Ebola
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Ebola-Epidemie

Zahl der Ebola-Toten in Sierra Leone nimmt sprunghaft zu



TO GO WITH AFP STORY by  Alex PIGMAN
Volunteers train at a Doctors Without Borders (MSF) replica of Ebola treatment centres, prior to be sent  to help fight the spread of the deadly virus in Africa, in Brussels, on October 1, 2014. MSF has scrambled together a  a replica of treatment centres it built virtually overnight in Liberia, Sierra Leone and Guinea -- the hotspots of an Ebola outbreak that has infected more than 7,000 people and killed about half of them.  AFP PHOTO/Emmmanuel Dunand

Freiwillige in Sierra Leone werden im Umgang mit Infizierten geschult. Bild: AFP

Die Ebola-Epidemie gerät in Sierra Leone immer stärker ausser Kontrolle. Der offiziellen Statistik der Gesundheitsbehörden zufolge starben allein im Laufe des Samstags in dem Land 121 Menschen an Ebola, so viele wie nie zuvor seit Ausbruch der Epidemie.

Zugleich seien 81 neue Fälle bekanntgeworden, berichtete die Behörde am Sonntag. Damit stieg die Zahl der Ebola-Toten in dem westafrikanischen Land auf 678 an. Helfer gehen aber von einer deutlich höheren Dunkelziffer aus.

Im gesamten Westafrika geht die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mittlerweile von rund 3500 Toten aus. Insgesamt waren bis Freitag 7492 Krankheitsfälle gemeldet. Betroffen sind vor allem Liberia, Guinea und Sierra Leone.

US-Patient weiter in Lebensgefahr

Der Ebola-Patient in den USA schwebt weiter in Lebensgefahr. Sein Zustand habe sich nicht verbessert, teilte das Texas Health Presbyterian Spital in Dallas am Sonntag mit. Der Mann werde derzeit nicht mit experimentellen Medikamenten wie «ZMapp» behandelt, sagte der Direktor der US-Gesundheitsbehörde CDC, Thomas Frieden, bei einer Pressekonferenz.

«Es gibt davon nur sehr wenig auf der Welt und soweit ich das richtig verstehe, ist das alles aufgebraucht. Es dauert sehr lange, mehr davon herzustellen, also wird es noch eine ganze Weile lang nicht vorhanden sein.»

Seine Behörde bekomme derzeit rund 800 Anrufe und Emails zum Thema Ebola pro Tag, sagte Frieden. Vor der Ebola-Diagnose des Patienten in Dallas seien es etwa 50 pro Tag gewesen. Ein Ebola-Verdachtsfall in Washington habe sich unterdessen nicht erhärtet, teilten die Betreiber des Howard University Spitals in der US-Hauptstadt per Kurznachrichtendienst Twitter mit. (sda/reu/dpa)

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