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epa07458178 Protestors hold banners and chant slogans during the 'Save The Internet' demonstration in Berlin, Germany, 23 March, 2019. The demonstrators are protesting against article 11 and 13 to the  EU Copyright Directives, generally referring to the installation of 'upload filters' to monitor online content being loaded to large internet platforms, mainly social networks, thus prevent and report against misuse of copyrighted material. Those who oppose the articles claim that the implementation of them will cause  censorship and a blow to the freedom of speech and information, as the main claims in favor of them are that they will protect creators and the content they produce from being infringed.  EPA/OMER MESSINGER

Internet-Aktivsten gehen gegen den Artikel 13 der EU auf die Strasse. Bild: EPA/EPA

«Fuck me, not the internet»: Hunderte protestieren in Zürich gegen EU-Uploadfilter



In ganz Europa gehen heute Menschen gegen die Urheberrechtsreform der EU auf die Strasse. In der Zürcher Innenstadt versammelten sich am frühen Nachmittag mehrere Hundert Demonstranten.

Die Leute hielten Plakate wie «Fuck me, not the internet» oder «Wir sind keine Bots» in die Höhe.

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Hunderte Demonstranten marschieren durch Zürich. Bild: userinput

Tausende protestieren in Berlin

Noch grösser ist der Protest in Deutschland. In Berlin haben am Samstag mehrere Tausend Menschen gegen den Artikel 13 EU demonstriert. Zum Auftakt versammelten sie sich auf dem Potsdamer Platz im Stadtzentrum.

epa07458116 A protestor holds a banner reading 'No meme is illegal' during the 'Save The Internet' demonstration in Berlin, Germany, 23 March, 2019. The demonstrators are protesting against article 11 and 13 to the  EU Copyright Directives, generally referring to the installation of 'upload filters' to monitor online content being loaded to large internet platforms, mainly social networks, thus prevent and report against misuse of copyrighted material. Those who oppose the articles claim that the implementation of them will cause  censorship and a blow to the freedom of speech and information, as the main claims in favor of them are that they will protect creators and the content they produce from being infringed.  EPA/OMER MESSINGER

In Berlin versammeln sich Tausende. Bild: EPA/EPA

Der Protestzug sollte am Nachmittag an der deutschen Wikipedia-Zentrale vorbei zum Brandenburger Tor führen. Kritiker befürchten, dass durch das Vorhaben der EU die Meinungsfreiheit im Internet eingeschränkt werden könnte.

Anbieter-Plattformen wie YouTube sollen in Zukunft bereits beim Hochladen überprüfen, ob Inhalte urheberrechtlich geschütztes Material enthalten. Das geht nach Meinung vieler Kritiker nur über automatisierte Filter, bei denen die Gefahr bestehe, dass viel mehr als eigentlich nötig aussortiert wird.

epa07458178 Protestors hold banners and chant slogans during the 'Save The Internet' demonstration in Berlin, Germany, 23 March, 2019. The demonstrators are protesting against article 11 and 13 to the  EU Copyright Directives, generally referring to the installation of 'upload filters' to monitor online content being loaded to large internet platforms, mainly social networks, thus prevent and report against misuse of copyrighted material. Those who oppose the articles claim that the implementation of them will cause  censorship and a blow to the freedom of speech and information, as the main claims in favor of them are that they will protect creators and the content they produce from being infringed.  EPA/OMER MESSINGER

Bild: EPA/EPA

Für die Reform tritt dagegen die Berliner «Initiative Urheberrecht» an, die nach eigenen Angaben mehr als 35 Organisationen aus Kunst, Musik, Film und Fernsehen, Journalismus, Fotografie und Design vertritt. Die geplante Richtlinie verbessere die Rahmenbedingungen für alle Medien- und Kreativschaffenden sowie deren Partner, Produzenten und Verwerter, betonte die Initiative am Samstag. (amü/sda/dpa)

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17Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • just sayin' 25.03.2019 11:58
    Highlight Highlight ach?

    ich dachte wir übernehmen gerne blind sinnlose gesetze der eu.

    schön, dass der durchschnitts-schweizer auch langsam erwacht
  • humpalumpa 23.03.2019 22:57
    Highlight Highlight Was interressiert uns in der CH ein EU Gesetz? Uploadfilter wäre ja nur für länder aus EU?
    • xxxGeronimoxxx 24.03.2019 08:51
      Highlight Highlight Schengen abkommem, diesd Regelung würde in der Schweiz übernommen werden.
      Die Schweiz ist sehr klein wor können ums schlecht gegen etwas wehren deshaöb wurde gestern gemeinsam mit vielen anderen Europäern Demonstriert.
    • just sayin' 25.03.2019 12:01
      Highlight Highlight @humpalumpa

      weil solcher eu-schwachsinn mit dem allerwelts-argument "schengen" uns auch aufgezwängt würde
    • Sarkasmusdetektor 25.03.2019 14:23
      Highlight Highlight Die Frage dürfte eher sein, was interessiert die EU eine Demo in der Schweiz. Das ist wahrscheinlich ähnlich effektiv, wie in Berlin gegen die Masseneinwanderungsinitiative zu demonstrieren.
  • Lrrr, Herrscher vong Omikron Persei 8 23.03.2019 21:26
    Highlight Highlight Wie kann ich die Sendung "Ledige weibliche Anwältin" weiterhin empfangen? Wird ja nicht mehr im Fernsehen ausgestrahlt und mit verschärften Urheberrechtsgesetzen / Uploadfiltern kann ich sie wohl bald auch nicht mehr per Streaming binge watchen 😢 leider ist diese Anwaltsdoku nicht auf Netflix
  • NotWhatYouExpect 23.03.2019 20:09
    Highlight Highlight War mit dabei in Zürich :) war echt überrascht von so vielen Leuten.

    Btw. in Deutschland versuchen sie die Demos schon herunterzuspielen / schlecht zu reden.

    https://www.golem.de/news/vor-der-abstimmung-mehr-als-100-000-menschen-demonstrieren-gegen-uploadfilter-1903-140208.html

    CDU: Daniel Caspary, berichtete in der Bild-Zeitung davon, dass einer Nichtregierungsorganisation bis zu 450 Euro für eine Teilnahme an einer Demonstration geboten worden sei.
  • Bartli303 23.03.2019 18:04
    Highlight Highlight Genau wie bei ACTA 2010 (Anti Counterfeiting Trading Agreement) geht es bei der eu Gesetzesänderung ganz allein nur darum, unseren medien-, werbung- und warenkonsum zu gunsten der grössten internetunternehmen zu steuern. Ob irgendwelche "Hippies mit ihrer plampe" geld für ihr kreatives schaffen kriegen, spielt eine sehr untergeordnete rolle, wie immer.
    Ich hoffe die schlaumeier in Brüssel werden auch diesmal wieder einlenken
  • Lezurex 23.03.2019 16:53
    Highlight Highlight Wenigstens jemand, der in der Schweiz darüber berichtet!
    Danke!
  • DerRaucher 23.03.2019 16:39
    Highlight Highlight Banner mit CDU bashing in Zürich? Was soll das genau bringen?
    • Hierundjetzt 23.03.2019 16:49
      Highlight Highlight Vor dem wild in die Tasten hämmern den Artikel *lesen*.

      ...hilft meist zu 100%
  • Tpol 23.03.2019 16:14
    Highlight Highlight In Zürich sind echt überraschend viele Leute gekommen, wenn man bedeckt, dass das Thema in den CH-Medien noch nicht so präsent ist!

    Weiter so!

    #savetheinternet
    • loree_n 25.03.2019 09:11
      Highlight Highlight ja findest du? Ich fand den Umzug eigentlich eher klein und die meisten hatten Piraten Partei Merchandise mit..
  • stadtzuercher 23.03.2019 16:13
    Highlight Highlight Kein Wunder liest man wenig über diese Protestierenden und 5 Mio Unterzeichner der Initiative in den Medien. Schliesslich sind die Medien die grossen Profiteure dieses neuen EU-Gesetzes.
  • Ferranya 23.03.2019 16:08
    Highlight Highlight Die in berlin sind noch immer dabei, kamen anfangs kaum voran. Laut polizeingaben sinds da knapp 15'000 leute
    • Wasser99 23.03.2019 21:49
      Highlight Highlight falsch. rund 40000
    • Ferranya 24.03.2019 07:53
      Highlight Highlight Ja, das hab ich dann auch gesehen😊 meine erst genannte zahle war vermutlich nur eine erste einschätzung ganz am anfang

USA vs. Huawei – von Bauernopfern, goldenen Käfigen und echtem Leid im Wirtschaftskrieg

Die in Kanada festgehaltene Tochter des Huawei-Gründers hat sich mit einem offenen Brief zu Wort gemeldet. Ein schlechtes Timing.

Der «Guardian» hat am Montag eine Geschichte aus China publiziert, die so gar nicht ins Bild passt, das wir von Huawei und den chinesischen Konsumenten haben.

Bekanntlich läuft es Huawei trotz einschneidender US-Sanktionen gut. Oder zumindest besser, als sich dies Donald Trump und seine Wirtschaftskrieger wünschen. Das Gebaren der imperialistischen Amerikaner hat eine Trotzreaktion ausgelöst, so dass die Chinesinnen und Chinesen statt des neuesten iPhones in Scharen Huawei-Handys kaufen.

Doch nun …

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