Forschung
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Basler Uni-Kinderspital mit Vorreiterrolle

15 Millionen für die Forschung an besseren Medikamenten für Kinder

Das Universitaets-Kinderspital beider Basel, UKBB, fotografiert am Mittwoch, 5. Mai 2011. Das UKBB ist ein eigenstaendiges, universitaeres Kompetenzzentrum fuer Kinder- und Jugendmedizin sowie fuer Lehre und Forschung. Rund 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verschiedener Abteilungen kuemmern sich jedes Jahr um rund 6'600 stationaere Saeuglinge, Kinder und Jugendliche und fuehren rund 78'000 ambulante Behandlungen durch. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Das Universitäts-Kinderspital Basel übernimmt mit dem neuen Zentrum eine Vorreiterrolle in der Forschung nach Arzneimittel für Kinder.  Bild: KEYSTONE

Am Universitäts-Kinderspital beider Basel (UKBB) hat ein neues Forschungszentrum seinen Betrieb aufgenommen, das sich mit der Optimierung von Arzneimitteln für Kinder befasst. Das Zentrum habe in der Schweiz und auch für weite Teile Europas eine Vorreiterrolle, teilte das UKBB am Mittwoch mit.

Ermöglicht wurde die Abteilung für Klinische Pharmakologie in der Pädiatrie durch die Basler Eckenstein-Geigy-Stiftung. Sie stellt wie schon 2011 angekündigt für einen Zeitraum von zehn Jahren insgesamt 15 Millionen Franken zur Verfügung. Geleitet wird das Zentrum seit Mai von den beiden Pharmakologie-Experten Johannes van den Anker und Marc Pfister.

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Kinder brauchen andere Dosierungen als Erwachsene. In der Forschung gibt es in diesem Gebiet viel aufzuholen.  Bild: Shutterstock/I love Photo

Fördern will die Stiftung mit ihrer Spende die Erforschung und Entwicklung von Medikamenten für Kinder und Jugendliche. Heute bestehen in der Kinderpharmakologie grosse Wissenslücken und Risiken, weil Medikamente meist an Erwachsenen geprüft werden. Wissenschaftliche Daten zu Dosierung oder Risiken bei Kindern fehlen meist.

Auf der Suche nach sicheren und wirksamen Behandlungen von Krankheiten von Kindern setzen die Wissenschaftler in Basel auf innovative Technologien mit Computersimulationen und Experimenten im Forschungslabor. Daneben braucht es aber auch klinische Studien mit kranken Kindern.

Beteiligt ist das neue Forschungszentrum gemäss der Mitteilung auch am Aufbau eines europäischen Masterstudiengangs für Pädiatrische Pharmakologie. Weitere beteiligte Zentren befinden sich in Paris, Rom und Rotterdam. (rar/sda)



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