Ebola
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Liberia am meisten betroffen

WHO: Zahl der Ebola-Toten auf mehr als 4000 gestiegen

An der in Westafrika grassierenden Ebola-Seuche sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO inzwischen 4033 Menschen gestorben. Insgesamt seien bis zum 8. Oktober rund 8400 Ebola-Fälle in sieben Ländern gemeldet worden, teilte die WHO am Freitag in Genf mit.

Die meisten Toten seien in den westafrikanischen Länder Liberia (2316), Sierra Leone (930) und Guinea (778) zu beklagen. Die Vereinten Nationen erklärten, auf ihren Aufruf, eine Milliarde Dollar für den Kampf gegen die Seuche zu bereitzustellen, sei erst ein Viertel der Summe eingegangen. Benötigt werde auch deutlich mehr ausgebildetes medizinisches Personal, um die Krise in den Griff zu bekommen. (sda/reu) 



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Interview mit Ebola-Spezialistin

«Das Ausmass dieser Ebola-Epidemie ist erschreckend» 

Krankenschwester Anja Wolz von Médecins Sans Frontières kämpft in Kailahun an vorderster Front gegen die Verbreitung des Ebola-Virus und sagt: «Ich fürchte, wir sehen erst die Spitze des Eisbergs.»

Das hochansteckende Ebola-Virus forderte laut dem letzten Bulletin der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vom 23. Juli 672 Todesopfer – die meisten in Guinea. Die gelernte Krankenschwester Anja Wolz aus Würzburg koordiniert für Médecins Sans Frontières in Sierra Leone den Kampf gegen Ebola. watson erreicht die Spezialistin im Behandlungszentrum in Kailahun. Das Virus forderte in Sierra Leone bereits über 224 Todesopfer.

Frau Wolz, Sie rennen von Notfall zu Notfall. Gerade …

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