Film
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Deutscher Kiffer-Film «Lommbock» kommt in die Kinos – Drogenbeauftragte entsetzt



Die Drogenbeauftragte der deutschen Bundesregierung hat die Kiffer-Komödie «Lommbock» kritisiert. «Dass ‹Lommbock› für Kinder ab zwölf Jahren freigegeben ist, ist ein schlechter Witz», sagte Marlene Mortler (CSU) der «Bild am Sonntag».

Filme dürften natürlich auch Spass machen. Aber: «Der Spass hört da auf, wo Drogen gezielt verharmlost werden, nur um Quote zu machen.»

Lommbock - der Trailer:

Play Icon

Video: YouTube/KinoCheck

Eltern und Lehrer würden sich bemühen, Jugendlichen zu vermitteln, dass man auch ohne Drogen Spass haben könne, sagte Mortler. «Unsere Bildschirmhelden machen diese Bemühungen des blossen Profits wegen mit einem Federstrich zunichte.»

«Lommbock» ist die Fortsetzung der Kultkomödie «Lammbock» von 2001 mit Moritz Bleibtreu und Lucas Gregorowicz. Sie ist seit Freitag in deutschen Kinos zu sehen. In der Schweiz startet der Film am 25. Mai, zugelassen ist er wie in Deutschland ab 12, während Österreich das Zutrittsalter auf 16 erhöht hat. (aeg/sda/dpa)

Musiker, die an einer Überdosis gestorben sind

Film, Serien, Netflix und Co.

Abonniere unseren Newsletter

27
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
27Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • dä dingsbums 27.03.2017 01:01
    Highlight Highlight Ist Lammbock jetzt ein Kultfilm?

    Er ist ja nicht schlecht, aber er kommt bei mir nicht mal in die Top 3 der Kiffer Filme.

  • Makatitom 26.03.2017 22:50
    Highlight Highlight Und was würde die stockkonservative, bayrische (CSU) Drogenbeauftragte sagen, wenn statt gekifft im Übermass Bier konsumiert würde?
    • dä dingsbums 27.03.2017 00:45
      Highlight Highlight Bier ist in Bayern wohl einfach ein Grundnahrungsmittel...
  • Toerpe Zwerg 26.03.2017 21:45
    Highlight Highlight Oder wenn ich keinen Plan haben, wie die Jugend tickt ...
  • pamayer 26.03.2017 21:01
    Highlight Highlight Dann müsste man für YouTube ebenfalls Altersbeschränkungen einführen. Und für einen gemütlichen Abend der Eltern mit Freunden, Grillpartys, Fussballspiele U d vieles vieles mehr.



    Und ja, Marihuana birgt Gefahren, aber wesentlich weniger als Alkohol.
    • Sir Jonathan Ive 27.03.2017 09:33
      Highlight Highlight YouTube hat Altersbeschränkungen.
  • saukaibli 26.03.2017 18:22
    Highlight Highlight Und wie viele Alkohol-Party-Filme sind schon ab 12 Jahre freigegeben? Wenn schon dann dürften die auch erst ab 18 sein, immerhin hat unsere Gesellschaft ein viel grösseres Alkohol- als Kifferproblem. Man sollte sich lieber über die ständige Verharmlosung von Alkohol aufregen.
    • fant 27.03.2017 01:24
      Highlight Highlight 1979, Nina Hagen, African Reggae:

      "Sie sind nämlich hinter dir her,
      Du alter Kiffer
      Dabei geht Ihre Geschellschaft am Alkoholismus zugrunde,
      Aber dich jagen sie - DICH!"
    • Sir Jonathan Ive 27.03.2017 09:40
      Highlight Highlight Whataboutism hat noch nie jemanden weiter gebracht. Hier geht es nicht darum wie gefährlich Cannabis im Vergleich zu Alkohol ist. Es geht darum, dass es gefährlich ist und respektvoll behandelt werden muss.

      Ich habe den Film nicht gesehen und weis nicht, ob er das tut oder nicht. Ob Frau Mortler recht hat kann ich deshalb nicht beurteilen.
      Ich finde generell aber nicht, dass höhere Altersbeschränkungen in solchen Angelegenheiten helfen.
    • fant 27.03.2017 13:29
      Highlight Highlight Man kann den Hinweis auf den Alkoholismus durchaus als "whataboutism" abtun. Letztlich geht es aber um den Hinweis, dass die Gefährlichkeit vom Kiffen von gewissen Leuten schlicht aus seiner Illegalität abgeleitet wird, die eben beim Alkohol nicht gegeben ist.

      Und diese Schizophrenie der Gesellschaft ist für jemanden wie mich, der gerne ab und zu ein Glas Bier trinkt, aber eben gerne auch ab und zu mal eins raucht, schon schmerzhaft.

      Aber du hast natürlich recht, auch Kiffen ist im Übermass gefährlich und Respekt ist angesagt.
      Aber nicht einseitiges Verteufeln.
  • DerTaran 26.03.2017 17:30
    Highlight Highlight Mariuana ist nicht so harmlos wie alle hier schreiben. Persöhnlich finde ich gerade für Jugentliche in Schule und Ausbildung die Gleichgültigkeit die vom kiffen kommt am schlimmsten.
    Ich habe x Kollegen, die mir gesagt haben: 'Hätte ich nicht mit kiffen aufgehört, dann hätte ich meinen Abschluß nicht geschafft.'
    Was allerdings für Mariuana sprich, alle haben den (temporären) Ausstieg dann auch geschaff, nachdem sie es gemerkt haben.
    • dä dingsbums 27.03.2017 00:50
      Highlight Highlight Ging bei mir ganz gut ohne Ausstieg...

      Klar, vor den Prüfungen hab ich mir nicht die Birne zugekifft, war aber auch nicht in den Bars am saufen. Kurz vor der Ziellinie muss man sich halt zusammenreissen.

      Es kommt wie so immer aufs Mass an.
  • Datsyuk * 26.03.2017 16:40
    Highlight Highlight Antoine Monot Jr. und Wotan Wilke Möhring sind auch noch zu sehen.
    Hier eine Szene aus Lammbock:

    User Image
  • TanookiStormtrooper 26.03.2017 14:11
    Highlight Highlight Wenn der verlängerte Arm der bayrischen Brauereien Drogenpolitik macht....
    Würden die Weissbier saufen, für die CSU wärs kein Problem.
  • Karl Müller 26.03.2017 13:51
    Highlight Highlight Gerade mal die Altersfreigaben für Säuferkomödien nachgeschauft: "Ballermann 6" und "The World's End" sind ab 12 freigegeben, die "Werner"-Filme sogar ab sechs!
    • sintho 27.03.2017 00:06
      Highlight Highlight Wenn du jetzt wirklich Bier mit Weed gleichstellst, weiss ich auch nicht mehr weiter.
  • Calvin Whatison 26.03.2017 11:50
    Highlight Highlight Stellt sich die Dame nicht grad selbst ein Bein? 😂😂😂
  • Lord-Alain 26.03.2017 11:12
    Highlight Highlight Marlene Mortler ist wahrscheinlich die unfähigste Drogenbeauftragte in der Geschichte, die es jemals gegeben hat. Kein Wunder, dass sie seit Jahren nicht mehr an Talkshows teilnimmt.😅
    Hier noch ein paar ihrer Argumente:
    Play Icon
    • Datsyuk * 26.03.2017 12:13
      Highlight Highlight Ja, ihre Äusserungen sind erschreckend.
    • Lord-Alain 26.03.2017 13:33
      Highlight Highlight Der altbewärte Klassiker😂Reporter: "Warum ist Alkohohl erlaubt und Cannabis verboten? 100.000 Tote gegen 0 Tote im Jahr."
      Mortler: "Weil Cannabis eine illegale Droge ist."
    • AdiB 26.03.2017 13:37
      Highlight Highlight 😂ach du heilige scheisse. Auf welchem tripp ist die denn? Diese frau konsumiert auch etwas zuviel.
    Weitere Antworten anzeigen

«A Land Imagined» gewinnt Goldenen Leoparden in Locarno

Der Spielfilm «A Land Imagined» von Yeo Siew Hua aus Singapur gewinnt am Locarno Festival den Goldenen Leoparden. Der vielschichtige Krimi spielt in der ausbeuterischen Welt der Gastarbeiter auf den Grossbaustellen des Inselstaates.

Die Internationale Jury unter der Leitung des chinesischen Filmemachers Jia Zhang-ke gab ihre Entscheide am Samstagnachmittag bekannt.

Überreicht werden die Leoparden für den besten Film, die beste Regie, die besten Schauspielerinnen und Schauspieler und weitere …

Artikel lesen
Link to Article