wie sich der Benutzer damit auskennt. Also wer keine Ahnung von der Materie hat, Finger weg davon!
  • Vernon Roche 15.01.2016 09:05
    Highlight Highlight Nach dieser Statistik zu urteilen, dürfte es sich lohnen, im benachbarten Österreich einen Auftragskiller anzuheuern. Ich gehe davon aus, dass diese Reportage der hiesigen Gilde ein Dorn im Auge ist. Nennt man das 'Einkaufsterrorismus'?
    • 7immi 15.01.2016 09:10
      Highlight Highlight der auftragsmord ist über chf300, muss ich ihn also versteuern?
  • Wilhelm Dingo 15.01.2016 08:56
    Highlight Highlight Interessant ist die Aussage, dass die Behörden nur begrenzt aktiv werden können, weil sie nicht dürfen. Das ist ein Skandal und aktiver Verbrecherschutz. Vielmehr muss das Gesetz eine vollständige verdeckte Fahndung erlauben mit der Bedingung, dass alle behördlichen Aktivitäten aufgezeichnet werden und nach einer gewissen Zeit vor demokratisch legitimierten Stellen einsehbar sein müssen.
    • C0BR4.cH 15.01.2016 09:41
      Highlight Highlight Du willst also Zustände wie in Amerika, wo Polizisten sich als Kriminelle ausgeben können (Undercover) und Leuten auch z.B. Drogen verkaufen können, um sie dann anschliessend hoch zu nehmen.

      Das mag in Filmen "cool" sein, aber in der Realität geht das mal gar nicht! Sowas lädt im höchsten Grade zu Missbrauch und Korruption ein.
    • Wilhelm Dingo 15.01.2016 09:45
      Highlight Highlight @C0BR4.cH: Warum Missbrauch und Korruption? Lasse mich gerne eines Besseren belehren.
    • C0BR4.cH 15.01.2016 10:06
      Highlight Highlight Du erlaubst Leuten für Ermittlungen, illegale Geschäfte, legal abzuwickeln.

      Mit enorm hoher Wahrscheinlichkeit, wird diese "Opportunität" genuzt werden für private Zwecke und persönliche Wohlstandsoptimierung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • C0BR4.cH 15.01.2016 08:53
    Highlight Highlight "There is no darknet." - Roger Dingledine
    • Das schnabeltier 15.01.2016 12:29
      Highlight Highlight seh ich das richtig:

      durch das Tor-dings kann ich das internet genau gleich benutzen wie bisher.. (nein keine kinderpornos und keine auftragsmorde :) aber niemand kann meine daten sammeln resp. kann einsehen was ich mache?

      der punkt ist das mir die entwicklung nicht gefällt das google fb etc. jeden schritt nachverfolgen und informationen sammeln kann. und wie ich das verstanden habe: jemehr leute das Tor-netzwerk benutzen desto sicherer ist es?
    • C0BR4.cH 15.01.2016 13:10
      Highlight Highlight Nun ja, nicht ganz.
      Durch das Tor-Netz ist schon mal das, was du machst, verschlüsselt. D.h. nur der Server, mit dem du kommunizierst, erfährt WAS du ihm sagst.

      Weiter bist du grundsätzlich anonym. Auch der Server, mit dem du redest, weiss nicht WER du bist und WOHER du kommst.

      Wenn der Server z.B. Facebook ist und du dich mit deinem Account einloggst, weiss Facebook ab diesem Zeitpunkt, dass DU es bist (die anderen jedoch nicht).
      Anonym wärst du in solch einem Fall nur, wenn du IMMER Tor benutzt für den Account und da keine persönlichen Daten von dir hinterlegt sind.
    • Theor 15.01.2016 14:48
      Highlight Highlight Und was ist den an dem System so kompliziert, dass man es nicht benutzen soll, wenn man nicht genau weiss, was man tut? Klingt für mich wie ein einfacher Proxy.
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