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ARCHIV - ZUM JAHRESABSCHLUSS 2018 VON SWISSCOM AM DONNERSTAG, 7. FEBRUAR 2019, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Swisscom Shop von aussen, fotografiert am Freitag, 19. Januar 2018, in Zuerich Oerlikon. Die Swisscom kaempft seit Tagen mit technischen Problemen. Betroffen sind Festnetz- sowie Mobilkunden. (KEYSTONE/Melanie Duchene)

Die Swisscom plant in Holland ein neues IT-Zentrum. Bild: KEYSTONE

Swisscom will bis 200 IT-Jobs in Holland schaffen

Informatikspezialisten sind in der Schweiz Mangelware. Nun plant die Swisscom nach Informationen von watson, in Rotterdam Dutzende IT-Cracks anzuheuern. Dies, obschon in der Schweiz hunderte Stellen abgebaut werden.



Alle reden von Digitalisierung. Aber in der Schweiz spitzt sich der Fachkräftemangel bei IT-Jobs massiv zu. Jetzt reagiert die Swisscom – und will laut Informationen von watson bis zu 200 IT-Jobs in Holland schaffen. Dazu könnten später Ableger in Berlin, Amsterdam und Dublin kommen.

Auf Anfrage bestätigt Swisscom, dass man verschiedene Orte in Westeuropa evaluiert habe. «Wir prüfen den Aufbau einer ergänzenden DevOps-Einheit in Holland», sagt Sprecher Armin Schädeli. Ein definitiver Entscheid sei noch nicht gefallen. In einer ersten Phase würden 40 Stellen aufgebaut. Die erwähnten Städte seien Tech-Hubs, die für Fachkräfte attraktiv sind. «Diese Leute sind sehr mobil und global orientiert.»

Was ist DevOps?

DevOps ist ein Kunstwort aus den Begriffen Development (englisch für Entwicklung) und IT Operations (englisch für IT-Betrieb). DevOps soll durch gemeinsame Prozesse und Software-Werkzeuge eine effektivere Zusammenarbeit der verschiedenen Bereiche ermöglichen.

Quelle: wikipedia

Der Staatsbetrieb will also Jobs im Ausland aufbauen. Dies, obschon Swisscom 2018 in der Schweiz 541 Stellen abgebaut hat und weitere Sparprogramme laufen.

«Es geht darum, das Geschäft der Swisscom langfristig zu schützen.»

Swisscom-Sprecher über das Auslands-Engagement

Für die Swisscom ist das kein Widerspruch. Es gehe nicht darum, Jobs aus der Schweiz ins Ausland zu verlagern.

Bei den Stellen in den Niederlanden handle es sich um hochspezialisierte Talente, die man auf dem Schweizer Arbeitsmarkt trotz intensiven Bemühungen nicht finden könne. «Die Stellen blieben sonst unbesetzt», so Schädeli. Zudem würde man die Jobs zuerst in der Schweiz ausschreiben. Es gehe letztlich darum, das Geschäft von Swisscom «langfristig zu schützen».

Dass mit der Auslagerung der Jobs auch Kosten reduziert werden sollen, bestreitet Swisscom.

Google schnappt IT-Talente weg

In der Tat tobt in der Schweiz ein Kampf um die besten IT-Cracks. Google wirbt die besten Talente der ETH schon ab, bevor sie überhaupt ihr Studium abgeschlossen haben. In Zürich arbeiten bereits 2500 IT-Spezialisten für den US-Tech-Giganten. Und es werden bald noch viel mehr sein: Die neuen Google-Büros an der Europaallee bieten Platz für 5000 Mitarbeitende.

Ein Insider sagt zu watson: «Uns wurde mitgeteilt, dass der Grund für die Massnahme der Swisscom sei, dass Firmen wie Google und Amazon in Zürich extrem attraktive ‹Packages› für die Akquirierung ihrer Mitarbeiter machen.»

Die Google-Büros in Zürich

Dies erstaunt Matthias Stürmer, Dozent für Digitale Nachhaltigkeit an der Uni Bern, wenig. «Es zieht viele Talente zu Google, weil die Firma attraktive Löhne zahlt und ein spannendes Umfeld bietet.» Schweizer Unternehmen könnten da nur schwer mithalten.

«Der Fachkräftemangel im IT-Bereich gefährdet die Digitalisierung in der Schweiz.»

Matthias Stürmer, IT-Spezialist

Der Fachkräftemangel im IT-Bereich sei eine Realität. «Dieser gefährdet die fortschreitende Digitalisierung und damit die Entwicklung unseres Landes».

Darum sei es unabdingbar, dass man auf allen Ebenen verstärkt in die Ausbildung investiere und die «digitalen Skills» der Mitarbeitenden ausbaue.

Swisscom sagt dazu, dass man auf die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeitenden ein grosses Augenmerk lege. So seien im neuen, 2018 abgeschlossenen Gesamtarbeitsvertrag fünf Weiterbildungstage pro Mitarbeiter enthalten.

Hier wird ein Swisscom-Sendeturm gesprengt

abspielen

Video: srf/SDA SRF

Die turbulente Geschichte des Schweizer Mobilfunks

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    Alle Leser-Kommentare
  • In vino veritas 14.02.2019 13:01
    Highlight Highlight Natürlich könnte man sich fragen, warum die Mitarbeiter lieber bei Google arbeiten. Vielleicht sind die Toiletten dort sauberer. Oder der Kaffee schmeckt besser. An dem Gehalt kann es ja auf jeden Fall nicht liegen. Schliesslich ist die Swisscom top. Also zumindest behauptet sie das. Gerade als Staatsunternehmen sollte die Swisscom attraktive Arbeitsbedingungen.
  • Nörgler 14.02.2019 09:51
    Highlight Highlight Schon seltsam dass der IT Chef der Swisscom aus Holland kommt...
    Vielleicht sollte die Swisscom auch im Bereich Management auf Talentsuche gehen!
  • Werner Stutz 14.02.2019 09:21
    Highlight Highlight Nach Holland wird sicher Rumänien oder ein anderes Billiglohnland kommen. Das Fachwissen tritt immer mehr in den Hintergrund. Hauptsächlich die Leute sind günstig!
    • Donald 14.02.2019 16:31
      Highlight Highlight Seit wann ist Holland ein Billiglohnland?
  • whatabout 14.02.2019 09:08
    Highlight Highlight Ein Schelm wer böses denkt

    https://www.google.com/search?q=site:linkedin.com/in “"Swisscom" AND "Head of Development IT, Network & Innovation”
  • Molty 13.02.2019 20:47
    Highlight Highlight "Kinder, wer kann mir etwas über Globalisierung erzählen?"

    "Globalisierung ist, wenn Google und Amazon in Zürich das bessere Angebot haben als Swisscom"

    "Richtig, Kevin-Joel"
  • DailyGuy 13.02.2019 20:16
    Highlight Highlight Gleichzeitig bietet die Swisscom und auch andere Schweizer IT Affine Firmen kaum Praktika an, erwarten aber sogar für Junior Positionen zwischen 1-3 Jahren Arbeitserfahrung. Wenn man spezialisierte Mitarbeiter will, muss man auch gewillt sein diese anzustellen.
    • Pointer 13.02.2019 21:40
      Highlight Highlight Wieso der Umweg über Praktika? Die IT-Unternehmen sollen junge Programmierer lieber direkt anstellen, zu anständigen Löhnen.
  • Muselbert Qrate 13.02.2019 20:03
    Highlight Highlight Der Swisscom, im staatsbetrieblich frommen Mäntelchen, gehts wie immer ums Abzocken. Gerade diese Woche wurde wieder bekannt, wie sie ihre Mitbewerber willentlich bescheissen (und dafür bereits Rückstellungen gemacht hatten!!) Der Bundesrat nimmt seine Aufsicht klar nicht war!

    Und die Swisscom würde die Stellen sicher im Inland besetzen können, wenn sie in der Digitalisierung tatsächlich eine interessante Rolle wahrnehmen würde und nicht nur davon reden würde..

    Die Holländer freuts!
  • fabsli 13.02.2019 19:46
    Highlight Highlight Was soll dieser Artikel aussagen? Reine Polemik. Die Stellen die abgebaut werden sind sicherlich nicht die IT Spezialisten, die Swisscom in Holland aufbauen will. Swisscon hat nicht nur eine Sorte Jobs. Die, die abgebaut werden brauchts einfach nicht mehr. Ja, traurig, aber ist so.
  • katerli 13.02.2019 19:18
    Highlight Highlight In solchen Momenten fange ich an Sympathien für das EU Rahmenabkommen zu entwickeln. Vorallem bei dem Teil der Staatsnahe Betriebe indirekt verbietet.
  • RandyRant 13.02.2019 19:05
    Highlight Highlight DevOps ist zwar nicht "neu" (der Begriff existiert seit den 90ern) aber so richtig aufgekommen (DevOps Teams, Stellenausschreibungen mit diesem Titel usw.) gibt es erst seit kurzem. Vielleicht so 2015...
    Aber statt intelligente Leute mit vorhandener Basis (davon gibts zweifellos genug im Lande) auf dem Gebiet auszubilden will die Swisscom natürlich nur Experten mit 100 Jahren Erfahrung....
    Gibts auch in Rotterdam nicht denke ich...
  • bokl 13.02.2019 19:05
    Highlight Highlight Der Titel ist irreführend. Korrekt wäre:

    "Weil Google Talente (CH-)marktgerecht entlöhnt, sucht Swisscom Billig-Arbeiter im Ausland."

    Nur beim CEO und dem Management gelten natürlich andere Regeln. Da "muss" man halt x-Mio bezahlen, weil Google und Co. auch solche Löhne zahlen ...
  • Chääschueche 13.02.2019 19:02
    Highlight Highlight Die Mobiliar hat das selbe Problem. Aber einige scheinen zu vergessen, das eine Swisscom nicht die selben Löhne Zahlen kann wie ein Multimilliardendollar Unternehmen das pro Quartal 10mal mehr Gewinn macht als die Swisscom in einem ganzen Jahr.

    Und btw...gehört Google zu den Unternehmen die hier in der Schweiz praktisch keine Steuern bezahlen.

    Die Komentarspalte hier gleich immer wie mehr der von 20min.ch
    Weitere Antworten anzeigen
  • anundpfirsich 13.02.2019 18:59
    Highlight Highlight Wie wäre es, wenn man versuchen würde die Leute zum bleiben animieren? Selber Schuld, wenn die ein besseres Angebot machen bei Google.
  • WID 13.02.2019 18:54
    Highlight Highlight Das Problem ist nicht der Mangel an Fachkräften, es ist das Lohnniveau.
  • loquito 13.02.2019 18:48
    Highlight Highlight Lasst uns die Swisscom privatisieren, alles wird besser, haben Sie gesagt. Lasst und die Post privatisieren, alles wird besser haben Sie gesagt. Lasst uns die SBB privatisieren... Ausser, dass die Löhne der Chefs sich verzehnfacht haben und aus super Arbeitgeber Lohndumpingbetriebe geworden sind, sehe ich kaun andeee Entwicklungen... Aber kapitalismus funktioniert super. Lasst uns doch die Bildung privatisieren, dann wird alles super... (ironie dürft ihr euch in den... stecken)
    • Dörfu 14.02.2019 13:53
      Highlight Highlight Hast noch die Krankenkassen vergessen, das war auch mal staatlich.
  • NerdiBoy 13.02.2019 18:36
    Highlight Highlight Sorry aber das ist eine erbärmliche Aussage von Swisscom. Ich bin Quersteiger in der Informatikbranche und der Satz "das man auf dem Schweizer Arbeitsmarkt trotz intensiven Bemühungen nicht finden könne." geht mir so auf den Sack.

    Das Problem ist, dass viele Firmen bereits Top ausgebildete Fachleute suchen ohne sich darum zu bemühen Leute einzustellen und diese Auszubilden. Es gibt so viele Quereinsteiger die keine Chance kriegen! Aus diesem Grund kann ich das ganze Gerede um den Fachkräftemangel nicht ernst nehmen. Fachkräfte wachsen nicht auf Bäumen, liebe Swisscom und Co. Tut was!
    • p4trick 13.02.2019 23:31
      Highlight Highlight Sorry aber in der IT musst du dich selber weiterbilden und nicht erwarten dass das andere für dich tun. Wenn du den Elan und das Interesse nicht mitbringst bist du fehl am Platz. Quereinsteiger die einfach ein Stück vom Kuchen wollen. DU alleine musst dich weiterbilden!
    • NerdiBoy 14.02.2019 07:40
      Highlight Highlight Wtf? Ich habe meine ausbildung komplett selber bezahlt, wie viele andere Quereinsteiger. Habe sogar ohne entlöhung (bei kleinfirmen) gearbeitet um den Abschluss zu schaffen und Berufserfahrung zu sammeln. Keine ahnung was du mit deinem Kommentar hier sagen willst. Die meisten IT firmen wollen denoch uns Quereinsteiger nicht. Nicht mal gratis. Lieber eine Stelle unbesetzt lassen, anstatt einem Quereinsteiger eine Chance zu geben. Also was sollte ich deiner meinung nach tun? Ist das nicht genug "elan und interesse? Muss ich auf die Knie gehen und mit tränen in den Augen um eine stelle betteln?
    • Blitzmagnet 14.02.2019 08:38
      Highlight Highlight P4trick
      Genau die Einstellung versaut uns die Grundlagen. Auch ein Lehrabgänger muss erst auf seinen Job ausgebildet werden.
  • Arthtur 13.02.2019 18:24
    Highlight Highlight Schon seit geraumer Zeit verkauft die Swisscom den Inländischen Unternehmen Ihre Dienstleistungen, ohne dass genügend Fachkräfte in der Schweiz zur Verfügung stehen. Dafür versucht man im Euro-Land Fachleute einzukaufen. Natürlich zu Euro-Konditionen. Und Inländische Fachleute werden vor die Wahl gestellt, entweder zu denselben Konditionen Verträge abzuschliessen oder gekündigt zu werden. Geld geht halt vor die Ethik...
  • Marc Fischer 13.02.2019 18:24
    Highlight Highlight Das haben wir auch der famosen "Masseneinwanderungsinitiative" zu verdanken! Google, Banken & Pharmaindustrie erhalten die grössten Kontigente, um Talente aus Drittstaaten in der Schweiz arbeiten zu lassen. Die Schweiz & EU-Länder haben es verpasst, früh genug AI- und Blockchain-Spezialisten auszubilden.

    PS: Bald werden wir das gleiche Problem bei den Ärzten haben...
    • Hierundjetzt 13.02.2019 21:20
      Highlight Highlight Die Kontingente sind kantonal geregelt. Pharma in Basel hat nichts mit Bank in Zürich zu tun

      Der Bund gibt nur den globalen Rahmen vor. Azsnahmen sind möglich. Das eine UBS bessere Argumente hat als das KMU Fischer AG ist absolut nachvollziehbar

      Das ist eben die Folge der PFZ und MEI 😉
    • Marc Fischer 14.02.2019 10:24
      Highlight Highlight @Hierundjetzt
      Konsultieren Sie Anhang 2 der Verordnung über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit (VZAE). Die Kontigente werden jährlich vom Bundesrat festgelegt - zutreffend für jeden Kanton einzeln. UR/OW/NW/GL/AI/AR haben je ein Kontigent von weniger als 10 Drittstattangehörige... In begrenztem Mass können Kontigente zwischen den Kantonen ausgetauscht werden. Ausnahmen sind in seltenen Fällen möglich, liegen aber im "Ermessen der Behörde" und sind daher recht willkürlich. Wenn Sie etwas Einblick über den Personalbedarf in der IT-Branche haben, dann können Sie nur den Kopf schütteln...
    • Marc Fischer 14.02.2019 10:38
      Highlight Highlight Und noch eine der Schlussfolgerungen aus der ICT-Bedarfsprognose 2026 (www.ict-berufsbildung.ch) vom September 2018:

      "Es ist unmoglich in der kurzen oder mittleren Frist die Ausbildungskapazitaten in der Berufsbildung zu verdoppeln. Folglich wird die Zuwanderung auch in absehbarer Zeit eine wichtige Quelle fur die Wirtschaft darstellen. Gerade in Bezug auf die ICT-Hochschulabsolventen (stellen 81 Prozent aller ICT-Zuwanderer) ist der Zugang zu Fachkrafte aus der EU/EFTA aber auch aus Drittstaaten wichtig."

      Und genau hier haben wir uns als Gesamtwirtschaft selber ins Bein geschossen...
  • reaper54 13.02.2019 18:16
    Highlight Highlight Naja jeder der weiss wie sich die Arbeitsverhältnisse bei Swisscom in den letzten 10 Jahren entwickelt haben erstaunt dies nicht wirklich. Lohn wurde kleiner, Erwartungen höher, anteil billigerer Ausländer wurde ebenfalls grösser, genauso wie die Fluktuation.
    Swisscom spielt nichteinmal vielleicht in der Liga von Google auch wenn sie das gerne behaupten. Wirklich schade für einen ehemaligen Topaebeitgeber der Schweiz...
    • Firefly 13.02.2019 18:38
      Highlight Highlight Genau, und wie ist das soweit gekommen? Modernes Mangement.
    • katerli 13.02.2019 19:20
      Highlight Highlight @reaper54 kann das so nur unterschreiben, leider. Seit Carsten Schlotter von uns ging fing das von Ihnen geschilderte an.
    • Pointer 13.02.2019 19:35
      Highlight Highlight Die Löhne waren bei der Swisscom doch höher als bei anderen Unternehmen. Hat man die jetzt nach "unten angepasst"?
    Weitere Antworten anzeigen
  • de_spy 13.02.2019 18:12
    Highlight Highlight Naja, Google akquiriert auch nicht nur Amis, sondern ganz im Gegenteil umfassend global. Nur weil Swisscom, die notabene auch heute schon Mitarbeiter aus allen Herren Länder beschäftigt, nun eine Handvoll Leute ausserhalb der Schweiz sucht, wird wieder gemeckert und ein Fass aufgemacht. Frech, nicht bereit den eigenen Arbeitsmarkt zu bedienen etc. Sorry, aber das ist doch lächerlich...
    • leu84 13.02.2019 19:03
      Highlight Highlight Die grossen Firmen akquirieren global die besten Mitarbeitende. Manch Schweizer Unternehmen müssen schnell in die Zukunft schreiten ohne sie zu verpassen. Es gibt hier Unternehmen, da will man mit deren Unternehmenskultur nichts anfangen.
    • Hierundjetzt 13.02.2019 19:43
      Highlight Highlight Wer will schon als Top-Spezialist in der Agglo Bern arbeiten? Der Arbeitsort ist ein wesentliches Kriterium, nicht „ein Mangel“
    • Murky 13.02.2019 19:55
      Highlight Highlight Die IT und DEV Ops der Swisscom sitzen grösstenteils in Zürich. Nusozumsäge.
  • Vlado 13.02.2019 18:09
    Highlight Highlight "Informatikspezialisten sind in der Schweiz Mangelware". Ich finde das so lustig. Es geht eigentlich nur darum, weil alle ein Diplom brauchen um überhaupt diesen Job machen zu können. Ich betreibe zwei Seiten und beide laufen speziell über Perl CGI, Nginx als reverse und Apache als backend und die eine Seite hat ein Alexa von 15k weltweit. Jedoch hatte ich nie eine IT Ausbildung. Ich habe mir die letzten 15 Jahre alles selber beigebracht. Würde ich mich jetzt bewerben, wäre hätte Vorrang? Der mit Diplom, oder der mit jahrelangen Erfahrungen und dem Know-how?
    • Marc Fischer 13.02.2019 18:29
      Highlight Highlight Bloss geht es bei den gesuchten Stellen nicht um den Betrieb eines Webservers, sondern um AI-Projekte, um komplexe Virtualisierungen etc. Natürlich ist ein Diplom alleine noch nicht aussagekräftig, aber gewisse Abschlüsse lassen vermuten, dass die Absolventen aktuellstes Wissen & Können mitbringen...
    • Astrogator 13.02.2019 18:38
      Highlight Highlight Ich war auch Quereinsteiger, ohne Diplome. Zuletzt ein Jahresgehalt von 140k, nie selbst beworben, immer über Headhunter vermittelt. Es geht also grundsätzlich.

      "Ich betreibe zwei Seiten und beide laufen speziell über Perl CGI, Nginx als reverse und Apache als backend und die eine Seite hat ein Alexa von 15k weltweit. [...]
      Würde ich mich jetzt bewerben, wäre hätte Vorrang? "
      Auf eine qualifizierte Stelle im IT-Bereich? Wohl nicht du, aber nicht wegen fehlender Diplome....
      Du betreibst 2 Webseiten mit Standart-Software und was selbstgestricktes in Perl - inwiefern ist das hoch qualifiziert?
    • loquito 13.02.2019 18:49
      Highlight Highlight Fachdiplom holst du in einem Jahr. Also komm mir nicht damit...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Cpt. Jeppesen 13.02.2019 18:07
    Highlight Highlight Nein, natürlich geht es nicht darum Kosten zu sparen...
    WTF, durchschnittliche Jahresgehälter für Programmierer in Euro:
    Schweiz: 69357.-
    Niederlande: 37931.-
    Und ganz sicher sind die Niederlande auch randvoll mit Programmierer, die nur darauf warten für die SWISSCOM zu arbeiten. Wer will denn schon zu Google und Co....
    Verarschen kann ich mich selber, liebe Swisscom!

    https://www.interventure.info/blog/gehalter-in-der-it-wo-verdienen-softwareentwickler-das-meiste/

    Benutzer Bild
    • fabsli 13.02.2019 19:54
      Highlight Highlight Als Firmencaptain und CEO eines börsenkotierten Unternehmens nimmst du natürlich die teureren Jobs.
    • Cpt. Jeppesen 14.02.2019 08:52
      Highlight Highlight @fabsli: Wenn ich deinen Beitrag fertig denke, dann müssen wir die Schweiz zusperren, weil hier so ziemlich jede Arbeitstunde teurer ist als sonst irgendwo.

      Anders erklärt, es galt mal das Motto "Leben und leben lassen". Leider haben wir dieses Motto über die letzten 25 Jahre verloren. Heute heisst es "ausquetschen was geht und danach wegwerfen", und das alles für den Gewinn von ein paar wenigen.

      Frage mich nur ob die Niederländischen Programmierer auch Schweizer Preise bei den Telefon-Abos zahlen?
      Oder wie (und wer) finanziert die Swisscom, sind es die Kunden oder die Aktionäre?
  • KnechtRuprecht 13.02.2019 18:04
    Highlight Highlight So ein Quatsch!
    Natürlich findet man auf dem Schweizer Markt hochspezialisierte Fachleute. Aber ob sie genau auf das gesuchte Schema passen ist eine andere Frage.
    ich stecke zurzeit im selben Dilemma. Bin spezialisiert und habe gewisse Lohnvorstellungen. Finde unzählige Jobausschreibungen, bekomme aber nur Absagen mit der Begründung “wir haben jemanden mit passenderem Profil gefunden...”
    Zwei Monate später, selbe Stelle noch immer ausgeschrieben.
    6 Monate später. “Aufgrund dessen dass wir keine Fachkräfte finden, müssen wir diese Jobs auslagern.”
    Ach leckt mich doch Schweizer Firmen!
    • Astrogator 13.02.2019 18:40
      Highlight Highlight "Bin spezialisiert und habe gewisse Lohnvorstellungen."
      Tja, nicht jede Spezialisierung ist auf dem Markt auch das Wert was sich gewisse Leute vorstellen oder was ihnen vor dem Erwerb von X Diplomen gesagt wird.
    • Firefly 13.02.2019 18:47
      Highlight Highlight Diese Erfahrung habe ich auch gemacht; dass Schweizer Firmen bei IT Jobs jeweils extrem stark auf ein bestimmtes Profil fixiert sind. Sie wollen jemanden der/die genau das gesucht schon seit zehn Jahren macht. Dabei gibts jedoch zwei Probleme, erstens scheinen die Firmen den JobanwärterInnen nicht zuzutrauen schnell und effizient neues dazu zu lerenen (was in der IT Branche sowieso eine Kernkompetenz ist) und andererseits wollen viele IT Spezialisten die zehn Jahre etwas spezifisches gemacht haben, mal was andere machen und neues dazu lerenen. Missmatch
    • WID 13.02.2019 18:55
      Highlight Highlight Genau so ist das.
    Weitere Antworten anzeigen
  • b4n4n4j03 13.02.2019 17:59
    Highlight Highlight Ich frage mich ob in den Überlegungen das man keine Qualifizierten Fachkräfte findet von Swisscom auch Standorte in der Schweiz in Bertacht gezogen wurden welche nicht Zürich sind.
    In St. Gallen gibt es z.b. auch die Bemühung ein Standort in dieser Branche zu werden, siehe https://www.itrockt.ch/
    In Zürich selber hat es eine Riesenauswahl an Stellen und man kan als Software Engineer quasi cherry picken. Ich könnte mir vorstellen das an einem anderen Standort wie Zürich immer noch viele gute Leute gefunden werden könnten, nicht jeder will jeden Tag pendeln oder eine überteuerte Wohnung bezahlen
    • de_spy 13.02.2019 18:27
      Highlight Highlight Ja sicher passiert das. Gib mal EPFL Lausanne Swisscom BEI Google ein so als Beispiel...
    • RandyRant 13.02.2019 19:11
      Highlight Highlight St.Gallen? Mit dem Vorzeige-Unternehmen (*hüstel*) Abraxas?
      Naja....Versuchen darf man es. :)
      Swisscom hat übrigens an diversen Standorten Büros bei weitem nicht nur in Zürich...
  • Patrick Villain 13.02.2019 17:57
    Highlight Highlight Dann macht eure Firma doch mal attraktiver für IT-Spezialisten aus der Schweiz statt zu jammern.
    • Chääschueche 13.02.2019 19:10
      Highlight Highlight @Patrick

      Swisscom Gewinn pro Jahr: 1,5 Mrd.
      Google Gewinn pro Quartal: 8,2-10 Mrd.


      Da ist es wohl logisch, das die Firma in gewissen dingen niemals mit Google konkurrieren kann...

      Sollte eigentlich einer mit Uniabschluss verstehen. 🤷‍♀️
    • Hierundjetzt 13.02.2019 19:49
      Highlight Highlight Fluktuationsrate:
      Google: +25%
      Swisscom: 2,4%

      Geschäftsbereich
      Google: Weltweit
      Swisscom: National

      Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich. In einer Firma mit 25% Fluktuation zu arbeiten ist menschlich extreeeem anstrengend 😕
  • Thurgauo 13.02.2019 17:48
    Highlight Highlight Also eine schöne Umschreibung für, uns sind Schweizer Spezialisten zu teuer.
    • Yummy 13.02.2019 18:08
      Highlight Highlight Weisst du wie schwer es ist, gute Informatiker zu finden? Unsere Firma muss Kunden absagen, weil wir zu wenig Mitarbeiter finden. (KMU, 40Mitarbeiter) Suchen mittlerweile auch in DE und AT, aber such da gibts nicht viele...
    • dä dingsbums 13.02.2019 18:08
      Highlight Highlight Hast Du den Artikel nicht gelesen, oder glaubst Du einfach nicht was da steht?
    • breadsticks 13.02.2019 18:56
      Highlight Highlight Kein wunder die Arbeit bei einem KMU ist auch langweilig. Das einzig positive daran ist der nahe Kontakt zu den Kunden. Richtig komplexe Systeme sieht man nicht und für Leute gut sind, gibt es deutlich spannendere Jobs als Spezialisten oder in Grossunternehmen, die zusätzlich noch bessere Bezahlung bieten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Butzdi 13.02.2019 17:46
    Highlight Highlight Hm, schon frech für einen staatsnahen Betrieb mit einem CEO der fast 2 Millionen abkassiert. Vielleicht sollte man die Mitarbeiter marktgerechter bezahlen... eine HollandCom will ich nicht wirklich haben.
    • Hierundjetzt 13.02.2019 19:41
      Highlight Highlight Korrigenda: Swisscom gehört der Eidgenossenschaft. Wie die SBB und die Post. Chefin der Swisscom ist BR Sommaruga (UVEK)

      Das Swisscom im Ausland scheitern wird ist bereits jetzt klar. Leider. Italien, Deutschland und Ungarn: jeweils Totalabschreiber von 100eten von Milionen.

  • G. Schmidt 13.02.2019 17:44
    Highlight Highlight Klar, dies schreiben die so in der Medienmitteilung...

    Das aber IT-Spezialisten in den Niederlanden günstiger sind kann man sich dazu dichten.
    • x4253 13.02.2019 18:55
      Highlight Highlight Das mag für den Standard ITler gelten. Spezialisten bzw Experten sind in Holland aber nicht billiger, und das wissen die! Mit dem Brexit ziehen viele Firmen von London mach Holland wird der Markt dort aer auch nicht mehr soviel hergeben. Wir müssen bsp. aktuell Schweizer und Skandinavier für die dortigen Projekte einsetzen weil unsere holländischen Kollegen ausgebucht sind und der Personalmarkt ziemlich leer ist ...
    • G. Schmidt 13.02.2019 20:42
      Highlight Highlight @x4235
      Interessant!

      Wieso würde dann Swisscom in Holland wenn auch dort die Spezialisten fehlen? Oder sind dies Standard ITler?
  • Chriguchris 13.02.2019 17:43
    Highlight Highlight Wieder einmal stupide Symptombekämpfung anstelle von Ursachenbekämpfung.... Junge Menschen für den Job interessieren, den Job interessant gestalten etc.
    Folgende Aussage,
    "Bei den Stellen in den Niederlanden handle es sich um hochspezialisierte Talente, die man auf dem Schweizer Arbeitsmarkt trotz intensiven Bemühungen nicht finden könne"
    disqualifiziert diese,
    "Diese Leute sind sehr mobil und global orientiert"
    und somit ist die Swisscom wiedereinmal unglaubwürdig. Well done!
    Andere schaffens die Swisscom will halt nicht....
  • LibConTheo 13.02.2019 17:43
    Highlight Highlight Was sollte das Signal hierfür sei für Swisscom?
    Richtig, Arbeitsumstände und Gehälter schaffen, welche für ETH Studenten attraktiver sind als diejenige von Google.
    Völlig normal.

    Dass sie jetzt in Holland Leute holen wollen, welche dem Stellenbeschrieb entsprechen, welcher die Swisscom fordert, ist nicht mehr als die logische Schlussfolgerung von Nichtvorhandensein der Fachkräfte.

    Entweder:
    a. Sie streichen die Stellenanforderung aus ihrem Geschäftsmodell oder
    b. Sie suchen die Fachkräfte halt dort, wo sie sind.

    Verstehe das Problem hier nicht.
    • RandyRant 13.02.2019 19:13
      Highlight Highlight Fachkräfte wachsen nicht auf Bäumen.
      Auch Libertäre sollten verstehen wieso Unternehmen in der Verantwortung sind Leute auszubilden ;-)
    • Firefly 13.02.2019 20:11
      Highlight Highlight @RandyRant das Problem ist, dass heutzutage Libertäre auf Bäumen wachen ;-)
    • LibConTheo 13.02.2019 22:47
      Highlight Highlight @RandyRant:

      Wenn ein Unternehmen die Ausbildungen selbst tätigt, ok, dann kann man von Verantwortung sprechen.

      Aber was Swisscom hier bemängelt, ist, dass Google die Fachkräfte abwerben kann, und das obwohl die Ausbildung in der Schweiz stattfindet.

      Die Kritik seitens Herr Stürmer finde ich (ebenfalls) gerechtfertigt; jedoch, was ist die Lösung dazu?

      Kannst du eine vernünftige nennen?
  • B G 13.02.2019 17:41
    Highlight Highlight Was ist den schlimm an einer Gefährdung der Digitalisierung. Weniger währe besser für die Menschen die ja Analog sind...

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